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Democratic presidential candidate, Sen. Bernie Sanders, I-Vt., and his wife Jane arrive on stage during a campaign event, Saturday, April 9, 2016, in the Queens borough of New York. (AP Photo/Mary Altaffer)

Bernie Sanders und seine Frau Jane bei einer Wahlkampfveranstaltung.
Bild: Mary Altaffer/AP/KEYSTONE

Hillary Clinton verliert erneut: US-Demokrat Bernie Sanders gewinnt Vorwahl in Wyoming 

09.04.16, 23:28 10.04.16, 06:53


US-Senator Bernie Sanders macht seiner Rivalin Hillary Clinton im Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur weiter das Leben schwer. Er gewann am Samstag die Vorwahl in Wyoming und hat damit Clinton in acht der vergangenen neun Wahlen geschlagen.

Nach Auszählung fast aller Stimmen lag der 74-Jährige im Bundesstaat Wyoming mit rund 56 zu 44 Prozent vor der Ex-Aussenministerin. Er erhält damit Rückenwind für die nächste Vorwahl am 19. April im gewichtigen Bundesstaat New York. Allerdings liegt Clinton dort in Umfragen deutlich vor Sanders, und sie führt auch insgesamt weiter klar das Vorwahlrennen an.

Dabei geht es um das Sammeln von Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag im Juli. Da in Wyoming nur 18 Delegiertenstimmen zu gewinnen waren, von denen 14 proportional zum Ergebnis verteilt wurden, konnte Sanders Clintons beachtlichen Gesamtvorsprung bei den Delegierten kaum schrumpfen.

Clinton weiter in Führung

Bei den Vorwahlen hat Sanders bisher hauptsächlich im US-Westen abgeräumt, in ländlichen Regionen mit überwiegend weisser Bevölkerung. Mit der Abstimmung im Bundesstaat New York beginnt eine Serie von Entscheidungen im Nordosten, bei denen Clinton grösstenteils als Favoritin gilt. So wird am 26. April in Maryland, New Jersey, Rhode Island, Delaware und Pennsylvania abgestimmt.

Vor dem Votum in Wyoming hatte Clinton 1298 Delegierte zusammen, die an die Vorwahlergebnisse gebunden sind, Sanders 1079. Darüber hinaus gibt es bei den Demokraten aber noch sogenannte Superdelegierte, zumeist Parteifunktionäre, die auf dem Nominierungsparteitag mit abstimmen, aber ihre Meinung jederzeit ändern können.

Hier führte Clinton bis zum Samstag mit 469 zu 31 Delegierten vor Sanders. Insgesamt sind für die Nominierung bei den Demokraten 2383 Delegiertenstimmen nötig.

Cruz sichert sich Colorado

Bei den Republikanern hat derweil Multimilliardär Donald Trump eine weitere Niederlage einstecken müssen. In Colorado sicherte sich Hauptrivale Ted Cruz am Samstag alle 13 zu vergebende Delegierten.

Zuvor hatte er bei Versammlungen in den sieben Bezirken des Staates in dieser Woche alle weiteren 21 Stimmen der Wahlmänner und Wahlfrauen eingeheimst. Damit gehen 34 Delegiertenstimmen des Staates für den Nominierungsparteitag der Republikaner im Juli auf Cruz' Konto.

Trump hat Colorado keine grosse Bedeutung beigemessen und fokussiert sich auf seinen Heimatstaat New York, wo ebenfalls am 19. April die nächste wichtige Vorwahl stattfindet. (viw/sda/dpa)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nosgar 10.04.2016 11:53
    Highlight Kann mir jemand erklären, weshalb so viele Stimmen der Superdelegierten Clinton zugerechnet werden?
    0 0 Melden
  • rodolofo 10.04.2016 08:30
    Highlight Da staune ich nicht schlecht!
    Für mich war das Rennen bei den Demokraten bereits gelaufen.
    Ich dachte: "So ein linker, zorniger Bernie ist doch viel zu "unamerikanisch"! Da passt doch die eher künstliche, super gestylte und knallhart berechnende "establishment-lady" viel besser zum "american way of life"!"
    Aber scheinbar gibt es da ein anderes Amerika, welches sich zunehmend bemerkbar macht: Eine Art Parallel-Bewegung zu SYRIZA in Griechenland und PODEMOS in Spanien!
    Das sind ja Ansätze eines "Europäisch-Amerikanischen Frühlings", der das "rechtsnationale Packeis" zum Schmelzen bringen könnte!
    19 2 Melden
    • Humbolt 10.04.2016 08:56
      Highlight Ich denke nicht, dass sie schon so weit sind. Nach der Revolution mit dem ersten schwarzen Präsi, werden sie wahrscheinlich jetzt wieder genau jemanden aus dem Establishment wählen.
      Zudem befürchte ich wäre Bernie vielen später zu weit links. Sprich: Sie wählen aus Prinzip einen Republikaner dann.
      1 0 Melden
  • Ruffy 10.04.2016 07:25
    Highlight Wenn Hillary noch New York verliert, wird es sau knapp für sie, denn jetzt kommen die grossen, weiss geprägten Staaten im Norden -> Sanders Gebiet
    14 1 Melden
  • pun 10.04.2016 06:16
    Highlight Hillary hat nur so einen grossen Vorsprung, weil die Superdelegierten, die sich aber der Vorwahlsmehrheit anschliessen werden, schon mitgerechnet werden. Das war vor acht Jahren auch schon so, dann hat Obama die Vorwahlen gewonnen.
    16 1 Melden
  • seventhinkingsteps 10.04.2016 02:43
    Highlight It's fucking happening :D
    27 1 Melden
  • Ignorans 10.04.2016 01:04
    Highlight Clinton kann praktisch nicht mehr verlieren. Muss nur noch hoffen, dass sie gegen Trump antreten kann...
    0 20 Melden
  • kliby 10.04.2016 00:13
    Highlight die hilary clinton muss sich halt auch mal nackt malen lassen, dann klappts wieder :-D
    18 3 Melden
  • TschGadEis 10.04.2016 00:03
    Highlight In New York wird's spannend... Hoffe stark auf Bernie!
    72 0 Melden

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