International

Neuer US-Umweltchef zweifelt menschlichen Einfluss bei Klimawandel an

09.03.17, 20:40 09.03.17, 21:27

Der neue Chef der US-Umweltbehörde EPA ist nach eigenen Worten nicht davon überzeugt, dass durch den Menschen verursachte CO2-Emissionen hauptverantwortlich für den Klimawandel sind.

«Die genaue Messung der Folgen menschlicher Aktivitäten für das Klima ist etwas sehr schwieriges, und es bestehen grosse Meinungsverschiedenheiten über das Ausmass ihres Einflusses», sagte Scott Pruitt am Donnerstag dem Sender CNBC. Der Kongress solle jetzt entscheiden, ob CO2-Emissionen tatsächlich so schädlich seien, dass sie reguliert werden müssten.

«Schlechter Deal.»

Pruitt zum Pariser Klimaschutzabkommen

Pruitt hat bereits als Justizminister des Bundesstaates Oklahoma mehrmals gegen die Auflagen der Umweltbehörde geklagt, die er nach dem Wahlsieg von Präsident Donald Trump jetzt leitet. Nach einem Urteil des Obersten Gerichts 2007 hatte die EPA CO2-Emissionen und fünf andere Treibhausgase zu Luftschadstoffen erklärt.

Nach Ansicht Pruitts gab die Gerichtsentscheidung der EPA nicht das Recht, die CO2-Emissionen zu regulieren. Dazu bedürfe es einer Entscheidung des Kongresses.

Pruitt sagte CNB ausserdem, das Pariser Klimaschutzabkommen sei ein «schlechter Deal». Der Vertrag hätte der Zustimmung des Senats bedürft. Trump hatte im Wahlkampf das 2015 von fast 200 Ländern geschlossene Abkommen als «schlechten Vertrag» bezeichnet und den Ausstieg der USA angekündigt. Seither hat er sich dazu jedoch kaum noch geäussert.

