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Wenn du George W. Bush plötzlich für ganz vernünftig hältst

Video: watson

Der Moment, wenn du George W. Bush für ganz vernünftig hältst 

Der ehemalige US-Präsident George W. Bush hat sich gegen Mobbing und Vorurteile in der Politik ausgesprochen und damit Präsident Donald Trump indirekt kritisiert. Auch Trumps Vorgänger Barack Obama rief Wähler dazu auf, sich gegen die «Politik der Spaltung» zu wehren.

20.10.17, 02:52 20.10.17, 11:43

Der Republikaner Bush sagte am Donnerstag, durch derartige Äusserungen werde der Weg freigemacht für Gewalt und Fanatismus. «Der einzige Weg, bürgerliche Werte weiterzugeben ist, sie vorzuleben.»

Und plötzlich wirkt er ganz normal und vernünftig: George W. Bush Bild: AP/AP

Bush spielte mit diesen Äusserungen auf den Stil seines Parteikollegen Trump an, der immer wieder diffamierende Spitznamen für Rivalen verwendet. So bezeichnete er seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton als «betrügerisch» und den kritischen republikanischen Senator Bob Corker als «Liddle».

Bush verteidigte zugleich die wichtige Rolle, die Einwanderer in den USA spielten, und die Bedeutung des internationalen Handels. Trump hat in beiden Politikfeldern seit seinem Amtsantritt einen Kurswechsel eingeleitet.

Trumps Vorgänger Barack Obama rief bei einem Wahlkampfauftritt in New Jersey zudem die Wähler dazu auf, sich gegen die «Politik der Spaltung» zu wehren. «Ihr werdet eine Botschaft an das Land und an die Welt senden, dass wir eine Politik der Spaltung und eine Politik der Angst zurückweisen, dass wir eine Politik begrüssten, in der jeder zählt», sagte der Demokrat.

Ein Wahlkämpfer vor dem Herrn: Ex-Präsident Barack Obama Bild: EPA/EPA

Zwei Gouverneurs-Wahlen in New Jersey und Virginia sowie eine Nachwahl für einen Senatssitz in Alabama noch in diesem Jahr könnten einen Ausblick auf die Parlamentswahl im kommenden Jahr geben, bei der alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie 33 Sitze im Senat zur Abstimmung anstehen. Derzeit halten die Republikaner die Mehrheit in beiden Kammern. (sda/reu)

Donald Trump ahmt Menschen nach

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32
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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • John Carter 20.10.2017 14:10
    Highlight Hätte man den Präs. Bush übersprungen, dann hätten wir keinen Krieg im Irak, Syrien, Afghanistan und Jemen. Logischerweise gäbe es auch keine (auf jeden Fall viel weniger) Flüchtlinge.

    Der Mann der die "Achse des Bösen" erfand. Eigentlich müsste er hinter Gitter sitzen - in Guantanamo (gleiche Bedingungen), nachdem was der alles losgetreten hat.

