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«Ich bin nicht DER Papadopoulos»: Wie ein Namensvetter ins Visier der Trump-Gegner geriet

31.10.17, 16:55 31.10.17, 17:26

George Papadopoulos erlebt derzeit keine einfache Zeit. Der 30-jährige Amerikaner mit griechischen Wurzeln soll sich, als er noch für Donald Trumps Wahlkampfteam arbeitete, mit russischen Polit-Vertretern getroffen haben.

So sieht der «echte» George Papadopoulos aus, derzeit in den USA dick in den Schlagzeilen ... Bild: twitter.com/cnnbrk

Er versuchte, ein offizielles Treffen zwischen Donald Trumps Team und einflussreichen Russen zu organisieren, dies ergaben Akten des US-Sonderermittlers Robert Mueller.

Nun gibt es neben dem ehemaligen Wahlkampfberater Trumps einen weiteren George Papadopoulos, dieser ist in Michigan als Buchhalter tätig und wird momentan andauernd mit seinem Politik-Namensvetter verwechselt.

... und das ist der «unechte» George Papadopoulos. bild: twitter.com/feeonlyplanner

Nun setzt er sich auf Twitter höchst unterhaltsam zur Wehr. Eine Auswahl:

Ich log meine Mutter heute an und erzählte ihr, nur ein Stück ihres Spinatkuchens gegessen zu haben. Ich hatte letzte Nacht aber ein weiteres Stück. Das Jetlag ist schuld.  

Ich werde meine Unschuld in der Halbzeitshow des Superbowls beweisen, dann kann ich diese gratis schauen. 

Das bin ich, als ich heute die News über meine «Anklage» sah.

Ich bin NICHT dieser Typ! Ich besuchte meine Mutter in Griechenland und kann euch versichern, dass ich dick werde, weil ich all ihre Speisen esse.

Michael Bolton, der Namensvetter des amerikanischen Musikers, kann mitfühlen. 

Ich versuche, heute damit Spass zu haben. Vielleicht mache ich einen Song und ein Video, die dann ebenfalls viral gehen.

Ein User schlägt ihm vor, ein Cover von Shaggys Song «It Wasnt Me» zu produzieren. Papadopoulos meint aber, er hätte eher an eine Version von Eminems «I am not afraid» gedacht.

Ich bin nun zurück aus unserem Dorf wo es ganz viele George Papadopoulos hat. Die News gingen auch hier rum aber der Name ist so geläufig, das ist nichts spezielles.

Ich bekenne mich schuldig, zu viel Spinatkuchen gegessen zu haben. Es ist Mittag und ich hatte bereits zwei.

Ich denke gerne positiv, ich habe ganz viele neue Follower dazugewonnen. 

Ich hoffe, dass dieser verrückte Twittersturm bald aufhört, ich habe Krämpfe in den Fingern.

Ich wusste, dass dieser Tag kommen wird. Ich habe Ouzo bei mir, der hilft, zu vergessen.

An alle: Ich bin NICHT dieser George Papadopoulos. Ich bin in Griechenland und besuche meine Mutter, das ist alles so surreal.

Bekäme ich für jeden Like meines «Ich-bin-nicht-DIESER-George-Papadopoulos»-Tweets einen Dollar, dann könnte ich das College meiner Tochter bezahlen. #Traum

(rst)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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