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Stinkefinger für den Rest der Welt – warum Trump den Klimapakt gekündigt hat

Au revoir! In einer peniblen Inszenierung kündigt Donald Trump den internationalen Klimapakt. Mit dem Schritt will er das Band zu seinen Anhängern stabilisieren – und dem Rest der Welt seine Härte aufzeigen.

02.06.17, 10:31 02.06.17, 14:16

Veit Medick, Marc Pitzke

Klimapakt? Nicht mit mir. Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Ein Artikel von

Ach, die Technik. Der Teleprompter, der Donald Trump den Ausstieg Amerikas aus dem Pariser Klimapakt einspielen sollte, ist kaputt. Deshalb müssen die Gäste im Rosengarten des Weissen Hauses erst mal eine halbe Stunde in der Sonne herumsitzen. Im Hintergrund spielt eine Kapelle Aufzugmusik. Der Vizepräsident huldigt seinem Chef. Die Mitarbeiter des Weissen Hauses erheben sich. Dann kommt der Präsident. Es geht zu wie am Hof.

Es ist ein sonderbares Gartenfest, mit dem Trump die Abkehr vom globalen Klimakonsens feiert. Seine Argumente gleichen einer Tirade gegen den Rest der Welt: Der Pariser Vertrag bestrafe die USA «zugunsten anderer Länder» und sei durch seine Auflagen mit Schuld an Amerikas Miseren – von Arbeitslosigkeit bis zur, ja, Kriminalität. Er wolle deshalb «einen besseren Deal aushandeln». Schliesslich sei er gewählt worden, um die Bürger «von Pittsburgh zu vertreten, nicht von Paris».

Trump-Statement im Video: «Meine heilige Pflicht erfüllen!»

Video: YouTube/PRESIDENT DONALD TRUMP SPEECHES & PRESS CONFERENCE

Steigende Temperaturen? Armut? Massenmigration? Kommen in der Rede nicht vor. «Wir sind die weltweit grössten Naturschützer», ruft der Milliardär. Man lasse sich von Luftverschmutzern wie China oder Indien nicht vorschreiben, wie man lebe und arbeite. Deshalb: Au revoir – Trump, der Fuck-you-Präsident, reckt den rhetorischen Mittelfinger.

Das kann Trump doch nicht ernst meinen, oder?

Doch. Und er freut sich über das internationale Entsetzen, das sein Schritt hervorruft. Für den US-Präsidenten ist die Kündigung des Klimapakts vor allem eines: Eine grosse Inszenierung, mit der er das Band zu seinen Anhängern stabilisieren will. Trump verabschiedet sich nicht leise von dem Abkommen, er vernichtet es in einem Moment der grösstmöglichen Aufmerksamkeit vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Seiner Basis, allen voran den Wählern in den Kohleregionen der USA, will er sich als Hüter amerikanischer Interessen zeigen, als Mann, der hält, was er im Wahlkampf versprochen hat. Seht her: Ich bin der, den ihr wolltet. Ich stelle das System auf den Kopf - das ist die Botschaft. Der internationalen Gemeinschaft will er signalisieren, dass unter ihm alles, wirklich alles zur Disposition steht. Es ist ein brutaler, aber aus seiner Sicht womöglich sogar effektiver Auftritt.

Wie kam die Entscheidung zustande?

Interessant ist, wer sich im Rosengarten besonders gerne den Fotografen zeigt: Steve Bannon, Trumps rechte Hand. Er lacht, er schäkert und setzt sich zur Rede Trumps in die erste Reihe. Für den nationalistischen Hardliner, der seit Wochen als angeschlagen gilt, ist die Entscheidung des Präsidenten ein grosser Sieg, er führte die interne Kampagne an, die verhindern sollte, dass Trump doch noch umschwenkt und dem Abkommen treu bleibt. Trumps Kurs zeigt, dass der nationalistische Flügel im Weissen Haus - anders als viele glauben - längst noch nicht von den Pragmatikern dominiert wird. Im Gegenteil: Dass Trump so entschied, obwohl seine eigene Tochter ihn vom Gegenteil zu überzeugen versuchte und dafür Al Gore, den Papst und etliche Konzernchefs einspannte, zeigt, wie mächtig die Truppe um Bannon ist. Ivanka Trump blieb der Verkündung übrigens ebenso fern wie ihr Mann Jared Kushner und Aussenminister Rex Tillerson – allesamt Gegner eines Ausstiegs.

