International

Die USA als grösster Beitragszahler der UNO verfolgt seit Trumps Amtsantritt eine Strategie der Kostensenkung. Bild: Sam Mednick/AP/KEYSTONE

Trotz fragiler Lage: UNO wollen Blauhelme in Darfur reduzieren

30.06.17, 01:32 30.06.17, 02:23

Die Vereinten Nationen wollen ihre Blauhelmmission in Darfur drastisch verkleinern. Der Sicherheitsrat stimmte am Donnerstag in New York einstimmig einer Resolution zu, die eine Reduzierung von 15'845 auf 8735 Soldaten innerhalb eines Jahres festlegt.

«Wir sehen, dass die Situation in Darfur fragil bleibt», sagte der stellvertretende britische UNO-Botschafter Peter Wilson. «Aber wir können auch nicht leugnen, dass sich die Situation weiterentwickelt hat. Wir werden unsere Aufmerksamkeit nicht von Darfur abwenden.»

Darfur liegt im Westen des ostafrikanischen Sudans. 2003 war dort ein Krieg ausgebrochen, bei dem hunderttausende Menschen starben und Millionen vertrieben wurden.

Seit 2007 sind die Vereinten Nationen gemeinsam mit der Afrikanischen Union mit der UNAMID genannten Friedensmission vor Ort, die sich vor allem um den Schutz von Zivilisten kümmern soll.

Die Mission ist mit rund einer Milliarde Dollar pro Jahr eine der teuersten der UNO. Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar verfolgen die USA, der grösste Beitragszahler der Organisation, allerdings eine Strategie der Kostensenkung.

Die EU hatte vor einem Jahr die Nothilfe für Flüchtlinge im Sudan erhöht und dem Welternährungsprogramm (WFP), einer UNO-Unterorganisation, 12,5 Millionen Euro zugesprochen.  (ehi/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

So reagiert Sharon Stone auf die Frage, ob sie je sexuell belästigt wurde

«Klugscheisser» brilliert bis zu dieser Frage, bei der KEINER von 3 Jokern hilft

History Porn Teil XXVI: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Eltern ketteten ihre Kinder an Betten: Polizei befreit 13  Geschwister aus Horror-Haus

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Dank DNA-Proben – jetzt geht's Nashorn-Wilderern an den Kragen

Jährlich erlegen Wilderer in Südafrika rund 1000 Nashörner. Deren Hörner sind etwa in Asien als Zutat traditioneller Medizin gefragt. DNA-Proben der Tiere helfen jetzt bei der Verurteilung von Wilderern.

Eine Datenbank mit DNA-Proben von Nashörnern kann dabei helfen, Wilderer zu überführen und eine Verurteilung der Täter sicherzustellen. Die Proben können etwa von Wilderern verkaufte Hörner mit getöteten Nashörnern in Verbindung bringen, wie Forschende um die Leiterin der …

Artikel lesen