International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Donald Trump lässt vor den Medien die Muskeln spielen.
Bild: Nati Harnik/AP/KEYSTONE

Donald Trump öffnet (erst jetzt) sein Portemonnaie: «Wir werden 2 Millionen Dollar pro Woche in den Wahlkampf stecken»

30.12.15, 08:02 30.12.15, 09:22


Gut einen Monat vor dem Beginn des Vorwahlkampfes in den USA will der US-Milliardär Donald Trump mit einer teuren Werbeoffensive seine Chancen auf die Kandidatur der Republikaner erhöhen. Er werde jede Woche mindestens zwei Millionen Dollar ausgeben.

Die Kriegskasse ist gefüllt: Donald Trump in seinem Wahlkampf-Flieger. 
streamable

Vielleicht werde es gar «deutlich mehr als das», kündigte Trump am Dienstag vor Journalisten in seinem Wahlkampfflugzeug an. Im parteiinternen Rennen der Republikaner führt der für seine Provokationen bekannte Immobilien-Tycoon seit Monaten die Umfragen an.

Seine Dominanz in den Schlagzeilen verdankte er bislang vor allem seinen schrillen Auftritten, so dass er nach eigenen Angaben bislang kaum etwas von den 35 Millionen Dollar ausgab, die er für Werbung eingeplant hatte. «Ich bin stolz, dass ich am wenigsten ausgebe», sagte Trump. «Aber um ehrlich zu sein, ich will kein Risiko eingehen.»

Trump flog am Dienstag zu einem Auftritt im US-Bundesstaat Iowa, wo am 1. Februar die Vorwahlen beginnen. Bei den Vorwahlen wird in jedem Bundesstaat parteiintern abgestimmt, wer ins Rennen um den Einzug ins Weisse Haus gehen soll. Bei den Republikanern zeichnet sich ein enges Rennen ab. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten neben Trump die Senatoren Ted Cruz und Marco Rubio. Bei den Demokraten ist Ex-First Lady Hillary Clinton die klare Favoritin. (sda/afp)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

7
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 30.12.2015 15:57
    Highlight Die Zeit arbeitet für D. Trump.
    Derzeit lehnen 39% der Demokraten und 69% der Republikaner Muslime ab, aber mit jedem weiteren Angriff/Anschlag gegen den "Westen" durch den Daesh (IS), Al-Kaida etc. wird diese Zahl anwachsen.
    D. Trump ist ein Meister-Stratege öffentlicher Inszeniereung, und er wird solche Statements nicht aus Dummheit veröffentlichen, sondern aus Raffinesse.
    Bedauerlich, dass es so weit kommen musste. Man hätte die Machenschaften der Hintermänner des islamischen Terrors schon lange stoppen können, aber sich offenbar nicht getraut.
    4 0 Melden
  • Smart as hell 30.12.2015 09:15
    Highlight Zwei Anmerkungen. 1. subkummunikation: ich bin sparsam und kann viel erreichen ohne viel auszugeben. Trump subkommuniziert oft, bewusst und geschickt.
    2. knappes Rennen bei den Republikanern? Soso. Alle Umfragen sagen etwas anderes. Natürlich ist die HOFFNUNG in gewissen Kreisen wie schon das ganze Jahr über gross dass der böse Mann irgendwie von selbst verschwinden wird. Nun: man weiss nie. Mein Tipp: Donald Trump macht das Rennen.
    5 0 Melden
  • Big ol'joe 30.12.2015 09:00
    Highlight Falsch übersetzt!
    Es heisst icht "wenig von den 35Millionen budgetierten ausgegeben" sondern er hat 35 Millionen weniger ausgegeben als budgetiert und bisher war es nur wenig. Es kann aber trotzdem 100 Millionen sein, wenn bis zum jetzigen Zeitpunkt 135 Millionen budgetiert waren. Nur zum das klarstellen ;)
    3 1 Melden
    • corsin.manser 30.12.2015 09:36
      Highlight Im Tweet ist das tatsächlich nicht eindeutig. Allerdings sagt Trump im Flugzeug auch, dass er bis jetzt fast nichts ausgegeben hat. Es ist deshalb davon auszugehen, dass das Budget tatsächlich bei 35 Millionen Dollar liegt. Gleichzeitig lässt Trump aber auch alle wissen, dass er jederzeit dazu bereit ist, dieses zu erhöhen.
      2 2 Melden
    • FrancoL 30.12.2015 09:59
      Highlight Nun erhöht dies den Wert seiner Argumentationen? Glaube kaum! Ich bin nicht einmal sicher ob er wesentlich mehr Menschen erreicht. Seine Botschaften sind in ihrer dumpfen Art derart klar dass der Teil der Amerikaner der diese Botschaft gutheisst dies bereits seit Monaten tut. Ich bin aber überzeugt dass auch in Amerika eine gewisse Vernunft obsiegen wird und Trump nicht ins Weisse Haus einzieht.
      3 2 Melden

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Seit der «Nulltoleranz»-Politik der amerikanischen Regierung gegenüber Migranten wurden mehr als 2300 Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt. Selbst Babies und Kleinkinder sind davon betroffen. Für eine TV-Moderatorin ist dies zu viel - sie bricht vor laufender Kamera in Tränen aus.

Gemäss neusten Informationen der Nachrichtenagentur Associated Press wurden nicht nur Kinder, sondern auch Kleinkinder und Babys an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern getrennt und in mindestens drei Aufnahmestationen gebracht.

Das ist zu viel für die bekannte US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow. In der Sendung am Dienstag brach sie vor laufender Kamera in Tränen aus, als sie die Meldung über zurückgelassene Babys lesen sollte.

«Könnt ihr eine Grafik einblenden?», fragte die …

Artikel lesen