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IS brüstet sich mit Hinrichtung kroatischer Geisel

Ein Kroate, der sich in der Gewalt eines IS-Ablegers im Sinai befunden hatte, ist offenbar getötet worden. Das berichtet das US-amerikanische Sicherheitsunternehmen Site Intelligence Group. Demnach kursiere ein Video im Internet, das die Enthauptung des Kroaten zeigt. Eine offizielle Bestätigung der ägyptischen oder kroatischen Regierung steht bislang aus.

Der 30-Jährige Kroate wurde am 22. Juli ausserhalb von Kairo vom IS entführt. Der IS drohte damals, ihn zu enthaupten, wenn die ägyptische Regierung nicht innerhalb von 48 Stunden Gefangene freilassen würde. Der IS im Sinai wirft der kroatischen Regierung vor, Ägyptens Krieg gegen den Terror zu unterstützen.

Der 31-Jährige war am 22. Juli am Stadtrand von Kairo verschleppt worden. S. arbeitete für die ägyptische Tochterfirma eines französischen Erdölunternehmens. Der Vater zweier Kinder war der erste Ausländer, den der ägyptische IS-Ableger entführte. 

Im vergangenen Jahr hatten IS-Extremisten mehrere Ausländer ermordet, nachdem die Forderungen der Terroristen nicht erfüllt worden waren. Unter den Opfern befanden sich auch der US-Journalist James Foley und der Brite David Haines, beide starben in Syrien

Die Organisation hat weite Landesteile in Syrien und im Irak unter ihre Kontrolle gebracht und begeht in den von ihr beherrschten Gebieten Gräueltaten an der Zivilbevölkerung. 

Vor einer Woche war bereits ein Video im Internet veröffentlicht worden. Es zeigte S., der von einem Papier ablesen musste, dass er binnen 48 Stunden hingerichtet werde. Diesem Schicksal könne er nur entgehen, wenn die ägyptische Regierung einige inhaftierte «muslimische Frauen» freilassen würden. Darauf war Kairo nicht eingegangen. (wst/spon)



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