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#afterseptember11: Muslime erzählen über die erhöhte Islamophobie seit den Anschlägen von 9/11

Zum gestrigen Gedenktag an die Ereignisse vom 11. September machten in Amerika lebende Muslime und Musliminnen unter dem Hashtag #afterseptember11 auf ihre tagtägliche Diskriminierung nach den Anschlägen aufmerksam. 

12.09.16, 16:08 12.09.16, 16:46

Es gibt zwei Arten von 9/11-Opfern. Solche, die an diesem Tag getötet wurden und andere, die noch heute für eine Tat geschmäht werden, für die sie keine Verantwortung tragen. 

Die Anschläge vom 11. September 2001 forderten das Leben von über 3000 Menschen. Am gestrigen 15. Jubiläumsgedenktag wurde um diese Opfer getrauert. 9/11 gilt als terroristischer Massenmord, doch der Terror endet nicht beim Tod und den körperlichen Verletzungen zahlreicher Menschen.  

Die Anschläge auf die Twintowers des World Trade Centers in New York versetzte die Bevölkerung in einen Schrecken, der die gesellschaftliche Haltung der Amerikanerinnen und Amerikaner gegenüber dem Fremden grundlegend veränderte. So wurden die Einreisebedingungen für die USA erheblich erschwert und die Sicherheitslinien an Flughäfen und Bahnhöfen massiv verschärft.

Es verbreitete sich eine Angst, die sich seither tief in den zwischenmenschlichen Austausch der amerikanischen Gesellschaft eingenistet hat und keinen Halt vor Arbeitsplätzen, Schulzimmern, Spielplätzen und öffentlichen Einrichtungen macht.

«Vor 9/11 wurden Muslime wegen ihrer Ethnie und deren Fremdartigkeit diskriminiert. Doch seit den Anschlägen passiert diese Diffamierung aufgrund ihres Glaubens und ihrer Religion.»     

Umama Shah in ihrer Arbeit «9/11: Stereotypisierung, Xenophobie und Fiktion» 

Der Angst und ihren Folgen für muslimische Menschen wurde in den letzten Tagen über den Hashtag #afterseptember11 Stimme verleiht. 

Nach 9/11 hörte mein Vater damit auf, seinen Vollbart wachsen zu lassen. Erst als ich älter war, wurde mir klar, dass er damit verhindern wollte, als Muslim wahrgenommen zu werden.  

Am 11. September letzen Jahres startete Jess Talwar aus Chicago eine Twitter-Bewegung, die Leute – vor allem solche mit muslimischem Hintergrund — dazu motivierte ihre Erlebnisse zu schildern. Es erzählen gemobbte Teenager, Menschen, die ihr Aussehen aus Angst vor Angriffen, verändern und andere, die wegen des Hasses Familienmitglieder verloren.  

Auch dieses Jahr ging der Hashtag zur Zeit der Gedenkfeier wieder viral. Die Tweets unter #afterseptember11 stammen mehrheitlich von US-amerikanischen Musliminnen und Muslimen.

Als ich 14 Jahre alt war, wurde ich zu Unrecht bezichtigt, gedemütigt und mein Fingerscan wurde registriert.  

Nach dem 11. September wurde mein Urgrossvater auf dem Weg in die Moschee ermordet. Er wollte dorthin, um für seine verlorenen Familienmitglieder zu beten. 

Wenn alle Muslime an 9/11 schuld sind, dann müssen auch alle weissen Menschen für die Sklaverei verantwortlich gemacht werden. 

Der 11. September 2001 traf in seiner Wirkung nicht nur die USA, sondern den gesamten weissdominierten Westen. Der erlittene Schrecken wurde zur Rechtfertigung für Rassismus und Xenophobie. Muslimische Minderheiten wurden pauschal mit dem Megaverbrechen in Verbindung gesetzt – und dienen noch heute als Ventil für Frustration und Angst. 

Ein Junge schrie mich an, bis ich in Tränen ausbrach. Er behauptete, meine Familie sei eventuell für die Anschläge verantwortlich.