Wissenschaftler sind sich weitgehend darin einig, dass die Nutzung fossiler Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle Hauptursache für den Klimawandel ist. (sda/reu)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
64
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
64Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 3fuss 10.03.2017 13:46
    Highlight CO2 ist definitiv kein Luftschadstoff.
    Es ist ein Lebenselexir für alles Leben.
    Scott Pruitt beweist die Urteilskraft, die für seine Aufgabe bitternötig ist, einhergehend mit vorbildlichem Rückgrat.
    Den IPCC-Palaveri denkfaul und opportunistisch nachzuplappern, wäre für ihn viel leichter gewesen.
    3 5 Melden
    • Fabio74 10.03.2017 15:22
      Highlight Wie einfach und plump die Welt ist in deinem Augen.
      2 3 Melden
    • Fabio74 10.03.2017 19:14
      Highlight Es ist leicht für die Öllobby zu arbeiten und weiterhin zu verbrennen als gäbs kein morgen, anstatt das Hirn zu benutzen und zu schauen, dass wir weg kommen von fossilen Brennstoffen.
      2 0 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 20:25
      Highlight @Fabio: Ich unterstütze die Absicht langfristig die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren, aber aus geostrategischen Gründen. Je unabhängiger Europa von den OPEC-Ländern ist, desto besser.
      0 1 Melden
  • rodolofo 10.03.2017 11:28
    Highlight Alles was diese Wissenschaftler sagen, sind doch Fake-News!
    Glaubt alles, was der Orange Ballon-Mann sagt!
    Ironie-Modus Off.
    Der Orange Ballon-Mann mit dem Fake-Hair und seine Freunde lassen immer wieder mal einen Test-Ballon steigen, damit sie sehen können, wie weit sie gehen können mit ihren Lügen und Verleumdungen und mit ihrer Hetze gegen Leute, die es noch wagen, eigenständig zu denken!
    Wir leben im zunehmend dunkler werdenden Zeitalter der Rechtsnationalen Inquisition:
    Wer die Glaubens-Sätze der Rechtsnationalen nachbetet, zeigt, dass er oder sie sich der Neuen Welt-Ordnung unterwirft...
    3 1 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 13:50
      Highlight Hier ist der inquisitorische Glaubensatz die Mär von der menschengemachten Klimakatastrophe.
      Dabei ist ganz offensichtlich, dass eine Klimaerwärmung keine Katastrophe ist, und dass der Klimawandel ein ganz natürliches Phänomen ist.
      2 6 Melden
    • Gummibär 10.03.2017 15:23
      Highlight Ob menschengemacht oder nicht, wird eine generelle Klimaerwärmung für eine ganze Menge Leute katastrophale Auswirkungen haben.
      Ich gebe Dir gerne recht,dass es der NATUR schlussendlich gleichgültig ist ob Kohlenstoff gebunden im Boden liegt, von Kühen als CO2 ausgeatmet wird oder von Autos in Kinderwagen auf dem Gehsteig geblasen wird, weil die NATUR auch ganz ohne Menschen gut zurecht kommt.
      Die Dreckwolken über Grossstädten und Industriezentren haben allerdings direkte Einwirkung auf das Wohlbefinden der Bewohner und ich sehe keinen Grund diese Wolken zu vergrössern.
      5 0 Melden
    • Fabio74 10.03.2017 15:25
      Highlight @3fuss für die betroffenen Millionen Menschen ist es ein Problem. Und für jene wo die Flüchtlinge Zuflucht suchen.
      Und für dich wenn dir der Fels auf den Kopf knallt weil der Permafrost weg ist
      3 0 Melden
    • rodolofo 10.03.2017 15:44
      Highlight 3fuss fühlt sich sicher.
      Dabei ist sein Ökologischer Fussabdruck so gross, dass wir 3 Erden bräuchten, um seine Bedürfnisse zu befriedigen.
      Wir haben aber nur eine!
      Und zum Glück im Unglück verbrauchen die Afrikaner noch nicht so viele Ressourcen wie die aufstrebenden Chinesen!
      Also, wenn wir nicht bald abbremsen und von einem quantitativen auf ein qualitatives Wachstum umschwenken, dann knallt's!
      Die Ökosysteme und die Gesellschaften kollabieren. Immer mehr kollabieren bereits vor unseren Augen!
      Aber Ignoranten wie 3fuss wollen das nicht sehen! Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss...
      3 4 Melden
  • pamayer 10.03.2017 01:05
    Highlight In einem Kommentar auf Watson gelesen: 2 Garagen, in der einen befindet sich ein Auto. Motor aus. In der anderen ein Auto mit laufendem Motor.
    Wo fühlt man sich als Mensch wohler?
    That's it.
    Müsste mit Pruitt mal durchführen. Nur so 2 Minuten pro Garage.
    27 8 Melden
    • Ragnarok 10.03.2017 11:11
      Highlight Egal wie man zum Thema Klimawandel steht, dieser Vergleich ist wohl etwas vom dämlichsten was ich je gelesen habe.

