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Die besten Zitate des TV-Duells

Donald Trumps kreativer Umgang mit der Wahrheit: 5 krasse Lügen aus der TV-Debatte

27.09.16, 12:50 28.09.16, 13:25


Die erste Fernsehdebatte zwischen Donald Trump und Hillary Clinton brachte viel Arbeit für eine besondere Spezies: Die Fakten-Prüfer. Die demokratische Präsidentschaftskandidatin forderte sie mehrfach auf, sich an die Arbeit zu machen. Clinton selbst hatte auf ihrer Website eine entsprechende Rubrik aufgeschaltet, und praktisch alle grossen US-Medien widmeten sich den Fact-Checking. Die «New York Times» delegierte dafür gleich 18 Journalisten.

Der Aufwand kommt nicht von ungefähr. Donald Trump ist berüchtigt für seinen kreativen Umgang mit der Wahrheit. Kritiker werfen den Medien vor, sie würden den Kandidaten der Republikaner für seine Lügen nicht hart genug anpacken. Im ersten grossen Showdown der beiden Kandidaten wollten sie dies offenkundig vermeiden. Und tatsächlich ging ihnen die Arbeit nicht aus, denn Trump «glänzte» einmal mehr mit diversen Unwahrheiten. Hier die krassesten Beispiele:

«Ich habe den Irak-Krieg nicht unterstützt.»

Trump und der Irak-Krieg. Video: streamable

Trump hält eisern an dieser Behauptung fest, obwohl sie längst widerlegt wurde. Am 11. September 2002, genau ein Jahr nach den Anschlägen von 9/11, liess er sich vom Radiomoderator Howard Stern interviewen. Auf die Frage, ob er für eine Invasion der Irak sei, sagte Trump: «Ja, ich denke schon.» Erst im September 2004, als sich das Desaster abzeichnete, distanzierte er sich in einem Interview mit dem Magazin Esquire vom Krieg.

«Sie haben den ‹IS› während Ihres ganzen Lebens bekämpft.»

Mit dieser Aussage versuchte Trump, Clinton als Versagerin im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus darzustellen. Der so genannte «Islamische Staat» entstand jedoch erst nach der Irak-Invasion 2003, damals unter dem Namen «al-Kaida im Irak». Ihren heutigen Namen gab sich die Terrormiliz erst 2013/14, als sie im Irak und in Syrien grosse Gebiete eroberte. Zu diesem Zeitpunkt gehörte die ehemalige US-Aussenministerin jedoch nicht mehr der Regierung an.

«Mit meinem Plan werde ich die Steuern erheblich senken.»

In Wirklichkeit würde Trumps Plan für die Hälfte der alleinerziehenden Eltern und ein Fünftel aller amerikanischen Familien mit Kindern eine Erhöhung der Einkommenssteuer bedeuten. Dies hat die Steuerexpertin Lily Batchelder von der New York University errechnet. Sie arbeitete früher als Wirtschaftsberaterin für die Regierung Obama, doch selbst die rechtslastige Tax Foundation kam laut Washington Post zum Schluss, dass ihre Berechnungen «vernünftig» sind.

Highlights aus der Debatte. Video: watson.ch

«Ich habe von meinem Vater nur ein sehr kleines Darlehen erhalten.»

Der Immobilienunternehmen hat im Wahlkampf wiederholt behauptet, sein Imperium mit einem Darlehen seines Vaters Fred Trump aufgebaut zu haben, das rund eine Million Dollar betrug. Das «Wall Street Journal» hat jedoch ermittelt, dass The Donald immer wieder Kredite und Schenkungen von seinem Vater erhalten hat. Laut einem Dokument von 1985 stand er beim Senior mit 14 Millionen in der Kreide. Auf diese Zahl spielte Clinton in der Debatte an.

«Ich habe das nie gesagt.»

Am Ende der Debatte versuchte Hillary Clinton bei den Frauen zu punkten, indem sie einige frauenfeindliche Aussagen von Trump zitierte, etwa dass «eine Schwangerschaft für Arbeitgeber unangenehm sei». Entgegen seinem Dementi hat Trump dies tatsächlich 2004 in einem Fernsehinterview gesagt: Eine Schwangerschaft sei «wundervoll für die Frau und ihren Ehemann, aber eine Unannehmlichkeit für eine Firma».

