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Vorgeschmack auf den November: Imitatoren von Trump und Clinton an einer Wahlparty in Florida.
Bild: JONATHAN ERNST/REUTERS

Clinton gegen Trump: Albtraum-Szenario oder Chance für Amerika?

Es steht so gut wie fest: 2017 werden Hillary Clinton oder Donald Trump ins Weisse Haus einziehen. Für viele ist es die Wahl zwischen Pest und Cholera. Doch es gibt einen Lichtblick.

19.03.16, 11:50

Man träumte von einem tollen, inspirierenden Duell. Etwa zwischen dem libertären Senator Rand Paul und der scharfzüngigen Linken Elizabeth Warren. Es sollte nicht sein. Paul blieb früh auf der Strecke, Warren trat gar nicht erst an. Man erhält stattdessen Hillary Clinton gegen Donald Trump. Das steht nach der jüngsten Runde der US-Vorwahlen vom Dienstag so gut wie fest.

Die demokratische Ex-Aussenministerin kann auch rechnerisch kaum eingeholt werden. Ihr Rivale Bernie Sanders wird noch einige Zeit im Rennen bleiben und auf den einen oder anderen Coup hoffen, etwa im bevölkerungsreichsten Bundesstaat Kalifornien. Damit will der Altpolitiker mit der jungen Fangemeinde und dem linken Programm den Druck auf Clinton aufrecht erhalten.

Was Kasichs Sieg in Ohio zu bedeuten hat.
YouTube/spiegeltv

Der republikanische Spitzenreiter dagegen ist noch nicht durch. Allerdings gehen Trump die ernsthaften Gegner aus. Marco Rubio, der einstige Favorit der Partei-Nomenklatura, warf nach der Niederlage im heimatlichen Florida entnervt das Handtuch. Bleibt John Kasich. Der Gouverneur von Ohio hat sich von Anfang an als Stimme der Vernunft positioniert. Er kann jedoch ausser dem Sieg in seinem Heimatstaat und einem zweiten Platz in New Hampshire wenig vorweisen.

Suche nach neuem Kandidaten

An der Spitze der Republikaner sorgt ein möglicher Kandidat Trump für Schweissausbrüche. Hinter den Kulissen sollen laut US-Medien hektische Planspiele im Gang sein, um seine Nominierung am Parteikonvent in Cleveland im Juli zu verhindern. Voraussetzung ist, dass der «blonde Berlusconi» (das Magazin «The Economist») keine Mehrheit der Delegiertenstimmen erobern kann. Dann könnte ein neuer, mehrheitsfähiger Kandidat nominiert werden. Im Gespräch ist etwa Paul Ryan, 2012 Kandidat für das Vizepräsidium und heute Vorsitzender des Repräsentantenhauses.

Präsidentschaftskandidaten wurden früher überwiegend auf diese Art ernannt. Heute würde die Wählerschaft ein solches Manöver kaum mehr goutieren. Deshalb dürften Hillary Clinton und Donald Trump die Wahl am 8. November unter sich ausmachen, vorausgesetzt, sie stellen sich nicht selbst noch ein Bein. Für den «Economist» ist diese Aussicht «düster». Hier der schrille New Yorker Immobilien-Tycoon, dort die Ex-First-Lady, die wie eine Verkörperung eines dysfunktionalen Systems wirkt. Für viele ist das gleichbedeutend mit der Wahl zwischen Pest und Cholera.

Die Trump-Gefahr

Donald Trump hat sich in letzter Zeit bemüht, staatsmännischer aufzutreten. Damit kann er den ganzen Müll nicht vergessen machen, den er bislang im Wahlkampf produziert hat. Seine rassistischen und sexistischen Ausfälligkeiten, seine kriegshetzerischen Parolen, seine narzisstische Selbstinszenierung. Diesen Ballast wird er im Hauptwahlkampf nicht einfach los.

Trump warnt vor «Ausschreitungen», falls er nicht nominiert wird.
YouTube/CNN

Fast noch schlimmer sind aus Sicht vieler Republikaner Trumps «linke» Ansichten in der Sozialpolitik und sein Protektionismus. Eine Risikoanalyse der Economist Intelligence Unit (EIU) – ein Ableger des britischen Magazins – stuft Trumps Wahl zum Präsidenten als Gefahr für die globale Sicherheit ein. Auf der Bedrohungsskala von 1 bis 20 erreicht sie den Wert 12, gleich viel wie die mögliche Destabilisierung der Weltwirtschaft durch dschihadistischen Terror.