Wie stehen eigentlich Republikaner dazu?

Während zwei Drittel der Amerikaner – darunter selbst eine knappe Mehrheit der Republikaner – zuletzt für einen Verbleib im Klimaabkommen waren, hat sich die Partei im US-Kongress fast geschlossen dagegen positioniert. 22 Senatoren hatten Trump sogar in einem offenen Brief dazu gedrängt, allen voran Mehrheitsführer Mitch McConnell und alte Klimazweifler wie Ted Cruz, Rand Paul und Jim Inhofe. Diese Herren – die meist aus öl- und kohleproduzierenden US-Bundesstaaten kommen – haben teils enge Verbindungen zur fossilen Brennstoffindustrie und deren Lobbyfirmen. Die trommeln seit Jahren gegen den Pariser Vertrag, mit gezielten Wahlkampfspenden und Anzeigenkampagnen. Allein das American Petroleum Institute gibt im Jahr fast 250 Millionen Dollar aus, um die US-Energiepolitik auf Ölkurs zu halten.

Was sagt die Wirtschaft?

Die US-Kohleindustrie freut sich auf eine Renaissance – wahrscheinlich aber zu früh, denn ihre Probleme hängen an globalen Trends und Entwicklungen, die kaum zu stoppen sind. Kohle ist zu teuer und zu dreckig, zudem gilt der Brennstoff als Innovationsbremse. Der Rest der Wirtschaft ist fast einhellig entsetzt über Trumps Entscheidung. Hunderte Konzerne – darunter Apple, Microsoft, Facebook, Morgan Stanley und selbst der Ölmulti ExxonMobil – hatten Trump gedrängt, nicht am Klimapakt zu rütteln. Im Gegensatz zu seiner Rosengartenrede sahen sie Wettbewerbsvorteile, Arbeitsplätze und Wachstumschancen. Tesla-Gründer und Tech-Milliardär Elon Musk hat sich bereits aus Protest aus dem Beraterstab des Weissen Hauses zurückgezogen – Hunderte US-Konzerne haben Trumps Schritt in einem offenen Brief kritisiert.

Und wie geht es jetzt weiter?

Ein Ausstieg aus dem Pakt ist, trotz Trumps Ankündigung, an einen Zeitplan gebunden. Demnach wäre der Austritt erst 2020 zu verwirklichen – pünktlich zur nächsten US-Präsidentschaftswahl. Trump möchte neu verhandeln, wobei unklar ist, was das eigentlich heisst. Beim Pariser Abkommen handelt es sich um freiwillige Verpflichtungen, theoretisch könnten die USA jederzeit wieder einsteigen. Die Bereitschaft beim Rest der Welt, auf die USA zuzugehen, dürfte nach Trumps Entscheidung aber recht gering sein, sowohl was die Klimakrise angeht, als auch andere Felder, in denen die Welt ausbalanciert werden muss. Auch innenpolitisch droht massiver Streit. Bundesstaaten wie Kalifornien, New York und Florida, die schon jetzt unter Naturkatastrophen und Überschwemmungen leiden, wollen die Umweltziele auf eigene Faust erfüllen, ebenso viele Konzerne, die sich bereits umgestellt haben. Es dürfte ein täglicher Kampf werden gegen Trumps Klimakiller-Politik per Dekret.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Andrea 02.06.2017 16:59
    Highlight Was mich überrascht ist, dass ExxonMobil und Rex Tillerson für das Klimaabkommen sind. Weiss jemand warum? Die Vertreten doch die Interessen der Erdölindustrie...
    3 1 Melden
    • AdiB 02.06.2017 18:23
      Highlight Wahrscheinlich ist schon zuviel geld in die sarnierung ihrer anlagen und projekten geflossen. Auch haben sie wahrscheinlich schon geld in die erforschung und entwicklung neuer technologien eingesetzt. Und damit das alles nicht für die katz ist und verloren gegangenes geld, sind sie dafür. Natürlich spielen höchstwahrscheinlich auch eben die subventionen eine rolle die sie für das investierte geld bekommen.
      Das ist für mich persönlich die einzige logische erklärung. Aber genau weiss ich es auch nicht.
      2 1 Melden
    • Schlaumüller 02.06.2017 18:48
      Highlight Zu "Teile und Herrsche" ist halt inzwischen noch "Verwirre und Herrsche" dazugekommen.
      1 1 Melden
  • Pana 02.06.2017 16:20
    Highlight "Schliesslich sei er gewählt worden, um die Bürger «von Pittsburgh zu vertreten, nicht von Paris»."

