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Ein Ranger der Galápagos-Inseln inspiziert den Fang des chinesischen Frachtschiffes.  Bild: AP/GALAPAGOS NATIONAL PARK

Vor den Galápagos-Inseln: Mehr als 6000 Haie auf chinesischem Schiff entdeckt 

28.08.17, 11:24 28.08.17, 16:17

An Bord eines vor den Galápagos-Inseln gestoppten Schiffes aus China haben die Behörden mehr als 6000 Haie entdeckt. Darunter waren auch vom Aussterben bedrohte Arten. Haiflossen gelten in Asien als Delikatesse.

Auf der 98 Meter langen «Fu Yuan Yu Leng 999» hätten sich 6623 Haie befunden, teilte die Nationalparkverwaltung des zu Ecuador gehörenden Pazifik-Archipels am Sonntag mit. Das Schiff war Mitte August gestoppt worden, als es illegal vor der als Weltnaturerbe eingestuften Inselgruppe kreuzte. Die 20 Besatzungsmitglieder wurden in Untersuchungshaft genommen und müssen sich nun vor Gericht verantworten.

Das ecuadorianische Recht sieht für die Zerstörung von geschützter Flora und Fauna Haftstrafen zwischen einem und drei Jahren vor. Rund um die Inseln, deren einzigartige Tier- und Pflanzenwelt einst den britischen Forscher Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie inspirierte, sind 138'000 Quadratkilometer Ozean geschützt. Es ist das grösste Meeresschutzgebiet der Erde. (cma/sda/afp)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • JackMac 28.08.2017 18:09
    Highlight Im Jahr werden ca. 70 mio Haie im Beifang, Longline etc. gefNgen und massakriert. Das sind dann im Tag so geschätzte 190'000 Stk.
    Zweitgrösster Abnehmer sind die Europäer für Kosmetika, Schillerlocken, Medizin etc.
    Wann endlich wird eine Weltweite Meerespolizei gegründet die Jagt auf solche Schiffe macht? Die meisten sind ja über Transponder zu orten (falls nicht ausgeschaltet).
    Es ist zum Schreien!
    9 0 Melden
  • Ökonometriker 28.08.2017 16:18
    Highlight Die haben Glück, dass sie nicht von der chinesischen Regierung erwischt worden sind. Die Höchststrafe für Wilderei an geschützten und gefährdeten Tierarten ist unter chinesischem Recht der Tod - nicht nur 3 Jahre Gefängnis.
    6 1 Melden
  • El Duderihno 28.08.2017 15:04
    Highlight „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

    *Weissagung der Cree*
    18 3 Melden
  • Kreasty 28.08.2017 13:21
    Highlight Die Globulis der Chinesen... Der Glaube zerstört nur einmal mehr die Welt ¯\_(ツ)_/¯
    39 5 Melden
  • Linus Luchs 28.08.2017 13:03
    Highlight Zu welcher Skrupellosigkeit Menschen fähig sind, ist immer wieder erschütternd. Gerade Haie werden gerne als Bestien bezeichnet. Aber die wahre Bestie auf Erden ist der Mensch.
    48 3 Melden
  • Sisiphos 28.08.2017 12:52
    Highlight 1 bis 3 Jahre reichen kaum. 5 Jahre intensive Umerziehung könnten helfen zu verstehen, dass man Geld nicht essen kann...
    29 2 Melden
    • Kreasty 28.08.2017 15:42
      Highlight Es kommen ja eh die falschen ins Loch.
      Sehe nicht ganz wieso die Besatzung für 3 Jahre rein soll, wenn sie "nur" den Transport gemacht haben. Gefischt haben andere nehm ich an und konsumieren werdens auch andere.
      Für die Haupttäter die damit Handeln 5 Jahre, für die dummen Fischer die sich damit warscheinlich grad mal ihr Hüttchen leisten können, fände ich das aber übertrieben.
      15 1 Melden
  • Charlie B. 28.08.2017 12:28
    Highlight Unglaublich.
    28 2 Melden
  • Penguin 28.08.2017 12:27
    Highlight Zur Slideshow: "Wir lieben Menschen, die Tiere retten".
    Also, lebt vegan. :-)
    14 25 Melden
  • The Origin Gra 28.08.2017 12:00
    Highlight Über 6000 Haie? Das sind Bad News heute.
    92 2 Melden
  • leihausweis 28.08.2017 11:57
    Highlight Ich glaube vielen Leuten ist gar nicht klar was für ein Problem die vermutlich bevorstehende Ausrottung der Haie ist. Die Doku "Sharkwater" zeigt dies sehr eindrücklich. Ist auf Netflix und sehr zu empfehlen!
    86 2 Melden

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