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FILE - In this march 17, 2017 file photo, White House chief strategist Steve Bannon is seen in the East Room of the White House in Washington. Bannon will not face charges related to his registration to vote in Miami despite spending most of his time elsewhere, Florida prosecutors announced Thursday, March 30, 2017. (AP Photo/Evan Vucci, File)

Steve Bannon. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Knall im Weissen Haus: Steve Bannon muss den Nationalen Sicherheitsrat verlassen

05.04.17, 17:41 06.04.17, 10:10


US-Präsident Donald Trump hat seinen Nationalen Sicherheitsrat umorganisiert. Sein umstrittener Chefstratege Steve Bannon muss seinen Sitz räumen.

Jeff Zeleny, CNN-Reporter im Weissen Haus.

«Ich freue mich sehr, dass er nicht mehr im Sicherheitsrat sitzt», sagt der demokratische Senator Ben Cardin in einer ersten Reaktion zu politico.com. «Ich wünschte, er würde gar keine Rolle mehr in der Regierung spielen.»

Sein Parteikollege Jack Reed, gewichtiger Aussenpolitiker im Senat, schlägt in dieselbe Kerbe: «Bannon hätte gar nie in den Sicherheitsrat berufen werden sollen.»

Gewichtige Stimme der ultrarechten Republikaner

Der Nationale Sicherheitsrat berät den Präsidenten in Fragen der Aussen- und Sicherheitspolitik. Trump hatte den jetzt geschassten Steve Bannon Ende Januar, kurz nach seiner Amtsübernahme, zu seinem Chefstrategen gemacht und überraschend in den Sicherheitsrat berufen.

Gleichzeitig hatte er dem Nationalen Geheimdienstdirektor Dan Coats und dem Generalstabschef Joseph Dunford ihre permanenten Sitze entzogen. Auch dieser Schritt wurde jetzt rückgängig gemacht, so dass beide wieder ständige Mitglieder des Komitees sind.

Steve Bannon war vor seiner Karriere im Weissen Haus Leiter des ultrarechten Nachrichten- und Meinungsportals Breitbart News Network, des wichtigsten Sprachrohrs der konservativen Alt-Right-Bewegung. Unter seiner Verantwortung hatte die Plattform wiederholt nationalistische und antisemitische Positionen eingenommen.

2013 sagte Bannon in einem Interview, er sei ein Leninist, weil Lenin den Staat habe zerstören wollen, dies sei auch sein Ziel. Für Aufsehen sorgte seine Aussage, der radikale Rückbau des Staates sei eines der obersten Ziele der US-Regierung.

