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epa06087691 Gun control advocates rally outside the National Rifle Association (NRA) to call attention to what they called the organization's 'incendiary and racist actions' in Fairfax, Virginia, USA, 14 July 2017. The activists are scheduled to march from NRA headquarters to the Department of Justice in Washington, DC.  EPA/JIM LO SCALZO

Schülerinnen protestieren gegen die NRA. Bild: EPA/EPA

Marsch statt Massaker – Der Aufstand der US-Teenager gegen Trump in 4 Punkten

«Entweder seid ihr mit oder gegen uns»: Nach dem jüngsten Schul-Massaker haben die Studenten die Nase voll. Sie wettern gegen die NRA – und planen eine landesweite Aktion. 

19.02.18, 03:25 20.02.18, 17:05
Adrian Müller
Adrian Müller



Genug ist genug! Die Überlebenden des Highschool-Massakers von Parkland machen mobil gegen die laschen US-Waffengesetze – und gegen Präsident Trump.

Der jüngste Amoklauf mit 17 Toten müsse DER Wendepunkt sein. «Entweder seid ihr Politiker mit uns oder gegen uns. Wir verlieren hier unsere Leben, während die Erwachsenen herumtrödeln», sagte Schüler Cameron Kasky auf CNN an die Adresse der Politiker. 

Cameron Kasky's Appell auf CNN.

Ihre Botschaft konnten die Teenager auf allen grossen US-Fernsehsendern verbreiten.

Und so wollen sie Druck aufsetzen: 

Kein Geld mehr von der NRA

Im Visier haben die Schüler insbesondere die US-Waffenlobby NRA. So soll die Organisation etwa US-Präsident Trump mit über 30 Millionen Dollar Wahlkampfspenden «gekauft» haben. In der Tat: Er werde die NRA nie im Stich lassen, sagte der US-Präsident später bei einer Rede. 

«Wenn ihr weiterhin Geldspenden von der NRA akzeptiert, verdient ihr bei den nächsten Wahlen ein Abzeichen der Schande! Ihr macht diese Massaker so erst möglich», so Kasaky weiter. 

Tatsächlich sind die Waffengesetze in den USA so was von absurd. In zahlreichen US-Bundesstaaten können Teenager mit 18 zwar ein Sturmgewehr wie die AR-15 kaufen, auf ein Bier müssen sie derweil noch bis 21 verzichten. 

Stolzer Waffenbesitzer zerstört seine AR-15:

Der Marsch fürs Leben

Die fünf Überlebenden wollen aber nicht einfach nur grosse Worte an die Fernsehzuschauer richten, sondern den Aufstand der US-Teenager gleich selbst anführen. Am 24. März planen sie einen landesweiten «Marsch fürs Leben» nach Washington, um Druck auf die Politiker auszuüben. 

«Die Menschen sagen, jetzt sei es nicht an der Zeit, über Waffengesetze zu diskutieren. Wir sagen nun wann. Am 24. März gehen in jeder Stadt dieses Landes die Schüler auf die Barrikaden», kündigt Kasaky an. 

Die prominenten Unterstützer

Auf sozialen Medien verbreitet sich der Hilferuf der Teenager rasend schnell. Ob Justin Bieber oder Alyssa Milano: Zahlreiche US-Promis haben bereits zugesagt, dass sie den Marsch fürs Leben unterstützen. 

Das sagt Trump

Donald Trump hat nach dem Amoklauf tunlichst vermieden, das Thema Waffengesetze anzusprechen. Stattdessen nutzte er den Amoklauf gar, um wegen der Russland-Affäre gegen das FBI zu schiessen. 

Und rief in einem Tweet die Schüler auf, auffällige Klassenkameraden zu melden. 

«Schämen Sie sich»: Die Wutrede auf die Reaktion von Trump geht schon viral. 

Angehörige nach Schulmassaker: «Trump, bitte tun Sie was!»

