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Republican presidential candidate Donald Trump speaks to supporters during a rally in Fort Worth, Texas, Friday, Feb. 26, 2016. (AP Photo/LM Otero)

Trump wettert in Fort Worth über Rubio: «Ein Baby. Ein schrecklicher Typ». 
Bild: LM Otero/AP/KEYSTONE

Gekeife zwischen Trump und Rubio: Kann's noch schlimmer kommen? Oh, ja! Und wie!

Der Schlagabtausch der US-Republikaner erreicht neue Tiefen. Es ist unfassbar, wie ungesittet, mit welcher Härte Marco Rubio und Donald Trump aufeinander losgehen. Kann der Wahlkampf überhaupt wieder ins Lot kommen?

27.02.16, 08:33 27.02.16, 08:48

Veit Medick, Washington



Ein Artikel von

Am Ende dieses verrückten, wilden Tages steht Donald Trump auf einer Bühne in Fort Worth in Texas und weiss, dass er es wieder einmal allen gezeigt hat. Dem Land, der Partei, sich selbst. Trump fühlt sich unantastbar. Und ungeheuer gut.

Mitt Romney, der Ex-Präsidentschaftskandidat? «Läuft wie ein Pinguin», ruft Trump seinen Leuten zu: «Selbst wenn er mir seine Unterstützung anbieten würde, ich würde sie nicht nehmen.» Jubel.

Marco Rubio, sein ärgster Rivale? «Ein Baby. Ein schrecklicher Typ», ruft Trump. Und wie Rubio schwitzt! «Ihr solltet ihn mal im Backstage-Bereich sehen. Er musste sich gestern mit dem Handtuch das Make-up drauf machen.» Lacher.

Trump wedelt mit einer Plastikflasche, er schwenkt sie einmal nach links, einmal nach rechts, dann öffnet er sie. «Das ist Rubio!», schreit er seinen Fans zu, giesst die Hälfte der Flasche auf den Boden, spritzt die andere Hälfte durch die Luft, wirft die Flasche schliesslich einfach hinter sich. Dann schneidet er Grimassen. Das Publikum kreischt, seine Fans sind ausser sich.

Ja, was will man sagen? Es ist ja auch alles zum Kreischen gerade in diesem Wahlkampf. Die Geschwindigkeit. Die Szenen. Die Tonlage. Manchmal fragt man sich, was das alles eigentlich noch mit Politik zu tun hat, aber dann denkt man: Richtig, wir sind ja in den USA. Da ist eben alles etwas anders als bei unseren Merkels und Steinmeiers. Ist ein Stück weit normal hier. Oder? «Es ist unglaublich, gerade jetzt leben zu dürfen», schreibt eine langjährige US-Reporterin, und dann weiss man, dass das, was auf Seiten der Republikaner gerade passiert, dieser Kampf um die Zukunft des Konservatismus in den USA, auch für Amerikaner etwas Surreales hat.

Kalkulierter Angriff

Manierenloser als an diesem Freitag ist es in diesen Monaten wohl noch nicht zugegangen. Aber der Tag ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie schnelllebig der Republikaner-Wettlauf ist und welch tiefe Gräben der Vorwahlkampf im Zeitalter moderner Medien schaffen kann. Das Duell zwischen Trump und Rubio, mit dem die Partei jetzt auf den Super Tuesday zusteuert, beginnt genau genommen schon am Donnerstagabend. Da stehen die beiden auf einer CNN-Bühne in Houston und streiten sich.

Trumps Rede in Fort Worth, oft unter der Gürtellinie.
YouTube/Right Side Broadcasting

Es ist eine faszinierende TV-Debatte, weil sie so anders ist als die bisherigen. Trump, der Dominator, wirkt wie ein Lehrling. Rubio schafft es, die Diskussion um Details kreisen zu lassen, was genau jenes Feld ist, auf dem Trump nun wirklich noch nie unterwegs war. Sein Programm ist, keins zu haben. Bisher hat das gut funktioniert, in Houston geht es schief. Gesundheitspolitik, Steuersystem, Entschuldung, das sind die Themen. «Was ist dein Plan?», fragt Rubio in Richtung Trump: «Das sind wichtige Fragen. Unser Kandidat sollte solche Fragen beantworten können.» Trump sagt nichts, jedenfalls nichts, was als wirkliche Antwort durchgeht.

