International

Finanzminister Mnuchin zusammen mit US-Präsident Donald Trump. Bild: AP/AP

US-Finanzminister verteidigt Trumps verharmlosende Äusserungen zu Charlottesville

20.08.17, 08:01 20.08.17, 09:18

US-Finanzminister Steven Mnuchin hat die Reaktion von Präsident Donald Trump auf die die rechtsextreme Gewalt in Charlottesville verteidigt. An ihn selbst gerichtete Rücktrittsforderungen wies er zurück.

Die «Taten derjenigen, die mit Hass erfüllt sind und mit dem Vorsatz anderen zu schaden», fänden weder bei ihm Unterstützung noch beim US-Präsidenten und der übrigen Regierung, schrieb Mnuchin am Samstag (Ortszeit) in einer via Twitter verbreiteten Erklärung.

Trumps «Programm» weiter umsetzen

Der Finanzminister reagierte damit auf einen Aufruf von mehr als 350 seiner früheren Kommilitonen an der US-Eliteuniversität Yale. Diese forderten, angesichts der Geschehnisse in Charlottesville müsse Mnuchin «sofort» zurücktreten und damit eine «moralische Pflicht» erfüllen. Mnuchin verwies in seinem Schreiben darauf, dass er sich als Jude mit dem Hass auf Minderheiten bereits auseinandergesetzt habe.

«Auch wenn ich es kaum glauben kann, dass ich mich dabei verteidigen muss, fühle ich mich verpflichtet, Sie wissen zu lassen, dass der Präsident in keiner Weise glaubt, dass Neonazis oder andere Hassgruppen, die Gewalt billigen, gleichzusetzen sind mit Gruppen, die friedlich und rechtmässig demonstrieren», fügte der Finanzminister hinzu. Er wolle Trumps «Programm» weiter umsetzen.

«Gewalt auf vielen Seiten»

Trump steht massiv in der Kritik wegen seiner Reaktion auf einen Aufmarsch hunderter weisser Rassisten und Rechtsextremisten vor gut einer Woche in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia. Eine 32-jährige Gegendemonstrantin wurde getötet, als ein 20-jähriger Neonazi sein Auto offenbar absichtlich in eine Gruppe von Gegnern des Aufmarschs steuerte.

Trump sprach wiederholt von «Gewalt auf vielen Seiten» und stellte damit die Gegendemonstranten auf eine Stufe mit den Rechtsextremisten. Auf beiden Seiten gebe es auch «sehr gute» Leute, sagte der US-Präsident. Die Yale-Absolventen werfen Mnuchin insbesondere vor, dass er dabei stand, als Trump seine umstrittene Stellungnahme zu Charlottesville abgab. (sda/afp)

Rassisten-Aufmarsch in US-Unistadt

Donald Trump

Trumps Erfolge – die unheimlich stille Veränderung der USA

Aufstand der «Hurensöhne» – jetzt gehen sie gegen Trump auf die Knie

Der herzloseste Trump-Gruss! Zumindest zog Melania diesmal nicht die Hand zurück ...

Wie er Nazis verteidigt und über Wein schwafelt – Trumps irre Wutrede in 7 Akten

8 Wesenszüge, die Trump und Hitler gemeinsam haben

Das üble Spiel des Donald T.

Trumps Sprecherin fragt, was US-Bürger mit 4000$ machen würden. Die Antworten? Unbezahlbar

Trumps Asienreise macht klar: Amerikas Tage als Handelsmacht sind gezählt

«Grauenhaft und falsch»: Barack Obama sagt Trump die Meinung – aber so richtig

Schwangere Soldaten-Witwe bricht nach Trump-Anruf zusammen – das Drama in vier Akten