Video: watson

Mehrere Tote bei Schiesserei an Schule in Florida

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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Knety 19.02.2018 16:47
    Highlight Es scheint sich in den USA ein Mentalitätswechsel abzuzeichnen. Ich begrüsse diese Entwicklung sehr.
    4 0 Melden
  • reconquista's creed 19.02.2018 16:33
    Highlight Der Typ nutzt echt ein Massaker um seine politische Message zu verbreiten? Eckelhaft! Ich verstehe nicht wie auch nur 1 Amerikaner sojemanden wählen konnte, absolut niveaulos. Und kommt mir nicht mit Hillary, der Vollopfosten hat auch die Vorwahlen gewonnen. Nicht nur gegen Cruz sondern auch normale Kandidaten wie z.B. Kasich.
    9 0 Melden
  • Walter Sahli 19.02.2018 16:26
    Highlight
    6 0 Melden
  • just sayin' 19.02.2018 09:36
    Highlight ist das gesichert, dass trump gelder von der nra erhalten hat?
    kann mir jemand einen link geben?
    14 39 Melden
  • rodolofo 19.02.2018 09:10
    Highlight Diese SchülerInnen haben am eigenen Leibe erfahren und begriffen, dass sie in diesen von den eigenen "Beschützern" bedrohten Land USA um ihr Leben und Überleben kämpfen müssen!
    Die Afro-AmerikanerInnen wissen das schon lange...
    44 12 Melden
  • lilie 19.02.2018 08:21
    Highlight Es ist geradezu beruhigend zu sehen, dass die Jugendlichen in den USA sich nicht blenden lassen, (offenbar) weitaus vernünftiger sind als ihre Eltern/Grosseltern und die richtigen Prioritäten setzen.

    Es bleibt zu hoffen, dass ihre Stimmen gehört werden. Spätestens bei den nächsten Wahlen - da dürften sie dann alle stimmberechtigt sein und werden hoffentlich ihr Votum abgeben.
    48 5 Melden
    • redeye70 19.02.2018 14:43
      Highlight Die Zukunft gehört den jungen Amerikanern. Formt sie, jetzt!
      1 0 Melden
  • Nosgar 19.02.2018 07:46
    Highlight Was hat das jetzt mit "War on Women" und Feminismus zu tun? (Plakat der Demonstrantin).
    28 6 Melden
    • lilie 19.02.2018 10:07
      Highlight @Azrag: Ich kann auch nur raten, aber die Amokläufer sind immer Männer/Jungs, die Waffenlobby ist von Männern geprägt, Trump und seine Regierung besteht fast nur aus Männern...

      Die Stimme der besorgten und überforderten Mutter, die Stimme aller anderen besorgten Mütter, die nicht wissen, ob sie ihre Kinder noch guten Gewissens in die Schule schicken können, werden nicht gehört.

      Natürlich gibt es auch weibliche Waffenenthusiasten - aber die männliche Dominanz ist bei diesem Thema schon erdrückend.
      28 6 Melden
    • Snowy 19.02.2018 11:39
      Highlight Find auch nicht, dass es ein besonders feministisches Anliegen ist...

      Ausser vielleicht, dass alle AMokläufer männlich sind.