      Bitte Watson bring doch mal etwas Produktives z.B. wie Krill CO2 bindet und durch die Häutungen so den CO2 Gehalt reduzieren kann. Daran forschen schweizer Forscher im südlichen Polarmeer. Aber anstatt bringt ihr was ein Mister Pruitt intelligentes gesagt hat und dann kann ich noch viel intelligentere Kommentare wie den von „pamayer“ lesen, mol danke
      3 4 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 13:50
      Highlight Die Erde ist keine Garage.
      2 2 Melden
  • Platon 10.03.2017 00:33
    Highlight "weitgehend darin einig..." 97% der Wissenschaftler sind fast alle. Die anderen drei Prozent sind von der Ölbranche finanziert, also von Trumps Freunden.
    29 12 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 13:55
      Highlight Die 97% verlieren den Job, wenn sie ihre Meinung ändern.
      Also spielt es keine Rolle.
      Und überhaupt: Tatsachen lassen sich von Umfragen und Abstimmungen nicht verunsichern.
      3 3 Melden
    • Fabio74 10.03.2017 19:16
      Highlight @3fuss: Für wen lobbyierst du?
      Tatsachen ist was dir in den KRam passt?
      1 1 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 20:34
      Highlight @Tatsache ist, wo 100.000 % von allen Menschen der Erde zu allen Zeiten dasselbe feststellen.
      Z.B. dass es eine Sonne gibt.
      1 1 Melden
  • Eagle21 09.03.2017 23:45
    Highlight Ich "glaube" auch an den menschgemachten Klimawandel, aber eben - für mich als Laien ist es eine Glaubensfrage. Als Wissenschaftler finde ich aber, dass man Skeptiker nicht gleich als Leugner bezeichnen sollte - ausser bei historisch abgeklaerten Sachverhalten wie dem Holocaust. Dass der Klimawandel menschgemacht ist, koennte in 10 Jahren gut widerlegt sein --> siehe Waldsterben. Und nicht vergessen: Sehr viele Leute profitieren heute von der Angst vor diesem Klimawandel.
    16 32 Melden
    • chabacha 10.03.2017 09:29
      Highlight Das mit dem Waldsterben hätte ich jetzt aber gerne erklärt. Was genau wurde da widerlegt?
      7 8 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 14:06
      Highlight @chabacha: Die Prognose.
      Vor 30 Jahren haben mir Wissenschafter vorgerechnet und eine 100-prozentige Prognose gemacht: Du gehörst zur letzten Generation von Kindern, die noch lebendige Bäume und Wälder sehen dürfen. Es wurde allen Ernstes täglich unüberhörbar immer wieder behauptet, der saure Regen würde bis allerspätestens in 25 Jahren den letzten Schweizer Baum abgetötet haben. Heute hat die Schweiz mehr Wald als damals, nicht wegen dem Umweltschutz, sondern weil weniger Holz geschlagen wird, weil sich das wirtschaftlich weniger lohnt.
      Seither glaube ich keiner Prognose mehr.
      4 4 Melden
    • chabacha 10.03.2017 14:53
      Highlight Ich sehe Ihren Punkt aber ein bisschen differenzieren müssen wir schon. 100 %-Prognosen gibt es nicht. Das wissen Journalisten vielleicht nicht, ganz sicher aber Wissenschaftler. In Ihrem Beispiel geht es um eine Prognose basierend auf einer linearisierten Entwicklung, die gilt nur, wenn sich an den Bedingungen nichts ändert. Die Bedingungen (namentlich die Luftqualität) haben sich aber recht stark geändert. Solcherlei Prognosen oder Szenarien können folglich nicht so (ex-post) interpretiert werden, wie Sie das hier tun.
      2 1 Melden
    • chabacha 10.03.2017 14:59
      Highlight Ausserdem ist das Waldsterben nicht vom Tisch, es hat sich nur verlangsamt. Der wichtigste Punkt ist aber, dass Sie die Waldquantität nicht mit der Waldqualität verwechseln sollten. Während erstere (je nach Indikator) eher gestiegen ist, ist die zweitere zum Teil stark gesunken. Es steht Ihnen natürlich weiterhin frei, zu glauben was Sie wollen, aber diese Punkte schienen mir recht wichtig.
