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Vorwahl-Verlierer Jeb Bush (r.) wird Donald Trump nicht wählen. Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

Republikaner gegen Trump: Die Liste wird länger und länger

05.10.16, 12:01 06.10.16, 10:07

Donald Trump hat derzeit eigentlich schon genug Probleme. Nun sieht sich der Präsidentschaftskandidat zusätzlich mit immer mehr «Abtrünnigen» aus den Reihen der Republikaner und ihrem Umfeld konfrontiert. Neustes Beispiel ist Barbara Pierce Bush, die Tochter von Ex-Präsident George W. Bush.

Sie nahm am Samstag an einer Spendengala für Hillary Clinton in Paris teil, die von «Vogue»-Chefredaktorin Anna Wintour veranstaltet wurde. Dabei entstanden Fotos von Barbara Bush (Mitte) mit der engen Clinton-Vertrauten Huma Abedin (links) und Jungstar Dakota Fanning (2. von rechts).

Der Bush-Clan hat ohnehin sehr wenig übrig für den offiziellen Kandidaten der Republikaner. Auch andere Mitglieder und Sympathisanten der Partei gehen auf Distanz zu Donald Trump oder wollen die demokratische Bewerberin wählen.

George und Barbara Bush

Bild: David J. Phillip/AP/KEYSTONE

Der ältere der beiden Bush-Präsidenten will am 8. November angeblich Hillary Clinton wählen. Dies soll er Kathleen Kennedy Townsend, einer Nichte des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, erzählt haben. Eine offizielle Bestätigung der Familie gibt es nicht, doch andere Teilnehmer des Events, an dem sich Bush und Kennedy unterhielten, bestätigten die Aussage. Barbara Bush, die Matriarchin des Clans, hat Donald Trump öffentlich kritisiert.

George W. und Laura Bush

Bild: Getty Images North America

Während Barack und Michelle Obama eifrig die Werbetrommel für Hillary Clinton rühren, hat der zweite Bush im Weissen Haus Donald Trump jegliche Unterstützung verweigert und auch den Parteikonvent der Republikaner boykottiert. Ehefrau Laura hat sogar angetönt, sie könnte Clinton wählen.

Jeb Bush

Bild: CRISTOBAL HERRERA/EPA/KEYSTONE

Als Hauptgrund für den Anti-Trump-Reflex im Bush-Clan gilt das Scheitern von Jeb Bush, dem jüngeren Bruder von «W». Er galt ursprünglich als Favorit und zog in den Vorwahlen der Republikaner gegen Donald Trump den Kürzeren. Jeb hat erklärt, dass er weder Trump noch Clinton wählen wird.

Nancy Reagan

Bild: MIKE THEILER/REUTERS

Okay, die ehemalige First Lady ist im März im Alter von 94 Jahren verstorben. Wäre sie noch am Leben, dann würde Nancy jedoch Hillary Clinton wählen. Dies zumindest behauptete Sohn und Nachlassverwalter Michael Reagan auf Twitter. Auch sein Vater, die Republikaner-Ikone Ronald Reagan, würde diese Art von Wahlkampf nicht billigen. Er forderte die Partei auf, die Reagans davon auszunehmen.

John Warner

Bild: Susan Walsh/AP/KEYSTONE

Der 89-jährige Weltkriegs-Veteran, ehemalige Marineminister und Senator von Virginia hat sich letzte Woche als Clinton-Wähler geoutet. Er könnte der Demokratin im wichtigen Swing-State Virginia einen zusätzlichen Schub verleihen. Früher war Warner auch häufig in den Klatschspalten präsent, als einer von gefühlten 28 Ehemännern der Hollywood-Legende Liz Taylor.

Mitt Romney

Bild: Tom Smart/EPA/KEYSTONE

Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, der vor vier Jahren gegen Barack Obama verlor, hat seine Abneigung gegen Donald Trump nie verheimlicht. Dieser sei «als Anführer der freien Welt nicht geeignet». Romney wird Trump seine Stimme verweigern.

Lindsey Graham

Bild: Jacquelyn Martin/AP/KEYSTONE

Der einflussreiche Senator aus South Carolina hat sich mit sehr wenig Erfolg um die Präsidentschaftskandidatur bemüht. Über Donald Trump sagte er, seine Nominierung werde «die Partei zerstören». Graham will weder Trump noch Clinton wählen.

