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Nach Orlando-Attentat: Schwuler CNN-Moderator grillt Floridas Staatsanwältin live im TV 

Floridas Staatsanwältin war bisher nicht als Verfechterin der Rechte Homosexueller bekannt – dann geschah das Orlando-Attentat. Moderator Anderson Cooper befragte sie nun im TV zu den Widersprüchen. Wieder. Und wieder.

15.06.16, 10:37 15.06.16, 11:15

Ein Artikel von

Das Interview dauert nur wenige Minuten, es beginnt noch recht freundlich, dann wird die Stimmung der beiden Beteiligten zunehmend gereizter, sie fallen sich ins Wort. Am Ende gibt es einen Handschlag, viele «Danke, Danke»-Bekundungen, die kaum unehrlicher wirken könnten.

Die Beteiligten, das sind CNN-Starmoderator Anderson Cooper und Floridas republikanische Generalstaatsanwältin Pam Bondi. In dem US-Bundesstaat fand am vergangenen Sonntag das Attentat im Nachtklub Pulse statt, der Täter hatte dort 49 Menschen erschossen – ein Angriff, der vor allem Mitglieder der LGBT-Gemeinde traf (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender).

Bondi hatte sich in der Vergangenheit gegen die gleichgeschlechtliche Ehe ausgesprochen. Cooper ist homosexuell.

Vor wenigen Tagen verlas der Moderator im Fernsehen die Namen der Todesopfer, mehrfach brach ihm dabei die Stimme, er kämpfte mit den Tränen. Das Thema geht ihm nahe, das sah man dabei deutlich – und das sieht man auch bei seinem Interview mit Bondi.

Er habe in den vergangenen Tagen mit vielen Menschen aus der LGBT-Gemeinde gesprochen, sagt er, und keiner davon sei ein grosser Fan Bondis. Auch, weil sie 2014 vor Gericht gestanden und gesagt hatte, die gleichgeschlechtliche Ehe stelle eine Bedrohung für die Öffentlichkeit dar. «Glauben Sie wirklich, Sie sind ein Champion der Gay-Community?»

Sie habe nie gesagt, dass sie etwas gegen Homosexuelle habe, kontert Bondi. Sie habe damals vor Gericht lediglich geltendes Recht vertreten (inzwischen ist die Homo-Ehe in Florida legal). Cooper hakt nach, ob ihre Aussagen nicht auch als Botschaft verstanden werden könnten für Menschen, die ohnehin Schlechtes im Schilde führten.

Bondi versucht, das Thema allgemeiner zu fassen und betont, es gehe «heute um die Opfer». Cooper: «Um schwule und lesbische Opfer.» Er höre heute zum ersten Mal, dass sie etwas Positives über Homosexuelle sage. Und so geht es weiter. Und weiter.

In zahlreichen US-Medien und Beiträgen in sozialen Netzwerken wird Cooper für sein Interview nun gefeiert. Er habe Bondi «absolut gegrillt» (Washington Post), ihr «die Leviten gelesen» (Politico) oder sie «daran erinnert, dass ihre Behörde die Rechte der LGBT-Gemeinde keineswegs unterstützt» (Jezebel). (aar)

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    Alle Leser-Kommentare
  • CyanidC 15.06.2016 17:36
    Highlight http://www.thenewcivilrightsmovement.com/davidbadash/pam_bondi_s_we_re_honoring_pride_month_with_rainbow_hands_people_image_was_a_total_lie?recruiter_id=2