Soldaten-Witwe bestätigt Vorwürfe gegen Trump – der US-Präsident reagiert sofort 

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
79
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AdiB 21.08.2017 12:59
    Highlight Beim lesen einiger kommentare möchte ich nicht das wir war im kopf dieser schreiberlinge haben.
    Für die pro-nazi abteilung die sich als verteidiger der demokratie sehen.
    Hitler war antidemokrat. Er hat praktisch in jeder rede die demokratie angegriffen.
    Man kann nicht pro hitler sein und pro demokratie. Im dritten reich wurde man dafür ins kz gesteckt. Und meinungsfreiheit kannte hitler auch nicht, nur seine meinung war richtig.
    0 2 Melden
  • Dirk Leinher 20.08.2017 22:36
    Highlight Wer sich wirklich informiert wird schnell herausfinden, dass sich die Kontrahenten anscheinend monatelang auf auf diese Konfrontation vorbereiteten und die jeweiligen "Kämpfer" mobilisierten. Anscheinend fand es niemand notwendig die beiden Gruppen voneinander fern zu halten. Die Stadtverwaltung von Charlottesville machte nichts, die Landesregierung von Virginia und das FBI auch nicht. Alles erklärte Gegner Donald Trumps wohlgemerkt. Statt die Schuldigen des blutigen Zusammenstosses anzuprangern wird nun ein Nebenschauplatz aufgrund der Äusserungen Trumps eröffnet. Erbärmlich von den Medien.
    1 0 Melden
  • N. Y. P. 20.08.2017 19:05
    Highlight @watson
    Schaut euch den Sonn Talk von heute nochmals an.
    Wie Donald Trump verurteilt Christoph Blocher als Erstes ! die Gewalt auf beiden Seiten.
    3 3 Melden
    • FrancoL 20.08.2017 22:07
      Highlight Ja CHB kann wohl kaum die Gesinnung, die ihm nicht ganz so fremd ist verurteilen. Da eignet sich das Verurteilen der Gewalt und das immer wiederholen dass man ALLE Gewalt verurteilt bestens um die Gesinnung nicht ins Spiel zu bringen.
      4 2 Melden
    • N. Y. P. 20.08.2017 22:47
      Highlight @FrancoL
      Sein Geschwurbel war kaum anzuhören. Er sprach exakt gleich wie Trump. Und niemand hier wird ein Aufsehen drum machen. Und genau das geht mir auf den Wecker. Jaja, der Christoph. Halb so schlimm.
      1 0 Melden
    • Spooky 21.08.2017 00:45
      Highlight Die Gewalt sind nicht die Geschosse und nicht die Knüppel. Die Gewalt ist das Kapital. In den 60-er Jahren haben wir das noch verstanden. Heute tönt das für die Linken wahrscheinlich wie die Sprache der Uruguru aus Urugurandu.
      2 1 Melden
  • Qwertz 20.08.2017 17:56
    Highlight Mnuchin ist mit diesem Statement noch kein Rassist, wie hier viele behaupten... Er ist einfach ein Arschkriecher und zurzeit Trump sehr ergeben. Was ihn trotzdem nicht besser macht, aber der inflationäre Gebrauch des Worts "Rassist" stört mich. Bannon ist ein Rassist, wenn er hetzt kommt das aus ihm selber heraus; Mnuchin labert einfach, was ihm nützt.
    3 3 Melden
    • FrancoL 20.08.2017 22:09
      Highlight OH das ist ja eine sehr einfach Reinwäsche! Erbärmlich!
      Wenn man also eine Gesinnung die tief rassistisch ist aus Opportunität nicht verurteilt ist man kein Rassist.
      Na das ist wirklich kaum zu toppen.
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 20.08.2017 14:55
    Highlight Der US Finanzminister hat natürlich keine anderen Sorgen. Das Loch in der Altersvorsorge und die epischen 40 Billionen Schulden können mit der QE Konfettikanone bewirtschaftet werden.
    7 1 Melden
  • Pirat der dritte 20.08.2017 12:50
    Highlight Kaum ist die Nordkorea - Story und die Russland - Story und andere Stories etwas abgeflacht wird ein neue Story aufgebaut um gegen Trump zu schiessen. Das grösste Problem der linken Journies ist, dass er zwar nicht das macht, was die Linken möchten, aber dass er einen zunehmend guten Job macht und von einer Absetzung weit entfernt ist. Nachwievor wird Trump massiv unterschätzt.
    64 48 Melden
    • Juliet Bravo 20.08.2017 13:47
      Highlight Was macht Herr Trump denn gutes im Job als Präsident?
      43 4 Melden
    • KritischerLeser84 20.08.2017 13:53
      Highlight Wie wahr!
      2 14 Melden
    • Pirat der dritte 20.08.2017 14:18
      Highlight Er baut den Zentralstaat nach und nach zurück. Ein mächtiger Staat ist eine Diktatur ein schlanker Staat ist die Grundlage für Selbstbestimmung, Freiheit und Entwicklung.
      2 22 Melden
    • _kokolorix 20.08.2017 14:32
      Highlight Ähh guter Job?
      Der Mann tut vor allem Twittern, Golfspielen und Leute feuern. Was produktives hat er in seinem ganzen Leben noch nie gemacht, dafür hatte er stets Leibeigene...
      17 1 Melden
    • EvilBetty 20.08.2017 14:33
      Highlight In was für einer alternativen Realität lebst denn du?
      19 6 Melden
    • o.o 21.08.2017 10:59
      Highlight True! Jeder der nichts links ist, sieht das er mit seinem Programm vorwärts macht, für Linke ist das natürlich ein Rückschritt, aber das sehe ich positiv.
      1 2 Melden
    • Juliet Bravo 22.08.2017 01:22
      Highlight Vorwärts im Sinne von Rechte Kravallanten und Terroristen als "feine Leute" bezeichnen. Ja schon.
      1 0 Melden
    • EvilBetty 22.08.2017 09:58
      Highlight Äh... ja o.o, er macht zwar mit seinem Programm vorwärts, aber sein Programm ist ein einziger Rückschritt 😂
      1 0 Melden
  • seventhinkingsteps 20.08.2017 12:41
    Highlight "If you are neutral in situations of injustice, you have chosen the side of the oppressor."

