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Philippinen: Extremisten töten kanadische Geisel

Im September 2015 wurde der Kanadier John Ridsdel von der islamistischen Abu Sayyaf auf den Philippinen verschleppt. Nun haben seine Entführer ihn getötet.

26.04.16, 02:24 26.04.16, 07:23


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UNDATED: In this handout image provided by the Armed Forces of the Philippines, shows Canadian John Ridsdel, who was one of the four abducted on September 22 in Samal, Davao del Norte, Philippines. Ridsdel, along with another Canadian, a Norwegian and a Filipino woman have been kidnapped from a resort on Samal Island, near Davao City on Mindanao. It has been reported that the tourists appeared to be targeted by gunmen rather than taken at random before they fled the island by boat. (Photo by Getty Images)

John Ridsdel. Bild: Getty Images AsiaPac

Vor etwa sieben Monaten wurde John Ridsdel gemeinsam mit einem kanadischen Landsmann aus einer philippinischen Hotelanlage entführt, jetzt haben Behörden im Süden des Landes den Kopf des Kanadiers entdeckt. Die andere Geisel befindet sich noch immer in den Händen der extremistischen Abu Sayyaf.

Premierminister Justin Trudeau sprach in einer kurzen Fernsehansprache von einem «kaltblütigen Mord». «Kanada verurteilt diese Brutalität rückhaltlos.» Bemühungen um die Freilassung der zweiten Geisel seien im Gange.

Die Männer waren am 21. September vergangenen Jahres von Abu Sayyaf aus einer Hotelanlage verschleppt worden. Im März war ein Video mit den ausgemergelten Geiseln aufgetaucht. Mit ihnen war zudem ein Norweger in dem Film zu sehen, der zur selben Zeit verschleppt worden war. Die Islamisten drohten mit der Ermordung der Männer, wenn ihrer Forderung nach einem Lösegeld in Höhe von mehreren Millionen Euro nicht nachgekommen werde. In einem Video zuvor hatten sie 20 Millionen Euro für jede der Geiseln gefordert.

Abu Sayyaf wurde in den 90er Jahren mit Geld von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden gegründet. Die Gruppe wurde durch die Entführung zahlreicher Ausländer bekannt. Erst im Oktober liess sie zwei Deutsche nach einem halben Jahr in Geiselhaft frei. Neben den wiederholten Entführungen von Christen und Ausländern, um Lösegeld zu erpressen, verübte die Gruppe zahlreiche Anschläge.

(cma/asc/afp/Reuters)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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