Was am 11. September 2001 geschah, ist zweifelsfrei ein zutiefst trauriges und grauenhaftes Ereignis. Die Mörder von 9/11 sind Terroristen. Mit ihrer Tat haben sie nicht nur tausenden Menschen das Leben genommen, sondern auch Angst und Schrecken in einer der grössten und relevantesten Nationen der Welt gezüchtet. Angst und Schrecken – die zu Xenophobie, oder spezifischer zu Islamophobie mutierten.   

So sah es am 11.9.2001 in New York aus

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55
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    Alle Leser-Kommentare
  • Hirnwinde 12.09.2016 18:17
    Highlight Die betroffenen Muslime könnte sich zum Christentum bekehren, oder sie könnten sich hervortun im Kampf gegen islamischen Fundamentalismus und seine gewalbereiten Extremisten.
    Z.B. durch Denunziation und Verbannung von Hasspredigern, durch harmonische Mischehen, durch Übersetzungen dschihadistischer Propaganda, Führen von Verdächtigenlisten, gemeinsamen Gebeten mit nichtmuslimischen Mitbürgern, etc.
    Ja, die Muslime stehen unter Generalverdacht, mit gutem Grund. Also müssen die Muslime aktiv ihr Image polieren.
    39 70 Melden
    • Schlafwandler 12.09.2016 20:39
      Highlight In welchen Hirnwindungen das wohl Sinn macht...stell dir vor wir müssten uns für alles rechtfertigen und uns von allem distanzieren, das der Westen verbockt wir wären wochenlang beschäftigt.
      35 11 Melden
    • Babalu 12.09.2016 21:21
      Highlight die Hirnwinde wehen in weiten Leeren des Kopfes...
      21 5 Melden
    • Adventurer 13.09.2016 01:43
      Highlight Klar, Muslime 'könnten' dies alles tun, oder aber wir könnten Muslime als gewöhnliche Mitmenschen und ohne Vorurteile behandeln. Dies muss aber unglaublich schwer sein...
      Muslime ändert euch!*

      *Achtung Ironie
      3 2 Melden
    • Hirnwinde 13.09.2016 08:54
      Highlight @Schlafwandler: Die sollen sich eben gerade nicht Distanzieren von den Islamisten, sondern sie angreifen, ausliefern, verbannen.
      1 0 Melden
  • Homes8 12.09.2016 18:14
    Highlight "Es gibt zwei Arten von 9/11-Opfern. Solche, ..."

    Stimmt, da hat der Autor sicher Recht.

    Dann gibt es noch die dritte Art Opfer:
    Das sind diejenigen, die seit damals am Asbest (sollte man eigentlich mit p statt b schreiben) qualvoll gestorben sind und noch sterben werden. Was in obigen Bildern als Asche bezeichnet wurde ist durch den Zusammenfall zerriebenes AsPest mit dem die Stahlträger als Brandschutz verkleidet waren. Tausende der damit Kontaminierten sind bereits gestorben. Noch mehr werden in den nächsten Jahren daran vorzeitig sterben.
    http://www.heise.de/tp/artikel/23/23257/1.html
    16 2 Melden
    • Homes8 12.09.2016 18:44
      Highlight Aus obigem Artikel. 99 Jahre Pacht für zwei Asbest-Ruinen? In den 70er Jahren gab es noch keine andere Möglichkeit bei Stahlskelettbauten für entsprechenden Brandschutz zu sorgen.
      Damit wird auch der erst zwei Monate vor dem 11. September abgeschlossene Pachtvertrag von Larry Silverstein äußerst fraglich, der die Gebäude kurz vor den Anschlägen für 99 Jahre von der New York Port Authority gepachtet hatte.
      Vorsetzung folgt..
      8 6 Melden
    • Homes8 12.09.2016 18:45
      Highlight Vortsetzung:
      Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Herr Silverstein übernimmt also zwei asbestverseuchte Hochhäuser auf einem Filetstück inmitten von New York City auf 99 Jahre, die ihm dann zwei Monate später von den Terroristen netterweise gleich weggesprengt werden. Anstatt Hunderte Millionen für die Asbestsanierung zahlen zu müssen, hat er also gleich mal mehrere Milliarden Versicherungssumme erhalten, mit denen er seine neuen Bürotürme aus der Kasse deutscher und schweizer Rückversicherungs-Gesellschaften hochziehen kann. Zumindest sehr kurios das Ganze.
      17 18 Melden
    • Hierundjetzt 12.09.2016 22:29
      Highlight Kein Thema zu abwegig um seingesammeltes Wissen von der youtube-university allen unaufgefordert aufzudrängen 🙄
      15 7 Melden
    • Homes8 13.09.2016 08:20
      Highlight @ Hierundjetzt
      Sie glauben nicht dass diese "Asche" Aspeststaub ist?
      0 1 Melden
    • Homes8 13.09.2016 09:43
      Highlight @ Hierundjetzt
      Schade waren Sie damals nicht zum Helfen in der Stadt.
      Ihre Materialkunde hätte sich vor Ihrem Ableben noch um ein Material erweitert.
      0 0 Melden
    • Hierundjetzt 13.09.2016 12:01
      Highlight Konkret: Sie möchten uns also weissmachen, das ein Hausbesitzer ein Terrorakt organisiert um seine Hypothek zu finanzieren?