    "We who advocate peace are becoming an irrelevance when we speak peace. The government speaks rubber bullets, live bullets, tear gas, police dogs, detention, and death."

    - Desmond Tutu

    17 2 Melden
  • zombie woof 20.08.2017 11:20
    Highlight Es gibt keine guten Nazis! Es gibt auch keine halben Nazis! Mnuchin, ob jetzt Jude oder nicht, gehts einzig und allein darum, seinen Status nicht zu verlieren und da scheint ihm jedes Mittel recht zu sein. Sobald es um Geld und Macht geht, verschwindet der Anstand.
    67 13 Melden
    • Saraina 20.08.2017 13:14
      Highlight Tatsächlich ist die gegenwärtige Politik Netanyahus durchaus faschistoid. Und die Amerikanische Rechte, Bannon und Co. haben keine Probleme mit Zionisten, nur mit den liberalen Juden a la Bernie Sanders. Hans wie Heiri...
      29 2 Melden
    • FrancoL 20.08.2017 13:17
      Highlight Erbärmlich ist die Tatsache dass mit dem Anstand auch das Andenken an die von den Nazis arg verfolgten Juden verschwindet. Jämmerlich dieses Verhalten für einen Juden und eine Ohrfeige an alle die versuchen diese Schandtat nicht mehr aufleben zu lassen.
      32 3 Melden
  • flyingdutch18 20.08.2017 11:18
    Highlight Wie hat Michael Moore kürzlich gesagt: Wer Rassisten fördert, ist selbst ein Rassist. Jedem aufmerksamen Beobachter war übrigens schon vor Charlottesville klar, dass Trump ein Rassist und weisser Supremacist ist. Man muss nur seinen Wahlkampf verfolgen, seinen "Birther" Hass gegen Obama, sein früheres Verhalten gegen Mieter in New York oder wie er mit Inseraten gegen fünf schwarze Jugendliche in New York hetzte, obwohl sich später herausstellte, dass sie unschuldig waren. Mnuchin hätte sein Amt gar nicht erst antreten dürfen.
    62 10 Melden
    • Picker 20.08.2017 12:28
      Highlight Ich bin mir ehrlich gesagt nicht 100% sicher, ob Trump ein Rassist ist.

      Ja, ich kann ihn auch nicht leiden, habe aber den Eindruck, dass er sich und seine Familie einfach pauschal als etwas besseres als alle Anderen sieht. Also egal ob schwarz, weiss, etc.