Meg Whitman

Bild: BRENDAN MCDERMID/REUTERS

Die Chefin des Informatiktechnikunternehmens Hewlett Packard Enterprise kandidierte 2010 mit enormem finanziellem Einsatz und ohne Erfolg als Gouverneurin von Kalifornien. Nun will sie Hillary Clinton wählen. In einem Interview bezeichnete sie Donald Trump als «unehrlichen Demagogen», der den Charakter der Nation untergrabe.

Hank Paulson

Bild: LUCY NICHOLSON/REUTERS

Der ehemalige CEO von Goldman Sachs, der als Finanzminister der Regierung von George W. Bush den Rettungsplan für die Banken während der Finanzkrise 2008 entwarf, hat sich schon früh zu Hillary Clinton bekannt und erklärt: «Ich weiss, ich bin nicht allein.»

Paul Wolfowitz

Bild: EPA

Führende Neokonservative wie Dick Cheney und Donald Rumsfeld wollen Trump wählen, trotz dessen Neigung zum Isolationismus. Der ehemalige Vize-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz, der als Architekt des Irak-Kriegs gilt, tendiert zu Hillary Clinton. Trump sei «ein Sicherheitsrisiko», sagte er Ende August in einem Interview mit dem Spiegel.

George Shultz

Bild: X00044

«Gott stehe uns bei.» Dies sagte Ronald Reagans ehemaliger Aussenminister an einem Mediengespräch über einen Präsidenten Donald Trump. Wen Shultz wählen wird, ist nicht bekannt.

Charles und David Koch

Bild: AP/The Wichita Eagle

Die schwerreichen Brüder sind die wichtigsten Geldgeber der republikanischen Partei. Ihre Verachtung für Donald Trump aber haben sie nie verheimlicht, sie investieren ihr Geld in diesem Jahr primär in Bemühungen, im Senat eine republikanische Mehrheit zu erhalten. Charles Koch (Bild) hat erklärt, Hillary Clinton könnte für das Präsidentenamt besser geeignet sein.

Glenn Beck

Bild: HARRISON MCCLARY/REUTERS

Der Radio- und Fernsehmoderator und Liebling der Tea-Party-Bewegung wettert bei jeder Gelegenheit gegen Donald Trump, den er als «Gefahr für die Republik» bezeichnet hat. Bei den Vorwahlen der Republikaner unterstützte er den erzkonservativen Senator Ted Cruz aus Texas. Als dieser kürzlich bekannt gab, er werde Trump wählen, kündigte Beck ihm die Freundschaft auf.

Arizona Republic

Die grösste Tageszeitung des Staates Arizona hat seit ihrer Gründung 1890 stets den republikanischen Kandidaten unterstützt. Nun empfiehlt die «Arizona Republic» Hillary Clinton zur Wahl, was ihr Drohungen und Abo-Kündigungen eingebracht hat. Auch andere Zeitungen mit konservativer Ausrichtung haben sich für die Demokratin ausgesprochen, darunter die Dallas Morning News, der Cincinnati Enquirer oder die San Diego Union-Tribune.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 10.10.2016 22:15
    Highlight Meg Whitman
    "In einem Interview bezeichnete sie Donald Trump als «unehrlichen Demagogen», der den Charakter der Nation untergrabe."

    Der Charakter der Nation ist, dass die Amis die Indianer ausgerottet haben. Das ist alles. Mehr nicht.
    0 1 Melden
  • pamayer 05.10.2016 23:52
    Highlight Endlich wachen die usa auf.

    Das sollte in unserer beschaulichen Schweiz auch geschehen: alle wichtigen personen entziehen den nationalisten das Vertrauen.
    5 2 Melden
    • reaper54 06.10.2016 10:56
      Highlight Gratuliere zum nicht Begreifen 🎉
      Es geht um die Person Trump. Niemand will einen launischen Präsidenten ohne Politikerfahrung der das sagt was die Medien gerade hören wollen. Wenn du dich genauer mit den Kandidaten befasst hättest wüsstest du, das Ted Cruz, vom Programm her, schlimmer gewesen wäre.
      3 0 Melden
  • dä dingsbums 05.10.2016 19:28
    Highlight Watson, Kleiner Fehler: Meg Withman ist die aktuelle Chefin von HP und frühere Chefin von eBay.