Hillary Clinton hat es in der Debatte mit der Wahrheit auch nicht immer genau genommen. So trifft Trumps Vorwurf zu, die damalige Aussenministerin habe den transpazifischen Freihandelsvertrag TTP als «Goldstandard» bezeichnet. Heute lehnt Clinton ihn wie ihr Gegner ab. Insgesamt aber schlägt das «Lügenbarometer» klar auf die Seite von Trump aus.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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69
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69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • felixJongleur 28.09.2016 06:31
    Highlight Trump ist einfach nur strange, ich kann es immer noch nicht fassen, dass er Kandidat ist. Diese zwei Personen zeigen auf jeden Fall deutlich, dass die Amis ein gröberes Problem haben. Er spricht wie ein 12jähriger und erzählt einfach irgendwas "but I love it, it's great" blabla und lügt dass sich die Balken biegen, und sie ist wohl einfach mehr vom gleichen (Elite, Lobbyisten etc.), und mit der Grund, dass the Donald so erfolgreich ist.
    19 1 Melden
  • Chrigi-B 27.09.2016 23:03
    Highlight Wer seinen KFC Food mit Silberbesteck frisst, ist sowiso nicht wählbar😂😂😂
    18 5 Melden
  • TheCloud 27.09.2016 20:45
    Highlight Die grösste Lüge habt ihr vergessen. "Wenn Hillary gewählt wird werde ich sie unterstützen".
    In Wahrheit: Wenn Hillary gewählt wird, wird er behaupten sie hätte betrogen, und die Regierung mit Hilfe der NRA und anderen Rechtsradikalen versuchen zu stürzen.
    30 9 Melden
  • EvilBetty 27.09.2016 20:31
    Highlight Politiker lügen?

    20 2 Melden
  • Dan Rifter 27.09.2016 17:55
    Highlight Wer es mit der Wahrheit genau nimmt, kommt gar nicht erst bis zur TV-Debatte.

    .. oder nicht einmal in den SonnTalk :-)
    55 3 Melden
  • Pisti 27.09.2016 17:39
    Highlight Es ist glaub ich egal wieviele Millionen Trump von seinem Vater erhalten hat. Er hat damit tausende Arbeitsplätze geschaffen. Hillary Clinton erhält jedes Jahr Millionen nur für Lobbyarbeit. Die Frau ist hochgradig Korrupt. Dazu hat sie mit dem Friedensnobelträger zwei Kriege angezettelt. (Ukraine und Syrien)
    40 127 Melden
    • Firefly 27.09.2016 19:06
      Highlight Wie kommen sie darauf, dass Clinton Kriege angezettelt hat?
      58 16 Melden
    • _kokolorix 27.09.2016 20:43
      Highlight Fur Syrien muss zwar den USA eine Mitschuld zugerechnet werden, allerdings war Clinton da schon lange nicht mehr in der Regierung.
      Der Ukraine Konflikt ist zum grössten Teil Russland zuzuschreiben
      52 16 Melden
    • fabianhutter 27.09.2016 21:48
      Highlight Wenn ein wichtiges Argument von Trump ist, dass er ein guter Geschäftsmann ist und man ihn deswegen wählen sollte, ist es schon wichtig wie viel Startkapital er hatte. Um aus nichts eine Milliarde zu machen ist ungleich schwerer als aus 20 Millionen eine Milliarde zu machen.

      Ausserdem ist wohl keine Politikerin in den letzten zwanzig Jahren so genau unter die Lupe genommen worden wie Hillary Clinton. Wenn sie tatsächlich korrupt wäre, wären Beweise vorhanden und nicht nur Internetgerüchte.
      42 10 Melden
    • Fabio74 27.09.2016 22:06
      Highlight Trump hat sehr viel Geld vom Vater gekriegt, ist mehrere Male Konkurs gegangen und somit wurden viele Arbeitsplätze vernichtet.
      37 8 Melden
    • Pisti 27.09.2016 22:36
      Highlight
      Dass Trump einigemale Konkurs ging stimmt, nur hat er die Arbeitsplätze zuvor auch geschaffen. Wieviele Arbritsplätze hat Hillary Clinton geschaffen?
      Zudem niemand macht aus nichts Milliarden, ob das Geld jetzt vom Vater, einem Investor oder von einer Bank kommt spielt da gar keine Rolle.
      9 36 Melden
    • _kokolorix 27.09.2016 22:42
      Highlight Auf die Arbeitsplätze die Trump geschaffen hat kann die USA gut verzichten, die brauchen dann noch die Suppenküche der Evangelischen um nicht zu verhungern.
      Und wieviele gute Arbeitsplätze er vernichtet hat um seinem Profit und seiner Unfähigkeit zu frönen kann keiner abschätzen. Es müssen zehntausende sein.
      Trump ist nur ein grossmäuliges Herrensöhnchen ohne Talent und Durchhaltewillen, nicht mehr Wert als die, die ihn wählen
      22 9 Melden
    • walsi 28.09.2016 05:58
      Highlight @Firefly: Den Schlamassel in Libyen geht zum wesentlichen auf Clintons Kappe. Obama wollte eigentlich nicht, sie hat ihn überzeugt, dass es nötig sei. http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/dunkler-fleck-in-der-bilanz-als-aussenministerin-der-wahre-skandal-um-hillary-clinton-ld.106034
      6 2 Melden
    • Citation Needed 28.09.2016 10:46
      Highlight Pisti, Warren Buffett sagte über Trump, dass ein Affe, der zufällig auf die Börsenseite einer Zeitung zeigt und den Geldbetrag, mit dem Trump startete in die so ermittelten Aktien steckt, heute reicher wäre als Trump. ;-)
      Der Ghostwriter von 'The Art of The Deal' lässt auch kein gutes Haar an Businessman Trump.