Rubio hat Trumps Vergangenheit genau auf Schwächen abgeklopft. Er ist fündig geworden. Der 44-Jährige wirft dem Unternehmer vor, auf seinen Baustellen illegale Einwanderer beschäftigt zu haben. «Die Leute können das nachschauen», ruft Rubio. «Ich bin sicher, dass die Leute das in diesem Moment googeln. Polnische Arbeiter.»

Rubios Kampagne verschickt zeitgleich Informationen über die heikle Angelegenheit. Per E-Mail, per Twitter, wie auch immer. Es ist ein kalkulierter und wahrscheinlich Tage vorher einstudierter Angriff auf die Glaubwürdigkeit des Superpromis. Wenn man zum Vorwurf den Faktencheck gleich mitliefert, ist er effektiver, das ist das Kalkül. Wahlkampf in Realtime.

«Leichtgewicht», «Klette», «Mr. Kollaps»

Trump kriegt davon nichts mit, er steht mit rotem Kopf auf der Bühne. «Ich bin der Einzige hier, der überhaupt Leute eingestellt hat. Du hast niemanden eingestellt», sagt Trump in Richtung Rubio. Der setzt erneut an, diesmal geht es um die Herkunft des Milliardärs. «Wenn er nicht 200 Millionen geerbt hätte, wisst ihr, wo Donald Trump jetzt wäre? Er würde Uhren verkaufen in Manhattan.» Der alte Präsident George Bush wird eingeblendet. Er sitzt im Publikum und sieht ein wenig befremdet aus. Man denkt unweigerlich an die Zeit zurück, in der es in der Politik noch etwas gesitteter zuging.

Republican U.S. presidential candidate Marco Rubio speaks at a campaign rally in Oklahoma City, Oklahoma February 26, 2016. REUTERS/Nick Oxford

Marco Rubio, in den Augen Trumps ein «Baby».
Bild: NICK OXFORD/REUTERS

Rubios Attacke zeigt, dass er sich noch nicht aufgegeben hat. Das Establishment setzt auf ihn, er gilt als moderate Alternative zu Trump, was ein wenig absurd ist, weil Rubio in vielen Fragen wertkonservativer ist als sein Rivale. Aber weil Trump für viele Amerikaner eine Horrorvorstellung ist, will das halbe Land, dass Rubio sich dem 69-Jährigen entschlossen entgegenstellt. Weil der Senator das endlich macht, überschlagen sich noch in der Nacht die Kritiken. «Das war nicht nur Rubios bester Auftritt, das war der beste Auftritt von irgendeinem Kandidaten bei irgendeiner Debatte», jubelt die «Washington Post».

Rubios Leute streuen, dass Unterstützer rund 20 Millionen Dollar in TV-Attacken gegen den Unternehmer investieren wollen. Trump, das hat es lange nicht mehr gegeben, scheint in der Defensive. Ausgerechnet ein paar Tage vor dem Superwahltag. Er ärgert sich, was man daran merkt, dass sich am Freitagmorgen seine Aktivität bei Twitter deutlich erhöht. Er beschimpft Rubio als «Leichtgewicht», als «Klette» und als «Mr. Kollaps». Ein Kläffer, so versucht Trump seinen Gegner hinzustellen. Aber er macht Fehler. Trump verschreibt sich.

Es sind kleine Tipper, die normalerweise nicht weiter tragisch sind. Im Wahlkampf werden sie schnell zum Beleg für die mangelnde Eignung als Präsident.

Rubio kriegt das mit. Er ist schon in Texas unterwegs, schaltet sich per Telefon in mehrere Morgenshows. Den Sieger wollen alle sehen, und Rubio liefert. «Auf keinen Fall werden wir zulassen, dass die Partei von Ronald Reagan oder die konservative Bewegung von einem Hochstapler übernommen wird», sagt Rubio. Hochstapler. Das Wort ist die nächste Eskalationsstufe. Es verbreitet sich wie ein Lauffeuer.

«Oh, mein Gott»

Wenig später ist er bei einer Veranstaltung in Dallas. Es geht um Trump, klar, Rubio hat jetzt sein Thema gefunden. Er kommt auf die Druckfehler zu sprechen, zückt sein Smartphone und liest Trumps entsprechende Tweets vor. «Wie kann dieser Typ – nicht in einem, sondern in drei Tweets – solche Fehler machen?», ruft Rubio. «Ich habe zwei Theorien. Entweder schreibt man an der Wharton School of Business, wo er studierte, die Worte so. Oder er hat einfach, so wie er es beim Bau des Trump Towers gemacht hat, ausländische Arbeiter angestellt, um seine Tweets zu schreiben.»

