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Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)



Donald Trump selber jagt keine Tiere. Aber seine Söhne, die würden das lieben, erzählte der US-Präsident im Jahr 2012. «Sie sind Jäger und sie sind darin sehr gut geworden.» 

Gut fünf Jahre ist es nun her, seit Fotos von Trumps Söhnen bei der Grosswildjagd vom Magazin «TMZ» veröffentlicht wurden. Sie sorgten in den sozialen Medien und unter Tierschützern für einen Aufschrei.

Auf einem Bild ist zu sehen, wie Trump Jr. mit einem abgeschnittenen Elefantenschwanz posiert. 

Auf einem weiteren Foto lächelt Trump Jr. zusammen mit Eric Trump in die Kamera, welcher einen getöteten Leoparden in die Höhe hält. 

Trump Jr. erklärte sich später gegenüber «Forbes»: Das Abschneiden des Elefantenschwanzes sei in Simbabwe Tradition, man zolle dem Tier so Respekt. Des Weiteren habe es eine Überpopulation von Elefanten gegeben, weshalb die Elefanten-Jagd für die Region sogar nützlich gewesen sei. Auch den Leoparden hätten sie legal erledigt.

Doch wieso graben wir hier die alten Fotos wieder aus?

Weil Donald Trump gerade ein Verbot gekippt hat, das Barack Obama im Jahr 2014 erlassen hatte: Grosswildjäger dürfen ab sofort Trophäen erlegter Elefanten aus Sambia und Simbabwe wieder in die Vereinigten Staaten einführen.

Die zuständige Behörde begründet den Entscheid damit, dass «eine regulierte Sportjagd» Anreize für die lokale Bevölkerung schaffen könne, die bedrohten Tierarten zu erhalten. Trophäenjagd könne zur Erhaltung der Biodiversität beitragen.

Die Waffenlobby National Rifle Association (NRA) in den USA begrüsste den Entscheid. Es sei ein bedeutender Schritt vorwärts. 

President Donald Trump speaks in the Diplomatic Reception Room of the White House, Wednesday, Nov. 15, 2017 in Washington. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Donald Trump: Der US-Präsident hat gerade ein Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger gekippt. Bild: AP/AP

Scharfe Kritik kommt derweil von diversen Tierschutz-Organisationen. The Elephant Project twitterte etwa: «Nicht nachvollziehbares Verhalten der Trump-Administration.» In Gegenden, in denen Trophäenjagd erlaubt sei, nehme auch die Wilderei zu.

Das meint auch der Chef der Humane Society of the United States Wayne Pacelle: «Die Elefantenpopulation in Simbabwe ist seit 2001 um sechs Prozent zurückgegangen und es gibt Beweise dafür, dass die Wilderei in Gebieten, in denen Trophäenjagd erlaubt ist, zugenommen hat.» Im Jahr 1972 habe es noch 200'000 Elefanten in Sambia gegeben, fügt Pacelle hinzu, heute seien es noch etwas mehr als 21'000.

Und deswegen machen in den sozialen Netzwerken auf einmal wieder die alten Fotos von Trumps Söhnen die Runde. (cma)

100 Elefanten werden täglich für Elfenbein getötet

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Video: srf

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40
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    Alle Leser-Kommentare
  • leu84 19.11.2017 13:49
    Highlight Highlight Er biegt die Gesetze so um, dass sie seinem Umfeld passt. Kennt man von "il Cavaliere"
    19 1 Melden
  • Spooky 18.11.2017 20:42
    Highlight Highlight "What went so wrong with Trump sons?"

    Nothing went wrong,. They are stupid. That's all.

    29 1 Melden
  • Don Alejandro 18.11.2017 17:33
    Highlight Highlight "Sportjagd" schon alleine dieses Wort. Wirklich toller Sport, sich nicht wehrende Tiere ohne Not zu töten. Und sich dann noch mit den Trophäenfotos aufzugeilen - unterster menschlicher Abschaum!
    32 0 Melden
  • yellowastra 17.11.2017 13:29
    Highlight Highlight Warten wir mal ab bis Elfenbein wieder legal eingeführt werden darf unter Trump.
    22 0 Melden
  • das Phlama™ 17.11.2017 11:16
    Highlight Highlight Wie ist es mit der Ausfuhr von Trophäen aus den USA?
    Darf man Trumps Kopf mitnehmen, wenn er vom wütenden Volk à la JFK seines Amtes enthoben wird?
    Ich frag für einen Freund...
    41 2 Melden
  • Paddiesli 17.11.2017 11:05
    Highlight Highlight Wieder ein Obama-Gesetz, dass dieser Unmensch rückgängig macht. Er hat einfach ein komplette Obama-Fixierung.
    41 2 Melden
  • Hops 17.11.2017 10:48
    Highlight Highlight Ich bin dafür, dass Grosswildjagd erlaubt ist. Ist ja etwas natürliches. Nur zwei Bedingungen: Der Jäger ist blutt und darf keine Waffen mitnehmen. Bitte filmt das Ganze und bringt mir Popkorn. #goloveyourselftrump
    67 0 Melden
    • leu84 19.11.2017 13:51
      Highlight Highlight Und der Jäger muss alles selber verspeisen
      18 0 Melden
  • dä seppetoni 17.11.2017 10:07
    Highlight Highlight ''But daddy I want this dead leopard in my house, so I can play with it''.''No problem son, I'm gonna fix this.''