Das Clinton-Problem

Hillary Clinton ist zweifellos eine kompetente Politikerin. Sie hat aber auch das Image eines kühlen und berechnenden Kontrollfreaks mit Hang zu eigenmächtigem Vorgehen. Sie schafft es auch nicht, die Herzen der Menschen zu berühren. Und sie ist als ehemalige First Lady, Senatorin und Aussenministerin eng mit einem System verhängt, das viele Amerikaner nur noch verachten.

Die «Daily Show» über Clintons Ausrutscher.
Video: brightcove.com

Ausserdem leistete sie sich zuletzt einige bizarre Ausrutscher. Am Rande der Trauerfeier für die verstorbene einstige First Lady Nancy Reagan lobte sie deren Einsatz gegen Aids. Tatsächlich hatten Nancy und ihr Ehemann Ronald Reagan die «Schwulenseuche» auch dann noch ignoriert, als renommierte Mediziner längst Alarm geschlagen hatten. Und bei einem Auftritt in Ohio sagte Clinton, sie wolle «Kohlearbeiter und Kohlefirmen ausmustern». Gemeint hatte sie, dass sie diese durch moderne Cleantech-Jobs ersetzen will. Das aber kam nicht rüber.

Dabei sind es die Industrie- und Bergarbeiter, bei denen Donald Trump besonders gut punkten kann. Sie fühlen sich vom wirtschaftlichen Aufschwung ausgeschlossen und sind empfänglich für protektionistische Töne. Ausserdem wird Clinton weiterhin durch die Affäre um den privaten Mailserver belastet, über den sie ihre Korrespondenz als Aussenministerin abgewickelt hatte. Das FBI ermittelt wegen eines möglichen Verstosses gegen die Geheimhaltung.

Neuer Konsens?

Trotzdem hat Hillary Clinton in einem Duell gegen Donald Trump fast alle Trümpfe in der Hand. Der «Economist» erkennt deshalb in der Albtraum-Paarung sogar eine Chance für Amerika. Die Demokratin könne gemässigte Republikaner auf ihre Seite ziehen und «eine noch breitere Koalition bilden als jene, die Barack Obama 2008 und 2012 zum Sieg verhalf». Ihre Partei könnte so nicht nur die Präsidentschaft gewinnen, sondern auch die Mehrheit im Senat.

Im besten Fall werden die Republikaner nach einer solchen Niederlage zur Vernunft kommen und ihre Blockadehaltung aufgeben, mit der sie Obama das Leben schwer gemacht hatten. Mit einer Präsidentin Clinton könne ein neuer Konsens entstehen, der das Land regierbarer mache und «Trumps Angebot eines Amerika, das sich gegen sich selbst wendet, begräbt».

Allerdings darf man Donald Trump nicht abschreiben. Auch wenn ihn seine Partei viel zu lange sträflich unterschätzt hat, hat gerade er in diesem Wahlkampf den Beweis für eine bekannte Redensart geliefert: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • SoWaves 20.03.2016 13:22
    Highlight Hoffe Trump wird Präsident. Make Anerica great again.
    3 15 Melden
  • Thrasher 20.03.2016 10:34
    Highlight Es ist die Wahl zwischen einem Rieseneinlauf und einer Kotstulle.
    7 0 Melden
    • AdiB 20.03.2016 10:45
      Highlight und wer nicht wählen will, bei dem kommt p. diddi vorbei. diese folge bringts auf den punkt.
      5 0 Melden
  • Beobachter24 19.03.2016 20:37
    Highlight Was die Frage im Titel anbelangt: Ganz klar,
    ALPTRAUM!