      Nicht wirklich ein Rassist, sondern ein Egozentriker und Narzisst, was mMn nicht weniger schlimm ist als ein Nazi, vor allem mit seinem Job.
      15 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.08.2017 12:40
      Highlight Niemand hat den Mut es zu sagen! Bravo
      Trump ist ein Rassist und Antisemit mit seinem Moslemverbot. Ein Mensch der alle Menschen islamischen Glaubens aus dem Land jagen wollte!
      18 7 Melden
  • acove 20.08.2017 11:13
    Highlight Na ja, als Trump-Dackel darf, oder sollte er zumindest, nichts anderes sagen sonst ist er seinen Posten los bevor er sein Mund wieder geschlossen hat.
    37 3 Melden
  • Rotbeisser 20.08.2017 10:46
    Highlight Trump hat nichts an Charlottesville verharmlost.
    Er hat alle Gewalt verurteilt, jene von rechts und jene von links.
    Klar gefällt das den Linken nicht. Aber linke Gewalt ist nicht anders Gewalt, als rechte Gewalt das auch ist.
    Die Linke wirft Trump fortlaufend Unausgewogenheit vor und hier wirft die Linke Trump Ausgewogenheit vor.
    Das verrät einiges darüber, wie link Links ist.
    127 100 Melden
    • KritischerLeser84 20.08.2017 11:05
      Highlight Wie recht du hast, danke!
      82 55 Melden
    • Blitzableiter 20.08.2017 11:16
      Highlight Ich versteh echt nur Bahnhof ab deinem Kommentar. Dazu noch Käse.
      56 53 Melden
    • äti 20.08.2017 11:39
      Highlight @rot: lies deinen Kommentar nochmals. Schon sehr mühsam dieser Murks. Ein Fall, von sich selber in den Fuss schiessen und behaupten, andere seien Schuld. :)
      50 14 Melden
    • trio 20.08.2017 11:48
      Highlight Es hat aber nur eine Seite einen Terroranschlag verübt. Und zwar die Nazis. Ich meine, es verteidigt auch jemand die Terroranschläge vom Daesh, 'nur' weil es dort auch Gewalt von verschiedenen Seite gibt.
      22 4 Melden
    • zombie woof 20.08.2017 12:05
      Highlight Du schreibst so wie Trump spricht
      30 7 Melden
    • seventhinkingsteps 20.08.2017 12:45
      Highlight Man muss nicht links sein um gegen Nazis zu sein.

      Widerstand gegen Faschos zu leisten ist nicht linker Widerstand, es ist Common Sense und jeder, der sich nicht entschieden gegen Faschismus stellt sollte die Grundlage seiner Moral und seine Legitmität zur Teilhabe in einer Demokratie überdenken.
      35 19 Melden
    • Juliet Bravo 20.08.2017 12:54
      Highlight Don't feed the trolls
      13 22 Melden
    • FrancoL 20.08.2017 13:24
      Highlight Peinlicher Kommentar! Nochmals durchlesen wäre wohl angebracht gewesen. Der Kommentar verrät weniges, aber ganz sicher dass Du das Schreiben nicht im Griff hast und ein ziemliches Durcheinander im Kopf hast. Echt peinlich sind dann aber die Herzchen, die wohl auch etwas verwirrt sind.
      Kleiner Tip: Es geht nicht nur um Gewalt sondern um Gesinnung und die Gesinnung wäre zu verurteilen, ob gewalttätig an den Tag tretend oder nicht. ES GEHT UM DIE GESINNUNG!
      28 41 Melden
    • KritischerLeser84 20.08.2017 13:52
      Highlight FrancoL: Schau doch mal die Pressekonferenz an, bevor du undurchdachte und scheinbar uninformierte Kommentare postest. Es hilft natürlich nicht, wenn man sich nur auf Quellen stützt, die den Inhalt der PK überinterpretieren anstatt sachlich zu berichten.
      3 13 Melden
    • FrancoL 20.08.2017 15:59
      Highlight @KritischerLeser84;
      Frage: bist Du sicher dass Du den Inhalt der PK richtig gedeutet hast?
      Nehmen wir sogar an dass Du dazu fähig bist, bleibt immer noch die Feststellung, dass Mnuchin nach der mehr als schwachen Vorstellung des Präsidenten den Hut nehmen sollte, wenn er nur ein Fünkchen Verstand hätte und als Jude diese Gesinnung wirklich geisseln möchte.
      Es geht nicht um die PK es geht um das Schützen einer Gesinnung die weit VOR den letzten Entgleisungen von DT die Basis dieser Regierung bildet.
      Für Dich: es braucht keine 1 zu 1 Uebersetzung der PK um zu wissen wie die Gesinnung ist.
      11 0 Melden
    • Rotbeisser 20.08.2017 16:00
      Highlight @FrancoL:
      Die Gesinnung von Präsident Trump ist es, dass Meinungsverschiedenheiten gewaltfrei erörtert werden sollen.
      Wie kannst Du hier unzufrieden sein?
      Der Präsident der USA darf keine Gesinnung verurteilen, weil er der Präsident aller Bürger ist in einem Land, das jedem die Meinungsfreiheit garantiert. Es wäre direkt ein faschistischer Aufruf, wenn der Präsident der USA irgendeine Gesinnung öffentlich verurteilen würde. Gut, tat er es nicht.
      Wie kannst Du das nicht billigen?
      25 12 Melden
    • FrancoL 20.08.2017 16:03
      Highlight @KritischerLeser84: Zudem wenn man sich schon "KritischerLeser84" nennt, dann sollte man in der Lage sein einen Kommentar dann auch zu lesen und zu verstehen! Ich habe von Gesinnung gesprochen und nicht von Pressekonferenzen. Und der Kommentar von Rotbeisser (was für ein dämmlicher Name) zeigt nur auf die Gewalt und lässt die wirkliche Problematik DIE GESINNUNG links liegen.
      Das sollte man als kritischer Leser zumindest verstanden haben.
      13 3 Melden
    • Juliet Bravo 20.08.2017 17:27
      Highlight Rotbeisser: ach sag! Es zeigt, dass du dir schlicht keine Gedanken machst! Null. Nur Agitprop. Es ist die Pflicht eines Staatsoberhauptes, schädliche, terroristische, gewalttätige Gesinnungen zu verurteilen und sich davon zu distanzieren. Das macht er ja schliesslich auch wenns um islamistische Terroristen geht. Aber eben nicht, wenns um Rechtsextremismus und Rechten Terrorismus geht. Überleg mal bitte für 5Rappen bevor du solch propagandistische Ergüsse und Relativierungen abgibst!
      12 25 Melden
    • Juliet Bravo 20.08.2017 17:53
      Highlight Die Blitz- und Herzlibrigade ist wieder unterwegs😃
      10 1 Melden
    • FrancoL 20.08.2017 18:29
      Highlight @Rotbeisser;
      Als Präsident kann er sehr wohl die Nazi-Gesinnung verurteilen. Er kann nicht nur er sollte sie.