Rubio ist jetzt richtig in Fahrt. «Er hat mich als Mr. Kollaps bezeichnet», ruft er seinen Leuten zu. «Ich sage euch mal was: Gestern, während einer der Pausen in der Debatte, ist er nach hinten in den Backstage-Bereich gegangen und hatte seinen eigenen Kollaps. Erst hat er sich Make-up über die Oberlippe gemacht, weil er da so einen Schweissfilm hatte. Dann hat er nach einem Ganzkörper-Spiegel gefragt. Ich weiss nicht, warum, weil das Pult ja bis hier oben ging», sagt Rubio und zeigt auf seine Brust. «Vielleicht wollte er nur sicherstellen, dass seine Hose nicht nass geworden ist.» Schöner hätte es auch Trump nicht sagen können.

Rubio macht sich über Trump lustig in Dallas.
YouTube/Lidia

«Oh, mein Gott», ruft der CNN-Moderator, als die Schalte von Rubios Wahlkampf-Auftritt beendet ist und das Bild auf ihn umschwenkt.

Es ist jetzt elf Uhr morgens. Rubios Sätze sind überall. Trump hat gemerkt, wie sehr ihm seine fehlerhaften Tweets schaden. Er löscht sie. Und verschickt sie einfach nochmal, aber diesmal richtig. «Trump wird gleich sicher eine Pressekonferenz geben, um alle Aufmerksamkeit wieder auf sich zu ziehen», witzelt Rubios Sprecher.

Vom Milliardär selbst ist nicht viel zu hören. Ein neuer Unterstützer Trumps meldet sich. Es ist Dennis Rodman, der ehemalige Basketballer. Wer Rodman kennt, weiss, dass das passt. Rodman hat seinen Beruf immer mit einer besonderen Rustikalität ausgeübt. Er ging dort hin, wo es wehtut. Wie Trump. Vor einiger Zeit hat er den nordkoreanischen Diktator besucht. Das war ein grosses Ding. An diesem Morgen ist Rodman eine Randnotiz.

Ist dies der bisher mieseste Tag in der Kampagne des Donald Trump? Bis zum Mittag sieht es so aus. Da präsentiert er plötzlich noch einen Unterstützer. Und was für einen. Es ist Chris Christie, der Gouverneur von New Jersey, bis vor kurzem selbst Bewerber für die Kandidatur. Als er noch dabei war, hat er Rubio einen schweren Schlag versetzt, als er ihn während einer TV-Debatte als Sprechautomaten bezeichnete. Jetzt ist er der erste aktive Republikaner von Rang, der sich auf Trumps Seite schlägt. Für Trump ist Christie eine in dieser Krise schier unglaubliche Trophäe, für viele Trump-Gegner ist er ein Nestbeschmutzer.

Der bizarre Christie-Termin

Irgendwo im Fernsehen ist Rubios Sprecher zu sehen. Er ist in Panik. Das, was er vorhergesagt hatte, ist eingetreten. Der Sprecher will die Aufmerksamkeit auf Seiten Rubios halten. «Stellen Sie sich mal vor, dieser Typ hätte die Hand auf Atomwaffen. Das ist doch unheimlich!», sagt er. Die Attacken, die eben noch so spielerisch wirkten, kommen plötzlich etwas verzweifelt daher.

Auftritt Christie und Trump. Alle grossen Sender übertragen live. «Ich bin stolz, Donald Trump unterstützen zu dürfen», sagt Christie. «Er wird genau das machen, was es braucht, um Amerika wieder zu einer globalen Führungsnation zu machen.» Trump strahlt.

Es ist ein bizarrer Termin. Christie hat Trump lange bekämpft. Er hat mal gesagt, dass es im Feld der Republikaner niemanden gibt, der so wenig Ahnung von Politik hat wie Trump. Als Staatsanwalt hat Christie einst den Schwiegervater von Trumps Tochter Ivanka ins Gefängnis gebracht. Aber ihm geht es darum, auf der Seite des Siegers zu sein. Vielleicht winkt ihm ja ein schöner Posten. Vizepräsident, das wär was. Seine Zeit als Gouverneur neigt sich dem Ende. Christie braucht eine Anschlussverwendung.