    Was für eine üble Auswahl im sogenannt grössten demokratischen Land der Welt. ... das muss irgendwie abschreckend sein für Länder die sich überlegen die Staatsform zu wechseln ;-)
    5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.03.2016 08:12
      Highlight Ja, wie schön doch die Alpen sind! Ausser in einem Albtraum...;-)
      8 0 Melden
  • DomiNope 19.03.2016 19:29
    Highlight Ganz ehrlich: Ich würde lieber Trump als Clinton wählen...
    10 23 Melden
  • Kookaburra 19.03.2016 17:22
    Highlight Ich denke aussenpolitisch (für die Welt) ist Trump besser. (Er hat sich gegen viele geopolitische, kriegerische Dummheiten der USA geäussert, meistens bevor es schlimm wurde) Und innenpolitisch ist er auch besser (Was sich aber noch zeigen muss.) wie Clinton.
    Verschwörungs- und Machttechnisch gibt Trump vielleicht aber auch bald den Kennedy, was ich vermute. Er will ja gar Buschs 9/11offenlegen.
    Wenn man Bill fragt, denkt man vielleicht "Hillary don't sucks", aber ehrlich gesagt, wäre sie eine unter Umständen grössere Katastrophe, als Trump.
    12 23 Melden
    • Crecas 19.03.2016 20:41
      Highlight Trump hat ausser ein paar nicht umsetzbaren, grausamen und rassistischen Kommentaren nichts über sein Programm und seine Politik verlauten lassen. Darum lässt sich nicht mal im Ansatz eine Aussage darüber machen, wie gut sein Programm innen- oder aussenpolitisch sein wird. Alles, was man bis jetzt weiss, ist nichts als besorgniserregend.
      15 6 Melden
  • TschGadEis 19.03.2016 16:36
    Highlight Die Vorwahlen der Demokraten sind alles andere als schon entschieden. Die Sanders-freundlicheren Staaten kommen erst noch... Klar ist Clinton Favoritin, jedoch kann von entschiedenen Vorwahlen keine Rede sein.
    19 3 Melden
    • DomiNope 19.03.2016 19:26
      Highlight Hoffen wir's...
      15 1 Melden
    • Crecas 19.03.2016 20:45
      Highlight Bei den Demokraten braucht man 2383 Delegierte, um die Nomination zu erhalten. Clinton hat bisher 1614, Sanders 856 (ihr dürft die Stimmen der Superdelegierten nicht vergessen). Zudem führt sie in fast allen Umfragen der kommenden Abstimmungen. Dieses Rennen ist entschieden.