    Bin mal gespannt, was sein Groupie Nr.1, Rosche von der Ww dazu schreibt.
    44 0 Melden
  • Deathinteresse 17.11.2017 09:01
    Highlight Highlight Filmtipp: Ulrich Seidel - Safari
    9 0 Melden
  • De Pumuggel 17.11.2017 08:28
    Highlight Highlight Merkt eigentlich niemand, dass Trump Gesetze erlässt und verabschiedet bei denen er und nicht die USA profitiert?!!

    Es tut mir leid aber dieser Trump hat einfach nicht mehr alle Tassen im Schrank wie kann man folgendes von sich geben:

    "Die zuständige Behörde begründet den Entscheid damit, dass «eine regulierte Sportjagd» Anreize für die lokale Bevölkerung schaffen könne, die bedrohten Tierarten zu erhalten. Trophäenjagd könne zur Erhaltung der Biodiversität beitragen."

    In welchem Welt leben die in der diese Aussage Sinn macht?
    63 3 Melden
    • Ms. Song 17.11.2017 09:08
      Highlight Highlight Ich glaube, dies ist fast jedem ausserhalb der U.S.A. absolut bewusst. Ich habe hier noch keinen einzigen Trump Befürworter getroffen. Du darfst auch nicht unterschätzen, dass viele Amerikaner absolute Waffennarren sind. Die Jagd wird häufig zelebriert. Ich meine, es gibt Kalender auf denen halb nackte Jägerinnen auf toten Tieren posieren.
      28 1 Melden
  • cheko 17.11.2017 08:27
    Highlight Highlight Die beiden scheinen die Respektlosigkeit und Intoleranz ihres ungebildeten Vaters geerbt zu haben! Man sollte schon etwas Anstand und Respekt vor der Natur erwarten... Allerdings schwierig bei so einer Pavian-Familie.. Wobei Paviane diese Eigenschaft eher haben als Ronald McDonald und seine Versager Söhne..
    52 2 Melden
    • malu 64 17.11.2017 12:15
      Highlight Highlight Bitte keine Tiere beleidigen, die sind wertvoller für die Welt! Den Trump Clan braucht wirklich niemand!
      23 1 Melden
  • rodolofo 17.11.2017 07:49
    Highlight Highlight "Lustig", diese Parallelen!
    Gerade heute ist im Tages Anzeiger die Rede von den Söhnen von Zimbabwes Diktator Mugabe, wie sie mit ihren dekadenten Posts im Internet provozieren und einen grossen Teil der Bevölkerung in Rage bringen...
    44 2 Melden
  • dracului 17.11.2017 07:18
    Highlight Highlight Reiche Leute bringen Tiere um, welche Einheimische zuerst brav drapieren, damit das unnütze Töten nicht zu einer Gefahr wird. Die Tötung von Cecil im 2015 durch den Zahnarzt William Palmer löste noch kurzfristig Reaktionen aus, aber schon sein Sohn Xanda wurde „legal“ im 2017 abgeknallt. Schönes Beispiel, dass Trumps Familie keinerlei moralische Verantwortung kennt und übernehmen kann.
    83 2 Melden
  • redeye70 17.11.2017 05:16
    Highlight Highlight Trophäenjagd gehört verboten, weltweit. Aber logisch gehen reiche Amis nach Simbabwe. In diesem hochkorrupten Land ist alles legal, solange du genug Cash hast.
    87 2 Melden
    • Ms. Song 17.11.2017 09:19
      Highlight Highlight In der Schweiz auch? Weisst Du, dass es hier als grösste Ehre gilt, einen Steinbock zu killen? Die kapitalen Steinböcke. Es gibt auch hier in der Schweiz einen Jagdtourismus. Pro Steinbock werden bis zu 20 000.- bezahlt und die reichen Ausländer krallen sich die schönsten Exemplare. Wir liefern selbst unsere schönen Tiere für Geld ans Messer. Ich bin absolut dafür, dass die Trophäenjagd verboten wird. Die Leute müssen sich einfach bewusst sein, dass dies nicht nur ein Thema ist, dass Afrika betrifft, sondern eben auch uns. @Watson ein Artikel zu dem Thema wäre sehr interessant
      46 5 Melden
  • Fruchtzwerg 17.11.2017 03:41
    Highlight Highlight Neues Kapitel der GOP zum Thema “what would a dick do?”

