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FILE--In this Friday, Oct. 11, 2013 file photo, Sen. Bob Corker, R-Tenn., speaks to reporters on Capitol Hill in Washington about the government stalemate. In a surprise announcement, Tuesday, Sept. 26, 2017, the two-term lawmaker says he will not seek re-election in 2018. (AP Photo/J. Scott Applewhite, file)

Nimmt kein Blatt vor den Mund: US-Senator Bob Corker wettert gegen Trump.  Bild: AP/AP

Republikaner warnt: «Trump macht mir Sorgen. Er führt uns noch in den 3. Weltkrieg»

Der einflussreiche republikanische Senator Bob Corker kritisiert den US-Präsidenten mit harschen Worten. Zuvor hatte ihn Trump massiv angegriffen. 



Die Fehde zwischen dem einflussreichen republikanischen Senator Bob Corker und Trump ist am Sonntag eskaliert. In einem Interview mit der New York Times erklärte Corker, ein Grossteil der republikanischen Abgeordneten sei über das Vorgehen Trumps äusserst beunruhigt. «Sein unberechenbares Verhalten und seine Rhetorik führen uns noch in den 3. Weltkrieg», so Corker, der früher Trump einst sogar im Wahlkampf unterstützt hatte. 

«Trumps unberechenbares Verhalten und seine Rhetorik führen uns noch in den 3. Weltkrieg.»

Bob Corker

Er sei über einen Präsidenten besorgt, der sich aufführe, als wäre er in einer TV-Realityshow. «Er macht mir Sorgen. Er sollte jedem Sorgen bereiten, dem unser Land am Herzen liegt.»

Trump legt Forderungen zu «Dreamer»-Politik vor

Die US-Regierung hat einen Katalog von scharfen Forderungen zur Einwanderungspolitik vorgelegt. Trumps Liste gilt als Grundlage der Regierung für bevorstehende Verhandlungen mit den Demokraten über das Schicksal von fast 700'000 jüngeren Immigranten.

Zu den Eckpunkten zählen der seit langem von ihm propagierte Bau einer Grenzmauer zu Mexiko, strengere Regeln für Greencard-Bewerber, verstärkte Abschiebungen illegaler Immigranten und 10'000 zusätzliche Vollzugsbeamte.Trump will ausserdem schärfere Massnahmen zur Verringerung des Zustroms unbegleiteter Minderjähriger aus Guatemala, El Salvador und Honduras. Diese werden angesichts von Gewalt daheim von ihren Eltern in die USA geschickt. (sda)

Corker ist Senator des US-Bundesstaats Tennessee und unter anderem Vorsitzender des  Auswärtigen Ausschusses des Senats. 

Nur Stunden zuvor hatte Präsident Trump auf Twitter eine Salve von Tweets gegen Corker abgefeuert. Dieser hatte angekündigt, 2018 nicht wieder für die Republikaner zu kandidieren. 

Trump schrieb: «Corker hat darum ‹gebettelt›, dass ich ihn bei seiner Wiederwahl unterstütze». Das habe er aber abgelehnt. Corker habe daraufhin auf eine erneute Kandidatur verzichtet, und als Grund angegeben, «dass er ohne meine Unterstützung nicht gewinnen kann».

(amü)

Nuklearkrieg, was bedeutet das eigentlich genau?

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Video: srf

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • olmabrotwurschtmitbürli 09.10.2017 09:18
    Highlight Highlight Vorschlag: Könnte man Trump nicht einfach zum König küren? Mit rein repräsentativem Aufgabenbereich natürlich. Trump wäre glücklich, die Welt wäre glücklich...
    20 1 Melden
  • Tillo Reilly 09.10.2017 09:08
    Highlight Highlight Trump ist unberechenbar?
    User Image
    44 2 Melden
  • urano 09.10.2017 08:41
    Highlight Highlight es scheint, dass langsam aber sicher auch die Reps merken, was für einen Clown sie zum Präsidenten gekürt haben. Vielleicht merken es die Amerikaner auch noch
    53 2 Melden
  • Jein 09.10.2017 07:24
    Highlight Highlight Ich habe irgendwie wenig Mitleid mit Corker, er ist ja selber mitschuldig an der Wahl von Trump. No shit ist Trump gefährlich und inkompetent, aber das wusste man schon bevor er überhaupt seine Kandidatur bekannt gab.
    109 3 Melden
  • Grundi72 09.10.2017 06:24
    Highlight Highlight Mega einflussreich momoll, wenn er ohne die Unterstützung des ach so schwachen Präsidenten die Wiederwahl nicht schafft... Da ist wohl ein Hinterbänkler bitzli beleidigt...?
    10 178 Melden
    • Saraina 09.10.2017 09:49
      Highlight Highlight Es war genau umgekehrt. Trump bat ihn, nicht zurückzutreten. Langsam beginnen republikanische Politiker zu begreifen, dass sie sich distanzieren müssen, wenn sie nach der Ära Trump noch ernstgenommen werden wollen.
      16 1 Melden
    • Sauäschnörrli 09.10.2017 10:56
      Highlight Highlight Corker ist Chairman des United States Senate Committee on Foreign Relations, über seinen Tisch gehen z.B. die Waffenverkäufe an Saudi Arabien. Auch wurde er als Vize von Trump gehandelt, momoll, wenn das mal kein Hinterbänkler ist.
      15 1 Melden
    • Valon Behrami 09.10.2017 12:13
      Highlight Highlight Grundi72:
      Im Vergleich zu Corker ist Trump nicht einmal "Hinterbänkler", sei dies in menschlicher, politischer oder anderer Hinsicht.
      3 1 Melden
  • ujay 09.10.2017 05:42
    Highlight Highlight Spaete Einsicht, einen Dummkopf zum POTUS gewaehlt zu haben.
    122 4 Melden
  • R. Schmid 09.10.2017 05:06
    Highlight Highlight Der Mann macht mir schon lange Angst. Aber er ist ja der Beste....
    76 7 Melden
    • The Origin Gra 09.10.2017 08:29
      Highlight Highlight Nein, er hält sich sicher für "The most Dangerous Man the World ever seen" oder so.

      Kurz, wenn er die Welt in den Nuklearen Winter bombt, ist er happy :D
      27 1 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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