      6 1 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 15:16
      Highlight @chabacha: Eine Prognose ist nichts anderes als Kaffeesatz lesen. Es spielt gar keine Rolle, wer sie wie macht. Entscheidend ist, dass sie unbraubar sind. Schon nur weil für jede Prognose, die es gibt auch eine gegenteilige existiert. Hinterher hat schon einer gestimmt. Aber es ist total zufällig, welche das sein wird.
      Und: dem Wald kann es nicht wirklich schlecht gehen, wenn er wächst und sein Wildbestand auch, was der Fall ist.
      3 3 Melden
    • chabacha 10.03.2017 16:28
      Highlight Sie verstehen das Wesen einer Prognose falsch. Es geht hier nicht um Wahrsagerei, sondern ums profane Weiterziehen einer effektiven Entwicklung und die ist, wie schon gesagt, abhängig von der Konstanz der Bedingungen.
      Ihre Argumentation (zum Wald) ist ausgesprochen schwach. Die Entwicklung des Wildbestands hat ausserdem eher mit Hege, Pflege, Winterfütterung und schlechter Regulation zu tun als mit dem Wald.
      3 0 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 18:31
      Highlight @chabacha: Du sagst es ja! Und merkst es nicht. Eine Prognose gilt unter willkürlich bestimmten Voraussetzungen, z. B. dass die Bedingungen konstant bleiben.
      Dumm nur, dass nichts bleibt, wie es ist und keiner weiss, was sich wie zukünftig ändern wird. Das macht jede Prognose zu einer Spekulation. Prognosen sind eine pseudowissenschaftliche Variante der Weissagungen aus der Antike. Statt im Flug der Schwalben, lesen wir heute die Zukunft in den Kurven eines Diagrammes. Erstaunlich, wie wesensähnlich der Flug und die Kurve sind, und dass die Trefferquoten beider Methoden gegen Null tendieren.
      1 4 Melden
    • chabacha 11.03.2017 13:21
      Highlight Sie wollen es wirklich nicht verstehen? Methodenkritik ist immer angebracht, aber dafür braucht es auch Methodenkenntnis!
      Eine Prognose sagt; wenn wir X nicht stoppen, passiert Y. X wird darauf in der Tat gestoppt und Y passiert nicht. Sie haben es sicherlich schon wieder überlesen, aber genau dieses Verhalten war ebenso Teil der Prognose. Natürlich kann dieser Sachverhalt aber auch auf Irrtümern und Zufällen fussen, oder halt eben auch nicht. Wenn man nun hier Kritik anbringen möchte, bräuchte man vielleicht auch ein bisschen was an Argumenten!
      0 0 Melden
    • 3fuss 11.03.2017 14:54
      Highlight @chabacha: Wenn der resultierende Sachverhalt auf Irrtümern und Zufall fusst, wie Du sagst, dann war die richtige Prognose nur aus Zufall oder Irrtum richtig. D.h. die Prognose war so gut, wie richtig gewürfelt. Einer Prognose, die diesen Namen verdient, würde das jedoch nie widerfahren.
      Prognosen sind akademisch verkleidetes Rätselraten.
      Dass kann nicht anders sein. Welche Methoden auch immer zur Anwendung kommen, Prognosen versuchen die Zukunft vorauszusagen, was aber unmöglich ist. Es verwundert also nicht, wenn das selten gelingt.
      2 1 Melden
  • atomschlaf 09.03.2017 23:17
    Highlight Sehr vernünftig. Bald machen nur noch die regulierungssüchtigen Europäer und die leichtgläubigen Schweizer bei diesem fake Theater mit.
    Zeit, dass unsere Bundesbehörden und Parlamentarier endlich aufwachen und dieser unsinnigen und wohlstandsgefährdenden "Klima"-Politik ein Ende setzen.
    25 85 Melden
    • Nick Name 10.03.2017 00:04
      Highlight Welchen "Wohlstand" von wem genau gefährdet die Klimapolitik? Und worauf beruht dieser "Wohlstand"?
      35 9 Melden
    • Holy Crèpe 10.03.2017 00:08
      Highlight Wohlstandsgefährdend wirds erst, wenn gewisse fossile Brennstoffe langsam ausgehen;)
      28 8 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 10.03.2017 00:08
      Highlight Ernsthaft?
      13 7 Melden
    • Walter Sahli 10.03.2017 00:23