      Zudem: mit seinen Steuererleichterungen für Reiche würde er mittlere und untere Einkommen noch stärker belasten. Der daraus resultierende volkswirtschaftl. Schaden könnte mit den paar Jobs, die er schuf, niemals getilgt werden.
      5 0 Melden
  • smoking gun 27.09.2016 15:31
    Highlight Eine von der Wall-Street gesteuerte Kriegsgurgel oder ein geistig obdachloser Clown. Doch, doch, das kommt gut ...
    84 15 Melden
  • Toerpe Zwerg 27.09.2016 15:06
    Highlight Spitzfindigkeiten
    14 38 Melden
    • ast1 27.09.2016 17:26
      Highlight Einige Punkte von einer laaaaaaaaangen Liste von haarsträubenden Aussagen.

      Laut der neutralen Webseite politifact.com liegt Trump bei 53% seiner Aussagen falsch oder komplett daneben. Nur 5% seiner "Fakten" sind tatsächlich wahr.
      37 8 Melden
    • walsi 27.09.2016 18:41
      Highlight @ast: wie sieht das bei Clinton aus? Sie hat nachweislich in mehreren Situationen gelogen. Kurz gesagt beide lügen, es ist also Hans was Heiri wer gewählt wird.
      18 26 Melden
    • ast1 27.09.2016 20:07
      Highlight @walsi Clinton liegt bei 10% falsch, 2% komplett daneben. 23% ihrer Aussagen sind vollkommen wahr, also fast 5 mal mehr als Trump.
      20 3 Melden
    • exeswiss 27.09.2016 21:12
      Highlight @walsi 13% ihrer aus aussagen sind falsch oder komplett daneben. war erst vor kurzem ein artikel drüber hier auf watson.
      10 5 Melden
    • walsi 28.09.2016 05:53
      Highlight @exeswiss u. ast1: Das macht Clinton also weniger schlimm als Trump? Chömed!! So wird im Kindergarten argumentiert. Beide lügen wenn sie es für nötig halten. Beide haben also ein sehr flexibles Verhältnis zur Wahrheit. Wie sagt man so schön: "Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er die Wahrheit spricht!"
      6 5 Melden
    • Citation Needed 28.09.2016 11:00
      Highlight walsi: ich habe weiter unten einen Link zur NY Times geposted, die Findings der Fact Checker zusammenfasst und zum Schluss kommt, dass Clinton-Gegner immer wieder dieselben 5 Lügen beklagen (gesagt über einen Zeitraum von 8 Jahren...), während Trump ca. alle 8 Minuten eine neue Unwahrheit von sich gibt. Zudem: Hillary lüge nicht mehr/weniger als andere Politiker, Trump hingegen stelle ALLE in den Schatten, mit Werten von bis zu 70%.
      Die Factchecks der gestrigen Debatte (CNN, NY-Times, NBC...) überprüfen BEIDE. Resultat: Clinton recht faktennah, Trump mit krasser Faktenallergie.
      Nachlesen!!
      5 0 Melden
  • JJ17 27.09.2016 14:52
    Highlight Kann man das gleiche auch über Clinton machen?
    Aus meiner Sicht sind einfach beide total untragbar für dieses Amt.
    85 45 Melden
    • Crecas 27.09.2016 15:15
      Highlight Hier die neutrale Fact Checking Website für beide Kandidaten (seit der Lancierung der Kandidaturen):

      Clinton:
      http://www.politifact.com/personalities/hillary-clinton/
      => 27% ihrer Statments sind Mostly False, False oder Pants on Fire False
      => 12% ihrer Statments sind False oder Pants on Fire False