Trump ist jedenfalls sehr zufrieden. Nachdem der Tag so schlimm begann, ist jetzt alles wieder auf dem richtigen Weg. Er erinnert nochmal an die Situation, als Christie Rubio in der TV-Debatte fertigmachte. Ihm hat das ungeheuer imponiert.

«Ich dachte, Marco stirbt», sagt Trump und lacht.

Donald Trumps Vorfahren stammen aus Kallstadt, Deutschland

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • C_K 29.02.2016 19:43
    Highlight Also ich weiss ja nicht woher der Ausdruck "politische Korrektheit" kommt, aber er kommt garantiert nicht aus dem US-Wahlkampf.
    0 0 Melden
  • Marc< 27.02.2016 21:07
    Highlight Mal einen auf Trump'sche Niveau: Schon bemerkt, dass er auf – wie auf dem Bild oben – oft ein "Duck Face" macht? The new Donald-Duck-Face. *insert duck laughter*
    4 2 Melden
    • The IT Guy 09.03.2016 20:37
      Highlight ;-)
      0 0 Melden
  • äti 27.02.2016 20:11
    Highlight ist "Republikaner" das neue Synonym für "Blödheit"?
    6 3 Melden
  • The Host 27.02.2016 18:44
    Highlight Am meisten erstaunt mich, dass genau diese Leute ihn wählen, welche am meisten unter ihm leiden würden.
    8 1 Melden
    • rodolofo 28.02.2016 09:37
      Highlight Das ist eine Form von "Sadomaso".
      Ich glaube, alle von uns haben insgeheim solche Phantasien, die uns aber nur so lange erregen, wie wir sie nicht wirklich umsetzen, beziehungsweise nur in stark abgeschwächter Form.
      Was ich bei diesem Donald Trump anerkennen muss, ist, dass er eine wahnsinnig atraktive Frau als dekoratives Assecoir an seiner Seite hat! Womöglich beflügelt das die Phantasie von vielen hässlichen, weissen, älteren Herren mit Bierbauch noch viel mehr, als die Hasspredigten von Trump...
      3 1 Melden
  • ponebone 27.02.2016 17:53
    Highlight Grundsätzlich stimme ich der Mehrheit der Kommentierenden zu, einerseits ists wirklich amüsant, dass so etwas wie Trump überhaupt funktioniert (sogar in den Staaten) gleichzeitig ist es auch beängstigend. Aber falls dieser wirklich gewählt würde (was ja immer noch sehr unwahrscheinlich ist) wäre das auch nicht so tragisch. Präsident Obama ist das beste Beispiel, das die Macht des angeblich mächtigsten Mannes der Welt doch sehr beschränkt ist. Wäre noch spannend zu sehen wie Trump mit dieser Ohnmacht umgeht.
    8 2 Melden
    • Fastadi 27.02.2016 19:43
      Highlight Die Macht von Obama ist nur so beschränkt weil der Kongress republikanisch besetzt ist. Wenn Trump keinen Schaden anrichten soll, dann müsste der Kongress zu einer Mehrheit aus Demokraten bestehen, was relativ unwahrscheinlich ist, leider.
      8 2 Melden
  • Hoppla! 27.02.2016 15:17
    Highlight Speziell finde ich, dass sich die republikanischen Kandidaten 1/2 Jahr gegenseitig schlecht machen, der gemeine Wähler aber dann den Sieger, der von Parteikollegen auch aufs übelste auseinandergenommen wurde, in der Präsidentschaftswahl unterstůtzen soll. Oder hat der Wähler die ganze dreckige Wäsche dann bereits wieder vergessen?
    11 0 Melden
  • Dan Rifter 27.02.2016 15:14
    Highlight Das Tragische daran ist: 95 von 100 Amerikanern würden zu dieser Art Wahlkampf irgendetwas mit "greatest democracy on earth" schwafeln.
    Ich bin hin und her gerissen .. Trump wäre eine Katastrophe, aber allenfalls eine dernassen epische, dass Amerika danach "geheilt" ist.. oder - etwa gleich realistisch - wir sind alle tot, weil WWIII.
    32 4 Melden
  • rodolofo 27.02.2016 15:10
    Highlight Die bisher erstaunlich erfolgreiche Kandidatur von Donald Trump beweist, dass die Evolution keine Einbahnstrasse ist.
    Menschen können sich auch wieder zurück entwickeln in Richtung des Schimpansen.
    Schon bei Bush, der die grauenvollsten Dinge sagte und gleichzeitig mit leeren Knopfaugen wie ein dressierter Affe in die Runde schaute, kam mir diese Assoziation.
    Auf einer Reise nach Las Vegas, dem spirituellen Zentrum des glitzernden, aber hohlen "american dream", sah ich viele übergewichtige Unterschicht-Amerikaner, die vor Spielautomaten ihr Geld und ihre Würde verspielten.
    Milliardäre freut's.
    31 2 Melden
  • Big ol'joe 27.02.2016 12:17
    Highlight Zum ganzen Wahlkampf: schlimm. Aber was doch interessant ist: Während Marco Rubios Team über Twitter, Facebool und alle anderen Medien unglaublich stark getimte Infos/Post raushauen, macht Trump in 3 Tweets mehrere Fehler. Ich meine, was macht sein Team? Oder postet er etwa wirklich selber? Nimmt er sich diese Zeit? Weil ein Angestellter Wahlhelfer macht solche Fehler nicht, sonst ist der gleich weg.