      Lieber Homes8, gehts noch ein Stück grösser? ☺️
      0 0 Melden
    • Homes8 13.09.2016 14:56
      Highlight Ich wollte nur darauf hinweisen, dass dieser grauweisse Staub keine Asche sondern hochgiftiger AsPeststaub ist und daran eventuel mehr Leute gestorben sind, oder noch sterben, wie am Attentatstag selber. Der Rest ist Zufall
      0 0 Melden
  • solani 12.09.2016 17:13
    Highlight "If all Muslims are at fault for 9/11, then all white people must be at fault for slavery"

    Das ist der beste Kommentar den ich seit langem gesehen habe.
    An alle die sich über die "Opferhalung" aufregen:
    Dieser Kommentar ist meine Antwort auf eure Meinung. :)
    Have a nice day everyone. ;)
    22 60 Melden
    • Hayek1902 12.09.2016 17:48
      Highlight Ich finde es wirklich schlimm, dass diese Sklavengeschichte immer wieder ausgepackt wird. Ich als weisser Atheist kann nichts dafür, was die anderen bösen Weissen gemacht haben. Die grössten Opfer sind wir unschuldigen Weissen, die stigmatisiert werden.
      29 16 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.09.2016 18:00
      Highlight solani
      ""If all Muslims are at fault for 9/11, then all white people must be at fault for slavery"
      Dann sind aber auch gleich alle Muslime verantwortlich für die Sklaverei.

      Der Spruch ist ein Eigentor und zeugt erst noch von einem miserablen Geschichtsverständnis.
      44 9 Melden
    • Hirnwinde 12.09.2016 18:09
      Highlight Die Sklaverei gab es auch ganz ohne Weissen Mann.
      Übrigens gibt es sie immer noch. Nur nicht dort, wo der Weisse Mann zuhause ist.
      50 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 18:09
      Highlight Sklaverei ist keine einmalige Erfindung einer bestimmten Region. Sklaverei gab es eigentlich in allen Kulturen.

      Aber die bisher ältesten bekannten Belege für Sklaverei stammen aus Mesopotamien. Soviel ich weiss lag Mesopotamien in etwa auf dem Staatsgebiet der heutigen Nationen Türkei, Iran, Irak, Syrien, Libanon und Kuwait.

