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Für Trump naht in der Russlandaffäre die Stunde der Wahrheit

Nervosität im Weissen Haus: Sonderermittler Robert Mueller will offenbar schon bald den Präsidenten zur Russlandaffäre befragen. Muss Donald Trump mit einer Anklage rechnen?

29.01.18, 11:34

Roland Nelles, Washington



Sonderermittler Robert Mueller. Bild: AP/AP

Ein Artikel von

Amerika erlebt in diesen Tagen einen neuen Donald Trump. Der Präsident ist erstaunlich diszipliniert, er begrenzt seine Ausfälle bei Twitter auf ein Minimum. Am Dienstag will er in seiner ersten Rede zur Lage der Nation vor dem Kongress den Staatsmann geben und für sein grosses Programm zur Erneuerung der maroden US-Infrastruktur werben.

Trump setzt auf eine Art Neustart seiner Regierung, ob der gelingt ist jedoch fraglich. Denn es mehren sich die Anzeichen, dass ihm in der Russlandaffäre neues Ungemach droht. Sonderermittler Robert Mueller macht Druck, er will schon bald den Präsidenten befragen. Das könnte für Trump brenzlig werden.

Mueller und sein Team verhandeln hinter den Kulissen offenbar mit Trumps Anwälten über die Modalitäten für eine baldige Befragung. Im Gespräch ist, dass Trump sowohl direkt von Mueller interviewt wird, als auch schriftliche Fragen beantworten soll.

Können Amerikaner ihren Präsidenten rausschmeissen?

Video: srf

Um öffentlich Kooperationsbereitschaft zu demonstrieren, hat sich Trump dazu bereit erklärt, «unter Eid» auszusagen. Dabei hält er sich jedoch eine Hintertür offen. Er werde in der Sache dem Rat seiner Anwälte folgen, sagt er. Will heissen: Wenn die ihm von einem Treffen mit Mueller abraten, würde er wohl schweigen.

Ein problematischer Termin für Trump

Eine Befragung ist für Trump heikel: Da er nicht genau wissen kann, was Mueller womöglich gegen ihn in der Hand hat, könnte er sich schnell in Widersprüche verwickeln. Weist Mueller ihm eine Falschaussage nach, wäre dies ein strafrechtliches Vergehen, das geahndet werden könnte.

Problematisch wäre es für Trump aber auch, wenn er sich einer Zusammenarbeit verweigern würde. Die Öffentlichkeit müsste dann erst recht annehmen, dass der Präsident etwas zu verbergen hat. Zudem bliebe Mueller die Option, ihn mit einer förmlichen Vorladung zur Beantwortung von Fragen zu zwingen.

Bild: AP/Pool EPA

Fest steht, dass Mueller bei seinen Ermittlungen nun mindestens zwei Stränge verfolgt: Es geht längst nicht mehr allein um die mögliche Zusammenarbeit russischer Geheimdienste mit Trumps Wahlkampfteam. Zunehmend rückt auch die Frage in den Mittelpunkt, ob Trump die Ermittlungen als Präsident behindert haben könnte - zum Beispiel durch die Entlassung des früheren FBI-Chefs James Comey im Frühjahr 2017. Mehrere US-Medien berichten, Mueller wolle Trump vor allem zu diesem Komplex befragen. «Alles riecht nach einer Vertuschung», urteilt die Trump-kritische «Washington Post».

Tatsächlich spricht mehr und mehr dafür, dass Trump seine Stellung als Präsident missbraucht haben könnte, um die Ermittlungen in der Russlandaffäre zu behindern. Die Entlassung des FBI-Chefs ist ein möglicher Beleg. Einen weiteren Hinweis lieferte in der vorigen Woche die «New York Times». Sie berichtete, Trump habe im Juni beschlossen, Sonderermittler Mueller zu feuern. Nur die Drohung seines Justizberaters im Weissen Haus, Donald McGahn, in diesem Fall sofort zurückzutreten, habe die Aktion verhindert. Trump bestreitet diese Darstellung, er nennt sie «Fake News».

Wie geht es weiter?