      Trump:
      http://www.politifact.com/personalities/donald-trump/
      => 70% aller seiner Statments sind Mostly False, False oder Pants on Fire False
      => 53% ihrer Statments sind False oder Pants on Fire False

      Auch wenn einem das Rettungsbot (Clinton) nicht überzeugt, ist es immer noch ein RETTUNGSBOT

      86 14 Melden
    • JJ17 27.09.2016 16:34
      Highlight Spielt es eine Rolle ob ich kein Rettungsboot habe und jetzt ertrinke oder 10 km vor der Küste?
      20 24 Melden
    • Bruno S. 88 27.09.2016 16:51
      Highlight Es spielt insofern eine Rolle, weil die Chance zur Rettung theoretisch weiterhin besteht. Aber schade dass man sich nun für ein Rettungsboot entscheiden muss, wenn man bedenkt dass zuvor mit Bernie die Chance auf ein solides Schiff existierte.
      54 4 Melden
    • Crecas 27.09.2016 17:11
      Highlight Ohne Rettungsbot stirbst du sicher, mit Rettungsbot hast du eine Chance zu überleben.
      32 2 Melden
    • trou 27.09.2016 17:46
      Highlight Hihi bot. Robot oder Marionette?
      10 3 Melden
    • JJ17 27.09.2016 18:00
      Highlight Und mit mir hätte die Welt eine Arche Noah ;)
      12 3 Melden
    • Crecas 27.09.2016 18:21
      Highlight Oh, dass passiert, wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist :)

      Ich hab natürlich einen dieser berühmten Rettungsroboter gemeint ;)
      9 1 Melden
  • strudel 27.09.2016 14:47
    Highlight Naja eine Schwangerschaft ist wirtschaftlich gesehen tatsächlich ungünstig für ein Unternehmen, denn sie bedeutet schlussendlich einen längerfristigen Ausfall der Mitarbeiterin oder sogar kompletten Verlust der Arbeitskraft.
    68 24 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 27.09.2016 14:58
      Highlight Das kann man so oder so sehen. Aber dann soll er doch gefälligst zu seiner Aussage stehen, als diese zu leugnen. Er sollte wissen, dass Beweise schnell besorgt sind im Internetzeitalter...
      98 6 Melden
    • Firefly 27.09.2016 19:11
      Highlight Wenn wir uns als Gesellschaft Schwangerschaft und Familie nicht mehr leisten können, sind wir am Ende.

      Wärend einer normalen Schwangerschaft kann überigens gearbeitet werden, wenn die Arbeit nicht sehr Körperlich ist. Und nach der Schwangerschaft tragen Mutter und Vater die Betreuung. Wie sie sich dies im individuellen Falle aufteilen wollen sei ihnen überlassen, da hat weder Politik noch Wirtschaft was zu melden.
      19 0 Melden
    • Nick Name 27.09.2016 20:51
      Highlight Definieren Sie "wirtschaftlich".
      3 1 Melden
    • strudel 27.09.2016 22:07
      Highlight @e.gray: klar das stimmt so. Habe aber auch nicht gesagt, dass ein Frau nicht schwanger werden darf/soll. Habe nur gesagt, dass eine Schwangerschaft für ein Unternehmen ungünstig sein kann und zwar im Sinne von Verlust von Arbeitskraft und Aufwand den eine Neueinstellung mit sich bringt.
      Bin durchaus pro Schwangerschaft ;)
      4 2 Melden
    • Firefly 28.09.2016 07:42
      Highlight Ja mit der Ungünstigkeit einer Schwangerschaft muss ein Arbeitgeber rechnen müssen bzw umgehen können, wie ein Arbeitnehmer mit allfalliger Kurzarbeit oder Kündigung rechnen und umgehen können muss, wir leben ja nicht im Kommunismus und zwar weder von Seiten des Arbeitnehmers noch des Arbeitgebers. Oder auch ein Arbeitgeber sollte das Mass an Flexibilität haben, das er auch von seinen Arbeitnehmern verlangt.
      2 0 Melden
  • Olmabrotwurst 27.09.2016 13:19
    Highlight Pest oder cholera wähle?!!
    41 27 Melden
    • Crecas 27.09.2016 15:17
      Highlight Ich sehe es eher als ein melonengrosser bösartiger Tumor mit Pest und Malaira Viren gegen eine Lungenentzündung.
      44 10 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 27.09.2016 16:29
      Highlight @Crecas, aber eine AB resistente Lungenentzündung ist alles andere als witzig.
      5 12 Melden

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