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Afrikanische Union vergibt  Trump für den «Drecksloch»-Kommentar



U.S. Secretary of State Rex Tillerson holds a news conference with African Union (AU) Commission Chairman Moussa Faki, of Chad,  after their meeting at African Union headquarters, Thursday, March 8, 2018 in Addis Ababa, Ethiopia. (Jonathan Ernst/Pool via AP)

Tillerson in Afrika. Bild: AP/REUTERS

Die Afrikanische Union setzt nach der US-Präsident Donald Trump zugeschriebenen «Drecksloch»-Äusserung auf einen Neustart in den Beziehungen zu den USA.

Der Besuch von US-Aussenminister Rex Tillerson unterstreiche die Bedeutung der Beziehungen zwischen Washington und Afrika, sagte der Chef der AU-Kommission, Moussa Faki, am Donnerstag in Addis Abeba. Die Äusserung aus dem Januar sei damit «ein Ding der Vergangenheit», erklärte Faki. Diese hatte in Afrika für Entrüstung gesorgt.

Tillersons Besuch am Sitz der AU war Teil einer mehrtägigen Afrikareise, die ihn auch in den Tschad, nach Dschibuti, Kenia und Nigeria bringen sollte.

In Addis Abeba warnte Tillerson die Länder Afrikas vor einer zu grossen Abhängigkeit von China bei der Finanzierung und Durchführung von Infrastrukturprojekten. Diese seien dringend nötig, doch die Regierungen Afrikas sollten die Bedingungen sehr kritisch prüfen, forderte er.

China wird häufig vorgeworfen, bei Investitionen in Afrika kaum Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen. Zudem könnte eine damit verbundene hohe Verschuldung afrikanische Länder von Peking abhängig machen, warnen Experten.

Trump hatte im Januar in einer Diskussionsrunde mit US-Senatoren in Washington in Bezug auf Afrika und karibische Staaten nach Angaben von Teilnehmern gesagt, die USA bräuchten nicht noch mehr Zuzug aus «Drecksloch»-Ländern. Trump dementierte den Wortlaut. (sda/dpa)

Wutrede über Trumps «Shithole»-Aussage

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gregor Hast 08.03.2018 21:36
    Highlight Highlight Genau so sieht eine Versöhnung aus, und genau so stelle ich mir eine gute Zusammenarbeit mit einem anderen Land vor. Nicht an altem, Vergangenem herumstudieren, sondern vergeben und vorwärts schauen. Zudem wurde die Äusserung von Herrn Trump gar nie wirklich gemacht. Da haben sich eben mal wieder ein paar Journalisten einen Spass erlaubt.

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