    80% von Pittsburgh hat für Hillary Clinton gewählt.
    5 4 Melden
    • Gummibär 02.06.2017 17:29
      Highlight Paris, Texas ?

      Die Bürger von Paris, France , sind eh froh, werden sie nicht von und mit Covfefe vertreten.
      3 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.06.2017 15:41
    Highlight Passend zum Thema:

    Endlich gibt es eine religiöse Alternative für Menschen, denen handelsübliche Glaubensrichtungen zu intellektuell sind.

    https://www.welt.de/satire/article1025037/Die-am-schnellsten-wachsende-Weltreligion.html
    1 7 Melden
  • Verifiable Truth 02.06.2017 15:33
    Highlight CNN Moderatorin mit dem blutigen Kopf von "Trump" hatte sich zwar entschuldigt, musste aber trotzdem packen und wird noch verklagt.
    Das mit dem Ausdruck "Fuck-you-Präsident" ist auch jenseits von roter Linie, muss Watson noch einmal nachluege, ob so etwas doch etwas unangemessen ist. Aus dem Kontext gerissen?Glaub ich nicht, denn ihr meint ja auch so.
    Ja Merkel wagt sich dem US Präsident zu trotzen, deshalb diese Hetze aus den Deutschen Medien hier.
    Aber falls Merkel mal weg vom Fenster ist, werdet ihr solche Artikel nicht verschwinden lassen müssen?
    4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.06.2017 13:56
    Highlight Das kommt dabei raus, wenn man alten Milliardären das Gefühl gibt, die Herren der Welt zu sein. Trump, Erdogan, Blocher, diese Leute die nur ihren eigenen Profit vor Augen haben und ihre tumbe Gefolgschaft wollen aus der Gegenwart den letzten Tropfen Blut raussaugen, weil sie sich des Nachts regelmässig einnässen anbetracht ihrer eigenen Vergänglichkeit. Ihr, die Ihr solche Widerlinge unterstützt, fragt Euch mal ganz ehrlich: Wofür? Riecht ihr nicht auch den Angstbisi, der von solchen Typen ausgeht?
    32 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.06.2017 14:55
      Highlight Aus ihrem Kommentar ist sehr viel Verbitterung und Enttäuschung herauszulesen. Ich empfehle ihnen dringlich einen Therapheuten aufzusuchen.
      18 31 Melden
    • atomschlaf 02.06.2017 15:10
      Highlight @see u: Das Angstbisi rieche ich nicht bei den alten Milliardären sondern bei den Klimagläubigen.