(erf/sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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63
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63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 05.04.2017 22:07
    Highlight Trump kann machen und lassen was er will. Anscheineind wird immer das Schlechte daraus gezogen, um ihn in ein ungutes Bild zu rücken. Ich find den grossen Teil saugut, was er bis jetzt gemacht hat. Nöd laffere, liefere!
    7 110 Melden
    • mbr72 05.04.2017 22:23
      Highlight Jaja genau, so wie sein neues Healthcare... nix als ein Dekretchen-Präsident, diese Lusche!
      Sie müssen wohl auf beiden Augen blind sein. Mein Beileid!
      39 5 Melden
    • Juliet Bravo 05.04.2017 22:28
      Highlight was denn genau findest du gut?
      28 5 Melden
    • pat86 05.04.2017 22:46
      Highlight was hat er denn produktives geliefert?
      30 5 Melden
    • manhunt 05.04.2017 22:50
      Highlight was hat er den bis jetzt geliefert?
      28 4 Melden
    • Enzasa 06.04.2017 03:43
      Highlight Den Populismus bedient
      2 0 Melden
  • Nosgar 05.04.2017 22:03
    Highlight Bei Trump ändert sich scheinbar einiges relativ rasch:
    "“It’s very, very possible, and I will tell you it has already happened, that my attitude toward Syria and Assad, has changed very much,” Mr. Trump said as he stood next to King Abdullah of Jordan in the Rose Garden for a news conference with reporters." NY Times
    12 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 05.04.2017 20:50
    Highlight Warum?
    16 2 Melden
  • rodolofo 05.04.2017 20:38
    Highlight Good News!
    Ivanka räumt auf im Hause Trump.
    Jetzt müsste sie nur noch das "Orange Riesenmeerschweinchen" irgendwie loswerden, oder mit "Fressi Fressi" ablenken und ruhig stellen.
    31 19 Melden
    • Juliet Bravo 05.04.2017 21:38
      Highlight Ivanka ist da ebesofest drin im Trumpsupf wie alle anderen auch.
      25 6 Melden
    • rodolofo 06.04.2017 06:28
      Highlight @ Rendel
      Siehst Du keine Unterschiede zwischen Ivana und Trump...?
      Also, dann zähle ich einmal einige auf:
      Er ist fett, hässlich und leidet an Haarausfall.
      Sie ist sexy, wunderhübsch, sympathisch und hat eine wunderbare Haarpracht.
      Er sieht nicht nur hässlich aus, sondern spricht auch ausgesprochen hässlich und dümmlich, das heisst: Chauvinistisch, Rassistisch, Nationalistisch, Idiotisch.
      Von ihr habe ich noch keine solchen Ausdrucksweisen miterlebt.
      m Gegenteil hat sie dafür gesorgt, dass Trump vor dem Kongress eine Rede ablesen konnte, die hinterher von allen als "presidential" gelobt wurde.
      0 3 Melden
    • Saraina 06.04.2017 07:07
      Highlight Aha? Tyrannei und Abzocke ist irgendwie nett, wenn sie in einem attraktiven Gewand daherkommt? Da muss sie noch nicht mal erst gewählt werden oder kandidiert haben, gutes Styling genügt....
      2 0 Melden
  • Moelal 05.04.2017 20:36
    Highlight Ist ER sogar etwa lernfähig? Das wäre ja eine beruhigende Entwicklung!
    24 7 Melden
    • Shin Kami 05.04.2017 21:52
      Highlight Mein nur Machtgeil vielleicht merkt er dass Bannon zu viel macht hat oder der Druck wär zu gross
      9 4 Melden
    • Tilman Fliegel 05.04.2017 22:03
      Highlight Bislang folgte noch auf jeden kleinen Hoffnungsschimmer die Enttäuschung. Also wird Trump Morgen wieder irgendwas komplett unsinniges machen.
      14 3 Melden
  • Saraina 05.04.2017 20:25
    Highlight Was nützt das, wenn er immer noch an jeder Sitzung teilnehmen kann? Dann ist er doch über alle Fragen und Beschlüsse informiert?
    27 3 Melden
    • alessandro 05.04.2017 22:49
      Highlight Es ist ein Witz. Ein schlechter, ja, aber es ist einer.
      9 1 Melden
  • Sageits 05.04.2017 20:00
    Highlight Ist das jetzt der Einfluss vonTöchterlein Invaka?
    🌬The Potus Whisperer
    13 4 Melden
  • Felix Walter S. 05.04.2017 19:36
    Highlight Hat er schon alle wichtigen Informationen an Russland verkauft?
    32 5 Melden
  • Herbert Anneler 05.04.2017 19:35
    Highlight Bannons Rauswurf aus dem Sicherheitsrat kurz vor Trumps Treffen mit Xi Jinping lässt hoffen, dass Trump nicht den Showdown mit China sucht, derweil Bannon einen Krieg mit China für unausweichlich hält. Bannon ist eine echte Kriegsgurgel - am besten auf den Mond schiessen ..,
    61 2 Melden
    • äti 05.04.2017 20:33
      Highlight .. nein, nicht auf den Mond, Mars, Jupiter. Diese Dinge wollen wir nicht kaputt machen. Ich schlage vor, wir schiessen ihn in ein schwarzes Loch, sofern er nicht immun ist.
      31 2 Melden
  • Menel 05.04.2017 19:30
    Highlight Also der Unterhaltungsfaktor ist sensationell. Wenn es nicht echt wäre, es wäre eine super Soap.
    Ich denke auch nicht, dass es unter Trump mal nicht wie in einem Stundenhotel zu und her gehen wird. Kann mir gut vorstellen, dass das auch in seiner Firma so war.
    Leute werden vor die Tür gestellt, wenn sie ihm nicht die Füsse küssen oder wenn Donald über jemanden hat was flüstern hören. Denn eine eigene Meinung hat der Mann nicht, er ist einfach ein Ausdruck von Meinungen von anderen.
    61 13 Melden
    • Spir0u 05.04.2017 20:03
      Highlight Naja, wenn das ne Soap wär, würde ich das als unglaubwürdig und völlig realitätsfremd sehen.
      46 2 Melden
    • Enzasa 06.04.2017 03:45
      Highlight Das Leben ist oft unglaublicher als jede Soap
      1 0 Melden
  • Schreiberling 05.04.2017 19:25
    Highlight Ich warte noch auf die Schlagzeile: "Knall im weissen Haus – Knallkopf Trump mit Knallkörpern aus dem Oval Office gejagt"

