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President Barack Obama speaks at campaign event for Democratic presidential candidate Hillary Clinton, Tuesday, Sept. 13, 2016, at Eakins Oval in Philadelphia. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Barack Obama am Dienstag in Philadelphia. Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Clinton kehrt am Donnerstag in den Wahlkampf zurück – derweil schmeisst Obama die Show

14.09.16, 03:47 14.09.16, 06:03


Nach einer krankheitsbedingten Pause will US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton am Donnerstag den Wahlkampf wiederaufnehmen. Dies teilte ihr Sprecher Nick Merrill am Dienstagabend (Ortszeit) in Washington mit.

Die Kandidatin habe den Tag mit der Lektüre von Akten und mit Telefonanrufen verbracht, fügte er hinzu. Zudem habe sie den Wahlkampfauftritt verfolgt, den Präsident Barack Obama für sie in Philadelphia absolviert hatte.

Der amtierende US-Präsident kritisierte dabei erneut Clintons Kontrahenten Donald Trump. Besonders bemerkenswert findet es Obama, dass der Republikaner auf einmal zum Helden der Arbeiterklasse avanciert ist. Trump habe sich nie um die Arbeiterklasse gekümmert, hielt Obama fest und fragte: «Und jetzt ist er auf einmal euer Champion?»

Barack Obama attackiert Trump in Philadelphia. Video: streamable

Die Retourkutsche folgte umgehend. Auf Twitter fragte Trump: «Weshalb ist Präsident Obama nicht am arbeiten, statt für Hillary Clinton Wahlkampf zu machen?»

Nach einem Schwächeanfall am Sonntag hatte Clinton ihre Termine für Montag bis Mittwoch abgesagt. Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin steht derzeit wegen gesundheitlicher Probleme im Fokus: Erst nach dem Schwächeanfall hatte ihre Kampagne mitgeteilt, dass bei Clinton am Freitag eine Lungenentzündung diagnostiziert worden sei. Sie musste viel Kritik dafür einstecken, dass sie dies der Öffentlichkeit nicht gleich mitgeteilt habe.

Clinton gestand am Montag in einem TV-Interview ein, die Öffentlichkeit erst spät über die Lungenentzündung informiert zu haben. Sie habe ihre Erkrankung selbst nicht ernst genommen. Ihr gehe es aber wieder gut, betonte die 68-Jährige und kündigte ihre baldige Rückkehr in den Wahlkampf an. (cma/sda/afp)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zarzis 14.09.2016 12:26
    Highlight Viele der Arbeitnehmer die jetzt Trump zu jubel hätten doch den Auftritt den Trump bei den Gewerkschaften in OHIO absolvierte. Mal anschauen.
    Da sagte er: Um Amerikas Wirtschaft wieder gross zu machen. Müssen alle Angestellten Entlassen und für den halben Lohn eingestellt werden! Nur so kann es der Wirtschaft wieder Aufwärts gehen!

    Oh, ja, ein wahrer Freund der Arbeiterklasse!
    5 1 Melden
  • Tom Garret 14.09.2016 10:59
    Highlight Echt schade dass Obama nicht eine dritte Amtszeit antreten kann... Auch wenn er nicht perfekt ist, man wird wohl erst in Zukunft wirklich realisieren wie gut er als Präsident war...
    7 5 Melden
  • Toerpe Zwerg 14.09.2016 10:07
    Highlight Clinton ist vermutlich die einzige Kandidatin, die gegen Trump verlieren kann (und wird). Die Dems waren von Sinnen, als sie sie nominiert haben.
    6 1 Melden

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