Um Trump eine «Behinderung der Justiz» nachweisen zu können, müsste Mueller belegen, dass der Präsident dies aus «niederen Beweggründen» getan hat, also um etwaige Straftaten zu vertuschen. Dazu könnten zum Beispiel mutmassliche Fälle von Geldwäsche in seinem Firmen-Geflecht zählen oder eben die mutmassliche Zusammenarbeit mit dem russischen Geheimdienst im Wahlkampf.

Wie genau Mueller vorgehen will, bleibt unklar. Natürlich lässt sich der Sonderermittler auch weiterhin nicht in die Karten schauen. Bei Trump und im Weissen Haus wächst aber offenbar die Angst, dass Mueller ernsthafte Vorwürfe gegen den Präsidenten erheben könnte. Ein Zeichen für die Nervosität im Trump-Lager: Abgeordnete der Republikaner und der konservative TV-Sender «Fox News» verschärfen fast stündlich ihre Attacken auf Mueller und das FBI. Sie nennen die Untersuchungen in der Sache eine grosse «Verschwörung» des Washingtoner Beamtenapparats, bleiben echte Beweise dafür jedoch schuldig.

Was hat er in der Hand? Robert Mueller. Bild: AP/AP

Zugleich richten sich viele Augen auf den für die Mueller-Ermittlungen zuständigen Oberaufseher Rod Rosenstein. Der stellvertretende Justizminister könnte zur Schlüsselfigur werden, sobald Mueller seine Ermittlungen abschliesst.

Da der Sonderermittler laut Gesetz nicht selbst über eine Anklage oder Nicht-Anklage gegen Trump entscheiden kann, müsste Rosenstein festlegen, wie es weiterginge. Er könnte auf der Grundlage des Mueller-Berichts dem Kongress die Einleitung des Amtsenthebungsverfahrens gegen den Präsidenten empfehlen - oder eben auch nicht.

Rosenstein gilt wie Mueller als Karrierebeamter, der sich vor allem der Einhaltung der Gesetze verpflichtet fühlt. Mit anderen Worten: Er würde im Fall der Fälle wohl nicht zögern, dem Kongress die Amtsenthebung des Präsidenten zu empfehlen.

CNN berichtete am Wochenende, Trump habe bereits mehrfach vor Mitarbeitern laut darüber nachgedacht, Rosenstein zu entlassen. «Los, wir feuern ihn. Wir werden ihn los», soll Trump intern erklärt haben. Das Weisse Haus bestreitet die Darstellung.

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86
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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • A Sy 30.01.2018 13:26
    Highlight Nö, die haben seit 1,5 Jahren nichts gefunden weil es nichts gibt. Im Gegensatz dazu haben sie aber viel gefunden das Hillary und sogar Obama ins Gefängnis bringen könnte.

    Obama hat die Überwachung von Trump angeordnet, das ist illegal.
    5 10 Melden
    • SemperFi 30.01.2018 15:05
      Highlight Genau, und Hillary ist nach wie vor Chefin dieses Pädophilenrings.
      8 4 Melden
  • Gregor Hast 29.01.2018 23:10
    Highlight Für Müller naht in der Russlandaffäre die Stunde der Wahrheit...Dann kommt nämlich aus, dass alles erstunken und erlogen war, um einen plausiblen Grund zu finden, warum Frau Clinton die Wahl verlor. Ausserdem - wurde Herr Trump von Obama und Clinton im Trump Tower heimlich abgehört - das müsste Herr Müller einmal richtig untersuchen, statt sich ständig auf den armen Trump zu konzentrieren!
    7 19 Melden
    • Vanessa_2107 30.01.2018 11:59
      Highlight Das zum Thema "alles erstunken und erlogen" Herr Rast ich rate Ihnen dringend aus Ihren Träumen zu erwachen.
      9 4 Melden
    • A Sy 30.01.2018 13:27
      Highlight Ganz genau, und das ist der Grund für die Hysterie - die Demokraten stehen am Abgrund.
      5 10 Melden
  • flv 29.01.2018 20:32
    Highlight Auf diese Befragung kann man auch gleich verzichten. Es ändert sich eh nichts. Man muss ihm eindeutig nachweisen können, dass ER davon wusste, bzw. direkt beteiligt war. Das ist enorm schwierig, da er das eh nie zugeben wird, sein Sohn – als Sündenbock – ihn vermutlich aus der Schusslinie nehmen wird und falls ihn jemand doch direkt belastet, behauptet er einfach das Gegenteil, zieht seinen Kontrahenten in den Dreck und bezeichnet es als Verschwörung, was ihm seine Anhänger auch glauben. Es ist eine Loose-Loose-Situation. Und das republikanische Kabinett hat dann auch noch das letzte Wort.
    14 1 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:13
      Highlight Wieso wird nur gegen Trump in der Sache vermittel, was ist mit Obama, der mit Hillary dahinter stecken könnte?
      5 15 Melden
    • Echo der Zeit 30.01.2018 19:50
      Highlight Herr Hast - Sie haben gerade ein neues Level erreicht - Ich werde Persönlich ihre Empfehlung an Herr Trump übermitteln. Ihr Kampf für die Gerechtigkeit und das Ansehen von Meister Trump wird Früchte Tragen - Wenn sie Glück haben, werden Sie auserwählt um Meister Trumps Golfkugeln zu Polieren.
      9 2 Melden
  • HabbyHab 29.01.2018 19:53
    Highlight Nur mal so:
    https://www.thedailybeast.com/trump-tower-russian-lawyer-natalia-veselnitskaya-exposed-in-swiss-corruption-case