      Von daher find ich den Spruch mit der Sklaverei nicht wirklich relevant in Bezug auf das aktuelle Problem.
      47 1 Melden
    • SeKu 12.09.2016 18:33
      Highlight @solani
      Was für ein Eigengoalspruch. Sklaverei wurde und wird im viel grösseren Ausmass von Völkern mit islamischer Religion (ich gebe dem Islam nicht die Schuld dafür, höchstens eine kleine Teilschuld) betrieben als es der böse "weisse Mann" jeweils tat. Lernen Sie etwas Geschichte und auch Gegenwartsvölkerkunde.
      34 5 Melden
    • Normi 12.09.2016 18:35
      Highlight Für mich ist er der Dümmsze kommtar ever sagt nichts aus und erzeugt noch mehr hass auf beiden seiten...
      29 3 Melden
    • Tomlate 12.09.2016 21:04
      Highlight Was ist mit uns Lohnsklaven?
      5 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.09.2016 21:44
      Highlight Tomlate
      Aber wir brauchen schon noch ein paar Lohnsklaven für das Florieren unserer Gesellschaft.
      Zum Glück sind sie einer davon.
      7 5 Melden
    • atomschlaf 12.09.2016 23:46
      Highlight @Jussuf: Genau. Ohne die dummen Lohnsklaven und den ihnen abgenommenen Steuern hätten die Sozis kein fremdes Geld mehr zum Verteilen.
      12 6 Melden
    • solani 13.09.2016 08:21
      Highlight Ihr wisst doch gar nicht ob ich weiss, schwarz oder grün, bin und welchen Hintergrund ich habe.
      Ich finde es schlimm, dass ihr den Kommentar falsch versteht!
      Es geht darum, dass nicht alle Muslime am Terrorismus schuld sind! Genauso wie NICHT alle weissen an der Sklaverei beteiligt waren!
      Der Kommentar stammt aus den USA und ist auch darauf bezogen. Das hat also nichts mit fehlender Geschichtskenntnis zu tun.
      0 5 Melden
    • atomschlaf 13.09.2016 18:22
      Highlight @solani: Egal woher der Kommentar stammt: Er ist strunzdumm und zeugt von historischer Ahnungslosigkeit!

