International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this July 8, 2015, file photo, United Airlines planes are parked at their gates as another plane, top, taxis past them at George Bush Intercontinental Airport in Houston. United Airlines says it will raise the limit to $10,000 on payments to customers who give up seats on oversold flights and will increase training for employees as it deals with fallout from the video of a passenger being violently dragged from his seat. (AP Photo/David J. Phillip, File)

Bild: David J. Phillip/AP/KEYSTONE

United will in Zukunft bei Überbuchung bis zu 10'000 Dollar zahlen

27.04.17, 21:53 28.04.17, 06:10


In der Affäre um den Rauswurf eines Passagiers hat die US-Fluggesellschaft United Airlines einen Vergleich mit dem Betroffenen erzielt. Das teilte der Anwalt des Fluggasts am Donnerstag in Chicago mit.

Im Rahmen des aussergerichtlichen Kompromisses sei vereinbart worden, dass die Details der Entschädigung vertraulich bleiben. United bestätigte eine «gütliche Einigung» mit dem Kunden. Die Fluggesellschaft will zudem Passagieren, die künftig bei einer Überbuchung freiwillig ihren Platz räumen, eine hohe Ausgleichssumme zahlen.

Angestellte des Unternehmens hatten den Mann vor knapp drei Wochen von der Flughafenpolizei aus einer überbuchten Maschine zerren lassen, weil er seinen Platz nicht hatte räumen wollen. Das rüde Vorgehen gegen den Mann rief weltweit Empörung hervor. Laut seinem Anwalt brach sich der 69-Jährige dabei die Nase, verlor zwei Zähne und erlitt eine Gehirnerschütterung.

Aus Schaden klug werden

Die Airline will Passagieren, die auf überbuchten Flügen freiwillig auf ihren Sitz verzichten, künftig eine Entschädigung von bis zu 10'000 Dollar zahlen, wie United-Chef Oscar Munoz sagte. Ausserdem soll die Zahl an Überbuchungen gesenkt werden. United kündigte ein Programm an, das insgesamt zehn Punkte umfasst.

Der Anwalt des Passagiers lobte United für die angekündigten Veränderungen, die «passagierfreundlich» seien. Im Namen des Mannes sagte er, dieser hoffe, United sei Vorreiter für die gesamte Branche.

Zu den Konsequenzen, die United nun ziehen will, gehört auch, dass die Mitarbeiter besser geschult werden. Crews sollen künftig mindestens 60 Minuten vor der Abreise auf den Flug gebucht werden. (cma/sda/dpa)

Die grössten Flugzeuge der Welt

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • PatCrabs 28.04.2017 07:15
    Highlight "Bis zu"
    2 0 Melden
  • bibaboo 28.04.2017 00:44
    Highlight Und wieder konnte ein Grosskonzern einem (evtl. richtungsweisenden?) Urteil entgehen.. Schade, dass sich immer wieder Kläger durch hohe Abfindungen bestechen lassen und sich so die Unternehmen weiterhin über das Gesetz hinwegsetzen könne.
    Gut möglich, dass mein Kommentar auf den vorliegenden Fall nicht zutreffen mag, da ich mich nicht weiter damit befasst habe. Dieser Kommentar ist also bitte als allgemeine Kritik ans US-Rechtssystem zu verstehen.
    5 1 Melden
  • Tilman Fliegel 28.04.2017 00:24
    Highlight Und was ist eigentlich mit den Polizisten, haben die nur ihren Job gemacht oder was?
    Ich ha doch eifach nur min Job gmacht...
    11 1 Melden

Hurrikan «Michael» hinterlässt Zerstörung und viele Verletzte

Hurrikan «Michael» hat im US-Bundesstaat Florida zahlreiche Menschen verletzt und schwere Schäden angerichtet. «Es gibt unglaubliche Zerstörung», sagte Floridas Gouverneur Rick Scott am Donnerstagmorgen (Ortszeit) dem Sender CNN. «Wir haben viele Verletzte.»

CNN berichtete, in Florida sei bei dem Sturm ein Mann ums Leben gekommen, im benachbarten Bundesstaat Georgia sei ein Mädchen gestorben. Scott machte zunächst keine Angaben zu Toten, er sagte aber: «Meine grösste Sorge wäre der Verlust …

Artikel lesen