    (der Artikel im Tagi, auf welche sich dieser bezieht, ist leider hinter einem Paywall. Der vom Tribune de Geneve ist allerdings frei zugänglich)
    1 4 Melden
  • Vanessa_2107 29.01.2018 18:46
    Highlight Soeben lese ich das...
    5 3 Melden
    • Hoppla! 29.01.2018 22:44
      Highlight Uff... Zum Gluck in Comic Sans. Denn Texte in Comic Sans kann man nicht ernst nehmen.
      9 4 Melden
    • Vanessa_2107 30.01.2018 09:04
      Highlight Zur Info - das ist ein Sceeenshot meines eigenen Tweetaccounts. (Auf seinem eigenen Phone kann man ja die Schrift selber wählen, gell ?) Tja,und da habe ich die lustige Comic Schrift gewählt 😂😂😂,die passt gut zu mir 😂😂😂...) Nichtsdestotrotz stimmten gestern Abend diese News von NBC - Andrew McCabe war oder "wurde" zurückgetreten, das wurde dann überall gemeldet, (06.26 PM bei uns 6 Stunden später s. Screenshot oben mit nicht ernst zu nehmender Schrift)
      3 4 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 30.01.2018 18:02
      Highlight Liest du nur CNN & NBC?
      1 3 Melden
    • Vanessa_2107 31.01.2018 01:13
      Highlight Wer ich? Nein sicher nicht.
      4 0 Melden
  • TodosSomosSecondos 29.01.2018 16:42
    Highlight Der wird einfach bei allen kritischen Fragen antworten, er erinnere sich nicht.. hat bei Sessions ja auch geklappt
    12 6 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:15
      Highlight Das ist sein gutes RECHT. Frau Clinton tat dasselbe als man sie nach den gelöschten Emails befragte. Die gute Dame konnte sich auf einmal an nichts mehr erinnern.
      7 10 Melden
    • A Sy 30.01.2018 13:28
      Highlight "er erinnere sich nicht" - das sagte Frau Clinton dauernd.
      7 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 29.01.2018 14:39
    Highlight Oder die Stunde der Befreiung.
    32 14 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:15
      Highlight Welche Befreiung? Werden Menschen irgendwo fangen gehalten?
      3 11 Melden
    • Wilhelm Dingo 30.01.2018 07:53
      Highlight @Gregor Hast: Nein, wenn sich Trump rausreden kann, ist das Thema Russland so ziemlich vom Tische für ihn. Das wäre ein Befreiungsschlag sondergleichen.
      8 2 Melden
    • Gregor Hast 30.01.2018 09:53
      Highlight Dann wird er endlich in Ruhe gelassen und kann sich vermehrt wieder seiner Agenda für das amerikanische Volk widmen.
      3 12 Melden
    • Wilhelm Dingo 30.01.2018 12:08
      Highlight @Gregor Hast: Du meinst dem 1% der reichen Amerikaner. Keine Angst, er ist bereits effizient am arbeiten.
      10 1 Melden
  • Calisthenics 29.01.2018 14:27
    Highlight Trump und Wahrheit im selben Satz ist dann doch etwas gewagt ;)
    81 17 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:12
      Highlight Trump spricht die Wahrheit - die Medien manipulieren.
      5 18 Melden
    • SemperFi 30.01.2018 07:29
      Highlight @Gregor: Ihr mantramässiges Trumpgesäusel langweilt langsam...
      17 4 Melden
    • Gregor Hast 30.01.2018 09:55
      Highlight SemperFi, und? Es wäre mir ohnehin eine Anstrengung interessant rüberzukommen!
      2 12 Melden
    • A Sy 30.01.2018 13:29
      Highlight Trump spricht die Wahrheit, sehr offen sogar. Über Twitter zum Beispiel. Alle sind hysterisch darüber.
      2 4 Melden
    • SemperFi 30.01.2018 15:04
      Highlight @A Sy: Trump spricht generell sehr viel. Da lässt es sich natürlich nicht vermeiden, dass gelegentlich mal was Wahres dabei ist.
      6 2 Melden
  • lilie 29.01.2018 14:22
    Highlight Trump ist es doch egal, was das Volk denkt.