    Dagegen ist Trump ein kleiner Schwätzer.
    8 3 Melden
    • Pierre Beauregard 20.10.2017 15:03
      Highlight Bereits unter Clinton gab es schon weitreichende Pläne für die Terrorismusbekämpfung.
      Hussein/Irak, Bin Laden/Al Qaida waren schon in den 90iger im Fokus der Aussenpolitik.
      Aber ja, die Legitimität für die Terrobekämpfung kam erst unter Bush (9/1, Patriot Act).
      Die Demokraten sind also nicht so unschuldig.
      2 0 Melden
  • Ollowain 20.10.2017 11:27
    Highlight Also bis jetzt hat Trump weniger Tote auf seinem Konto als seine kriegstreibenden Vorgänger Bush und Obama (will man auf Basis von Fakten vergleichen, was Medien schon lange nicht mehr tun...) . Trump ist trotzdem keinen Deut besser. Als Hampelmann des Imperiums USA ist es auch sehr schwierig sich gegen die Kriegskapitalisten und Geostrategen zu stemmen.
    11 40 Melden
    • Kastigator 20.10.2017 12:04
      Highlight Trump hat die Kontrolle über die Drohneneinsätze zu 100 Prozent an die CIA abgetreten - er will wie immer keine Verantwortung übernehmen. Die Einsätze wurden vervielfacht. Er hat Syrien bombardiert, Bodentruppen in den Jemen geschickt und in Afghanistan die MOAB abgeworfen. Die Kontrolle über die Streitkräfte hat er weitestgehend an die Generäle abgegeben, die bestimmen jetzt autonom, wo sie wie viele Soldaten hinschicken.
      Viel feiger und inkompetenter kann man sich gar nicht verhalten.
      31 3 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 20.10.2017 13:17
      Highlight @ Ollowain
      Ollowain aus den "Elfen"?
      3 2 Melden
    • SemperFi 20.10.2017 13:49
      Highlight @Ollowain: Kein Wunder, Trump ist ja auch erst 9 Monate im Amt. Wir vergleichen dann in 3 Jahren wieder.
      8 1 Melden
  • Majoras Maske 20.10.2017 11:17
    Highlight Hätte Bush wegen dem Irak nicht gelogen, wäre die ganze Verschwörungstheorien-Szene vielleicht nie so gross geworden. Trump ist auch die Frucht seiner Saat.
    29 3 Melden
  • Don Sinner 20.10.2017 10:54
    Highlight Meinen tu ich natrl. GW... :D
    2 2 Melden
  • Don Sinner 20.10.2017 10:48
    Highlight Wir haben ein bestimmtes Bild von JWB. Dieses musste ich jedoch vor ein paar Wochen revidieren. Interview auf einem TV Network (NBC?). Er hat mich positiv überrascht mit seinen intelligenten (ja!), überlegten, differenzierten Betrachtungen und Analysen. Keine gescriptete Rede! Ich spürte sofort, wie wohltuend, erleichternd es ist, wenn ein Präsident solche Worte wählt, diesen Ton anschlägt.
    6 5 Melden
    • D(r)ummer 20.10.2017 12:44
      Highlight Es wäre interessant zu wissen, was die Flüchtlinge/Geflüchteten zu GWB meinen...

      Ich find ihn nicht so toll.
      6 3 Melden
  • MaxM 20.10.2017 10:32
    Highlight ähm... wirkt vernünftg? Allso dieser Yankee aus US-Amerikanischen hat den anderen jahrelang glaubwürdig vortäuschen können, ein ganz einfacher Mann zu sein. Dafür braucht man schon sehr guten Fähigkeiten. Vielleicht ist es einma G.W. Bush einerseits nicht gespielt und anderseits auch nicht extra negativ dargestellt?
    9 4 Melden
  • Spötter 20.10.2017 09:23
    Highlight Jetzt noch Bush? Der soll in den Busch. Er welcher die Welt als Vorlügner anlog und ein Desaster hinterliess, welches wir mit endlosem Flüchtlingselend kassieren und mit Steuern bezahlen.
    10 2 Melden
  • Tubel500 20.10.2017 09:08
    Highlight Wenn mir während Bush's Amtszeit jemand gesagt hätte, dass Bush einmal weiser und präsidentialer als ein aktueller Präsident wirken könnte, hätte ich ihm wohl eine gescheuert..
    60 8 Melden
    • dr. flöckli 20.10.2017 13:16
      Highlight Unabsichtlich geblitzt sorry
      5 0 Melden
  • zombie woof 20.10.2017 08:44
    Highlight Da sieht man wieder mal dass es nur ganz wenig braucht, um vernünftiger als Trump zu sein.....oder zu scheinen...oder was auch immer
    108 12 Melden
    • John Carter 20.10.2017 14:44
      Highlight Bush wird nie zu schlagen sein. So viel Schaden wie der angerichtet hat, kriegt keiner hin - nicht mal Trump!
      1 0 Melden
    • zombie woof 20.10.2017 17:12
      Highlight Carter, mit so einer Aussage wäre ich sehr vorsichtig, der unberechenbare Vollidiot hat noch viel Zeit
      0 0 Melden
  • seventhinkingsteps 20.10.2017 08:41
    Highlight Ah ja, der Uni-Abgänger aus Midwest, der zufälligerweise einen texanischen Akkzent, die Leitfigur des Widerstands.
    27 5 Melden
  • D(r)ummer 20.10.2017 08:33
    Highlight Ja der ausgewiesene Experte für freie Wege für Gewalt und Fanatismus hat mal wieder etwas heisse Luft verschwendet.
    Heisse Luft, weil man den Typen nicht ernst nehmen kann.

    Ohne Ihn, Cheney & Rumsfeld würde die Welt heute ein bisschen friedlicher sein und Europa weniger zerstritten.