      UNd dass man als Frau noch weniger Interesse daran hat, dass Konflikte mit Gewalt (und erst recht nicht mit SChusswaffen) ausgetragen werden.
      9 1 Melden
  • Skip Bo 19.02.2018 07:36
    Highlight "Marsch fürs Leben" . Mein erster Gedanke war das sei eine Demo gegen Abtreibung. Wer demonstriert?
    Die USA haben ein Waffenproblem.
    Die gleichen welche Tote im Zusammenhang mit dem liberalen Waffenrecht in Kauf nehmen, demonstieren gegen Abtreibungen.
    Umgekehrt, Abtreibungsbefürworter gegen Waffen, wird auch demonstriert.
    Paradox...
    9 55 Melden
    • rodolofo 19.02.2018 09:17
      Highlight Was willst Du damit sagen?
      Dass eine Abtreibung gleich schlimm sei, wie einen Schüler zu ermorden?
      Für das Recht auf Abtreibung zu sein muss ja nicht bedeuten, Abtreibungen gutzuheissen!
      Ebenso könnten Waffen sinnvoll und kontrolliert abgegeben werden an Leute mit Waffenschein, die beweisen können, dass sie in der Lage sind, mit Waffen verantwortungsvoll umzugehen.
      57 6 Melden
    • Datsyuk 19.02.2018 09:36
      Highlight Vielleicht kann ich dir einen Unterschied näher bringen. Bei einer Abtreibung sind das Kind, die Mutter und der Vater betroffen. Es spielt für andere Familien keine Rolle. Umgekehrt bei Waffen.
      Es gäbe aber eigentlich noch mehr dazu zu sagen.
      42 5 Melden
    • Saraina 19.02.2018 10:48
      Highlight Bei einer Abtreibung ist in erster Linie das Kind betroffen, das gar nie ein Kind werden will, weil es schon als Embryo stirbt, und nie eine Entscheidung fällen konnte. Im Fall von Indien oder China sind dann die ganze Gesellschaft betroffen, weil Millionen von Frauen fehlen, die ihres Geschlechtes wegen als Embryonen abgetrieben wurden. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Abtreibungen, aber ganz von der Hand zu weisen ist der Einwand von Skip Bo nicht.
      10 5 Melden
    • Skip Bo 19.02.2018 11:02
      Highlight Ich habe auf inkonsequente Menschen hingewiesen, insbesondere auf die Waffenfans.
      Ich verurteile weder Abtreibungungsbefürworter noch Gegner.
      Ich verurteile Menschen welche ideolgiebedingt bereit sind, menschliches Leben leichtfertig aufs Spiel zu setzen.
      Ich stelle lediglich fest, dass es unterschiedliches Leben geben soll.
      18 2 Melden
    • Skip Bo 19.02.2018 11:49
      Highlight Der Titel der Story wurde geändert zu "Marsch statt Massaker". Grund?
      2 0 Melden
    • Martin Lüscher 19.02.2018 13:19
      Highlight @Skip Bo: Weil «Marsch fürs Leben» in der Schweiz als Begriff für Demos gegen Abtreibung steht. Der Titel war deshalb missverständlich – was du in deinem ersten Kommentar ja auch aufgreifst. Im Text selbst wird «Marsch fürs Leben» weiterhin verwendet.
      9 1 Melden
  • Baba 19.02.2018 06:07
    Highlight Sehr gute Entwicklung (mit furchtbaren Auslöser)! Das könnte endlich ein Weg sein, die übermächtige mancherorts fast sektenähnlich agierende NRA in die Schranken zu weisen.