    Einfach nur abstossend.
    2 4 Melden
  • dracului 15.06.2016 16:15
    Highlight Kürzlich verweigerte die Standesbeamtin Kim Davis die Eheschliessung eines Homo-Paares und brach damit geltendes Gesetz. Pam Bondi hält sich an die Gesetze. Kein Metzger, kein Abtreibungsarzt, kein Polizist und auch keine Pam Bondi könnte ihren Job machen, wären da fundamentale Zweifel. Ich teile die Meinung von Kim Davis nicht, aber ich respektiere jeden, der einen Job nicht machen kann, wenn er gegen die persönlichen Überzeugungen geht! Pam Bondis ist jedoch primär überzeugt, dass geltendes Recht (blind folgend) umzusetzen ist.
    8 18 Melden
  • bam_bam 15.06.2016 15:23
    Highlight E widert mich ehrlich gesagt an, wie dieses Attentat von der LGBT-Gemeinde dazu benutzt wird, gegen jeden Stimmung zu machen der nicht zu 100% auf Ihrer Linie schwimmt.
    26 78 Melden
    • Tatwort 15.06.2016 16:18
      Highlight Aber dass die Republikaner vorher die LGBT-Gemeinde diskriminiert und zur Ingridienz ihres unappetittlichen Polit-Süppchens gemacht haben, hat Dich nie gestört. Oder irre ich mich?
      43 10 Melden
    • Fabio74 15.06.2016 16:25
      Highlight mich widern solche Kommentare an. Es wird von uns keine Stimmung gemacht.
      Jetzt kriechen die Rechten aus ihren Löchern und verdrehen Tatsachen.
      46 11 Melden
    • Hops 15.06.2016 17:27
      Highlight Was meinst du denn mit Stimmung machen? Gleiches Recht für alle Menschen einfordern? Z.B., dass niemand aufgrund seines Geschlechts, Rasse, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexuelle Ausrichtung diskriminiert werden darf? Man hab ich ein Privileg, weiss und hetero zu sein! :(
      23 3 Melden
  • Tatwort 15.06.2016 14:49
    Highlight Wer hinhört und auch schon in der Vergangenheit hingehört hat bemerkt, dass Anderson Cooper nichts anderes macht als der Staatsanwältin den Spiegel vorzuhalten. Sie war an Hetze beteiligt. In der Geisteshaltung gegenüber Schwulen und Lesben hat sie sich nicht von den Leuten des IS unterschieden. Und jetzt, da sie das bemerkt, rudert sie zurück.
    Von daher: Gut gemacht, Anderson Cooper.
    55 14 Melden
  • Schreiberling 15.06.2016 14:49
    Highlight Können wir bitte aufhören davon zu sprechen, dass "die Homo-Ehe" "legalisiert" wurde? Es gibt keine Homo-Ehe. Es gibt nur eine Ehe, die in den USA für alle geöffnet wurde.
    49 9 Melden
  • chicadeltren 15.06.2016 14:35
    Highlight So ein Asi! Es spielt doch keine Rolle ob die Opfer aus der LGBT Community stammen oder nicht! Menschen sind Menschen. Und nur weil sie gegen die gleichgeschlechtliche Ehe ist, heisst das noch lange nicht, dass sie es befürwortet, Homosexuellte zu töten!
    Ein persönlicher Rachefeldzug im Schatten dieses Dramas - einfach nur peinlich.
    40 47 Melden
    • Fabio74 15.06.2016 16:28
      Highlight sehr wohl spielt es eine Rolle. Weil sie nicht zufällig sondern gezielt ausgewählt wurden.
      Es ist keine Rachefwldzug. Sondern man hält der Dame den Spiegel vor. Jetzt biedert man sich an und vorher redet man von Gefahr für die Gesellschaft.
      Es ist widerlich wie die Rechten plötzlich LGBT gut finden, nachdem man sich bisher weigerte über gleiche Rechte zu reden.
      32 8 Melden
    • Hops 15.06.2016 17:28
      Highlight <3 Fabio74
      10 5 Melden
  • Fairness_3 15.06.2016 13:33
    Highlight "Grillen"? Wieder mal eine masslose Übertreibung. In der letzten Zeit übertreibt Ihr es.
    51 3 Melden
    • Asmodeus 15.06.2016 14:39
      Highlight Teilweise sind die Titel ziemlich Clickbaity
      42 1 Melden
    • wonderwhy 15.06.2016 15:35
      Highlight Bitte vergisst nicht das watson für die User kostenlos ist und sich irgendwie finanzieren muss. Das geschieht halt nun mal durch Klicks meine Freunde!
      16 13 Melden
  • Prof.Farnsworth 15.06.2016 12:45
    Highlight politisches denken wird ja nur so von solchen Coopers, Olivers und co. in den Staaten gelenkt! Einzelne Fakten werden herausgepickt für die eigene Inszenierung, so wis einem hald passt! 👏 (ausnahme cooper jetzt weil er auch gay ist) dann wird noch so akurat über solche "nachrichten" diskutiert! MURICA hald...
    17 33 Melden
  • Ivan der Schreckliche 15.06.2016 12:15
    Highlight "grillt" Ich weiss, es isch en englische Usdruck, aber mer chas au übertriebe mit de Anglizisme, wenigstens findet Kanibale jetzt Watson😁
    57 7 Melden
  • gioferra 15.06.2016 11:39
    Highlight Ich finde es kein passender Moment um den Finger gegen vergangene Aussagen zu richten. Dieser Anschlag sollte uns allen erinnern, dass wir Menschen sind und dass wir zusammen halten sollten. Die Argumente Coopers sind gültig, jedoch ist der Moment meiner Meinung nach unangebracht.
    64 39 Melden
    • Asmodeus 15.06.2016 13:26
      Highlight Es ist der perfekte Moment dafür.