      Lesenswert: http://www.achgut.com/artikel/trump_und_das_klima_wir_sind_dann_mal_weg
      5 8 Melden
    • Richu 02.06.2017 15:20
      Highlight Bin kein Fan von Präsident Trump aber war heute sehr überrascht, in der Schweizer Presse zu lesen (nicht bei watson), dass Bill Cinton nach 133 Tagen die schlechteren Umfragwerte hatte als nun Donald Trump!
      7 0 Melden
    • Hugh_Idiyit 02.06.2017 15:35
      Highlight Her hörn, her hörn.. *bimmel bimmel*

      Da kam mir gleich Homer in den Sinn lol :-)))))))))
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.06.2017 16:12
      Highlight Aron777
      Da war ich schon, aber er war gleicher Meinung wie ich.
      4 1 Melden
    • EarlofGrey 02.06.2017 16:44
      Highlight Frei nach Max Planck: Science advances one funeral at a time..
      3 0 Melden
  • Thinktank 02.06.2017 13:50
    Highlight Er hat sich ja nur von der Umverteilungsorgie an die Klimaverschmutzer verabschiedet und hat ja auch gesagt, dass die USA auf saubere Energie setzen wird und dies ja heute schon tut. Woher kommen all die Inovationen bzgl. Solar und Elektro wie z.B. Tesla, sicher nicht aus dem überregulierten kommunistischen EU und China. Die Germanen haben jahrzentelang den Betrug an den Schadstoffen ihrer Autoindustrie zugelassen. Von all diesen internationalen Organisationen kommen nur Absichtserklärungen und Blabla, kein Land hält je seine Zusagen ein. Die Schweiz als dämlicher Musterstreber mal ausgenommen
    12 31 Melden
    • Gummibär 02.06.2017 17:17
      Highlight CO 2 Ausstoss in Tonnen pro Kopf und Jahr

      USA 16
      China 7
      Schweiz 5
      Indien 1.6
      von sauber keine Spur.
      Und trotz der viel billigeren Strompreise (1/3) eine marode Industrie - ausser den 10 ganz grossen Kriegsmaterialherstellern.

      Und die Schweiz wird wahrscheinlich hingehen und amerikanische Flugzeuge kaufen .........

      2 1 Melden
  • Sonokowitsch 02.06.2017 13:43
    Highlight Steckt denn Trumb's Firma selbst im Kohleabbau? Das wäre doch ein realistischer Ansatz, daß er so einen Weg freischaufelt, um seine eigene Kohleabteilung subventionieren zu können.
    So deppert ich seine Entscheidung halte, irgendwo muß in seinem Kopf doch ein Grund vorhanden sein, warum er sich so gegen dieses extremen Widerstand aus In- und Ausland stemmt und auch in kauf nimmt, daß das Wort der Amerikaner auf globaler Ebene keinen Wert mehr hat.
    7 7 Melden
  • o.o 02.06.2017 13:02
    Highlight Erzeugt nicht Deutschland 40% seiner Energie mit Kohle? Besser mal vor der eigenen Haustür wischen. Grüsse nach Deutschland
    22 15 Melden
    • Richu 02.06.2017 17:02
      Highlight Zudem: U.a. haben auch VW Techniker mit Hilfe von Software Abgastests von Dieselautos manipuliert!
      Für dieses grobfahrlässige Verhalten gegenüber der Umwelt wurde bisher VW in Deutschland nicht zu einer hohen Geldstrafe "verurteilt"!
      2 0 Melden
  • ricardo 02.06.2017 12:50
    Highlight Die Gäste - es dürfte sich wohl weitgehend um seine Anhänger gehandelt haben - hätte man gut und gerne noch eine Stunde länger an der brütenden Sonne warten lassen können. Quasi als kleinen Vorgeschmack.
    58 14 Melden
  • Wölfli beim Lamm 02.06.2017 12:34
    Highlight Als Linksliberale hätt ich Sanders gewählt, dann Hillary, sicher nicht Trump. Aber hey, der Mann kann jetzt einfach tun und sagen was er will, man findets daneben, nur weils von ihm kommt. Z.B.: Trump sagt: Deutschlands Exportüberschuss geht auf Kosten anderer Länder. Er hat Recht. Trump sagt nein zu Freihandelsabkommen: Er hat Recht dadurch verlangsamt sich der Globalisierungsprozess, was gut ist. Trump sagt nein zum Pariser Klimaabkommen: ist egal, die dort vereinbarten Ziele werden erfahrungsgemäss sowieso nicht erreicht, sind teurer, hohler Aktionismus.
    34 52 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.06.2017 13:18
      Highlight Ich bin nicht sicher, ob Sie sich mit dem Attribut "liberal" schmücken sollten...
      19 10 Melden
    • FrancoL 02.06.2017 14:45
      Highlight Hohler Aktionismus? Da spricht wohl ein Kenner oder eine Kennerin, denn so eine Aussage sollte doch ein wenig unterlegt werden, sonst tönt sie sehr, sehr einfach und einfältig. Ziele nicht erreichen und sich gar keine Ziele setzen ist bei uns immer noch ein klitze kleiner Unterschied.