    Ihn interessiert nur, was die Presse über ihn schreibt.

    Er hat bloss noch nicht kapiert, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem, was er sagt und tut, und dem, was über ihn in den (seriösen) Medien berichtet wird.

    Und das wird er auf seine alten Tage hin vermutlich auch nicht mehr lernen...
    38 15 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:16
      Highlight Welche seriösen Medien meinen Sie? REUTERS? AP? AFP? MSNBC? CNN? Die sollen seriös sein?!!!
      5 13 Melden
    • Snowy 30.01.2018 08:29
      Highlight Bin gespannt auf ihre Alternativen - das mein ich wirklich ernst. Bitte nennen Sie mir seriösere Medien.

      Darf ich raten? FOX News, Breitbart?
      7 3 Melden
    • Gregor Hast 30.01.2018 09:56
      Highlight Im Gegensatz zu MSNBC ist Fox News wenigstens um einiges sachlicher. Doch ich meine eher Epochtimes, Contra Magazine, Politico....
      4 14 Melden
    • Vanessa_2107 30.01.2018 11:25
      Highlight Herr Hast ist Ihnen ev.aufgefallen, dass gerade auch Journalisten von Politico oft an Pannels von CNN teilnehmen?
      10 0 Melden
    • Snowy 30.01.2018 12:07
      Highlight "Im Gegensatz zu MSNBC ist Fox News wenigstens um einiges sachlicher.."

      Keine weiteren Fragen.
      8 3 Melden
    • Echo der Zeit 30.01.2018 19:36
      Highlight @G. Hast : Sie Konsumieren nur Fake News.
      10 2 Melden
  • lilie 29.01.2018 14:19
    Highlight So ganz verstehe ich den ganzen Zirkus nicht, Trump jr. hat doch selber das Beweismaterial veröffentlicht, welches die Russlandkontakte belegt. Lügen auf allen Seiten sind längst belegt.

    Worauf wartet der Mueller?

    Ich habe die Befürchtung, dass sich das so lange verschleppt, bis sich die ganze Geschichte in Nebel auflöst.
    26 19 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:18
      Highlight Es gibt noch andere Beweise. Eine davon ist nämlich diese, dass Herr Trump während seines Wahlkampfes heimlich und illegal von der Friedenstaube und Hillary abgehört wurde und zwar in seinem Trump Tower.
      6 13 Melden
    • Vanessa_2107 30.01.2018 09:15
      Highlight Herr Hast Ihnen ist einfach nicht zu helfen...
      10 4 Melden
    • A Sy 30.01.2018 13:30
      Highlight Vanessa, es ist illegal einen Bürger der USA in den USA zu überwachen. Obama hat Gesetze gebrochen um Hillary Clinton bei der Wahl zu helfen.