      Jetzt ist die Aufmerksamkeit groß und Aussagen wie die von Bondi haben den Killer ja erst angestachelt.
      37 18 Melden
    • gioferra 15.06.2016 13:56
      Highlight Wieso weiterhin nach Konflikte suchen wenn wir schon genug zu lösen haben? Ich versteh den Aufruhr und ich finde auch lächerlich, dass sich Pam Bondi aufgrund ihrer Kampagne plötzlich für die LGBT-Community einsetzt aber so Diskussionen trennen. Trump tut momentan das Gleiche und es ist einfach nicht der Zeitpunkt um das Volk noch mehr zu spalten.
      8 4 Melden
    • Hops 15.06.2016 14:01
      Highlight Sehe ich so wie Asmodeus. In Amerika (u.a.) wird in der Politik im grossen Stil gegen Homosexualität propagiert. Gewisse Politiker und Medien schaffen seit Jahren eine feindliche und hassvolle Atmosphäre. Ich weiss nicht vorher die den Mut nehmen, Beileid auszusprechen. Homophobie ist allgegenwärtig und darum ist es wichtig, nicht einfach von "Opfern" zu sprechen, sondern auch zu sagen, weshalb sie Opfer wurden.
      18 5 Melden
    • Asmodeus 15.06.2016 15:07
      Highlight @Gioferra
      Ich teile EIGENTLICH Deine Meinung, dass Streiten keine Probleme löst.
      Aber es ist wichtig, dass man Menschen blossstellt die plötzlich einen auf Unterstützer machen, wenn es ihnen in den Kram passt.

