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epa06347846 People walk outside a mosque that was attacked in the northern city of Arish, Sinai Peninsula, Egypt, 24 November 2017. According to initial reports, dozens were killed and injured in a bombing and gunfire targeting worshipers leaving the Friday prayers in the northern city of Arish.  EPA/STR BEST QUALITY AVAILABLE

Blick auf die Moschee in Al-Arisch. Bild: EPA/EPA

Blutbad in Moschee auf dem Sinai ++ Opferzahl steigt und steigt: Mindestens 235 Tote 



Bei dem Anschlag auf eine Moschee im Norden der ägyptischen Sinai-Halbinsel hat sich die Zahl der Todesopfer laut Staatsmedien auf mindestens 235 erhöht.

Unmittelbar nach dem Angriff hatte es von Seiten der Behörden geheissen, es gebe eine hohe Zahl von Verletzten. Danach stieg die Zahl der Toten von 54 auf 85 und schliesslich 235.

Angreifer legten nach Angaben aus Sicherheitskreisen mehrere Sprengsätze um die Moschee in der Nähe der Provinzhauptstadt Al-Arisch und zündeten diese, als die Gläubigen nach dem Freitagsgebet herauskamen. Anschliessend hätten sie auf Flüchtende geschossen. Die Moschee war zum Zeitpunkt des Angriffs mit Gläubigen gefüllt.

Auf der Sinai-Halbinsel kommt es immer wieder zu terroristischen Angriffen eines Ablegers der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Dabei wurden bereits hunderte Menschen getötet. Vor allem Sicherheitskräfte sind im Visier der Islamisten.

Militär und Polizei gehen in der Region massiv gegen mutmassliche Terroristen vor. Bei Razzien kam es zuletzt häufiger zu tödlichen Schusswechseln. Die Region im Norden der Halbinsel ist zu grossen Teilen militärisches Sperrgebiet. 

Auf dem Sinai kämpft ein ägyptischer Zweig der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) seit Jahren gegen die ägyptischen Sicherheitskräfte. Dabei wurden bereits hunderte Menschen getötet. (whr/sda/dpa/afp/reu)

Weitere Informationen folgen

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Domino 24.11.2017 23:55
    Highlight Highlight Die friedliche Mehrheit ist wie immer nicht relevant.
    Play Icon
  • α Virginis 24.11.2017 22:04
    Highlight Highlight *seufz* (mehr Kommentar brauchts nicht)
  • Morph 24.11.2017 21:57
    Highlight Highlight Der Sinai ist auch der Hauptangelpunkt für Organe afrikanischer Flüchtlinge. Diese werden in den Sinai verkauft und dort auseinander genommen... Es könnte also auch simple Rache sein
  • Nonvemberbal 24.11.2017 18:35
    Highlight Highlight Lang lebe der arabische Frühling
    • Charlie Brown 24.11.2017 22:08
      Highlight Highlight Du hast so keine Ahnung von was du redest.
  • Oberon 24.11.2017 17:57
    Highlight Highlight Erst mal mein Beileid an alle betroffenen Familien. Es sind wieder viele Unschuldige sinnlos gestorben.

    Wie lange schaut man diesem Terrorgeschwür den eigentlich noch zu. Es kann doch nicht so schwer sein eine internationale Koalition aufzubauen und Meter für Meter den Abschaum zu jagen.
    • bokl 24.11.2017 18:31
      Highlight Highlight @Oberon
      Wenn es so einfach ist, dann melde dich doch als Oberbefehlshaber. Vielleicht vorher mal noch kurz googeln, wie gross der Sinai ist und wie viele Leute es dann für eine Absuche "Meter für Meter" braucht...
    • evand 24.11.2017 18:43
      Highlight Highlight Das hat man mit al-qaida geschafft, die sind mittlerweile kaum mehr existent. Daraus entstanden viele Splittergruppen unter anderem der IS.
    • α Virginis 24.11.2017 22:19
      Highlight Highlight @evand: Genau, daraus ist die IS entstanden... Da war die al-quaida noch "harmlos" dagegen.

      Nee, Du hast vollkommen Recht, das ist wie die Hydra bei den ollen Griechen, schlägst einen Kopf ab, wachsen zwei nach! :(
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mnemonic 24.11.2017 16:52
    Highlight Highlight Der Irrsinn der Religionen kennt mittlerweile keine Grenzen mehr...
  • Kong 24.11.2017 16:06
    Highlight Highlight Ich durfte letzthin einer Schulung beiwohnen, es ging auch um Migration, IS, generelle Lage in der arabischen Welt. Aufgrund der unterschiedlichen „Stämme“, Interessen, religiösen Ansichten, demographischen Entwicklung und Kultur bleibt die (teils) westliche Grenzziehung problematisch. Unser westliches Verständnis von Demokratie und Zusammenleben wird in vielen Ländern anders verstanden. Ich befürchte wir werden unsere Ansätze stark überdenken müssen. Migration und Unruheherde, die Zunahme von Despoten und die Komplexität des Themas stimmt mich nicht zuversichtlich.
    • α Virginis 24.11.2017 22:14
      Highlight Highlight @Kong: Scharfsinniger Kommentar. Ich bin in meinem Leben so ziehmlich weit herumgekommen, Asien, Amerika (Nord und Süd), Afrika und ganz Europa (wenn das zählt). Dabei habe ich, soweit es mir möglich ist, erkannt, dass wir alle Vorurteile, ob positiv oder negativ, gegenüber anderen, uns nicht bekannten Kulturen haben. Insbesondere in Ländern und Gegenden mit einer Vielfalt an Ethnien ist es für Europäer schwer, sich diese Vielfalt vorzustellen und zu verstehen.