    (Danke für die Anmerkung - sie war Chefin von HP vor der Aufspaltung des Konzerns und ist heute CEO bei Hewlett Packard Enterprise. Ist angepasst. Die Redaktion.)
    4 0 Melden
  • Murky 05.10.2016 17:48
    Highlight Also ich finde die Galerie der Trump-Voter fast noch lustiger. Um Gottes Willen, wenn das deine Wähler-Elite ist dann guet Nacht am Sächsi...
    17 0 Melden
  • Ron Collins 05.10.2016 15:57
    Highlight Also wenn ich dieses Bush-Pack sehe, die für vieles Verantwortlich ist was auf der Welt schief läuft, dann würde ich SOFORT Trump wählen!! Ist doch klar...What you have to lose?? ;) also diese Liste ist alles andere als eine "vote-for-hillary-decision". Eigengoal!
    17 42 Melden
    • Raembe 05.10.2016 17:31
      Highlight Trump würde es ja soviel besser machen. Trump würde wohl einen Krieg starten weil man Ihn mal nicht eingeladen hat.
      7 5 Melden
    • FrancoL 05.10.2016 18:18
      Highlight So ein Eigentor ist wohl auch Deine Aussage. Überlege doch einmal wenn Du Zeit und Musse hast, was Deine Aussage bedeuten würde, wenn jeder Mensch seine Ansicht zu einem Thema abhängig machen würde von dem einen oder anderen Menschen der diesem Thema nahe steht. Vermutlich könntest Du zu keinem Thema einen Bezug nehmen, weil immer irgend ein "Idiot" diesem Thema auch nahe steht. Meinungen sollte man auf der Basis des eigenen Wissens bilden und sich nicht von den Befürwortern beeinflussen lassen.
      12 3 Melden
  • chrisdea 05.10.2016 15:51
    Highlight Sind die Bushs eigentlich alle sog. "Wahlmänner" die dann effektiv den Präsidenten bestimmen? Ansonsten zählt eine Stimme des Bush Clans genau so viel wie die Stimme der Smiths in Bumfuck, Alabama.
    Das Wahlsystem der USA gehört mM nach allerdings so oder so reformiert.
    18 12 Melden
    • Raembe 05.10.2016 17:36
      Highlight Die Bushs haben Einfluss. Wen die Bushs wãhlen wird von einem grossen Haufen ihrer Anhänger auch gewählt. Dies nur weil die Bushs auch so wählen.
      12 1 Melden
  • Schwanzus Longus 05.10.2016 14:13
    Highlight Die Aufgezählten zählen zum Establishment die keinen grossen Rückhalt in der Bevölkerung hat. Ein paar sind sogar für die schlimmsten Kriege der USA verantwortlich wie den Irakkrieg. Wobei Cheney Trump wählt. Hmmm interessant vielleicht sieht er es ein das deutliche Zurückhaltung besser ist. Wobei er trotzdem ein Verbrecher ist.
    26 13 Melden
    • Pedro Salami 05.10.2016 16:42
      Highlight Tja und selbst ein Wolfowitz bezeichnet Trump als Sicherheitsrisiko. Sehe ich eigentlich genau so aber aus seinem Mund klingt dass schon beinahe komisch.
      10 2 Melden
    • Raembe 05.10.2016 17:39
      Highlight Naja die Bushs waren 2Mal im WH. Romney hats immerhin zum Kandidaten geschafft. So schlecht ist ihr Ansehn auch wieder nicht. Viele Wähler richten sich nach dem was die bewährten Kräfte wählen.
      5 1 Melden
    • Fabio74 05.10.2016 19:34
      Highlight Trump ist genau so Establishment und Wall Street. Dieses Abgrenzen ist lächerlich
      Das dumme an Trump ist, dass er nicht weiss wie Politik funktioniert und was seine Ziele sein sollen
      4 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 05.10.2016 13:19
    Highlight Ach du liebe Watson-Redaktion. Schön wenn ihr versucht Trump abzuschreiben. Nur diese Republikaner gehören genau zu jenem republikanischen Parteiestablishment, welches den Rückhalt unter der einfachen weissen Bevölkerungsschicht in den USA verloren hat. Ich bin nicht für Trump, eigentlich auch nicht für Clinton, das ist Regen oder Traufe, aber aufgrund der Wahlempfehlungen obengenannter Damen und Herren ist das Rennen noch lange nicht gelaufen.
    53 32 Melden
    • Radiochopf 05.10.2016 13:43
      Highlight @Ruedi

      Ich sehe das ähnlich.. hier in den europäischen Medien wird das Bild Trump=böse Hillary=gut aufgebaut, damit sich ja alle freuen wenn die Retterin Hillary Präsidentin wird.. das Trump aber in der USA trotz seiner unglaublichen Äusserungen+Skandale fast gleich auf liegt wie Clinton, sagt doch einiges aus.. ich finde es schade, dass genau dieser Aspekt viel zu wenig aufgegriffen und hinterfragt wird.. wieso hat dieser böse und dumme Trump so viele stimmen hinter sich? das es nur dumme weisse Rassisten sind die ihn wählen, stimmt einfach nicht, sonst hätte er nicht über 40% Stimmen..