      Ja ich kann es nicht billigen, dass ein Präsident Gesinnungen nicht geisselt, die menschenverachtend sind und die KLAR rassistisch sind.

      Dass Du den Präsidenten diesen Spielraum einräumen möchtest zeigt wessen Geistes Kind Du bist. Auch bei der Meinungsfreiheit hat es Grenzen wenn die Gesinnung menschenverachtend ist, aber offensichtlich für Dich nicht. Beschämend für Dich.
      8 3 Melden
    • Juliet Bravo 20.08.2017 20:34
      Highlight Ist interessant, wie bei meinem Kommentar auf den Rotbeisser innert etwa 5 Minuten 22 Blitze kamen.
      ...Und das bei einem Thema, das schon durch ist und alle anderen Kommentare nur noch paar wenige Herzen/Blitze machen. Roti hat haargenau die gleiche Anzahl - aber Herzli.
      Ich verdächtige eine von Roti aktivierte Whatsappgruppe, die dann einschreitet, wenn der Kamarad sie braucht. Oder Bots. Auffälliges Verhalten jedenfalls.
      13 1 Melden
    • Rotbeisser 21.08.2017 01:36
      Highlight @FrancoL: Eine Gesellschaft, die Meinungen und Gesinnungen unterdrückt ist eine totalitäre und eine antidemokratisch.
      Das ist ganz genau das Wesen aller Faschisten, insbesondre der Rechtsextremen.
      Merkst Du nicht, wie Dein Eifer gegen den Faschismus selbst faschistische Züge annimt?
      2 4 Melden
    • FrancoL 21.08.2017 12:11
      Highlight @Totbeisser; Es nützt nichts alles auf eine Verallgemeinerung zu ziehen, das ist billig und dümmlich.
      Die Gesinnungsfreiheit existiert nun mal nur wenn damit auch die Grundsätze der Menschenrechte erhalten bleiben. Gesinnungen wie Rassismus sind nicht tolerierbar und haben auch nichts mit der Freiheit, die Du gerne ansprichst zu tun.
      Es ist nicht antidemokratisch Grundsätze die eine Demokratie bestimmt haben (ZB. Antirassismusgesetz) einzuhalten oder einhalten zu lassen.
      Deine Argumentation ist grund verkehrt! Wir haben Gesetze und diese Gesetze gilt es einzuhalten.
      3 0 Melden
    • trio 21.08.2017 12:37
      Highlight @Rotbeisser
      Deine Argumentation hat weder Hand noch Fuss. Oder warum führt Amerika Krieg gegen den Daesh? Ist doch auch nur freie Meinungsäusserung 😒 Während Europa durch Terroranschläge erschüttert wird, soll das gleiche bei einigen Nazis als freie Meinungsäusserung gelten?? Was läuft falsch bei dir?
      2 1 Melden
    • Rotbeisser 21.08.2017 16:59
      Highlight @trio: Bomben legen und Nichtkombattanten zu massakrieren sind Greueltaten.
      Taten sind nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt. Greueltaten erst recht nicht.
      Ein Dschihadist darf sagen, dass alle Christen zur Hölle fahren sollen. Jedoch dahinbefördern darf er sie nicht. Die Meinungsfreiheit schützt die Freiheit des Wortes. Sie schützt nicht die Schrankenlosigkeit von Taten.
      1 1 Melden
    • Rotbeisser 21.08.2017 17:12
      Highlight @FrancoL: Demokratie kommt ohne Menschenrechte aus. Sie kommt auch ohne Meinungsfreiheit aus. Nordkorea ist eine Demokratie, bloss mit nur einer Partei, weil alle anderen Gesinnungen dort verboten sind. Und es macht keinen prinzipiellen Unterschied, ob man eine Gesinnung verbietet, oder alle bis auf eine: es werden so oder so Menschen mundtot gemacht. Genau das ist das Gegenteil dessen, was die Revolutionäre der Aufklärungszeit für uns blutig erkämpften.
      Schliesslich: Selbverständlich ist Rassismus eine menschenrechtskonforme, demokratiekompatible Gesinnung, was Sie nicht widerlegen können.