      Da stimmt wohl weder die Richtung "links" noch die Freiheitsaussage "liberal".
      10 9 Melden
    • Wölfli beim Lamm 02.06.2017 14:50
      Highlight @Bärerklär. Googeln Sie mal sozialliberal, bevor Sie abfällig werden.
      3 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.06.2017 14:57
      Highlight Es gibt sie also doch noch, nein nicht die pseudointelligenten, nei es gibt sie noch, die intelligenten Linken!
      3 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 02.06.2017 16:02
      Highlight @francol. Sie wissen aber schon, dass nur 600 Z. zur Verfügung stehen? Schauen Sie doch mal unter Konferenz von Rio 1992 oder so, Ziele bis heute bei Weitem nicht erreicht! Oder unter Kyoto-Protokoll, das übrigens George W. Bush auch nicht unterschrieben hat! Zwischenziele nach 10 und mehr Jahren bei Weitem nicht erreicht. Die 2000 Watt-Gesellschaft? Da muss ja ein Ross lachen. Gut, vielleicht sind diese Konferenzen ein Antrieb, etwas für das Klima zu tun? Aber braucht es da wirklich diese teuren Konferenzen? Aber man mag halt nicht auf die Grünen hören - zu limks!
      1 0 Melden
    • FrancoL 02.06.2017 16:49
      Highlight @Chosoholic; Es stehen auch 600 Zeichen zur Verfügung um zu beweisen DASS OHNE diese Konferenzen wir gleich weit wären wie heute, dann würde Ihre Argumentation aufgehen!

      Bezüglich der 2'000 Watt-Gesellschaft kann ich nur feststellen, dass seit dieser Wert genannt wurde schon etliche Menschen in meiner näheren Umgebung sich an diesem Wert orienteiren und dies für mich ein viel griffigere Tatsache darstellt als die ewige Aussage "wir müssen und mässigen".
      Wir brauchen Ziele auch wenn wir eine Zeit brauchen um in die Nähe dieser Ziele zu kommen. Allgemeine Lippenbekenntnisse bringen nichts.
      0 3 Melden
  • Fanta20 02.06.2017 12:18
    Highlight Ich bin nun ziemlich gespannt darauf, wie viel besser es den einfachen Menschen, welche irgendwo im mittleren Westen in einem Trailerpark wohnen, in vier Jahren gehen wird.

    Wahrscheinlicher wird wohl sein, dass die USA - entgegen dem berühmten Wahlspruch - in den bevorstehenden Jahrzehnten weiter an "Grösse" und Einfluss einbüssen werden. Im Gegenzug wird dafür wohl irgend ein Ostküsten-Ami einen neuen Weltrekord im reich sein aufstellen.
    33 6 Melden
    • Gummibär 02.06.2017 17:21
      Highlight Don't worry, be happy. China wird amerikanische Heimarbeiter einstellen um Hemden für die US- Army zu nähen.
      0 2 Melden
  • Sophia 02.06.2017 12:16
    Highlight Stell dir vor, der Trump will Kohle verkaufen und keiner will sie haben!
    39 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.06.2017 14:15
      Highlight Stell dir vor Sophia, selbst Deutschland importierte 2015 3.9 Millionen Tonnen (!) Haha!

