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Wie das Internet auf Jeb Bushs seltsamen Pistolen-Tweet reagiert, ist köstlich

US-Präsidentschaftsbewerber Jeb Bush postet bei Twitter ein Foto seiner Waffe, dazu schreibt er schlicht: «America». Jetzt liefern zahlreiche Nutzer ihre eigene Version davon, wofür ihr Land eigentlich steht.

17.02.16, 01:41 17.02.16, 04:34


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So richtig schlau wird man aus dem Tweet von Jeb Bush nicht: Der ehemalige Gouverneur des US-Bundesstaats Florida und aktuelle Präsidentschaftskandidat hat ein Bild seiner eigenen Waffe gepostet, Namensgravur inklusive. Betitelt ist das Foto kurz und knapp mit «America».

Laut der Internetplattform «Mashable» hat Bush die Waffe gerade erst bekommen, es ist demnach seine erste. Im Rahmen eines Wahlkampfauftrittes habe er eine Waffenproduktionsstätte in der Stadt Columbia im US-Bundesstaat South Carolina besucht. Dort findet am kommenden Samstag die nächste Vorwahl der republikanischen Präsidentschaftsbewerber statt.

Schon binnen weniger Stunden nach der Veröffentlichung wurde Bushs Foto tausendfach geteilt – und heiss diskutiert. Viele Nutzer des Kurznachrichtendienstes sehen in dem Post offenbar eine Steilvorlage, schnell tauchte eine ganze Reihe von Nachahmer-Tweets auf.

Ex-Wrestler Hulk Hogan, einige Comic-Figuren und jede Menge andere «typisch-amerikanischer» Motive müssen für die Parodien herhalten. Alle überschrieben mit  – klar – «America»:

Edward Snowden fasste sich kurz – und forderte Bush auf, seinen Twitter-Account zu löschen. Mehr als 11'000 Nutzern gefiel dieser Beitrag. Schnell erreichte der «America»-Tweet auch das Ausland. Und dort will man den Post wohl ebenfalls nicht unkommentiert stehen lassen. Denn die Antworten folgten prompt. Germany. England. Canada.

Doch nicht überall wurde Bushs Tweet mit Humor genommen. Manche nutzen die Gelegenheit, um an die andere Seite der USA zu erinnern. Denn Amerika, das ist mehr als Stars and Stripes und fettiges Essen. Nicht nur einmal wird bei Twitter beispielsweise an den Folterskandal im irakischen Gefängnis Abu Ghureib erinnert. Auch das sei Amerika.

Bush bewirbt sich für die US-Republikaner um das Präsidentenamt. Bei den bisherigen Vorwahlen in Iowa und New Hampshire schnitt er allerdings unerwartet schlecht ab. Am Montag bekam er erstmals Wahlkampfunterstützung von seinem grossen Bruder, dem ehemaligen Präsidenten George W. Bush. (asc)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ovatta 17.02.2016 11:31
    Highlight Der Kandidat der Republikaner wird beim nächsten Treffen am O. K. Corral gewählt..
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