      In diesem Sinne...
  • exeswiss 24.11.2017 15:22
    Highlight Highlight ich dachte immer der IS repräsentiere den Islam und greife nur nicht-islame ziele an? /sarkasmus

    • Atlantar 24.11.2017 16:51
      Highlight Highlight Nice try xD

      Täglich grüsst das Strohmannargument. So gut wie niemand sagt, dass der IS den Islam in seiner Fülle repräsentiert und es ist auch den allermeisten völlig klar, dass dem IS auch und vorallem Muslime zum Opfer fallen.

      Der Punkt ist der, dass der IS sich bei seinen Taten auf eine mögliche Interpretation des Korans, der Sunna und der Hadithen bezieht, welche für ihn absolut und uneingeschränkt wahr ist. Weil das möglich ist und es auch so geschieht, werden diese Werke zu recht kritisiert. Der IS sieht in den allermeisten Muslimen Abtrünnige, weswegen er diese auch attackiert.
    • exeswiss 24.11.2017 19:00
      Highlight Highlight "So gut wie niemand sagt, dass der IS den Islam in seiner Fülle repräsentiert"

      bist du dir da ganz sicher?
  • Maracuja 24.11.2017 15:01
    Highlight Highlight Schrecklich! Die Mörder haben umgesetzt, was Salafisten wie der eben erst verurteilte Teilzeit-Imam der berüchtigten Winterthurer Moschee predigen: Angriffe gegen Muslime, die sich dem Salafismus nicht unterordnen wollen.
    • Saraina 25.11.2017 00:06
      Highlight Highlight Dein Schluss ist falsch. Der IS bekämpft durchaus auch Salafisten, z.B. die Nusra-Front in Syrien und plante Anschläge in Saudi Arabien, wo der Salafismus Staatsreligion ist. Salafisten sind nicht per se gewalttätig.

      Besagter Prediger wiederum hat von Abtrünnigen, die nicht mehr in den Moscheen beten gesprochen, nicht von nicht-Salafisten.
    • Maracuja 25.11.2017 11:12
      Highlight Highlight @Saraina: Besagter Prediger wiederum hat von Abtrünnigen, die nicht mehr in den Moscheen beten gesprochen

      Wer nicht mehr in der Moschee betet, darf ihrer Meinung zum Abtrünnigen erklärt und verfolgt werden? Haben Sie überhaupt eine Ahnung, wieviele Muslime in der Schweiz selben bis nie in einer Moschee beten? Gegen die darf man ihrer Meinung nach hetzen? Denke nicht, dass es ein weiter Schritt ist, bis man auch gegen diejenigen hetzt die in die „falsche“ Moschee gehen (in Ägypten traf es jetzt Sufis, in Ländern wie Deutschland brauchen liberale Moscheen Polizeischutz).
    • Maracuja 25.11.2017 11:22
      Highlight Highlight @Saraina

      Lange bevor es Daesh gab, haben extremistische Muslime (FIS, GIA) im algerischen Bürgerkrieg über 100‘000 Muslime ermordet. So zu tun, als wären nur die Mörder vom IS ein Problem, halte ich für eine Verharmlosung. Auch wenn nicht alle Salafisten Gewalt befürworten, ist ihr Gedankengut genauso verabscheuungswürdig wie dasjenige von sonstigen Extremisten (auch nicht alle Rechtsextremisten befürworten Gewalt, aber auch wenn sie die Macht auf demokratischen Weg anstreben, sind sie gefährlich).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 24.11.2017 13:14
    Highlight Highlight Es wäre vielleicht noch gut zu wissen, dass auf der Sinai Halbinsel der IS sein Unwesen treibt.

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.anschlag-auf-dem-sinai-mehrere-sicherheitskraefte-sterben-bei-terrorangriff.2fec81dc-6c75-4c10-a522-ca59ef7462da.html

    Ansonsten gibt es dort noch andere Extremisten. Der Ägyptische Staat hat faktisch keine Kontrolle mehr über diesen Teil des Landes.
    • justatrollolol 24.11.2017 15:46
      Highlight Highlight Stimmt, was auch daran liegt, dass Ägypten auf Grund des Friedensvertrags mit Israel nur sehr beschränkt militärisch auf dem Sinai präsent sein darf.
    • gianny1 24.11.2017 16:18
      Highlight Highlight @justatrollolo: Das war ja klar..... geht nicht lange und Israel ist schuld am Anschlag.....
      Unglaublich!
    • Fabio74 24.11.2017 18:32
      Highlight Highlight @gianny Lesen ist Glücksache! NIEMAND schiebt Israel Schuld zu!
      Es werden einfach Fakten genannt!!
    Weitere Antworten anzeigen

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