    80 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.10.2017 09:45
      Highlight Die Welt würde heute sicher anders aussehen. Aber friedlicher? Da zweifle ich.
      18 11 Melden
    • Caligula 20.10.2017 09:49
      Highlight An der Stelle der USA würde einfach ein anderes Land seine Position einnehmen und eine Imperialistische Politik betreiben
      13 11 Melden
    • D(r)ummer 20.10.2017 12:36
      Highlight @Rabbi Jussuf: Ich schrieb "ein bisschen" ;)

      @Caligula: Kann sein, aber wir wissen es nicht.

      8 2 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 21.10.2017 00:51
      Highlight @Caligula: Hmm welches wäre denn das? Liechtenstein? ... Sorry quatsch! Es gibt da keine anderen Länder mit gleichen imperialen Gelüsten wie die USA! Dabei alles sanktioniert mit einer UNO... da kannst weit suchen.
      0 1 Melden
  • Ylene 20.10.2017 08:29
    Highlight Das war ja Bush's Stärke. Er ist immer noch der Präsident, mit dem die Amis am liebsten ein Bier trinken würden. Seine Politik fand ich damals einfach nur furchtbar (heute immer noch, aber schlimmer geht ja leider immer.) Er selber wirkt (!) halt einfach wie ein liebenswürdiger, gutmütiger, trotteliger, zu gross gewordener 'Schuelbueb', der ab und zu das exakt richtige sagte (aber nicht machte). Kein Wunder mag selbst Michelle ihn anscheinend sehr gut https://www.bustle.com/p/6-photos-of-michelle-obama-george-w-bushs-friendship-that-rises-above-politics-42016
    63 3 Melden
  • Mia_san_mia 20.10.2017 08:29
    Highlight Und am Schluss dieser Artikel bringt Ihr immer das Trump Video wo er ein paar komische Leute nachmacht. Das einzig gute von ihm, ich finde es jedesmal super :-)
    11 72 Melden
    • Domsh 20.10.2017 09:02
      Highlight Dieser Kommentar sagt sehr viel aus.
      21 5 Melden
    • FrancoL 20.10.2017 09:34
      Highlight Das mit den Prädikat "gut" zu bezeichnen, zeigt eine tiefe Verachtung gegenüber anderen Menschen, denn Trump macht in diesem Video Behinderte nach!
      22 4 Melden
    • Fichtenknick 20.10.2017 11:21
      Highlight Gibt doch nichts Lustigeres, als sich über Behinderte lustig zu machen. Ab Leuten wie dir wird mir übel.
      21 2 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 20.10.2017 08:29
    Highlight Ja verrückte Sache. Das wir uns einmal Georg J. Bush zurückwünschen. Wer hätte das gedacht? Andererseits, die Probleme heute im nahen Osten sind eine direkte Folge seiner Politik im Irak.
    46 7 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 20.10.2017 08:19
    Highlight Als George W. Bush an der Macht war, dachte ich, "Schlimmer kann es nicht mehr werden".
    Ach, wie ich mich getäuscht habe.
    66 5 Melden
    • W wie Wambo 20.10.2017 16:07
      Highlight Trump muss zuerst noch zeigen, wie er mit einem erfundenen Grund in den Krieg zieht, damit die halbe Welt täuscht und schlussendlich hunderttausende Tote, ein paar failed States und Millionen Flüchtlinge zurücklässt. Dann muss er noch die grösste Finanzkriese mitverursachen und zehntausende Landsleute in einem Hurrikan verrecken lassen, um hier nur ein paar Punkte zu nennen. Also der Donald spielt definitiv noch nicht in Bushs Superbösewicht-Liga.
      1 0 Melden
  • The Origin Gra 20.10.2017 08:05
    Highlight Nie hätte ich gedacht, Bush Junior mal was positives abgewinnen zu können oder gar seiner Meinung zu sein :O

    Die USA sind sehr sehr Tief gefallen
    55 5 Melden

Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)

Donald Trump selber jagt keine Tiere. Aber seine Söhne, die würden das lieben, erzählte der US-Präsident im Jahr 2012. «Sie sind Jäger und sie sind darin sehr gut geworden.» 

Gut fünf Jahre ist es nun her, seit Fotos von Trumps Söhnen bei der Grosswildjagd vom Magazin «TMZ» veröffentlicht wurden. Sie sorgten in den sozialen Medien und unter Tierschützern für einen Aufschrei.

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