      Highlight Unsinnig ist in erster Linie, wie wir die einzigen flüssigen Kohlenstoffreserven, die wir haben, verschwenden. Schlussendlich spielt es gar keine Rolle, ob der Klimawandel menschengemacht ist oder nicht. Tatsache ist, dass der Wandel stattfindet, und dass wir das übriggebliebene Erdöl besser verwenden können, als es in ineffizienten Motoren hauptsächlich in Wärme zu verwandeln.
      33 7 Melden
    • Platon 10.03.2017 00:27
      Highlight Sprachlos
      19 6 Melden
    • Sapere Aude 10.03.2017 00:56
      Highlight Noch so ein Klimalügner der sich ernsthaft auf die Vernunft beruft. Da hat eine erdrückende Mehrheit von Klimaforscher mittels wissenschaftlich anerkannten Methoden bewiesen, dass die momentane Erwärmung grossteils vom Mensch verursacht wurde und du tust dies als "Fake Theater" ab. Wenn dann die ersten Klimaflüchtlinge kommen, weil das zwei Grad Ziel nicht erreicht werden konnte, wirst du wohl von Wirtschaftsflüchtlingen sprechen. Deinen Irrglauben will ich dir ja nicht verbieten, aber bitte berufe dich nicht weiter auf die Vernunft, die scheint bei dir endgültig abhanden gekommen zu sein.
      48 12 Melden
    • Fabio74 10.03.2017 06:53
      Highlight Warten wir ab, verbrennen alle fossile Brennstoffe, bestätigrn dass der Mensch trotz Intelligenz das dümmste Wesen auf dem Planeten ist.
      Gletscherschmelze, verschwindender Permafrost, steigende Meeresspiegel und somit Millionen Flüchtlinge alles kein Problem?
      12 4 Melden
    • FrancoL 10.03.2017 10:15
      Highlight Das Schlimme ist nicht in erster Linie Dein verquerter nicht belegbare Glaube, das Schlimme ist dass Du die Vernunft bemühst, genau die Vernunft die Du in praktisch keinem Deiner Posts je zum tragen bringst. Lass es bleiben mit der Vernunft, mit der hast Du null und nichts am Hut.
      7 3 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 15:33
      Highlight @Sapere Aude: Du schriebst:"Da hat eine erdrückende Mehrheit von Klimaforscher mittels wissenschaftlich anerkannten Methoden bewiesen ..."
      Da steckt ein Widerspruch in sich.
      Ein Beweis erfordert keine Mehrheitsmeinung. Und eine Mehrheitsmeinung ist nicht hinreichend für einen Beweis.
      In der Wissenschaft gibt es viele Beispiele, wo eine überwältigende Mehrheit sich absolut einig war, aber komplett im Irrtum. Stichwort Tabakklistir, oder dass Magengeschwüre nicht durch Krankheitskeime hervorgerufen werden können, dass Zeit absolut sei, dass Physik ausnahmslos streng deterministisch sei, etc.
      2 4 Melden
    • Sapere Aude 10.03.2017 18:23
      Highlight 3fuss, worin besteht nun der Widerspruch genau? Die Gültigkeit eines Modelles oder einer Theorie in der Wissenschaft hängt neben der Methodik gerade auch von der Akzeptanz dieser in der wissenschaftlichen Gemeinschaft ab. Dass die Wissenschaft auch mal irrt, ist logisch und Teil der Forschung. Nur weil die Wissenschaft in anderen Bereichen irrt, heisst dies nicht, dass diese sich auch beim Treibhauseffekt ebenso der Fall ist. Die Beweislast liegt bei denjenigen, die den menschlichen Einfluss leugnen.
      3 2 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 19:01
      Highlight @Sapere: Logo, die Beispiele von Irrtümern belegen die Ungültigkeit der Klimakatastrophenreligion nicht, sondern, dass Wissenschafter sich alle zusammen irren können.
      Der Widerspruch besteht darin, dass die Bildung einer Meinungsmehrheit eben gerade keine anerkannte wissenschaftliche Methode ist zur Verifizierung von wissenschaftl. Thesen.
      Die Gültigkeit einer wissenschaftlichen These hängt ganz klar nicht von der Akzeptanz unter den Wissenschaftern ab. Galileos heliozentrisches Weltbild war gültig, obwohl es auf keinerlei Akzeptanz stiess. Mehr Akzeptanz bringt bloss mehr Popularität.