      0 0 Melden
    • FrancoL 21.08.2017 18:24
      Highlight @Rotbeisser; Ihr Schlusssatz (und noch einiges mehr) ist blanker Unsinn.
      Da versuchen Sie sich über die Hintertür der Gedankenfreiheit zu verabschieden. Doch genau dies ist ja in der Nazi-Szene nicht der Fall. Die Gesinnung wird nach aussen getragen und ist Mutter vieler Delikte und vieler diskriminierender Akte.
      Ich hoffe, dass Sie mit diesem verquerten Gedankengut nicht mit Jugendlichen zu tun haben, denn sonst müsste man ernst erwägen Ihnen dies zu verbieten.
      Nordkorea als Demokratie zu nennen ist mehr als jämmerlich und beleidigt jeden der sich je für eine Demokratie eingesetzt hat.
      2 0 Melden
    • Rotbeisser 21.08.2017 20:45
      Highlight @FrancoL: Eine Schimpftitrade und kein einziges Argument. Ist das alles?
      0 3 Melden
    • Juliet Bravo 21.08.2017 20:46
      Highlight Nein. Zu Mord auf zu rufen wird nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt. Schlicht nicht. Gar nicht. Du scheinst nicht sehr gescheit zu sein, sonst wär dir das auch bekannt Roti.
      2 0 Melden
    • Rotbeisser 21.08.2017 21:12
      Highlight @Juliet: ich denke, man darf jemandem den Tod wünschen. Rein juristisch spricht da ziemlich sicher nichts dagegen. Allerdings ist die Anstiftung zu einer Straftat selbst eine Straftat. Aber dazu gehört mehr als die Äusserung eines Wunsches.
      Zwischen Meinungsäusserung und Anstiftung gibt eine relativ klare Grenze.
      0 3 Melden
    • Juliet Bravo 21.08.2017 21:52
      Highlight Also: und Donald hat zu Mord Aufgerufen und sogar gesagt wie genau - nämlich mit in Schweineblut gebadeten Kugeln - sollte man sie töten.
      1 0 Melden
    • FrancoL 21.08.2017 21:56
      Highlight @Rotbeisser; Deine Behauptungen sind derart neben der Vernunft und der alltäglichen Wirklichkeit, dass man kaum ein Argument braucht um dies zu entkräften, sie entkräften sich selbst.

      Dein Gehüpfe von Gesinnung zu Demokratie, von Halbthese zu nicht nachvollziehbaren Aussagen, von Demokratie ohne Gewaltentrennung zu Freiheit des Wortes, alles ein riesen Durcheinander; damit zeigst Du derart wirre Gedanken auf, dass man kaum dagegen argumentieren kann, ausser man sei auch ähnlich wirr.
      1 0 Melden
    • Rotbeisser 22.08.2017 07:52
      Highlight @Juliet: Nein. Das hat er nicht gesagt. Er hat die psychologische Kriegsführung eines Kommandanten währendes des Philippinenkriegs bewundert.
      Deine daraus abgeleitete Vetmutung über die Absicht des Herrn Präsidenten Trump entbehrt jeder Grundlage. Ein Aufruf zu Mord muss konkret und direkt sein. Das ist hier überhaupt nicht nicht so.
      0 3 Melden
  • ujay 20.08.2017 10:40
    Highlight Das muss er wohl sagen, wenn er weiterhin Finanzminister bleiben will.
    48 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 20.08.2017 10:40
    Highlight Doppelmoral des Mnuchin: armer Jude aus der Minderheit, daher bei Goldmann/Sachs riesige Gelder ertrogen.
    34 12 Melden
  • Asmodeus 20.08.2017 10:18
    Highlight Wess brot ich fress dess lied ich sing.
    57 1 Melden
    • Rotbeisser 20.08.2017 16:06
      Highlight Oft ist es auch umgekehrt.
      0 6 Melden
  • N. Y. P. 20.08.2017 08:37
    Highlight Steven Mnuchin, ex Goldmann Sachs, verteidigt also die Aussage des Präsidenten, dass es unter den Neonazis auch ganz feine Menschen gibt.