      Ausserdem: Auch wenn der Kommentar sachlich und historisch gerechtfertigt wäre: Sklaverei ist zumindest in Europa und den USA längst Vergangenheit, während islamistischer Terror leider hochaktuell ist.
      8 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.09.2016 11:13
      Highlight solani
      Wenn der Spruch nur auf die USA bezogen sein soll, warum steht das dann nicht da?
      Darum gehe ich davon aus, dass er allgemein gemeint ist. Und damit ist es ein absolut schräger Vergleich, denn er impliziert, dass nur die Weissen (nicht alle) an der Sklaverei schuld wären, nicht aber Moslems.
      So ist das falsch, denn die Moslems waren die ersten, die Sklaverei quasi "industriell betrieben haben. Darüber hinaus waren sie auch noch Zulieferer für den transatlantischen Sklavenhandel.
      4 0 Melden
    • solani 14.09.2016 14:39
      Highlight @rabbi jussuf
      Wenn der tweet sich auf allgemeine Sklaverei beziehen würde, wäre er falsch.
      Der tweet handelt in meinen Augen (!) von falschen Schuldzuweisungen und soll aufzeigen, dass es genauso unüberlegt ist alle weißen Menschen in einen Topf zu werfen, wie alle Moslems in einen Topf zu werfen.
      Das ist die Meinung die ich zu diesem Thema vertrete.
      Ich werfe niemanden direkt in einen Topf weil er Moslem ist.
      Diese Meinung kann mir niemand nehmen. Es müssen keine weiteren Unschuldigen Menschen leiden und sterben, nur weil gewisse Leute nur in Schubladen denken können.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.09.2016 16:07
      Highlight "Der tweet handelt in meinen Augen (!) von falschen Schuldzuweisungen ..."
      Ja, und das ist grad der Witz dabei, weil der Spruch implizit selber von falschen Schuldzuweisung ausgeht, indem er nämlich suggeriert, dass die Weissen (nicht alle!) ALLEIN an der Sklaverei schuld wären.
      Darum nannte ich das ein Eigentor.
      Übrigens: Bis weit ins 18.Jh. hinein waren die europäischen Küsten nicht sicher vor muslimischen Sklavenjägern.
      - Es waren die Weissen, die die Sklaverei abgeschafft hatten und selbiges den Muslimen aufnötigten. Die (nicht alle) würden sonst noch heute Sklavenhandel treiben.
      1 0 Melden
    • solani 14.09.2016 18:14
      Highlight Das sage ich doch.
      Falsche Schuldzuweisung = "weiße sind schuld an Sklaverei" und "alle Moslems sind an 9/11 und Co. Schuld"
      So. Der Punkt den man rüberbringen will ist das beides falsch ist.
      Und der einzige Punkt den ICH rüberbringen will ist, dass man Leute nicht enfach so in Töpfe werfen soll. Let it go man
      0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 17:01
    Highlight Finde in diesem Zusammenhang die "Opferhaltung" schlicht pietätlos und eine Verhöhnung der Todesopfer!
    44 20 Melden
  • SeKu 12.09.2016 16:20
    Highlight Diese ewige Opferhaltung geht mir sowas von auf die Nerven.
    70 35 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 16:41
      Highlight Hat schon ein bisschen was...Die Moslem werden sehr oft als Opfer dargestellt, obwohl sie leider viel zu oft auch Täter sind/waren und daher haben sie es tatsächlich ein wenig selber zu verschulden.
      64 24 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 16:41
      Highlight Ihre Nerven sind in dem Fall nicht massgebend.
      18 49 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 16:59
      Highlight @SeKu: Sehr clevere Strategie - der Zusammenbruch des Osmanischen Reiches wurde nie überwunden. Durch die ständige Opferrolle, wird auch nie eine Regierung / Gesellschaft zur Verantwortung gezogen ... sehr clever!
      22 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 17:12
      Highlight Hdf ist schon ein sehr gutes Argument👍
      9 1 Melden
    • reaper54 12.09.2016 17:41
      Highlight @ursula schülbach dann ist es das diskriminierungsgefühl von ein paar nichtangepassten personen auch nicht.
      22 4 Melden
    • USMU 12.09.2016 17:45
      Highlight Also wo soll ich als Muslim anfangen? Ihr lieben Leute wisst nicht was es heisst aufgrund eurer Religion diskriminiert zu werden. Natürlich haben wir nun dank Extremisten einen Rufschaden erlitten welcher schwer zu überschatten ist. Nun bombt ein IS Kämpfer, den ich nochnie kannte, eine Stadt in der ich noch nie war, und tötet Leute die völlig Unschuldig sind. Wegen einer Tat mit der ich nichts zutun hatte werde ich auch als Terrorist abgestempelt. Wenn ich auf jenes aufmerksam mache bin ich ja nur einer der die Opferrolle spielt. Euer Tunnelblick macht mich krank.
      35 45 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.09.2016 18:11
      Highlight USMU
      Schuld ist der falsche Ausdruck. Misstrauen wäre besser gesagt.
      Und Misstrauen dürfte ja schon gerechtfertigt sein angesichts dessen, dass fast die Hälfte der Muslime fundamentalistisches Gedankengut vertritt. Auf solchem Boden gedeiht Terrorismus eben gut.
      Anstatt hier die Opferrolle zu übernehmen, wäre es doch angebrachter, sich einmal ernsthafte Gedanken über die eigene Religion zu machen.
      34 17 Melden
    • SeKu 12.09.2016 18:26
      Highlight @USMU
      "werde ich auch als Terrorist abgestempelt."
      Das nehme ich Ihnen eben nicht ab. Es gibt ein paar Idioten, welche skeptisch, unfreundlich etc. sind.

      "Ihr lieben Leute wisst nicht was es heisst aufgrund eurer Religion diskriminiert zu werden."
      Religionsfreie sind die grösste Gruppe in der CH, Politik und Medien ignorieren sie total, erwähnen stets Religiöse: auch Diskriminierung. Christen zum Beispiel werden weltweit wohl am stärksten diskriminiert und ermordert. Die Medien haben aber einen anderen Fokus and reden vielen Muslimen auch ein, dass sie im Westen so stark diskriminiert werden.
      31 8 Melden
    • TheMan 12.09.2016 18:47
      Highlight USMU im Koran steht ja wie ein Moslem mit Hunden und Affen (Nichtgläubige) umgehen muss. Und es ist ein Müssen. Den sobald ein Moslem nicht nach dem Koran lebt, ist er kein Echter Moslem. Die IS macht somit nur, was im Koran steht.
      20 21 Melden
    • Maett 12.09.2016 18:54
      Highlight @USMU: würde ich - wie Rabbi Jussuf - auch eher als Misstrauen auslegen. Ich kenne den Islam relativ gut (auch von Reisen in islamische Länder), und mir ist jeder, der an diese Religion glaubt, eher suspekt (auch andere Gläubige, aber deren Glauben liegt nicht diese Ideologie zu Grunde, der nun mal sehr viel Radikalisierungspotential zugrunde liegt).