      43 27 Melden
    • Lowend 05.10.2016 14:51
      Highlight Na ja, dieses "gleichauf liegen" von Dumpf ist laut fivethirtyeight.com von Nate Silver noch gerade mal eine 25% Chance auf den Sieg. Da bleibt nur zu hoffen, dass seine Vorhersage die bei ihm übliche hohe Qualität hat, wovon ich aber ausgehe.
      http://projects.fivethirtyeight.com/2016-election-forecast/?ex_cid=rrpromo
      25 3 Melden
    • Ohniznachtisbett 05.10.2016 15:16
      Highlight @Radiochopf: Sehe das genauso. Vielleicht liegt es z.A. daran, dass die massive Aufstockung der Mittel der NSA mit ihrem Überwachungsstaat nicht nur in die Ära Bush sondern vielmehr in die Ära Obama und insbesondere in die erste Amtszeit fällt. Frau Clinton hat in dieser Zeit als Aussenministerin geamtet und dabei nun wirklich keine gute Falle gemacht. Zudem gilt sie in den USA als verlogen, manipulativ, unehrlich. Attribute die natürlich perfekt auf eine Vollblutpolitikerin passen. Auch zu einer Präsidentin? Ganz ehrlich Trump ist nicht so mies, Clinton nicht so toll wie in Europa behauptet.
      8 11 Melden
    • FrancoL 05.10.2016 18:26
      Highlight @Rzedi89; Ich halte nicht viel von Clinton, frage mich allerdings wie Du und ähnlich kommentierende sich ihre Meinung bilden. Ich befürchte nach dem Motto Mainstream ist schlecht ich sage da das Konträre!
      Wieso lese ich kaum Kommentare die zB die wirtschaftlichen Leistungen oder die Art und Weise des Geschäftes von Trump hinterfragen? Wieso werden seine negativen oder auch positiven Eigenschaften immer nur in Relation zu seiner Partei oder als Gegenpart zu Clinton dargelegt? Ist es so schwer seine Leistungen einzuordnen? Kann man in wirklich nicht an seinen geschäftlichen (Un)taten messen?
      6 3 Melden
    • Hypnos 05.10.2016 18:28
      Highlight Ich würde sagen, dass trumps verhalten/aussagen bewusst gewählt sind, denn eine kandidatur gegen eine clinton ist quasi schon verloren. Schaut euch mal interviews von trump an als er noch jung war. Ich sage nicht, dass das was er dort sagt nicht häuchlerisch ist, aber er wüsste wie man wähler gewinnen kann. Doch er hat sich bewusst dafür entschieden so aufzutreten wie er es tut, da er weiss, dass ein grossteil der bevölkerung auf so etwas anspringt. Und die medien berichten seit anfang an weltweit über ihn
      1 1 Melden
    • FrancoL 05.10.2016 18:33
      Highlight @Ruedi89; wenn man Trump einmal auf der Axe seiner geschäftlichen Leistungen ausmessen würde, kämme er sehr klein daher. Mir gibt es zu bedenken wie ein Geschäftsmann der nachweislich kaum etwas geleistet hat, viele Geschäfte angerissen und dann wieder fallen lies, Rieseninvestment in Geschäfte die heute Bankrott sind getätigt hat und als Baulöwe nicht gerade als umsichtiger Manager auch im Umgang mit seinen Angestellten und Arbeiter bekannt ist, für die Wahl zum Präsidenten überhaupt in Erwägung gezogen werden kann. Nur weil Clinton so schlecht ist? Ist das eine Logik?
      1 2 Melden
    • Ohniznachtisbett 06.10.2016 10:32
      Highlight Wenn die Alternative eine seit Ewigkeiten auf Staatskosten lebende, Profipolitikerin, die bewiesen hat, dass sie mehrheitlich in ihrem und nicht im Landesinteresse handelt. Die für den Irakkrieg gestimmt hat, die von den Demokraten und von den gemässigten Medien nur mangels Alternativen hochgejubelt wird. Ja wenn so die Alternative aussieht, da Frage ich mich ernsthaft, ob ein Trump so viel schlimmer wäre. Ich sage ja nicht der ist gut. Ich sage nur, dass sie kein bisschen besser ist. Und er poltert. Schlussendlich sind Unternehmer Opportunisten und die sind besser als Prinzipienreiter.