      Dafür kommt man ins Gefängnis und genau das wird früher oder später auch passieren.
      3 6 Melden
  • Restseele 29.01.2018 13:34
    Highlight Er wird unter Eid aussagen, dass er noch nie bei einem russischen Coiffeur gewesen sei. Mehr gibt er wohl kaum zu. Aber da seine Frisur offensichtlich Vertrauen erweckt, ist er wohl kaum angreifbar. Jetzt verstehe ich endlich wie man erfolgreiche Politik macht. Grosse Schnauze, tolle Frisur.
    Ich weiss, das tönt verächtlich. Aber ich kann versichern: ich meine das auch so. Wünsche den Ermittlern viel Erfolg.
    60 17 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:19
      Highlight Und ich wünsche Herrn Trump viel Erfolg, dass er sich nicht unterkriegen lässt und ruhig Blut behält.
      4 11 Melden
  • fabsli 29.01.2018 12:55
    Highlight Also erstens mal: Es wird nichts passieren im Fall Trump und Russland. Vergesst es.
    Und zweitens: "Trumps mögliche Gegner 2020" Dwayne Johnson? Oprah? ex-CEO von Starbucks? 80jährige Männer? Bernie Sanders? Stellt mal einen guten und ernsthaften Kandidaten oder Kandidatin, ansonsten habt ihr den Trump nochmals viel Jahre.
    Wir können euch aber auch unseren Richard Gere Adrian Amstutz leihen. Der würde passen.
    40 31 Melden
    • Snowy 29.01.2018 14:30
      Highlight Im Unterschied zu Trump, dessen Leistungsausweis es ist, als Milliardär geboren worden zu sein und Papis Milliarden in undurchsichtige Immobilien anzulegen*, hat dieser Mann wirklich etwas geleistet.

      *In den letzten 40 Jahren haben US-Immobilien zwischen 20 und 500% an Wert zugelegt (je nach Ort und Lage sogar mehr). Man muss wirklich kein Genie sein, um als fils de Papa in diesem Zeitraum Geld verdient zu haben. Wobei... Trump hat ja sogar dies geschafft. Trump hätte heute mehr Geld, wenn er mit 30 alles in einen konservativen Aktienfond investiert hätte.
      Donald the business man - NOT!

      34 14 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:19
      Highlight Da bin ich ja erleichtert
      3 8 Melden
    • A Sy 30.01.2018 13:31
      Highlight @snowy Er ist als Millionär geboren worden und hat daraus Milliarden gemacht. Inklusive einigen Pleiten und dann wieder hochgearbeitet. Das ist eine gigantische Leistung -zu der SIE persönlich nicht fähig sind.
      2 8 Melden
    • Echo der Zeit 30.01.2018 19:41
      Highlight Die meisten Menschen haben auch keine Narzisstische Persönlichkeitsstörung wie Trump.
      5 2 Melden
  • Tepesch 29.01.2018 12:51
    Highlight Ich glaube nicht an die Wahlmanupulation durch Russland zu Gunsten von Trump. Viel mehr wird es so sein, dass die gesamte Trump Organisation Dreck am Stecken hat, ala Geldwäscherei etc. Vermutlich sind auch russische Oligarchen involviert. Deswegen will er auch Mueller stoppen. Denn wen das auffliegt geht nicht nur Trump unter, sondern au seine gesamte Organisation.
    82 23 Melden
    • Bene86 29.01.2018 14:21
      Highlight Da wurde gar nichts manupuliert. Bis endlich BEWEISE vorliegen, müssen sich die Medien auch gar nicht mehr zu diesem Thema äussern, denn es wirkt langsam echt peinlich. Merci, bitte!
      23 47 Melden
    • Vanessa_2107 29.01.2018 18:03
      Highlight Wetten doch?
      6 9 Melden
    • Bene86 29.01.2018 20:12
      Highlight Wir werden sehen. Seit bzw. bereits vor Amtsantritt wurde davon gelabert. Ich bin also überaus gespannt. :)
      8 2 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:12
      Highlight Und die Clintons sind natürlich Engelchen schlechthin? ;-/
      7 11 Melden
    • Gummibär 30.01.2018 13:01
      Highlight Oh yes, what about the Clintons, the Bushs, the Nixons, my uncle Robert and the cost of Johnson earbuds .......
      6 2 Melden
    • A Sy 30.01.2018 13:27
      Highlight Nope. Nix.
      3 2 Melden
    • A Sy 30.01.2018 13:32
      Highlight Die Clinton haben eine lange historie von Leuten die mit Schussverletzungen im Gesicht aufgefunden worden sind - so Leute wie Polizisten die ihre Fälle untersucht haben, oder Journalisten die die Clinton Foundation untersuchten.