    Scheint noch interessant zu sein...
    34 0 Melden
    • FrancoL 27.02.2016 12:32
      Highlight Ich könnte mir vorstellen dass er so besessen ist und seber postet.
      25 1 Melden
  • mein Lieber 27.02.2016 10:10
    Highlight Der US Wahlkampf ist wie ein Wrestling Match; nicht ernstzunehmen und am Ende gewinnt irgend ein Trottel. Schon traurig, die Amis dürfen müssen sich zwischen Dünnsch... und Verstopfung entscheiden.
    60 3 Melden
    • rodolofo 27.02.2016 15:22
      Highlight Ich habe da Vertrauen in das "andere" Amerika.
      Immerhin hat dieses "Demokratiefähige" Amerika einen Barak Obama gewählt und wiedergewählt!
      Und jetzt wird möglicherweise endlich mal eine Frau Präsidentin, die sich dieses Amt weiss Gott schwer erarbeitet hat und die sogar mal ihrem lüsternen Ehegatten den Vortritt lassen musste.
      11 4 Melden
    • Dan Rifter 27.02.2016 17:48
      Highlight Hillary passt mir irgendwie auch nicht.. Bernie Sanders wäre ganz OK, aber der ist einfach 20 Jahre zu alt :(
      9 1 Melden
    • karl_e 27.02.2016 18:07
      Highlight Dan: Hillary und Donald sind nicht wesentlich jünger als Bernie.
      4 1 Melden
    • rodolofo 27.02.2016 18:17
      Highlight Ja ich habe auch etwas Mühe mit Hillary.
      Sie wirkt manchmal allzu kontrolliert und berechnend.
      Aber haben Frauen nicht allgemein diese Angewohnheit, ständig bei sich selber und bei anderen die äussere Erscheinung zu begutachten, weil sie sehr viel Wert auf "Schönheit" und "gepflegtes Auftreten" legen, und reiten nicht deswegen auch viele Frauen übermässig auf "politischer Korrektheit" herum?
      1 4 Melden
  • Zeit_Genosse 27.02.2016 10:04
    Highlight Trump muss einfach sich selbst sein, Rubio muss nach den Wahlstrategen tanzen und sich aggressiv verbiegen. Autenthisch ist da nur einer. Der wahnsinnige Trump. Er imponiert selbst Leuten die das nie zugeben würden. Diese entgleiste Schnauze macht Stimmung. Es kann wirklich passieren. OMG!
    28 2 Melden
  • luckyrene 27.02.2016 09:38
    Highlight ich bin gespannt wie das mal raus kommt? Aber meine Bestätigung habe ich jetzt schon ein bischen... Di Amis können ja sooooo unglaublich dumm sein. Wenn Trump Präsident wird, dann gute Nacht du liebe Welt.
    52 2 Melden
    • Linus Luchs 27.02.2016 10:31
      Highlight luckyrene, die Erfolge der svp verraten, dass die Schweizer nicht viel schlauer sind.
      77 24 Melden
  • zombie woof 27.02.2016 09:26
    Highlight Das einzige was mir dazu einfällt: Bizarr!
    37 0 Melden

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