    Man wundert sich ja eigentlich über nichts mehr. Offenbar fehlt es nicht nur an Menschenverstand sondern auch am letzten bisschen Empathie und Respekt...
    Play Icon
    55 1 Melden
  • Daaaan 16.11.2017 23:59
    Highlight Highlight Einfach nur traurig so was ansehen zu müssen!! Und ich weiss nicht was tragischer ist, seine Söhne auf die er so stolz ist, oder das Volk, welches einem solchen Menschen die Möglichkeit gibt Entscheidungen zu treffen und zu regieren....welcher wohl nicht mal in der Lage ist zu entscheiden wann er an einer Ampel losfahren darf....🙄
    46 3 Melden
  • durrrr 16.11.2017 23:53
    Highlight Highlight Trophäenjagd als Argument für den Artenschutz ist die perfide Perversion einer Gesellschaft die nicht mehr weiss wie sie mit Überfluss, Langeweile und Überdruss umzugehen hat....
    68 2 Melden
  • Sauäschnörrli 16.11.2017 23:02
    Highlight Highlight Bei uns sind die Jäger doch auch die einzigen die sich, Zwecks funktionierendem Ökosystem und Biodiversität, für die Wiederansiedlung des Wolfes aussprechen.

    Oder habe ich das falsch in Erinnerung?
    47 71 Melden
    • pinex 17.11.2017 09:20
      Highlight Highlight Nein die jäger sind bei weitem nicht die einzigen, es sind doch die doofen grünen städter oder habe ich das falsch in erinnerung?🙄
      8 11 Melden
    • Sauäschnörrli 17.11.2017 16:28
      Highlight Highlight Ich lerne es wohl nie, Ironie funktioniert im Internet nur bedingt. 🧐
      17 2 Melden
  • malu 64 16.11.2017 22:55
    Highlight Highlight Was sind das noch für Abenteurer! Das sind noch Männer! Eine so gefährliche Bestie wie ein Leopard weniger auf der Welt! Mit einem M40 Präzisionsgewehr auf 1000 Meter herangepirscht. Atemberaubende Nähe, das ist eindeutig Notwehr! Eine schreckliche Bestie weniger, was sind doch das für Helden!
    421 10 Melden
  • derEchteElch 16.11.2017 22:55
    Highlight Highlight Das ist wahrhaft ein grosser Schritt zurück. Ich frage mich, kommt das wirklich von Trump oder von irgendeinem Beamten eines Ministeriums und Trump setzt nur seine Unterschrift darunter?

    So viel wie er golft kann man ihm wohl alles zur Unterschrift vorlegen.. Tierschutz und besonders Artenschutz sind nötig und unerlässlich. Ich bin kein Fan der hobbymässigen Grosswildjagd.. 😠
    104 7 Melden
  • sEribaZ 16.11.2017 22:55
    Highlight Highlight Wenn ich so einen sehe, der einen abgeschnittenen Schwanz eines Elephanten in der Hand hält wird mir schlecht. Haben die denn gar kein Respekt?! Ich könnte kotzen. Ich kann nicht verstehen, wie man so wenig Mitgefühl haben kann. Furchtbar so etwas.
    423 8 Melden
  • Zeyben 16.11.2017 22:36
    Highlight Highlight Und die Welt hebt das Schweigen auf und erklärt Trumps und die Waffenheinis zu Großwild! Das wäre ein bedeutender Fortschritt.
    127 4 Melden
  • goldmandli 16.11.2017 22:30
    Highlight Highlight "Die zuständige Behörde begründet den Entscheid damit, dass «eine regulierte Sportjagd» Anreize für die lokale Bevölkerung schaffen könne, die bedrohten Tierarten zu erhalten. Trophäenjagd könne zur Erhaltung der Biodiversität beitragen."

    Das macht halt einfach gar keinen Sinn.
    Wie können die so einen Schwachsinn von sich geben und nicht in lauthalses gelächter verfallen?
    618 14 Melden
    • petrolleis 16.11.2017 22:54
      Highlight Highlight absurde dekadenz... als ob es ironisch gemeint ist... ist es aber leider mit nichten.
      so traurig...

      ich fände eine grosstrumpjagd viel sinnvoller.
      128 3 Melden
    • Laut_bis_10 16.11.2017 22:54
      Highlight Highlight So makaber es ist, es macht schon Sinn. Dieses Video bringt es ganz gut auf den Punkt.
      Play Icon
      15 28 Melden
    • Laut_bis_10 16.11.2017 23:05
      Highlight Highlight Übrigens gäbe es auch unseren Alpensteinbock nicht mehr, wenn Viktor Emanuel II. diese nicht hätte jagen wollen und sie im Jagdgebiet überleben konnten.
      25 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 16.11.2017 22:29
    Highlight Highlight So ein KWYJIBO!
    43 1 Melden
    • Chanich das ändere? 17.11.2017 12:34
      Highlight Highlight covfefe?
      4 0 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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