    Es sind die Jungen, die künftigen Wähler (und eventuell deren Eltern), die in der Zukunft die Weichen stellen werden. Ich wünsche diesen jungen Menschen viel Erfolg bei ihrem Marsch auf Washington!
    226 9 Melden
    • redeye70 19.02.2018 14:40
      Highlight Das macht wirklich Mut! Schön zu sehen, dass es noch anständige und vernünftige Amerikaner gibt. Kann mir auch nicht vorstellen, dass dies zukünftige Wähler sein werden für die Reps. Die Reps nehmen die vielen Toten ja schon seit Jahrzehnten einfach in Kauf. Was für eine perverse Partei! Viel Erfolg 👍🏻
      4 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 19.02.2018 04:56
    Highlight Ich habe es schon einmal geschrieben, wiederhole es aber gerne. So sehr ich für strengere Waffengesetzte bin, das Argument, Trump sei von der NRA mit 30 Millionen "gekauft" worden zieht einfach nicht, dafür ust das einfach ein viel zu kleiner Betrag.
    Bei dieser Debatte geht es nur vordergründig um Waffen, de facto handelt es sich um einen Kulturkampf zwischen konservativen und progressiven Kräften, über die Auslegung der Verfasssung. Soll die Veefassung wortgeträu oder adaptiert ausgelegt werden, deswegen wird auch keine Seite nachgeben.
    29 101 Melden
  • Spooky 19.02.2018 04:45
    Highlight Geht's noch doofer? Man könnte gerade so gut den Bundesrat für die Morde von Rupperswil verantwortlich machen.
    25 214 Melden
    • c_meier 19.02.2018 07:11
      Highlight Naja mit bereits 18 Schiessereien an Schulen im Land 2018 (!!) scheint doch etwas nicht soo gut zu sein.
      Aber hauptsache der Profit stimmt für die Waffenheinis...
      62 10 Melden
    • roger.schmid 19.02.2018 07:46
      Highlight @Spooky: "Geht's noch doofer? " lautet eher die Frage nach dem man deinen Kommentar gelesen hat.
      73 10 Melden
    • Kenshiro 19.02.2018 08:16
      Highlight Nicht dein Ernst oder? Perplex...
      53 5 Melden
    • Stichelei 19.02.2018 08:34
      Highlight Ja, spooky, es geht: Du zeigst das eindrücklich mit deinem Kommentar.
      67 5 Melden
    • mihi92 19.02.2018 09:17
      Highlight @c_meier: erst einmal richtig über diese schiesserein informieren und von Fake News sender CCN alles glauben ;) die meisten dieser "schiesserein" waren Unfälle und nicht Attentate, get your facts right!
      9 52 Melden
    • sealeane 19.02.2018 10:19
      Highlight Selbst wen es Unfälle wären. So viele Unfälle mit waffen an SCHULEN? Das schreit nach härterem waffen recht. Weil eindeutig Menschen hier mit Waffen hantieren die damit nicht umgehen können. Ergo auch die Verantwortung einer Waffe nicht tragen können..
      31 3 Melden
    • Saraina 19.02.2018 10:52
      Highlight Unfälle mit Schusswaffen an Schulen? Denkst du nicht, die könnte man wesentlich eindämmen, wenn Schüler weniger Zugang zu Waffen hätten?
      29 4 Melden
    • Spooky 19.02.2018 11:33
      Highlight Hetzt ihr nur so weiter, bis sich nur noch die Polizei und die Soldaten bewaffnen dürfen.

      Aber dann: Gnad Gott für die Demokratie!
      8 41 Melden
    • Snowy 19.02.2018 11:43
      Highlight Und warum gibts wohl so viele Unfälle in den USA mit Waffen?

      Könnte es vielleicht damit zusammenhängen, dass es das westliche Land ist mit den meisten Waffen im Umlauf?
      12 0 Melden
    • Baba 19.02.2018 12:35
      Highlight Spooky, Sie trollen wieder mal! Waffen und Demokratie... *kopfschüttel*
      18 0 Melden
    • Wald Gänger 19.02.2018 14:37
      Highlight Baba: Du glaubst wirklich, dass die Demokratie den Menschen geschenkt wurde, gell?
      0 5 Melden
    • Saraina 19.02.2018 15:07
      Highlight Spooky, gehst du mit dem Sturmgewehr stimmen? Und hätte das irgendwas mit Demokratie zu tun? Meinst du, der Attentäter habe mit dem Erschiessen von 17 Jugendlichen der Demokratie zur Durchsetzung verhelfen wollen? Und der Attentäter von Las Vegas wollte bloss ein Zeichen zur Demokratie setzen?
      8 0 Melden
    • Spooky 19.02.2018 15:17
      Highlight @Baba
      Ohne Waffengewalt wären wir Schweizer immer noch armselige Untertanen von fremden Mächten.
      2 12 Melden
    • Snowy 19.02.2018 16:52
      Highlight @Spooky:
      1. Das ist so nicht korrekt. Dass wir nicht mehr Untertanen der Habsburger und der Franzosen sind, hat viele Gründe... militärische Gewalt/Siege auf dem SChlachtfeld gaben sicher nicht den Ausschlag.
      2. Gerade wir als kleines und neutrales Land müssen uns für gewaltfreie und völkerständigende Organe wie die UNO stark machen. Etwas bleibt uns als kleines Land auch gar nicht übrig.
      --> siehe auch aktuelle Wirtschaftkriege vs die Schweizer Banken (während die Banken in GB und USA munter weiter offshoren...)
      3 0 Melden
    • Wald Gänger 19.02.2018 17:00
      Highlight Wow...die Geschichtsvergessenheit einiger Menschen ist wirklich beeindruckend. Was könnten Bürger mit Waffen wohl mit der Demokratie zu tun haben? Schwierige Frage, denn schliesslich war die Demokratie ja ein Wurzelgemüse, das von Leuten, die es müde waren, Untertanen zu sein, einfach aus dem Boden gezogen werden musste.
      0 6 Melden
    • Baba 19.02.2018 18:14
      Highlight Die Demokratie wird nicht gerettet indem jeder bis an die Zähne bewaffnet ist. Und nein, die Demokratie wurde nicht geschenkt, sie wurde erkämpft; teils auch mit Waffengewalt. Die politischen Umstürze Ende 20. Jhdt. hinter dem eisernen Vorhang (Ungarn, Polen, Tschechoslovakei) erfolgten gänzlich OHNE Waffengewalt! Damit ist in meinen Augen bewiesen, dass Demokratie keine Waffen braucht um sich durchzusetzen.