      Sanders wäre gut, eine grosse Chance darauf, viele Probleme im Land neu anzupacken. Aber die Nominierung wird er nicht erhalten. Man muss einfach hoffen, dass er lange im Rennen bleibt und weitere Achtungserfolge einfahren kann, so dass Clinton einige seiner Ideen übernehmen muss.
      10 3 Melden
    • Griffin 20.03.2016 12:56
      Highlight Die Superdelegierten kann man vorerst vergessen, denn sie werden erst im Juni wählen, bis jetzt hat noch keiner seine Stimme abgegeben und noch nie haben sie die Vorwahlen gedreht. Vor 8 Jahren hatte Clinton anfangs einen Grossteil der Superdelegierten. Als Obama dann im Sommer mehr gewählte Delegierte hatte, haben viele Superdelegierten entgegen ihren früheren Erklärungen abgestimmt und den Entscheid der Vorwahlen nicht gedreht. Sollte Sanders in den verbleibenden Staaten seinen Rückstand von gut 300 gewählten Delegierten aufholen, wäre es sehr gefährlich für die Dems Clinton zu nominieren.
      4 0 Melden
  • Yes. 19.03.2016 16:13
    Highlight Das Hauptproblem bei Hillary ist nicht, dass sie kühl und berechnend ist, sondern dass sie und Bill insgesamt schon 3 MILLIARDEN US Dollar von der Wirtschaftselite für Wahlkämpfe bekommen haben, davon über 100 Millionen in ihr Privatvermögen. Unter diesen Bedigungen kann man schlicht nicht mehr unverfälschte Politik betreiben. Ausserdem: Da die Clintons diese Gelder schon seit 40 Jahren bekommen, muss das Spenden in ihre Wahlkämpfe für die Geldgeber (finanziell) seeehr lohnenswert sein.
    16 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.03.2016 15:57
    Highlight Ooh, watson ist aus seiner Tagträumerei aufgewacht und hat in seiner unglaublichen Weisheit in Erfahrung gebracht, dass die Wahlen in den USA IMMER zwischen Republikanern und Demokraten ausgetragen werden. Ich gratuliere, Herr Blunschi...
    18 12 Melden
    • Yolo 19.03.2016 16:59
      Highlight ...zwischen Clinton und Trump... Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
      7 4 Melden
  • AdiB 19.03.2016 15:49
    Highlight schwach von den amis, sanders keine chance zu geben. es kommt eben doch aufs kapital an, bei den präsidentschaftswahlen.
    25 6 Melden
    • Griffin 19.03.2016 18:25
      Highlight Noch hat Sanders eine (kleine) Chance, bis jetzt sind noch nicht ganz 2000 Delegierte vergeben worden, und er ist rund 300 Delegierte im Rückstand, aber insgesamt gibt es über 4000 Delegierte in den Demokratischen Vorwahlen. Um diese kleine Chance zu erhalten/ausbauen muss Sanders ähnlich hoch gewinnen in den liberalen Staaten, die als nächstes kommen, wie Clinton die konservativen Südstaaten gewonnen hat. Noch kann man ihn noch nicht völlig abschreiben, um diesen Wettkampf noch drehen zu können, muss in den nächsten Wochen aber eigentlich alles für ihn laufen.
      9 0 Melden
  • Turi 19.03.2016 15:06
    Highlight ich sehe es kommen. wenn clinton die erste frau im präsidentenamt wird, werden die feministinnen uns weismachen wollen, das clinton eigentlich eine vermännlichte frau sei, und nur so skruppellos sei, weil sie sich in einer patriarchalischen gesellschaft behaupten müsse...
    dass machtpositionen immer von egomanInnen besetzt werden, und das geschlecht völlig egal ist (thatcher, merkel, rice), werden diese ideologinnen sich nicht eingestehen können. die jungen us-wähler aber haben das erkannt, die setzen auf sanders mit dem attraktiveren politischen programm.
    26 13 Melden
  • rodolofo 19.03.2016 13:20
    Highlight Ich bin wirklich dankbar dafür, dass wir in der Schweiz kein solches personalisiertes Wahltheater haben, wie in den USA!
    Da der Amerikanische Präsident sehr viel zu sagen hat, werden enorme Summen in Präsidenten-Wahlkämpfe investiert.
    Da können nur noch KandidatInnen mithalten, die mit den Einflussreichen und Super-Reichen auf "Du und Du" stehen.
    Eine solche extrem kapitalistische Selektion bringt Leute an die Macht, die nur für sich und ihre reichen Günstlinge schauen, "Sonnenkönige" auf Zeit sozusagen...
    43 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.03.2016 15:59
      Highlight Das ist mir völlig neu ;-)
      9 0 Melden
    • Crecas 19.03.2016 20:49
      Highlight Auch wenn das im Grundsatz stimmt, beweisen Sanders (Programm) und Trump (eigene Mittel), dass man auch ohne diese grossen Zuwendungen von Unternehmen und Wohlhabenden eine Chance hat.
      5 1 Melden
  • Luca Brasi 19.03.2016 13:19
    Highlight Hillary Clinton soll gemässigte Republikaner ins Boot holen? Gibt es überhaupt noch gemässigte Republikaner? Zudem ist sie für viele GOP-Anhänger so etwas wie der Antichrist.
    Trump hat einen "Gefahrenwert" von 12? Wieviel hatte dann G.W. Bush oder Tea-Party-Fan Ted Cruz? ;)
    30 8 Melden
  • koks 19.03.2016 12:07
    Highlight hab mich kaputtgelacht über das video "Die «Daily Show» über Clintons Ausrutscher." super moderiert.
    aber die frau ist ein zombie. das kann ja nicht die zukünftige präsidentin der usa sein. wenn milliarden $ und eine perverse oligarchie es schaffen, die fähigen leute vom präsidentenamt fernzuhalten, dann siehts wirklich aus für demokratie und zivilgesellschaft.
    36 5 Melden
    • Pana 19.03.2016 17:24
      Highlight Trevor Noah macht seine Sache gut. Natürlich kann er Jon Stewart nicht ersetzen, aber ich gucke die Sendung mittlerweile regelmässiger als auch schon. Bester "Schweizer" Comedian ;)
      3 1 Melden
  • Hugeyun 19.03.2016 12:03
    Highlight *John
    3 2 Melden
  • Hugeyun 19.03.2016 12:03
    Highlight Albtraum. Besser: Bernie Sanders vs Kohn Kasich
    29 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.03.2016 20:22
      Highlight Noch besser: Bernie Sanders (unabhängig) vs. Elizabeth Warren (unabhängig).

      Clinton wird in die Schulpflege gewählt und Rubio, Cruz und Trump nach Guantanamo ausgeschafft.

      Das weisse Haus und seine tolle Grundierung wird endlich für Graffiti freigegeben. Schusswaffen und Fox-News werden landesweit verboten.
      10 2 Melden
    • Slypher 21.03.2016 09:19
      Highlight @D00A
      Der mit Guantanamo ist doch etwas spitz formuliert. Ich schlage vor, du verbringst da erst mal einen Monat und dann darfst du deinen Kommentar erneut verfassen. Du wünschst Trump & Cruz also Folter, damit predigst du das gleiche wie Trump.
      0 0 Melden

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