      10 3 Melden
    • banda69 15.06.2016 15:25
      Highlight Bondi ist eine typische Rechtspopulistin, die gegen Randgruppen hetzt wenn es ihr nützt. Wirds brenzlig, will sie davon nichts mehr wissen.
      18 3 Melden
    • wonderwhy 15.06.2016 16:07
      Highlight Der Frau vorzuwerfen dass Ihre Betroffenheit heuchlerisch ist, finde ich deplatziert. Auch wer behauptet das in den Staaten im grossen Stil gegen Homosexualität propagiert wird, ist glaube ich nicht ganz auf dem Laufenden. Überhaupt verstehe ich nicht ganz worauf der Cooper hinaus will: "Du warst gegen Homoehe und jetzt sind 50 Homosexuelle gestorben. Hast Du kein schlechtes Gewissen?" Wie er Sie der Mittäterschaft bezichtigen?
      6 12 Melden
    • Fabio74 15.06.2016 16:30
      Highlight @wonderwhy: Doch man muss solchen bigotten Personen den Spiegel jetzt vorhalten
      10 4 Melden
    • Hops 15.06.2016 17:22
      Highlight @wonderwhy: Die USA hat zwar in allen Staaten die Same Sex Marriage legal gemacht. Aber viele wichtige Personen (Republikaner,TeaParty,Präsidenschaftskandidaten: Mike Huckabee, Bobby Jindal, Rick Santorum etc.) sprechen sich immer wieder öffentlich gegen die Gay Rights aus und schüren so Angst und Hass. Wie viele Leute haben die anfängliche Diskriminierung der Juden gutgeheissen und sich danach über das Ausmass der Gewalt gewundert? Ich hoffe, dass die Frau einen ehrlichen Sinneswandel hat. Den Mensch als Mensch sieht und ab jetzt toleranz und Nächstenliebe propagiert.
      9 1 Melden
    • wonderwhy 15.06.2016 19:11
      Highlight Also dürfen Leute wie Republikaner,TeaParty,Präsidenschaftskandidaten: Mike Huckabee, Bobby Jindal, Rick Santorum etc. jetzt nicht betroffen sein?
      6 1 Melden
    • Pafeld 15.06.2016 20:02
      Highlight Wenn sich die Betroffenheit nicht auf die eigenen Ansichten auswirkt, ist sie nicht echt. Dann soll man sie sich sparen. Homosexuelle stets als Menschen zweiter Klasse betrachten und dann plötzlich wenn etwas schlimmes passiert ist vorübergehend sein Beileid auszudrücken ist durch und durch heuchlerisch.
      4 2 Melden
    • Fabio74 15.06.2016 21:40
      Highlight @wonderwhy: Man darf und soll betroffen sein. Aber wer über die ganze Politkarriere LGBT-Rechte bekämpft, der hat nicht plötzlich solidarisch zu sein. Es wirkt falsch.
      7 1 Melden
    • pamayer 15.06.2016 22:36
      Highlight 'Es wirkt falsch' ist sehr diplomatisch ausgedrückt.
      Es ist bigott und verlogen bis zum arsch und zurück.
      6 1 Melden
    • Hops 16.06.2016 09:36
      Highlight Doch wonderwhy, ich hoffe sie sind irgendwo in ihren dunklen Herzen betroffen :). Noch mehr hoffe ich aber, dass diese Leute sich grundlegend Gedanken zu Ihrer Haltung und ihren Taten machen.
      3 0 Melden
  • Donald 15.06.2016 11:27
    Highlight Naja, wenn es in der Verfassung steht... was soll sie machen? Soll ich meine Arbeit niederlegen, wenn mir ein Teil der Firmenstratgie nicht passt?
    70 27 Melden
    • moimoimoi 15.06.2016 11:39
      Highlight Wenn dir die politik deines arbeitgebers nicht zusagt, könntest du die stelle wechseln ;-)
      52 21 Melden
    • Alex_Steiner 15.06.2016 12:08
      Highlight @Donald: Öhm... wäre eine möglichkeit ja...
      Vielleicht hilft dir das weiter: https://de.wikipedia.org/wiki/Streik
      10 24 Melden
    • Fabio74 15.06.2016 13:09
      Highlight DasGesetz vertreten ist das eine, abrer es braucht dazu nicht die Aussagen, Gleiche Rechte seien eine Gefahr.Und nun Betroffenhrit heucheln ist nur widerlich.
      34 4 Melden
    • Ylene 15.06.2016 13:21