    Mnuchin unterscheidet also auch nur, ob jemand gewalttätig ist oder nicht, statt in erster Linie, ob jemand ein Neonazi ist oder nicht.

    Er ist der Finanzminister der Vereinigten Staaten von Amerika.
    Ist hier jemand der Meinung, dass er NICHT zurücktreten soll ?

    80 82 Melden
    • Hierundjetzt 20.08.2017 08:48
      Highlight Trump hat das rausgelassen, er stand daneben.

      Steht übrigens so im Artikel 😏
      22 8 Melden
    • Zarzis 20.08.2017 08:51
      Highlight Was Mnuchin vermutlich nicht Versteht, er denkt, ich bin Milliadär. Mir wird ja kein KKK oder Alt Right Anhänger je zu nahe kommen. Also sind diese Typen doch gar nicht so schlimm und da ich bei Trump Finanzminister bin und ihn Verteidige, komme ich nie bei denen auf den Radar!
      Vergiss es! Denen ist das Vdermögen und alles gesagte egal! Das sind Rassisten und da zählt halt Blut mehr als Geld!
      Errinert mich an Mussolini's Regierung. Die hate bei vielen Juden Unterstützer, bis auch die wegen ihrers Blutes, Enteignet und Abgeholt wurden!
      64 6 Melden
    • Hoppla! 20.08.2017 09:04
      Highlight Unter den Muslimen gibt es vermutlich sogar mindestens 99.9% gute und nicht gewalttätige Menschen. Schön wenn da dieselbe "Nachsicht" wie bei Rechtsextremen gelte würde. ;-)

      Btw: Wie hoch die Quote bei Neonazis ist weiss ich nicht...
      79 11 Melden
    • KritischerLeser84 20.08.2017 10:16
      Highlight NYP...: "dass es unter den Neonazis auch ganz feine Menschen gibt."

      Wo und wann hat er das gesagt? Er hat gesagt, es habe auf beiden Seiten der Demonstranten auch feine Menschen gegeben. Es dürfte tatsächlich auch Nicht-Neonazis unter den Demonstranten gegeben haben. Das passt natürlich nicht in Ihr Weltbild. Hauptsache Trump bashen.
      14 49 Melden
    • EvilBetty 20.08.2017 11:31
      Highlight KritischeLeser: Ich mag mich irren, aber ein «feiner» Mensch würde wohl nicht in einem KKK Zug mitmarschieren.
      49 5 Melden
    • N. Y. P. 20.08.2017 12:12
      Highlight @KritischerLeser84
      Trump hat es gesagt. Dass es auf beiden Seiten feine Menschen gibt.
      Steven Mnuchin hat die Aussagen von Trump verteidigt.
      ERGO stütz der Finanzminister die Aussage Trumps, dass es feine Menschen unter den Nazis gibt.
      Mein Weltbild : ALLE Neonazis sind schlecht. Trump ist schlecht.

      Findest Du, es gibt gute
      Neonazis ?