      12 16 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.06.2017 11:57
    Highlight Wenn der lange genug an der Macht bleibt, spaltet er die USA soweit, dass sie in mehrere Nationen zerfällt.
    32 14 Melden
  • Schwanzus Longus 02.06.2017 11:46
    Highlight Wenn so oder so die allermeisten Bundesstaaten auf Erneuerbare Energie setzen wollen, ist Trumps Schritt eigentlich nicht viel wert? Oder? Dann sollte man nicht die Weltuntergangsstimmung herraufbeschwören.
    23 6 Melden
  • EarlofGrey 02.06.2017 11:45
    Highlight Dies ist meinen Augen eher eine innenpolitische Nebelpetarde um die sogenannten "Liberalen" auf die Palme zu treiben und sich bei den eigenen Wählern anzubiedern. Wie im Artikel beschrieben wird der effektive Austritt aus den verbindlichen Teilen des Vertrags frühestens zum Ende der Legislaturperiode eintreten. Bis dahin hat er seine Meinung schon wieder 4mal geändert, ist vielleicht schon gar nicht mehr Präsident oder hat bei den Midterms verloren. Trump ist ein Troll der sich vom Schaum vor eurem Mund ernährt. Hört auf ihn zu füttern und macht weiter mit dem Klimaschutz.Nur das bringt was...
    39 5 Melden
  • Zünglein 02.06.2017 11:32
    Highlight Naja, war auch nicht anders zu erwarten. Klimagegner sind nicht geschult in Physik Chemie und Wärmelehre. Glauben aber alles was ein Schwurbler von sich gibt. Schnee im April war schon immer normal, auch der Rückgang der Gletscher in so kurzer Zeit plus der Meeresanstieg ect. Studien zu lesen und vor allem zu verstehen ist nicht jedermanns Sache. Nun gut die nachfolgenden Generationen werden ihre Schuldigen finden. Im Internet bleibt alles für ewig erhalten.
    78 21 Melden
  • Charlie B. 02.06.2017 11:32
    Highlight Aber voll ins Abseits.
    50 17 Melden
  • IMaki 02.06.2017 11:07
    Highlight Es gab eine Zeit, da hingen Transparente und steckten Knöpfe mit der Botschaft: Ami go home.
    Es ist an der Zeit, diesen Slogan zu erneuern und zu ergänzen: ... and stay for ever.
    Und dann wäre für den Rest der Welt die Zeit gekommen, um mit dem amerikanischen Konsum- und Wachstums-Wahnsinn Schluss zu machen, der die Erde in den Abgrund geführt hat.
    Es käme die Zeit für die wenigen Reichen, sich vom Zuviel an das Genug zu gewöhnen. Zeit für die überwiegende Mehrheit der Armen, aus dem Ueberleben ein Leben zu machen.
    You may say I'm a dreamer
    But I'm not the only one
    70 20 Melden
    • Zünglein 02.06.2017 12:30
      Highlight Wir alle sind Schuld, jeder einzelne von uns in der 1. Welt. Wir haben schon 1/3 der Ressourcen verbraucht. Die Inder wachsen schneller als die Chinesen und beide benötigen ebenfalls je 1/3 der Rohstoffe. Das sind aber nur 4 von 8 Mrd Menschen, der rest geht leer aus. Was das für die Zukunft heisst kann sich jeder selber vorstellen oder glaubtwirklich jemand das Afrika nochmals 100 Jahre wartet. Nee die kommen dan mit Schiffen übers Meer.... oh es ist ja schon so weit.
      Masslosigkeit go home wäre der bessere Slogan.
      13 3 Melden
  • Mr. Malik 02.06.2017 11:05
    Highlight Armbinden und drohnen.. das einzige was hilft... gezielte luftschläge auf betrüger... mindestens...
    2 52 Melden
    • Mr. Malik 02.06.2017 20:11
      Highlight Ähm..ironie? Irgendwer?
      0 0 Melden
    • Mr. Malik 03.06.2017 00:10
      Highlight Ah peinlich.. zum falschen artikel.. war der artikel über sozialhilfebezug den ich kommentieren wollte.. ups..
      0 0 Melden
  • rodolofo 02.06.2017 11:05
    Highlight Was wird passieren, wenn Bannon mit Trump und seiner "Abrissbirne Marke Tea-Party" keinen Erfolg hat und die US-Gesellschaft weiter verwahrlost und verkommt?
    Dann werden sie die Schuld all jenen geben, die jetzt gegen den Ausstieg aus dem Klima-Abkommen protestieren und aufbegehren!
    Da sie sich selber als die allerbesten und fähigsten Menschen und Kulturkämpfer sehen, muss ein Misserfolg daran liegen, dass die Andern zu wenig Markt-gläubig sind, oder gar an einer geheimen VERSCHWÖRUNG beteiligt sind!
    Diese Art des Denkens hat sehr viel gemeinsam mit dem Denken im "Islamischen Staat"...
    34 29 Melden
    • Sophia 02.06.2017 12:14
      Highlight Ich frage mich, weswegen du so wenig Hrzchen bekommst. Dein Post ist doch hervorragend!
      7 7 Melden
    • rodolofo 02.06.2017 13:06
      Highlight @ Sophia
      Die haben uns eben bereits als Sündenböcke ausgewählt.
      Vorerst wollen sie uns nur mit Blitzen einschüchtern und uns ein Minderheiten-Gefühl der "Bedrohten Art" vermitteln.
      Immerhin können sie so als "Wutbürger" ein kleines Bisschen ihrer angestauten Wut ablassen, die sie im Verkehrs-Stau getankt haben...
      4 3 Melden
  • Thoemmeli 02.06.2017 11:04
    Highlight Small hands & even smaller brain 😡
    58 17 Melden
  • klugundweise 02.06.2017 10:52
    Highlight Ein Hündchen hat gebellt und die Karawane zieht weiter in eine Zukunft, die nicht (mehr) von den USA bestimmt ist.
    Schon heute spielt die Musik in Asien. China hat ein stabiles Wirtschaftswachstum sowie ein enormes Potenzial an Markt und Knowhow. Weitere Länder in der Region folgen. Wer noch auf die USA setzt befindet sich im falschen Zug.
    54 12 Melden
    • DonDude 02.06.2017 12:33
      Highlight China hält sich aber auch nicht an irgendwelche Klimaabkommen.
      6 3 Melden
  • Scaros_2 02.06.2017 10:50
    Highlight Man Watson ihr macht so sehr auf Drama Queen.