      0 2 Melden
  • mikel 09.03.2017 22:52
    Highlight Es tut schon weh zu lesen dass es noch immer Menschen gibt, die sowas behaupten. Und dann noch einer, der mit so grosser Macht ausgestattet ist. Kann mir das jemand erklären?
    39 20 Melden
    • FrancoL 09.03.2017 23:15
      Highlight Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist auch die Umwelt eine "dealbare" Sache.
      Unbegrenzt heisst eben ohne Grenzen, masslos und das ist der Leader den eine Mehrheit der westlichen Welt bestimmt hat, unverständlich aber wahr. Wir Europäer täten gut uns von den USA zu emanzipieren und das so schnell wie möglich.
      33 12 Melden
    • atomschlaf 09.03.2017 23:18
      Highlight Ja, die Amis haben richtigerweise erkannt, dass man auf Basis unbewiesener Thesen keine Politik machen sollte.
      23 61 Melden
    • FrancoL 09.03.2017 23:37
      Highlight @atomschlaf; Ale würde den Amis eine eineindeutig unterlegte These etwas sagen oder sie gar von Ihren Interpretationen abhalten. Etwas sehr lächerlich und etwas sehr ideologisch Dein Einwand, naja Dich wird es wohl nicht treffen nicht hart treffen, die Jüngeren dafür um so mehr.
      22 8 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 10.03.2017 00:17
      Highlight Hallo atomi. Hast mich vermisst? Ich dich auch nicht, wie ich feststellen muss. Immernoch der gute alte Aluhut. Klimawandel gibts also nicht? Du weisst aber, dass Wetter nicht gleich Klima ist, oder? Ea stimmt, dass es noch immer kalte Monate gibt, das klima erwärmt sich trotzdem. Und spätistens ab dem Zeitpunkt, ab dem man Trump zustimmt, sollte man sich zumindest Gedanken machen über die eigene Einstellung.
      In Liebe,
      Louie
      30 10 Melden
    • Platon 10.03.2017 00:30
      Highlight Inwiefern unbewiesen? 95% Wahrscheinlichkeit, dass der Klimawandel menschgemacht ist reichen dir noch nicht? Wir wären noch im Mittelalter mit so einer Haltung zur Wissenschaft...
      30 14 Melden
    • atomschlaf 10.03.2017 08:03
      Highlight @Louie: Natürlich gibt es Klimawandel. Gab es schon immer und wird es auch immer geben bis die Sonne sich zu einem roten Riesen aufbläht und die Erde versengt.
      Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass mit unbewiesenen Thesen, manipulierten Daten, fragwürdigen Modellen und viel Propaganda eine nicht vorhandene Wissenschaftlichkeit suggeriert wird.
      10 16 Melden
    • Platon 10.03.2017 09:26
      Highlight @atomschlaf
      Ich nehme nun mal ganz salopp an du bist kein Wissenschaftler?
      9 8 Melden
    • chabacha 10.03.2017 09:37
      Highlight @ Atomschlaf: Ich unterstelle ihnen jetzt mal ein riesiges Informationsdefizit. Mein Helfersyndrom nötigt mich, Ihnen ein bisschen Literatur zuzustellen. Am Besten fangen Sie bei Karl Popper an, der ist leicht zu verstehen. In seinem Werk sollten Sie spezielles Augenmerk darauf legen, wie das mit dem Beweisen von Theorien funktioniert. Sie werden bald feststellen, dass man Theorien nicht beweisen kann, nur falsifizieren (das bedeutet widerlegen).
      10 6 Melden
    • Grigor 10.03.2017 09:54
      Highlight @atomschlaf: Auch wenn die Mühe wahrscheinlich vergebens ist? Auf welche Beweise oder Indizien stützt du deine These? Weil die der menschliche Klimawandel wie oben mehrmals geschrieben wissenschaftlich nachvollzogen werden kann, sind deine Behauptungen die einzigen die keine Legitimation haben. Also aufgrund deiner Begründung solltest du dir selbst vielleicht besser nicht glauben.
      9 6 Melden
    • rodolofo 10.03.2017 11:40
      Highlight @ atomschlaf
      So viele liebe Menschen geben sich so viel Mühe mit Dir!
      Hoffentlich weisst Du das auch zu schätzen!
      Ich möchte mich diesen aufrichtigen Bemühungen anschließen:
      Natürlich gab es den Klimawandel schon immer!
      Eiszeiten folgten auf Warmzeiten und umgekehrt.
      Neu an der gegenwärtigen Klima-Erwärmung ist aber, dass sie vom Menschlichen Einfluss verstärkt wird!
      Wir haben es also mit einer Mensch-gemachten Beschleunigung zu tun, welche die ganze Natur zu enormen Anpassungsleistungen nötigt!
      Eine Anpassungsleistung (unter vielen) wäre, diese Veränderungen mit Lenkungs-Abgaben abzubremsen.
      6 4 Melden
    • Grigor 10.03.2017 12:06
      Highlight Atomschlaf wird sich nicht mehr melden. Es geht jetzt um Fakten, da wird provozieren grundsätzlich schwierig.
      6 1 Melden
    • FrancoL 10.03.2017 12:34
