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Die niederländische Künstlerin Jet Nijkamp «kleidet» Donald Trump neu ein. bild: jet nijkamp

Pinselstriche gegen Sexismus: Künstlerin macht Trump zur «Nasty Woman»



Wirklich durch blickte niemand, als es im Februar im Weissen Haus hiess, Frauen hätten sich wie Frauen anzuziehen. Dieser Tenor hielt nach Donald Trumps Amtseinsetzung Einzug und er liess weltweit Fragen offen.

Auch die niederländische Künstlerin Jet Nijkamp beteiligte sich an der Diskussion und fragte: «Wenn Trumps Regierung möchte, dass Frauen im Weissen Haus sich wie Frauen anziehen, was hat diese – männliche – Regierung dabei im Kopf?»

Das deutsche Magazin ze.tt berichtet mit Bezug auf einen aktuellen Beitrag von Nijkamp in «Bored Panda» von weiteren Fragen, die im Kopf der Künstlerin herumschwirrten. So soll sich die Niederländerin gefragt haben, wie Donald Trump aussehen würde, wäre er angezogen wie eine Frau. Wie er sich selbst als Frau quälen würde, in seinem Alter und mit seiner Figur.

Um sich diese Fragen selbst zu beantworten, gab Nijkamp dem US-Präsidenten Frauenkleidung. Sie malte mit Pastellfarben auf Zeitungsfotos und so erhielt Trump seit Monaten wechselnde Outfits. Von – in Anspielung an seine Aussage – vermeintlich klassischen Frauenoutfits, über den Badeanzug und Hosenanzüge bis zum Hijab – alles war dabei.

Wie ze.tt weiter schreibt, wird Jet Nijkamp ihre gesammelten Werke kommende Woche in Amsterdam auf der Nasty Women Exhibition London ausstellen. Der Name sei eine Anlehnung an Trumps Spruch im dritten TV-Duell vor der US-Wahl. Dort betonte er, in sein Land kämen viele bad hombres und nasty women. Mit der Ausstellung werden Spenden für Frauenrechtsorganisationen gesammelt.

Nun aber zu Nijkamps Werken:

(rst)

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