    Wie einst Dolores Umbridge 😌
    52 13 Melden
  • Majoras Maske 05.04.2017 19:23
    Highlight Aber Chefstratege bleibt er...?
    24 1 Melden
  • äti 05.04.2017 19:14
    Highlight Da würd ich noch nicht feiern. Bannon ist einfach nicht unbedingt physisch dabei. Maulwürfe werkeln auch fleissig im Untergeschoss.
    35 3 Melden
  • Enes Sözeri 05.04.2017 18:53
    Highlight Knall im. Weißen Haus. Dude, dachte schon, es gab eine Explosion, oder der gleichen...
    29 6 Melden
  • Therealmonti 05.04.2017 18:26
    Highlight Ist der Trampel etwa doch noch lernfähig?
    19 32 Melden
    • batschki 05.04.2017 19:14
      Highlight Nein, glaube ich nicht, dass der lernfähig ist.
      Da ist etwas sehr faul im Staate und das sind letzte Zuckungen eines Trampels, der sehr tief im Schlamassel steckt.
      Warten wir's ab!
      19 7 Melden
    • goschi 05.04.2017 19:31
      Highlight Nein, aber ein Narzist und die mögen es nicht, im Schatten zu stehen, bannon warf aber immer stärker sichtbar seinen Schatten auf Trump.
      Und hinter nicht allzu vorgehaltener hand wurde Bannon ja auch als "real Mr. President" gesehen, das wird auch Trump irgendwann nicht mehr entgangen sein.
      16 5 Melden
    • Mariolino 05.04.2017 19:57
      Highlight Bannon rangierte zuletzt auf Platz 4 der "real presidents", auf Platz eins steht nun einsam an der Spitze Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Ob er wohl auch abgeschossen wird oder ob in Kürze nur noch Verwandte und Verschwägerte in Trumps engstem Machtzirkel anzutreffen sein werden? Cosa Nostra in Reinkultur...
      11 3 Melden
  • Typu 05.04.2017 18:10
    Highlight Trump erhält wohl so langsam einen grösseren blick der welt und realisiert wie stur und eng seine engsten berater die welt sehen. Weg mit ihnen.
    13 31 Melden
    • ThomasHiller 05.04.2017 18:50
      Highlight Die Hoffnung stirbt zuletzt ... ;)
      28 3 Melden
  • Toerpe Zwerg 05.04.2017 18:06
    Highlight Eine Bedingung der moderaten Reps für eine Zusammenarbeit mit dem Weissen Haus? Trump rückt in die Mitte?
    25 16 Melden
  • N. Y. P. 05.04.2017 18:06
    Highlight Ich hau mich weg !
    *schenkelklopf*
    Steve Bannon, dieser Armleuchter, wird abserviert.
    31 11 Melden
  • Asmodeus 05.04.2017 17:58
    Highlight Oh nein. Gibt es Familienkrach mit Mama Bannon?
    Weiss Papa Putin schon davon?
    50 19 Melden
    • batschki 05.04.2017 19:10
      Highlight Warten wir weitere Nachrichten ab.
      Ich habe auch das Gefühl, dass all das mit der Kunst des "dealmaking" zu tun hat. Mit Händeln, die die geldreichsten Köpfe vom Unternehmen USA (initial mit Hilfe Putins & Co) noch reicher machen sollen. "Nicht kleckern, klotzen" und wie die publizierten Ideen sonst noch heissen. Ich erwarte, dass bald alles auffliegt.
      12 4 Melden
  • Scaros_2 05.04.2017 17:58
    Highlight Planlos im Weissen Haus!
    37 11 Melden
  • Firefly 05.04.2017 17:57
    Highlight Also Zustände sind das... da gehts in Mexiko zum Vergleich ja grad geordnet zu und her!
    47 10 Melden
  • Echo der Zeit 05.04.2017 17:53
    Highlight Gut - noch Besser er würde sich auf den Mond Verziehen, die Umgebung würde zu ihm Passen.
    35 8 Melden
    • ThomasHiller 05.04.2017 18:51
      Highlight Ja, da kann er sich auf der erdabgewandten Seite auch mit den Nazinachfahren unterhalten ... ^^
      24 4 Melden
  • roger.schmid 05.04.2017 17:50
    Highlight aha, es kracht anscheinend weiter im Gebälk des Lügengebäudes..
    51 13 Melden
  • Posersalami 05.04.2017 17:49
    Highlight Geh mit Gott, aber geh.
    36 9 Melden
    • Wehrli 05.04.2017 20:02
      Highlight Ich denk Gott geht mit Bannon?
      3 2 Melden

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