      Highlight Rodolfo stellt es richtig dar; es geht nicht um Kliamveränderungen die langsam in Tausenden von Jahren geschehen, sonder um die exponentielle Beschleunigung durch Menschenhand.
      5 1 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 15:48
      Highlight Atomschlaf hat natürlich recht.
      Es ist ja noch viel schlechter bestellt um die Mär von anthropogenen, globalen Erwärmung.
      Denn diese "Theorie" ist überhaupt nicht wissenschaftlich. Sie ist ein modernes apodiktisches Dogma.
      Damit eine Theorie eine wissenschaftliche ist, muss sie dergestalt sein, dass sie falsifizierbar ist.
      Das Dogma von der anthropogenen, globalen Erwärmung aber lässt sich grundsätzlich nie und nimmer falsifizieren. Weil man das Klima nicht kontrolliert mit und ohne menschl. Einfluss messen kann. Es ist keine wissensch. Behauptung, wie die biblische These der Apokalypse auch.
      3 6 Melden
    • rodolofo 10.03.2017 16:00
      Highlight Auch die Verwendung von "Wissenschaft" und von akademischen Wörtern, wie "falsifizierbar" ändert nichts daran, dass Du Humbug erzählst!
      Der Zusammenhang zwischen der enormen Freisetzung von CO2 durch die Verbrennung von nicht erneuerbarem Erdöl, durch die Abholzung der Urwälder und durch den Abbau der Humus-Schicht durch Raubbau-Landwirtschaft ist wissenschaftlich zweifelsfrei erwiesen!
      Ebenso sind kumulative Effekte nachgewiesen, welche die Erwärmung verstärken.
      Daraus ergeben sich Konsequenzen für die Politik:
      Verstärkte Internationale Kooperation muss lenkend eingreifen und Ziele festlegen!
      7 2 Melden
    • chabacha 10.03.2017 16:34
      Highlight @3fuss: Sie irren sich in ausgesprochen vielerlei Hinsicht. Eine Theorie kann selbstverständlich nicht nur in einem "echten" Experiment dergestalt operationalisiert werden, dass sie falsifiziert werden kann. Ich sehe, dass Sie sich gar nicht dafür interessieren, aber es gäbe in der Tat allerhand erhellender Literatur zum Thema.
      1 1 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 18:15
      Highlight @chabacha:
      Eine wissenschaftliche These beschreibt ja immer eine Wirkweise. Genau die muss man objektiv beobachten können, wenn man Wissenschaft betreiben will, egal, ob dazu ein Experiment nötig ist, oder nicht.
      Bei der Klimadebatte geht es um die Temperatur und den Einfluss des Menschen. Also muss man die Temperatur messen einmal mit und einmal ohne den Einfluss des Menschen, um die Mär von der anthropogenen, globalen Erderwärmung falsifizieren zu können. Die Klimasimulationen können dieses Experiment nicht ersetzen! Als chaotisches System ist das Klima prinzipiell nicht voraussagbar.
      0 4 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 18:39
      Highlight @Rodolofo: Du zitierst lauter unbewiesener Behuptungen und Vermutungen. Nichts davon ist Fakt. Selbst das IPCC schrieb in ihrem Bericht, dass die These von der menschengemachten Erderwärmung nur eine Vermutung ist. Allerdings formulierte sie es etwas verklausuliert und schrieb, dass die Klimaerwärmung mit hoher Wahrscheinlichkeit menschengemacht sei.
      Was wahrscheinlich ist, das ist eben nur zum Schein wahr und ist nicht wirklich, sondern nur vermutlich, also vielleicht, oder auch nicht.
      2 3 Melden
    • FrancoL 10.03.2017 19:38
      Highlight @3fuss; Die hohe Wahrscheinlichkeit als eine Vermutung hinzustellen ist doch ordentlich beschränkt.
      Wenn Du vom 3 Stock fällst wirst Du Dir mit hoher Wahrscheinlichkeit etliche Knochenbrüche holen und ist das nun auch eine Vermutung? Klar nein!
      Der Ausdruck hohe Wahrscheinlichkeit kann man in der Wissenschaft fast überall finden und IMMER wird damit die Aussage gestützt dass es NICHT um eine Vermutung geht, sondern um eine fast sichere Annahme.
      Ich schreibe in meinen Beurteilungs-Berichten sehr häufig von einer hohen Wahrscheinlichkeit und bis heute wurden diese Annahmen nie widerlegt.
      3 3 Melden
    • 3fuss 11.03.2017 10:13
      Highlight @Franco: Natürlich wurden Deine Weissagungen nie widerlegt. Denn indem Du sagst, Ereignis A trete mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ein, hast Du gleichzeitig gesagt, das alle anderen Ereignisse ausser das Ereignis A mit einer tiefen Wahrscheinlichkeit einträten.
      Was nun immer auch passiert, Deine Weissagung war auf keinen Fall falsch.
      Jeder geübte Prophet kennt diesen Taschenspielertrick.
      0 1 Melden
  • FrancoL 09.03.2017 22:50
    Highlight «Schlechter Deal.»?