    Trump will das so aber die meisten Gouverneure der US Bundesstaaten scheissen wortwörtlich auf das was Trump diesbezüglich sagt.

    http://www.handelsblatt.com/impressum/nutzungshinweise/blocker/?callback=%2Fpolitik%2Finternational%2Frede-zum-ausstieg-aus-klimapakt-pittsburgh-distanziert-sich-von-trump%2F19885444.html

    Selbst diese Leute distanzieren von Trump. Die HOCHBURG der Kohleschürfer distanziert sich von Trump und Californien geht so oder so seinen Weg mit 2050 und 80% erneuerbaren energie.

    Hier wird noch starker wind wehen.
    34 10 Melden
  • Braun Pascal 02.06.2017 10:37
    Highlight Ich hoffe auf schwere Sanktionen der ganzen Welt.
    22 23 Melden
    • Zünglein 02.06.2017 11:33
      Highlight Sanktionen? Amerika first!
      12 10 Melden
    • Lowend 02.06.2017 11:54
      Highlight Die schwerste Sanktion haben die USA bereits und die heisst Trump.
      18 10 Melden
    • kaderschaufel 02.06.2017 13:05
      Highlight das hoffe ich auch, das wird aber sehr schwierig. die offensichtlichste Sanktion wäre ein Handelsverbot mit den USA, aber die USA machen einen so grossen Teil der Weltwirtschaft aus, dass es uns nicht viel weniger weh tun würde als ihnen.
      2 1 Melden

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