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epa06087691 Gun control advocates rally outside the National Rifle Association (NRA) to call attention to what they called the organization's 'incendiary and racist actions' in Fairfax, Virginia, USA, 14 July 2017. The activists are scheduled to march from NRA headquarters to the Department of Justice in Washington, DC.  EPA/JIM LO SCALZO

Schülerinnen protestieren gegen die NRA. Bild: EPA/EPA

Marsch statt Massaker – Der Aufstand der US-Teenager gegen Trump in 4 Punkten

«Entweder seid ihr mit oder gegen uns»: Nach dem jüngsten Schul-Massaker haben die Studenten die Nase voll. Sie wettern gegen die NRA – und planen eine landesweite Aktion. 



Genug ist genug! Die Überlebenden des Highschool-Massakers von Parkland machen mobil gegen die laschen US-Waffengesetze – und gegen Präsident Trump.

Der jüngste Amoklauf mit 17 Toten müsse DER Wendepunkt sein. «Entweder seid ihr Politiker mit uns oder gegen uns. Wir verlieren hier unsere Leben, während die Erwachsenen herumtrödeln», sagte Schüler Cameron Kasky auf CNN an die Adresse der Politiker. 

Cameron Kasky's Appell auf CNN.

Ihre Botschaft konnten die Teenager auf allen grossen US-Fernsehsendern verbreiten.

Und so wollen sie Druck aufsetzen: 

Kein Geld mehr von der NRA

Im Visier haben die Schüler insbesondere die US-Waffenlobby NRA. So soll die Organisation etwa US-Präsident Trump mit über 30 Millionen Dollar Wahlkampfspenden «gekauft» haben. In der Tat: Er werde die NRA nie im Stich lassen, sagte der US-Präsident später bei einer Rede. 

«Wenn ihr weiterhin Geldspenden von der NRA akzeptiert, verdient ihr bei den nächsten Wahlen ein Abzeichen der Schande! Ihr macht diese Massaker so erst möglich», so Kasaky weiter. 

Tatsächlich sind die Waffengesetze in den USA so was von absurd. In zahlreichen US-Bundesstaaten können Teenager mit 18 zwar ein Sturmgewehr wie die AR-15 kaufen, auf ein Bier müssen sie derweil noch bis 21 verzichten. 

Stolzer Waffenbesitzer zerstört seine AR-15:

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Der Marsch fürs Leben

Die fünf Überlebenden wollen aber nicht einfach nur grosse Worte an die Fernsehzuschauer richten, sondern den Aufstand der US-Teenager gleich selbst anführen. Am 24. März planen sie einen landesweiten «Marsch fürs Leben» nach Washington, um Druck auf die Politiker auszuüben. 

«Die Menschen sagen, jetzt sei es nicht an der Zeit, über Waffengesetze zu diskutieren. Wir sagen nun wann. Am 24. März gehen in jeder Stadt dieses Landes die Schüler auf die Barrikaden», kündigt Kasaky an. 

Die prominenten Unterstützer

Auf sozialen Medien verbreitet sich der Hilferuf der Teenager rasend schnell. Ob Justin Bieber oder Alyssa Milano: Zahlreiche US-Promis haben bereits zugesagt, dass sie den Marsch fürs Leben unterstützen. 

Das sagt Trump

Donald Trump hat nach dem Amoklauf tunlichst vermieden, das Thema Waffengesetze anzusprechen. Stattdessen nutzte er den Amoklauf gar, um wegen der Russland-Affäre gegen das FBI zu schiessen. 

Und rief in einem Tweet die Schüler auf, auffällige Klassenkameraden zu melden. 

«Schämen Sie sich»: Die Wutrede auf die Reaktion von Trump geht schon viral. 

Angehörige nach Schulmassaker: «Trump, bitte tun Sie was!»

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Video: watson

Mehrere Tote bei Schiesserei an Schule in Florida

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46
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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Knety 19.02.2018 16:47
    Highlight Highlight Es scheint sich in den USA ein Mentalitätswechsel abzuzeichnen. Ich begrüsse diese Entwicklung sehr.
  • reconquista's creed 19.02.2018 16:33
    Highlight Highlight Der Typ nutzt echt ein Massaker um seine politische Message zu verbreiten? Eckelhaft! Ich verstehe nicht wie auch nur 1 Amerikaner sojemanden wählen konnte, absolut niveaulos. Und kommt mir nicht mit Hillary, der Vollopfosten hat auch die Vorwahlen gewonnen. Nicht nur gegen Cruz sondern auch normale Kandidaten wie z.B. Kasich.
  • Walter Sahli 19.02.2018 16:26
    Highlight Highlight
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  • just sayin' 19.02.2018 09:36
    Highlight Highlight ist das gesichert, dass trump gelder von der nra erhalten hat?
    kann mir jemand einen link geben?
  • rodolofo 19.02.2018 09:10
    Highlight Highlight Diese SchülerInnen haben am eigenen Leibe erfahren und begriffen, dass sie in diesen von den eigenen "Beschützern" bedrohten Land USA um ihr Leben und Überleben kämpfen müssen!
    Die Afro-AmerikanerInnen wissen das schon lange...
  • lilie 19.02.2018 08:21
    Highlight Highlight Es ist geradezu beruhigend zu sehen, dass die Jugendlichen in den USA sich nicht blenden lassen, (offenbar) weitaus vernünftiger sind als ihre Eltern/Grosseltern und die richtigen Prioritäten setzen.