      Spooky hat geschrieben, dass schlussendlich nur noch Armee und Polizei bewaffnet sei und dann die Demokratie bachab gehe. Ich bleibe dabei, das ist trollen.
      4 0 Melden
    • Wald Gänger 19.02.2018 19:18
      Highlight Himmel...hier ist Hopfen und Malz verloren. Unsere Vorfahren rotieren im Grab.
      0 5 Melden
    • Saraina 19.02.2018 20:09
      Highlight Unsere Vorfahren mussten sich nie gegen den eigenen Staat mit Waffen zur Wehr setzen. Ich sehe auch überhaupt nicht, wie bewaffnete Horden gehen den Rechtsstaat Krieg führen könnten, und dabei die Demokratie retten. Das erinnert mich eher an den verwirrten Schützen von Biel oder an Leibacher und Breivik. Die glaubten sich ja auch auf einem gerechten Feldzug.
      4 0 Melden
    • Snowy 19.02.2018 21:31
      Highlight Sehr schlüssig auch die Vorstellung, dass die Hilly Billy´s im Süden der USA nur genug Schusswaffen brauchen, dann könnten sie es auch gegen die mit Abstand hochgerüsteste und beste Streitkraft der Welt aufnehmen (gegen modernste Waffen, gepanzerte Fahrzeuge aller Art, Laserlenkwaffen, A-Bomben, Luftwaffe, Special Forces etc.... ).

      NOT.
      1 1 Melden
    • Wald Gänger 19.02.2018 22:18
      Highlight Nicht gegen den eigenen Staat?
      Jetzt mal ehrlich: Wurde in Geschichte nicht ein klitzekleines Mal erwähnt, dass die Vögte Habsburgs eben durchaus der "eigene Staat" waren zu dieser Zeit, bis die Schweizer die Reichsunmittelbarkeit errangen?
      Frankreich unter dem Adel war ebenfalls "der eigene Staat", bis der Sturm der Bastille erfolgte.
      Und die USA waren ebenfalls "eigener Staat" der britischen Krone, bis sie sich dazu entschieden, selber eigen zu sein.
      Das Alles wurde NICHT durch Twitternachrichten erreicht.
      1 2 Melden
    • Spooky 19.02.2018 22:51
      Highlight "Ich bleibe dabei, das ist trollen."
      Ich bin kein Troll. Ich kann mich irren oder unbeliebte Ansichten haben, aber das heisst noch lange nicht, dass ich ein Troll bin. Ein Troll will provozieren um der Provokation willen. Ich nicht.
      [https://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)]
      0 0 Melden
  • nJuice 19.02.2018 04:04
    Highlight Wenn schon amerikanische High Schooler ein grösseres (oder überhaupt eines!) politisches Gewissen als ihr Präsident haben, befinden wir uns echt in schrägen Zeiten.

    Die Evangelikalen dürfen froh sein, die Welt scheint tatsächlich noch zu ihren Lebzeiten unterzugehen xD
    137 11 Melden
  • banda69 19.02.2018 03:52
    Highlight Und Trump - der Darling der $VP - lockert das Waffengesetz für psychisch kranke Menschen.

    https://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/589749baab5c3744c0000001

    Ja., wenn's um Parteispenden geht, gehen Recht$populi$ten über Leichen.
    125 17 Melden

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