      Auftragsmörder haben die Gefahren ausgerottet.
      4 6 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 30.01.2018 18:14
      Highlight @vanessa die Wette geh ich ein, Ich setze ein „MAGA“- Cap! ;)
      1 2 Melden
    • Vanessa_2107 30.01.2018 21:25
      Highlight Bin dabei Sebastian. Gewinne ich, kannst du den Cap aber tragen 😉. Weisst du übrigens woher der Slogan MAGA kommt? Habe das per Zufall gefunden...
      3 1 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 31.01.2018 00:44
      Highlight Interessant. Danke 👍🏼 gemäss Wiki hat es wirklich einen natianalsotialistischen Ursprung. Irgendwie logisch.
      3 0 Melden
  • Scaros_2 29.01.2018 12:29
    Highlight Am Schluss heisst es sicher:

    „Moralisch unkorrekt aber kannste nichts machen“

    Wetten?
    38 14 Melden
  • Domsh 29.01.2018 12:10
    Highlight Die tausende nachweisliche Lügen der letzten beiden Jahre von Trump sind bis anhin leider ohne Folge geblieben. Eine Aussage unter Eid wäre wünschenswert - vielleicht lernt der alte Mann dann mal, dass man im Leben auch einmal die Wahrheit sagen muss.

    86 32 Melden
    • Gummibär 29.01.2018 14:39
      Highlight Nichts, aber auch gar nichts im Lebenslauf des mehrfachen Ban­k­rot­teurs und Serienlügners Trump lässt annehmen, dass er nicht leichten Herzens einen Meineid leisten würde.
      Er hält die Wahrheit in derart hohen Ehren, dass er sie nur ganz selten und nur im äussersten Notfall bemüht.
      34 10 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:10
      Highlight Trump sagt die Wahrheit. Was soll er sonst noch tun, dass man ihm endlich glaubt? Einen Kopfstand?
      4 12 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:20
      Highlight Ständig muss die Geschichte mit seinen Konkursen kommen! Warum eigentlich?
      3 13 Melden
    • Domsh 30.01.2018 07:06
      Highlight Stimmt, es gibt auch die Trump University, die hat nicht Konkurs gemacht sondern wurde geschlissen weil es Betrug im grossen Stil war. Er kann eben nicht nur Pleite gehen, er kann auch betrügen! So vielseitig der Kerl!
      10 2 Melden
    • Vanessa_2107 30.01.2018 11:10
      Highlight Herr Hast - in den ersten 10 Monaten seiner Präsidentschaft hat Trump nachweislich 103 x gelogen, aber das wollen Sie ja sicher nicht glauben als Hannity Fan
      10 2 Melden
    • Gregor Hast 30.01.2018 12:00
      Highlight @Domsh Trump wollte die Menschen nicht übers Ohr hauen, sondern sie an seinem Erfolg teil haben. Leider, wie es scheint hat er sie persönlich nie kontrolliert, da er davon ausging, dass diejenigen, die den Menschen dort etwas beibringen sollten, dies auch tun.
      2 7 Melden
    • A Sy 30.01.2018 13:33
      Highlight Trump spricht dauernd die Wahrheit. Nachplappern von Medientexten ist nicht "selbst denken".
      1 6 Melden
    • Domsh 30.01.2018 13:50
      Highlight OK. Starke Geschäftsführung wenn Trump nie schaut was an der Trump Universtity läuft.
      Dann kann er also nebst Pleite gehen und betrügen auch inkompetent sein - stark!
      Deshalb liessen die Republikaner den schlechtesten Dealmaker aller Zeiten auch nicht an den Shutdown-Verhandlungen teilnehmen.