    Es bleibt zu hoffen, dass ihre Stimmen gehört werden. Spätestens bei den nächsten Wahlen - da dürften sie dann alle stimmberechtigt sein und werden hoffentlich ihr Votum abgeben.
    • redeye70 19.02.2018 14:43
      Highlight Highlight Die Zukunft gehört den jungen Amerikanern. Formt sie, jetzt!
  • Skip Bo 19.02.2018 07:36
    Highlight Highlight "Marsch fürs Leben" . Mein erster Gedanke war das sei eine Demo gegen Abtreibung. Wer demonstriert?
    Die USA haben ein Waffenproblem.
    Die gleichen welche Tote im Zusammenhang mit dem liberalen Waffenrecht in Kauf nehmen, demonstieren gegen Abtreibungen.
    Umgekehrt, Abtreibungsbefürworter gegen Waffen, wird auch demonstriert.
    Paradox...
    • rodolofo 19.02.2018 09:17
      Highlight Highlight Was willst Du damit sagen?
      Dass eine Abtreibung gleich schlimm sei, wie einen Schüler zu ermorden?
      Für das Recht auf Abtreibung zu sein muss ja nicht bedeuten, Abtreibungen gutzuheissen!
      Ebenso könnten Waffen sinnvoll und kontrolliert abgegeben werden an Leute mit Waffenschein, die beweisen können, dass sie in der Lage sind, mit Waffen verantwortungsvoll umzugehen.
    • Valon Gut-Behrami 19.02.2018 09:36
      Highlight Highlight Vielleicht kann ich dir einen Unterschied näher bringen. Bei einer Abtreibung sind das Kind, die Mutter und der Vater betroffen. Es spielt für andere Familien keine Rolle. Umgekehrt bei Waffen.
      Es gäbe aber eigentlich noch mehr dazu zu sagen.
    • Saraina 19.02.2018 10:48
      Highlight Highlight Bei einer Abtreibung ist in erster Linie das Kind betroffen, das gar nie ein Kind werden will, weil es schon als Embryo stirbt, und nie eine Entscheidung fällen konnte. Im Fall von Indien oder China sind dann die ganze Gesellschaft betroffen, weil Millionen von Frauen fehlen, die ihres Geschlechtes wegen als Embryonen abgetrieben wurden. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Abtreibungen, aber ganz von der Hand zu weisen ist der Einwand von Skip Bo nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baba 19.02.2018 06:07
    Highlight Highlight Sehr gute Entwicklung (mit furchtbaren Auslöser)! Das könnte endlich ein Weg sein, die übermächtige mancherorts fast sektenähnlich agierende NRA in die Schranken zu weisen.

    Es sind die Jungen, die künftigen Wähler (und eventuell deren Eltern), die in der Zukunft die Weichen stellen werden. Ich wünsche diesen jungen Menschen viel Erfolg bei ihrem Marsch auf Washington!
    • redeye70 19.02.2018 14:40
      Highlight Highlight Das macht wirklich Mut! Schön zu sehen, dass es noch anständige und vernünftige Amerikaner gibt. Kann mir auch nicht vorstellen, dass dies zukünftige Wähler sein werden für die Reps. Die Reps nehmen die vielen Toten ja schon seit Jahrzehnten einfach in Kauf. Was für eine perverse Partei! Viel Erfolg 👍🏻
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 19.02.2018 04:56
    Highlight Highlight Ich habe es schon einmal geschrieben, wiederhole es aber gerne. So sehr ich für strengere Waffengesetzte bin, das Argument, Trump sei von der NRA mit 30 Millionen "gekauft" worden zieht einfach nicht, dafür ust das einfach ein viel zu kleiner Betrag.
    Bei dieser Debatte geht es nur vordergründig um Waffen, de facto handelt es sich um einen Kulturkampf zwischen konservativen und progressiven Kräften, über die Auslegung der Verfasssung. Soll die Veefassung wortgeträu oder adaptiert ausgelegt werden, deswegen wird auch keine Seite nachgeben.
  • Spooky 19.02.2018 04:45
    Highlight Highlight Geht's noch doofer? Man könnte gerade so gut den Bundesrat für die Morde von Rupperswil verantwortlich machen.
    • c_meier 19.02.2018 07:11
      Highlight Highlight Naja mit bereits 18 Schiessereien an Schulen im Land 2018 (!!) scheint doch etwas nicht soo gut zu sein.
      Aber hauptsache der Profit stimmt für die Waffenheinis...
    • roger.schmid 19.02.2018 07:46
      Highlight Highlight @Spooky: "Geht's noch doofer? " lautet eher die Frage nach dem man deinen Kommentar gelesen hat.
    • Kenshiro 19.02.2018 08:16
      Highlight Highlight Nicht dein Ernst oder? Perplex...
    Weitere Antworten anzeigen
  • nJuice 19.02.2018 04:04
    Highlight Highlight Wenn schon amerikanische High Schooler ein grösseres (oder überhaupt eines!) politisches Gewissen als ihr Präsident haben, befinden wir uns echt in schrägen Zeiten.

    Die Evangelikalen dürfen froh sein, die Welt scheint tatsächlich noch zu ihren Lebzeiten unterzugehen xD
  • banda69 19.02.2018 03:52
    Highlight Highlight Und Trump - der Darling der $VP - lockert das Waffengesetz für psychisch kranke Menschen.

    https://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/589749baab5c3744c0000001

    Ja., wenn's um Parteispenden geht, gehen Recht$populi$ten über Leichen.
    User Image

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