      1 3 Melden
    • FrancoL 06.10.2016 10:45
      Highlight @Ruedi89; Dein letzter Satz ist wohl eine Bankrotterklärung an die Vernunft, ja vermutlich auch an Deine eigene. Bleibt nur zu hoffen dass Du nicht mit dieser Einstellung durch die Welt gondelst!
      1 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 06.10.2016 12:53
      Highlight @FrancoL: Wenn es bedeutet, dass ein Präsident aufgrund der Profitmaximierung auf den Einsatz seiner Streitkräfte verzichtet und dadurch ein Konflikt nicht weiter eskaliert ist mir das lieber, als ein Prinzipienreiter, der um ein armes Volk aus den Fängen eines Despoten zu retten, den Konflikt eskalieren lässt und dadurch u.U. einen "Weltenbrand" auslöst. Obama ist aussenpolitisch gesehen genau so ein Opportunist. Ihm ist es zu verdanken, dass der Syrien-Konflikt - so brutal dieser ist - regional beschränkt bleibt und sich nicht zu einem offenen Konflikt mit Russland und Iran entwickelt hat.
      1 1 Melden
    • FrancoL 06.10.2016 14:01
      Highlight @Ruedi89; Vielleicht müsste Du den Begriff Opportunist aus Deiner Sicht beschreiben, denn was Du bei Obama andeutest hat nun wirklich nichts mit Opportunismus zu tun, sondern mit Abwägung.
      Was Trump in seiner Karriere als Geschäftsmann weitgehend gemacht hat ist das "trial and error" System mit einer Beurteilungsebene von reinem Opportunismus und das ist für mich die schlimmste Grundlage für einen Staatsmann.
      Trial and error auf dem Buckel der Gesellschaft und nicht auf dem Buckel der eigenen Finanzen ist der Untergang unserer Gesellschaft!
      1 1 Melden
  • Cash 05.10.2016 13:17
    Highlight ich weiss nicht obs hilft wenn die Familie Bush gegen Trump ist...
    51 1 Melden
  • Denk nach 05.10.2016 13:11
    Highlight Da Trump als Alternative zum politischen Establishment gilt, könnte ihm das leider sogar in die Hände spielen.
    42 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.10.2016 13:01
    Highlight Herr Gott, lass es den 8. November 2016 werden.
    42 3 Melden
    • Radiochopf 05.10.2016 13:37
      Highlight Nur noch 2 TV-Duelle, vielleicht noch TV-Duelle der Vizen, der Ehepartner, der Töchter, der Hunde... alles möglich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten..
      27 3 Melden
  • Nicolas Steger 05.10.2016 12:38
    Highlight Das spricht ja wohl extrem für Trump wenn die Bush Familie etwas gegen ihn hat
    39 20 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 05.10.2016 13:34
      Highlight Bin sicher die Bush-Familie hat auch etwas gegen Adolf Hitler. Spricht das nun für Hitler?
      45 26 Melden
    • Donald 05.10.2016 15:27
      Highlight @LaPaillade
      Einfach mal was aus dem Kontext gerissen. Grossartige Argumentation xD
      11 14 Melden
    • Ron Collins 05.10.2016 15:59
      Highlight Und da ist er schon wieder ....Hitler!! Applaus @LaPaillade!
      13 10 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 05.10.2016 17:00
      Highlight Wieso aus dem Kontext gerissen? Nicolas Steger sagt mit seiner Aussage, dass jemand der von den Bushs als unpassend empfunden wird, gut sein muss. Sozusagen das "Feind meines Feindes ist mein Freund"-Prinzip. Was halt nicht immer zutreffend ist.
      12 3 Melden
    • Donald 05.10.2016 19:49
      Highlight @LaPaillade
      Diese Aussage hat er eben im Kontext der Kandidatur für POTUS gemacht. Und jetzt solltest du dich fragen, ob Hitler bei dieser Wahl mitmacht und daher in diesem Kontext eine Relevanz hat?
      3 4 Melden

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