      Beim Christentum war das auch mal so, aber das Christentum hat es immer geschafft, sich zu reformieren und zu akzeptieren, dass es nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Ginge der Islam auch diesen Weg, sähe es heute anders aus.
      26 7 Melden
    • Maracuja 12.09.2016 20:25
      Highlight @USMU

      Einerseits beschweren Sie sich völlig zurecht, dass man Sie ungerechtfertigt in einen "Topf" mit Terroristen wirft. Anderseits differenzen Sie selbst überhaupt nicht und scheinen auch ein "ihr"-"wir"-Weltbild zu haben. Weshalb sind sie so sicher, dass hier niemand mitliest, der weiss, was es heisst wegen seiner Religion/Weltanschauung diskriminiert zu werden? Wieso unterstellen Sie allen Lesern einen Tunnelblick, der Sie krank macht?
      20 4 Melden
    • Maracuja 12.09.2016 20:31
      Highlight @TheMan: Denn sobald ein Moslem nicht nach dem Koran lebt, ist er kein Echter Moslem.

      Beim Koran gibt es genauso wie bei anderen heiligigen Schriften verschiedene Auslegungsmöglichkeiten! Mit welchem Recht massen Sie sich an, zu urteilen, wer ein echter Muslim ist?
      17 3 Melden
    • TheMan 12.09.2016 21:36
      Highlight Maracuja mein Onkel ist Exmuslime und hat den Koran studiert. Von dem her habe ich eine sehr zuverlässige Quelle, die den Koran versteht und weiss wie man den Koran Intepretieren muss. Bzw wie man Ihn auslegen muss.
      5 11 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.09.2016 21:40
      Highlight Maracuja
      Wenn es dich nicht gäbe...!
      Du bringst es immer wieder auf den Punkt!

      Ist aber so eine Sache mit der Auslegung des Koran. Da er ja die letztgültige Schrift ist, ist natürlich auch eine "Auslegung" letztgültig. Das macht die Sache ja so schwierig. Darum bekämpfen sich doch die verschiedenen muslimischen Richtungen bis aufs Blut und meinen, die anderen seien keine rechten Muslime, egal welcher Richtung. Das hat auch zur Folge, dass jede islamische Richtung zum Fundamentalismus neigt.
      Insofern hätte TheMan recht - wenn er es so gemeint hätte. (Hat er aber nicht)
      7 3 Melden
    • Babalu 12.09.2016 22:16
      Highlight haben sich ein paar Islamophobe getroffen und überschlagen sich mit Pseudowissen. Der klügste von ihnen hat seine Evidenz für die Stammtischlogik von seinem Onkel, dem "Ex-Moslem" (eh man das ist 100% wahr, mein Onkel hats gesagt). Experten, oder gar echte Moslems sind in so einer Gesprächsrunde wie immer unerwünscht. So jetzt onaniert einander an und seid glückliche Grolles-Brüder.
      8 13 Melden
    • SeKu 12.09.2016 22:37
      Highlight @Babalu
      Wieso verwenden Sie hier einen Kampfbegriff, der von Fundamentalisten im Iran erfunden wurde um erfolgreich Frauen unters Kopftuch zu zwingen und um Anhänger von Minderheitsströmungen im Islam zu ermorden? Warum benutzen Sie die Sprache von Mördern und Frauenunterdrücker?
      8 4 Melden
    • Maett 12.09.2016 22:39
      Highlight @Babalu: was erwarten Sie in der Kommentarspalte, eine Expertise? "Echte Moslems" (Ihr Sprech) wären sehr wohl erwünscht, aber gerade mit ihnen lässt sich nicht über den Islam diskutieren, weil relativ schnell mal das Islamophob-Argument auftaucht, weswegen ich schon oft erkennen musste, dass das reine Zeitverschwendung ist.