      25 1 Melden
    • KritischerLeser84 20.08.2017 13:51
      Highlight Haha, er hat die Demonstranten gemeint (bzw. zumindest nur das gesagt); er hat nicht gesagt, es gebe unter Neonazis feine Menschen. Schau dir die Pressekonferenz doch mal an. Darum stellt sich deine Frage nicht (und nein, ich kann mit Neonazis nichts anfangen; aber mit Linksextremen auch nichts...)
      0 14 Melden
  • Jein 20.08.2017 08:23
    Highlight Mnuchin kann die Aussagen Trumps wohl deswegen ignorieren weil dafür Bannon weg ist.
    9 16 Melden
  • Spötter 20.08.2017 08:20
    Highlight ...ich war zur Zeit, als Südafrika in weisser Hand war, zu Besuch und staunte über die Aussage: "Wie die Schwarzen zu uns kamen" und: die Schwarzen sind wie Tiere, hörte ich auch. Am Anfang war das Wort. Ich meine, denkt überhaupt jemand was das beteutet "Leibeigener" zu sein? Also ich verstehe das auch von den weissen Südstatlern nicht. Wir leben doch jetzt im 21ten Jh. aufgeklärt und jeder hat ein "Chäschtli" in der Hand, ist mit der ganzen Welt verbunden. Kann auch sein, dass es deswegen immer "verreckter" zu und her geht.
    55 8 Melden
    • FrancoL 20.08.2017 10:41
      Highlight Ja deinem Schlusssatz kann man durchaus zustimmen. Wir sind voll vernetzt nur scheinen wir damit riesen Probleme zu haben unseren Platz zu finden und versuchen es mit dem Ausgrenzen von anderen Menschen.
      17 4 Melden
  • Taggart 20.08.2017 08:12
    Highlight Mnuchin ist einer der guten.
    11 74 Melden
    • Zarzis 20.08.2017 09:08
      Highlight Wieso?
      1. Ex Goldman Sachs Manager für Investment, also genau die die die 2008 Finanzkriese mit ihrer Gier und Fragwürdigen Finanztricks, auslösten!
      2. Dadurch zum Milliadär geworden und mit Elite Denken.
      3. Verteidigt Trump, solange er dabei Profitiert
      Also wieso ist der Ein Guter?
      72 5 Melden
    • Gummibär 20.08.2017 09:13
      Highlight Einer der Guten, der seine persönliche Integrität für Amt und Prestige prostituiert.
      59 5 Melden
    • FrancoL 20.08.2017 10:43
      Highlight Offensichtlich ist Dir nicht einmal das Wort GUT geläufig.
      32 5 Melden
    • Taggart 20.08.2017 21:37
      Highlight @Zarzis: Für eine Subprimekrise braucht es immer zwei: Zum einen die Banken, zum anderen die Dummen, die meinen, man müsse sich ohne Geld ein Haus kaufen können müssen. 2008 nur auf die Banken zu schieben ist einfach, wird der Sache aber nicht ganz gerecht.
      0 1 Melden
    • FrancoL 20.08.2017 22:49
      Highlight Nicht ganz unrecht, aber es ist das Angebot das lockt. Und da wurden bewusst (im Wissen der Schieflage) Angebote am laufenden Band gemacht. Dann gehe ich auch davon aus, dass die Banken im Normalfall ja jegliches Risiko scheuen und dass der "Dumme" (eigenartige Auslegung) nun plötzlich der Hellseher sein soll und das Verhalten der Banken hinterfragen muss.
      So wie ich die Banken kenne sind sie kaum für Gespräche mit dem nötigen Hinterfragen zu haben. Selbstherrlich wird da der "Dumme" abgeputzt.
      Nicht ganz gerecht wird man der Sache, wenn man nicht erkennt wie unterschiedlich die Spiesse sind.
      1 1 Melden
    • Taggart 24.08.2017 06:51
      Highlight Wer vom Prinzip der Eigenverantwortung überzeugt ist, sieht gleich lange Spiesse. Es war nobel von den Banken, auf die grosse Nachfrage zu reagieren.
      1 1 Melden
    • FrancoL 24.08.2017 09:51
      Highlight @Taggart; Eigenverantwortung und dann ist man nobel wenn man auf die grosse Nachfrage reagiert im klaren Wissen, dass es zum Kollaps kommen kann.
      Ja da verstehen wir unter "nobel" ganz was anderes und bei der Interpretation der EIGENVERANTWORTUNG scheinen wir Meilen weit auseinander zu sein.
      Würde einer meiner Mitarbeiter die Eigenverantwortung in seinem Bereich nicht klar höher werten als die des zu Beratenden, dann würde ich ihn fristlos entlassen.
      2 0 Melden
    • Taggart 25.08.2017 00:02
      Highlight So true. Das war ein gutes Argument.
      0 0 Melden

Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)

Donald Trump selber jagt keine Tiere. Aber seine Söhne, die würden das lieben, erzählte der US-Präsident im Jahr 2012. «Sie sind Jäger und sie sind darin sehr gut geworden.» 

Gut fünf Jahre ist es nun her, seit Fotos von Trumps Söhnen bei der Grosswildjagd vom Magazin «TMZ» veröffentlicht wurden. Sie sorgten in den sozialen Medien und unter Tierschützern für einen Aufschrei.

Auf einem Bild ist zu sehen, wie Trump Jr. mit einem abgeschnittenen Elefantenschwanz posiert. 

Auf einem weiteren …

Artikel lesen