      Highlight In der US Verfassung stand nur, dass die Ehe eine Verbindung zwischen Mann und Frau ist. Punkt. Es stand nie drin, dass die Staatsanwältin Homo-Ehen öffentlich als Gefahr für die Gesellschaft bezeichnen muss, wie sie das fröhlich vor 2014 getan hat. Das ist ja wohl ein Riesenunterschied. (Zudem war in einigen Staaten der USA auch mal verboten, dass Angehörige unterschiedlicher Rassen heiraten dürfen - was mit dem Urteil zu Loving v. Virginia aufgehoben wurde).
      32 2 Melden
    • droelfmalbumst 15.06.2016 13:25
      Highlight ja genau.. einfach mal streiken.. hilft sicher (y)
      13 0 Melden
    • Donald 15.06.2016 13:43
      Highlight Also streike ich jetzt einfach bis der VR die Strategie so anpasst, wie ich sie gern hätte? Und jeder andere in der Firma macht das auch, aber die Strategie kann nie allen passen...
      5 13 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.06.2016 11:19
    Highlight Auch diesmal wieder Anderson Cooper natürlich, wer sonst? ;)
    12 30 Melden
    • moimoimoi 15.06.2016 11:40
      Highlight es gibt noch andere. schau dir zB den kommentar von john oliver an
      18 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2016 11:56
      Highlight Ja der ist auch immer gleich zur Stelle wenn es darum geht ein Unglück oder Amoklauf politisch auszuschlachten... Fand ihn mal besser :/
      17 52 Melden
    • Fabio74 15.06.2016 13:11
      Highlight Was heisst ausschlachten? er konfrontiert eine Heuchlerin mit ihren vergangenen Aussagen. Ist nichts als richtig.
      Trump schlachtet das Attentat aus mit seinen dämlichen Vorschlägen.
      30 8 Melden
    • Dä Mö 15.06.2016 14:00
      Highlight Also ich seh' da nichts von Ausschlachtung, nur puren Menschenverstand!
      11 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2016 15:45
      Highlight Eben Fabio...Wenn der Trump dieses Thema für seinen Wahlkampf nutzt findest du das daneben und ein ausschlachten...Liegt aber nicht daran dass er mehr ausschlachtet als z.B. Oliver. Nur passt dir eben Olivers Meinung mehr als die von Trump (ist auch völlig legitim, nur schlachten eben beide das Ereigniss aus)
      6 2 Melden
    • Fabio74 15.06.2016 16:34
      Highlight Nein es ist nicht in Ordnung Politik auf Leichen zu machen.
      Aber: Cooper konfrontiert eine Heuchlerin mit Aussagen aus ihrer Vergangenheit. Jahrelang gegen Schwule sein und jetzt sich anbiedern, ist eklig.
      Trump aber hetzt gegen ganze Bevölkerungsteile. Redet von Einwanderung verhindern, obwohl der Täter in NYC geboren wurde und somit US Bürger ist.
      Man kann wenn man will die Unterschiede sehen
      7 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.06.2016 17:28
      Highlight Du willst eben nicht sehen, dass eine Hetze gegen "Schusswaffenbesitzer" eben auch eine Bevölkerungsgruppe trifft (halt eben eine zu der du dich weniger solidarisch verbunden fühlst als zu LGBT) und auch Gegner von z.B. Homo-Ehen unterschwellig auf eine Ebene mit Amokläufern zu stellen würde ich als hetzerisch bezeichnen.
      1 5 Melden
    • Fabio74 15.06.2016 18:58
      Highlight Sorry jetzt wirds absurd, was du schreibst..
      Gegen Schusswaffenbesitzer wird gehetzt? wo denn? Waffen sind zum töten erfunden worden. die sexuelle Neigung sucht sich keiner aus, und tötet auch nicht.
      Es ist zu untersuchen warum ein dem FBI bekannter Mann in einem Supermarkt an so eine Waffe kommt und warum so einer bei einer Securityfirma arbeiten kann.
      Zweiter Punkt: Die Dame sagte die Ehe für alle wäre eine Gefahr für die Öffentlickeit. Zwischen dagegen sein und Menschen, die NUR die gleichen Rechte wollen, als Gefahr zu sehen, ist ein riesiger Unterschied.
      8 2 Melden

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