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Illegale Wahlstimmen sollen Donald Trump ein schlechtes Wahlresultat beschert haben – glaubt sein Team. Bild: Paul Sancya/AP/KEYSTONE

Trumps Team glaubt immer noch an Wahlfälschung durch illegale Stimmen

24.01.17, 22:52 25.01.17, 06:29

US-Präsident Donald Trump hält an seiner Behauptung fest, dass bei der von ihm gewonnenen Wahl Millionen Stimmen illegal abgegeben wurden. Trump sei überzeugt davon, weil ihm entsprechende Studien und Belege vorgelegt worden seien, sagte sein Sprecher Sean Spicer am Dienstag vor Reportern. Beweise dafür legte er allerdings keine vor.

Trump bekam nach der Wahl vom 8. November die meisten Stimmen der Wahlleute. Bei der entsprechenden Zählung haben kleinere Bundesstaaten mehr Gewicht. Rechnet man alle abgegeben Einzelstimmen der Bürger landesweit zusammen, bekam seine Rivalin Hillary Clinton aber 2.9 Millionen Stimmen mehr.

Der Republikaner Trump hat wiederholt erklärt, ohne eine illegale Stimmenabgabe wäre er auch dabei siegreich gewesen. Experten haben jedoch für einen grossangelegten Wahlbetrug keine Anhaltspunkte. Auch der wichtigste Republikaner im Kongress, Paul Ryan, erklärte nun, er habe dafür keine Belege gesehen. (sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • EvilBetty 25.01.2017 09:48
    Highlight Also hop... Neuwahlen sind angesagt.
    1 0 Melden
  • Zerpheros 25.01.2017 00:39
    Highlight Pics or it didn't happen!
    1 0 Melden
  • Babsy3 25.01.2017 00:39
    Highlight Angriff ist die beste Art der Verteidigung...


    oder so macht man die Mitmenschen müde...😡
    3 0 Melden
  • Scuubiiii duuu 24.01.2017 23:08
    Highlight Omg.... Jetzt fängt die sch.... erst richtig an! Die bühne ist eröffnet. Das theater darf loslegen! Nur schade dass ich in den ersten reihen sitzen muss! trump ist ja noch schlimmer als putin.....
    32 3 Melden
  • FrancoL 24.01.2017 23:05
    Highlight Ich habe es langsam satt diese Wahlgeschichten zu lesen, muss allerdings feststellen dass der Trump nun wirklich nichts dafür tut um die Normalität wieder herzustellen und fast tagtäglich wieder die abgelutschten Geschichten an den Tag zerrt.
    Langsam aber sicher scheint mir als wolle er wirklich nur noch die dir Polemik bedienen und zeigen dass er eine irre Masse an Alternativ-Geschichten anbieten kann. Ich frage mich wie lange seine Anhänger dies noch mitmachen, so beschränkt können diese nun wirklich nicht sein, das grenzt an ein Wunder wenn sie e sind.
    30 3 Melden
    • Zerpheros 25.01.2017 00:39
      Highlight Desinformationspolitik, klassisch.
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.01.2017 01:26
      Highlight Kein Wunder, einfach nur beschränkt, wer einen irren Narzissten wählen konnte:
      https://www.welt.de/politik/ausland/article157225862/Er-koennte-zum-Ende-der-Zivilisation-fuehren.html
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.01.2017 06:39
      Highlight Ist es nicht so, dass man in den anderen nur das sieht, was man selber tun würde?
      0 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.01.2017 07:39
      Highlight @rosehip
      Das kann sein, sollte aber in der betreffenden Situation auf seine Richtigkeit geprüft werden.
      Ansonsten verkommen solche Ansätze zu Dilettantenpsychologie oder gar zu Whataboutismus.
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    • Zerpheros 25.01.2017 09:18
      Highlight @ Rosehip
      Küchenpsychologie. Es gibt verschiedene Motive, Trump abzulehnen.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.01.2017 10:10
      Highlight @Yallix: Ist es -bezogen auf Trump-etwas anderes als Dilettantenpsychologie , resp. Whataboutismus?
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    • Gelöschter Benutzer 25.01.2017 15:35
      Highlight @ rosehip
      Bezogen auf Trump wäre es vermutlich noch schlimmer als Whataboutismus, sich einer psychologischen Erkenntnis zu bedienen, die bestenfalls oberflächliche Allgemeingültigkeit aufweist - und damit in krassem Gegensatz zu Trumps irrationalen Auswüchsen seines speziell ausgeprägten Narzissmus steht.
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