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Call-Girl steht wegen «Sextrainings» vor Gericht (und was Trump für eine Rolle spielt)

17.04.18, 12:56 17.04.18, 15:37


Ein Gericht im thailändischen Pattaya hat am Dienstag einen Fall verhandelt, der das Land in Atem hält. Das weissrussische Fotomodell Anastasia Waschukewitsch und der russische «Sex-Trainer» Alexander Kirillow müssen sich wegen Förderung der Prostitution verantworten.

Vor Gericht: Anastasia Waschukewitsch  Bild: AP/AP

Zusätzliche Würze erhält das Verfahren durch Waschukewitschs Drohung, Geheimnisse über Russland-Verbindungen von US-Präsident Donald Trump zu enthüllen. Bei Eintreffen am Gericht richtete Kirillow einen Appell an die USA: «Helft uns, wir wissen nicht, was hier passiert.»

Das Call-Girl und Fotomodell Waschukewitsch hatte bereits vor der Anhörung in einem auf der Online-Plattform Instagram veröffentlichten Video erklärt, sie wolle «die fehlenden Puzzleteile liefern», die eine Verbindung herstellen zwischen russischen Politikern, Trumps Ex-Wahlkampfberater Paul Manafort, Trump selbst und «all diesem Wirbel um die US-Wahl».

Bahnbrechende Enthüllungen über Trumps Russland-Affäre blieben bei der Anhörung in Pattaya aber zunächst aus. In dem Verfahren geht es ohnehin nur um den Umstand, dass die Weissrussin und der Russe in Pattaya einen «Sex-Trainings-Kurs» abgehalten haben.

Bild: AP/AP

Wie verführe ich einen Oligarchen?

Allerdings verfügt Waschukewitsch tatsächlich über Verbindungen zur russischen Elite. Zu ihren bisherigen Lebensleistungen zählt ein Buch über die Kunst, schwerreiche Oligarchen zu verführen.

Das Model soll zudem ein im Internet kursierendes Video aufgenommen haben, dass den russischen Vizeministerpräsidenten Sergej Prichodko bei einer luxuriösen Jacht-Party mit dem Milliardär Oleg Deripaska zeigen. Für die Aufnahmen droht Waschukewitsch in Russland ein Verfahren wegen Verletzung der Privatsphäre.

Anastasia Waschukewitsch wird am Dienstag in Pattya aus dem Gericht zurück ins Gefängnis geführt. Bild: AP/AP

Deripaska war Geschäftspartner von Paul Manafort, der 2016 eine Zeitlang den US-Wahlkampf von Donald Trump leitete. In den USA prüft ein Sonderermittler, ob Russland den Wahlkampf mit unlauteren Methoden zugunsten Trumps beeinflusst hat. Im Raum steht auch der unbewiesene Verdacht, Trump könnte durch Kontakte mit Prostituierten in Moskau erpressbar sein. (whr/sda/afp)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kong 17.04.2018 21:32
    Highlight Waschukewitsch macht wuschelig 😘
    1 1 Melden
  • R. Schmid 17.04.2018 20:15
    Highlight Sie will doch nur ihren Kopf retten. Das Geschwurbel von Trump und Russland Mafia soll dabei helfen. Fake
    0 1 Melden
  • Adumdum 17.04.2018 15:49
    Highlight Sextraining... Kieser war gestern 😂
    34 2 Melden
  • Nelson Muntz 17.04.2018 14:09
    Highlight Was ist ein Sex-Trainings-Kurs???🧐

    „Auf gehts, noch je 3x von Hinten und Missionarsstellung, dann dürft ihr duschen gehen...Aber ich will vollen Einsatz sehen! Wer nicht richtig mitmacht, muss 3 Strafrunden Anal anhängen“ 🤪🤣
    68 11 Melden

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