International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hillary Clinton an der Iowa State Fair in Des Moines. Bild: Charlie Neibergall/AP/KEYSTONE

Oops! Clinton versendete tatsächlich als «vertraulich» eingestufte Mails von ihrem Privat-Konto

Von den bislang bereits 3500 veröffentlichten Mails aus Clintons Amtszeit von 2009 bis 2013 sind 63 Mails im Nachhinein als vertraulich eingestuft worden. Vertraulichkeitsniveau: «Sehr niedrig». 

18.08.15, 03:01 18.08.15, 09:30


Die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat in ihrer Zeit als Aussenministerin über ihr privates E-Mail-Konto auch vertrauliche Informationen verschickt oder erhalten. Das ergab eine Sichtung durch das US-Aussenministerium.

Von den bislang bereits veröffentlichten 3500 E-Mails aus Clintons Amtszeit von 2009 bis 2013 seien 63 im Nachhinein als in irgendeiner Form vertraulich eingestuft worden, sagte der Sprecher des Aussenministeriums, John Kirby am Montag in Washington. Bei den meisten dieser E-Mails handele es sich um ein «sehr niedriges Niveau» der Vertraulichkeit.

Laut Kirby werden im Zuge der Prüfung des übrigen elektronischen Schriftverkehrs aus Clintons Amtszeit voraussichtlich weitere E-Mails als vertraulich eingestuft. Der Fernsehsender Fox News hatte unter Berufung auf einen mit der Angelegenheit vertrauten Behördenvertreter berichtet, bislang seien bei der Sichtung bereits 305 E-Mails als potenziell vertraulich bewertet worden.

Kirby bestätigte, dass diese E-Mails nun vom Geheimdienst überprüft würden. Dies bedeute nicht, dass sie alle letztlich auch als vertraulich eingestuft würden.

Wahlkampf überschattet

Clinton gilt als Favoritin bei den US-Demokraten für die Präsidentschaftskandidatur. Ihr Wahlkampf wird aber durch die E-Mail-Affäre überschattet. Clinton hatte im März zugegeben, dass sie in ihrer Zeit als Aussenministerin eine private E-Mail-Adresse benutzte. Von den insgesamt 62'320 E-Mails aus dieser Zeit händigte Clinton 30'490 an das Aussenministerium aus. Sie sollen bis Januar komplett gesichtet und so weit zulässig veröffentlicht werden.

Clinton hatte erklärt, die übrigen 31'830 E-Mails aus ihrer Amtszeit seien privater Natur. Die oppositionellen Republikaner werfen ihr vor, die private Adresse benutzt zu haben, um ihre Korrespondenz unter Verschluss zu halten. Clinton erklärte dagegen, sie habe dies getan, um ein einziges Smartphone benutzen zu können.

Noch Ende Juli hatte Clinton gesagt, sie sei «zuversichtlich», dass sie «nie irgendwelche Informationen, die damals als vertraulich eingestuft waren», per E-Mail versendet oder empfangen habe. (sda/afp)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

Gemäss neusten Informationen der Nachrichtenagentur Associated Press wurden nicht nur Kinder, sondern auch Kleinkinder und Babys an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt und in mindestens drei Aufnahmestationen gebracht.

Das ist zu viel für die bekannte US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow. In der Sendung am Dienstag brach sie vor laufender Kamera in Tränen aus, als sie die Meldung über zurückgelassene Babys lesen sollte.

«Könnt ihr eine Grafik einblenden?», fragte die …

Artikel lesen