      7 2 Melden
  • Max Dick 29.01.2018 12:03
    Highlight Und wenn. Selbst wenn es zu einer Anklage kommen sollte und es ein Impeachment-Verfahren gibt - sein Schicksal liegt nach wie vor in den Händen seiner eigenen Partei. Die Elite der Repuplikaner um Ryan, McConnell, etc. sowie deren wichtigsten Geldgeber entscheiden am Ende. Und kein Sonderermittler, Justizbeamter, Gericht oder wer auch immer.
    38 8 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:21
      Highlight Die stehen dann hoffentlich voll und ganz hinter ihm.
      4 9 Melden
  • Chrigu BE 29.01.2018 12:01
    Highlight Danke für den spannenden Artikel!
    8 13 Melden
  • Roterriese 29.01.2018 11:56
    Highlight Teflontrump wird auch das überstehen
    19 23 Melden
    • Snowy 29.01.2018 14:21
      Highlight Leider wahr.
      13 12 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:22
      Highlight Snowy, im Gegensatz zu dir bin ich Optimist und kann hier nur sagen - zum GLÜCK!
      5 10 Melden
    • Snowy 30.01.2018 08:10
      Highlight Falls Du dies schreibst, weil die Alternative Mike Pence heisst, bin ich bei Dir.

      Ansonsten musst Du mir auf die Sprünge helfen.
      3 2 Melden
    • Gregor Hast 30.01.2018 09:59
      Highlight Ich meine Trump damit natürlich, wen denn sonst? ;-)/
      3 3 Melden
  • Sheldon 29.01.2018 11:55
    Highlight Egal, was Trump für Dreck am Stecken hat, politisch ist die ganze Schiene heikel. Vor allem wenn es nur ein bisschen eingetrockneter Dreck ist. Wären es dampfende Fäkalien (z.B. Landesverrat), so wäre er doch schon abserviert worden.
    Mir ist mittlerweilen lieber, Trump wurstelt die Amtszeit durch und wird dann abgewählt. Oder er wird so gut, wie er meint zu sein und wird dann wieder gewählt. (Dies war nun Ironie)
    9 18 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:23
      Highlight Ich persönlich hoffe auf eine zweite Amtszeit Trumps.
      4 14 Melden
  • rodolofo 29.01.2018 11:54
    Highlight Heute erschienen im Tages Anzeiger:
    "Donald Trump's Russland-Affaire erreicht die Schweiz"
    Russische Kreise, die in den USA lobbyisten, wollten auch die Schweizer Justiz beeinflussen.
    "Reise ins Verderben"
    Ein Schweizer Top-Ermittler traf in Moskau jene Anwältin, die auch in der Russland-Affaire um Präsident Donald Trump eine Rolle spielt. Nun ist er seinen Job los.
    21 13 Melden
    • Gregor Hast 29.01.2018 23:24
      Highlight Die Schweiz hat ohne dass wir davon Kenntnis nehmen immer und überall ihre Finger im Spiel....
      3 8 Melden
    • rodolofo 30.01.2018 09:26
      Highlight Jetzt haben wir doch gerade Kenntnis davon bekommen!
      "mainstream-Lügenpresse" sei Dank...
      6 3 Melden
    • Gregor Hast 30.01.2018 11:55
      Highlight Manchmal gibt es auch in der Lügenpresse eine kleine Wahrheit begraben.
      3 3 Melden
  • DerDudeSagts 29.01.2018 11:53
    Highlight #ReleaseTheMemo
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  • Gringoooo 29.01.2018 11:51
    Highlight Die Beweise bleiben bisher auf beiden Seiten schuldig. Auch bezüglich der angeblichen Aussagen Trumps. Am besten abwarten und Tee trinken - der Mueller wird schon das grosse Feuerwerk zünden, wenn er eins hat.
    24 7 Melden
    • roger.schmid 29.01.2018 15:07
      Highlight Trump hat in einem Interview die Justizbehinderung bereits eingestanden.
      13 9 Melden
    • Gringoooo 29.01.2018 15:29
      Highlight Sauce pls
      5 3 Melden
    • Gringoooo 30.01.2018 12:27
      Highlight @roger.schmid
      Welches Interview denn? Würde es gerne schauen/ lesen.
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Harry-Potter-Autorin macht sich via Twitter über Donald Trump lustig

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump verteidigte am Dienstag seinen Schreibstil auf Twitter. Dies geschah, nachdem er einige Kritik an seiner Schreibweise hatte einstecken müssen.

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