    Mit der Natur dealt man nicht,
    mit der Zukunft der nächsten Generationen dealt man nicht

    das wäre schon ein Grundprinzip das solche Individuen wie Pruitt begreifen sollten.
    44 9 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 15:50
      Highlight Selbverständlich dealt man nicht mit der Natur. Man beutet sie aus, um leben zu können, seit Jahrmillionen.
      0 4 Melden
    • Fabio74 10.03.2017 19:19
      Highlight @3fuss: Und wir verbrauchen zu viel Ressourcen als für den Planeten gesund sind.
      Aber gehe davon aus, dass dir das egal ist. Weil jetzt konsumieren ist geil, nach mir die Sintflut. Wer auf einer absaufenden Insel lebt hat Pech gehabt?
      2 1 Melden
    • 3fuss 10.03.2017 20:50
      Highlight @Fabio: Nein, niemand verbraucht zuviele Ressourcen. Auf der Erde werden genau so viele Menschen leben, wie sie ernähren kann. Der Mensch wird genau so viel Energie verbrauchen, wie er gerne verbrauchen will und kann. Da geht viel: die Sonne liefert viele Hunderte Male mehr Sonnenenergie als die gesamte Menschheit verbraucht. Thema Ressourcen: werden welche knapp, dann wird Ersatz erfunden: z.B. ersetzte Erdöl das Walfischöl in Lampen.
      Nach Deiner Milchbüchlirechung gibst Du im Jahr zehn mal mehr Geld aus im Jahr, als Dir zusteht. Also verschenke 90 % Deines Lohnes an die Ärmsten dieser Welt!
      0 1 Melden
    • FrancoL 10.03.2017 22:23
      Highlight @3fuss; Wieso schreibst Du so viele Zeilen ohne etwas zu sagen, wäre da eine leere Einlage nicht viel ökonomischer?
      1 0 Melden
  • Pius C. Bünzli 09.03.2017 22:40
    Highlight Na klar Politiker die TV Sendungen als Quellen benutzen haben mehr Ahnung als Wissenschaftler. Leuchtet ein
    44 11 Melden

Ausgerechnet er: US-Präsident Trump ruft zu Ruhe und Mässigung in Nahost auf

US-Präsident Donald Trump hat angesichts der Unruhen in Nahost nach seiner Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels zu «Ruhe und Mässigung» aufgerufen. Er strebe eine dauerhafte Friedensvereinbarung in der Region an.

«Der Präsident hat Ruhe und Mässigung gefordert, und wir hoffen, dass die Stimmen der Toleranz die des Hasses übertönen», sagte Trumps Sprecher Raj Shah zu Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One, die Trump am Freitagabend (Ortszeit) zu einer …

Artikel lesen