      Ich nehme aufgrund Ihres inhaltslosen Ergusses auch einfach mal an, dass Sie sich zu dieser Religionsgemeinschaft zählen, oder halt die einmalige Gelegenheit ergriffen haben, sich moralisch zu profilieren. Hoffe Ihnen geht's nun besser, Inhalte wären trotzdem auch schön.
      12 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 23:15
      Highlight Dass ich nicht lache über manche Platzhirsche hier. SVP-Obertyp Christoph Blocher hat damals beim Frauenstimmrecht dagegen gestimmt, weil er fand... Es ist wirklich schier unglaublich, er benutzte biblische Worte zu Frauen und Männern... Sinngemäss: Die Frau ist dem Manne untertan. Und jetzt machen manche so extrem auf Avantgarde in dem Land und auf SVP-Feministen. Dabei sollten sie sich ev. endlich mal für Männer wie Raif Badawi in Saudi-Arabien einsetzen. Aber nicht mal dafür haben die "Eier" genug, lieber liefern die Piranha-Panzern nach Saudi-Arabien.
      3 14 Melden
    • Andi Amo 13.09.2016 00:33
      Highlight @Ursula
      War ja nur eine Frage der Zeit, bis wieder irgendjemand die SVP mit in eine Diskussion packen muss. Einmal mehr... *kotz*

      Beschäftigt euch diese SVP wirklich so stark, dass man ständig in irgendeiner Weise auch noch gegen diese wettern muss? Da wird grossflächig einfach nur subtil Verachtung und Hass gestreut durch Leute wie Sie!
      7 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2016 01:17
      Highlight "Beschäftigt euch diese SVP wirklich so stark.." Nein. Aber offenbar scheint die Mediengeilheit mancher SVPler grenzenlos zu sein. http://www.bernerzeitung.ch/region/seeland-jura/Blocher-poltert-in-Biel-wie-eh-und-je--/story/11555203
      1 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2016 02:13
      Highlight "Hass gestreut durch Leute wie Sie!"
      2 4 Melden
    • TheMan 13.09.2016 03:51
      Highlight Babalu so mal eine kleine Frage: Als was würdest du den mein Onkel bezeichnen? Er hat den Koran Studiert. 99%der Moslems verstehen ihn bzw wissen nicht wie man Ihn auslegen soll. Also soll ich Lieber einem Moslem glauben, der vom Hören Sagen was weiss, der Koran aber nicht richtig versteht. Oder einem wie mein Onkel, der den Koran Studiert hat, ihn versteht. Aber ein Ehemaliger Muslim ist. Ich soll jemandem, den ich das ganze Leben kenne nicht vertrauen, und jemand, den Uch nicht kenne Vertrauen. Welch eine Hirnrissige Logik sorry.
      1 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2016 08:04
      Highlight Es fahren mehr betrunkene Männer Auto als betrunkene Frauen, ergo werden Männer in der Nacht eher kontrolliert als Frauen. Es begehen mehr Moslem Attentate als alle anderen Religionen zusammen (Boko Haram, Hamas, ISIS, Al Qaida etc.), also ist gesundes Misstrauen gegenüber allen stark gläubigen Moslem schon ein bisschen gerechtfertigt.
      3 1 Melden
    • Maett 13.09.2016 15:15
      Highlight @TheMan: wenn ihn 99% der Muslime nicht richtig interpretieren kann, ist die korrekte Interpretation ja automatisch uninteressant.

      Wir führen diese Diskussion ja nicht primär wegen dem Inhalt des Korans, sondern wegen des Verhaltens von Muslimen (welches einige direkt auf den Koran zurückführen). Das ist schon ein Unterschied.
      4 0 Melden

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