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Der Hund starb im Gepäckfach des United-Fluges.  Bild: AP/AP

United-Stewardess verbannt Hunde-Baby in Gepäckfach –  dann erstickt der Vierbeiner

Eine Hundebesitzerin musste ihren Vierbeiner auf Anweisung der Flugbesatzung ins Gepäckfach sperren. «Kokito» überlebte die Reise nicht. 

14.03.18, 03:36 14.03.18, 06:26

Über den Köpfen der Passagiere ist während eines Fluges von United Airlines ein 10 Monate altes Hunde-Baby gestorben. 

Eine Stewardess hatte vor dem Start die Besitzerin angewiesen, die Tier-Transporttasche in der Gepäckablage zu verstauen. «Die Frau hat sich zuerst verzweifelt gewehrt, die französische Bulldogge in der Ablage zu verstauen», schreibt Passagierin Maggie Gremminger auf Twitter. Widerwillig habe sie dann eingewilligt. «Die Flugbegleiterin hat gesagt, das sei kein Problem», so der Ehemann der Besitzerin  zu «Buzzfeed». 

R.I.P. Kokito

Mit fatalen Folgen: Das Hündchen namens «Kokito» starb am Dienstag auf dem Trip von Houston nach New York. Während des dreistündigen Fluges habe man mehrmals ein Bellen gehört. «Nach der Landung lag das Tier tot in der Tasche. Die Frau und ihre Kinder weinten, sie waren am Boden zerstört», so Gremminger weiter. 

Aber warum hat die Stewardess darauf bestanden, den Hund in die Gepäckablage zu befördern? Offenbar hatte die Tier-Transportbox nicht ganz unter den Sitz gepasst und teilweise den Gang blockiert.

United Airlines hat sich bereits entschuldigt. «Wir übernehmen die volle Verantwortung für die Tragödie. US-Medien berichten, dass die Gepäckablage zwar nicht luftdicht sei, aber das Tier wohl zuwenig Sauerstoff gekriegt habe. United zahlt nun der Familie nicht nur das Flugticket zurück, sondern übernimmt auch die Kosten für die Autopsie des Hundes. 

Nach der Landung erkannte die Stewardessen offenbar ihren Fauxpas. «Sie war sichtlich schockiert. Sie hatte wohl geglaubt, dass gar kein Hund in der Tasche war», so Gremminger. 

(amü)

Unsanfter Rausschmiss

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37
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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 14.03.2018 13:15
    Highlight Sauerstoffmangel ist sicher nicht die Todesursache, denn die hatracks sind alles andere als Luftdicht.
    2 2 Melden
  • Deutschi 14.03.2018 12:09
    Highlight Wenn man sich ne französische Bulldogge kauft wird man eigentlich darauf hingewiesen das diese rasse nicht fliegen darf....solche Leute sollten keinen Hund besitzen....
    28 0 Melden
  • tinu32 14.03.2018 11:20
    Highlight Öffnet man denn die Gepäckablage während der drei Stunden nicht einmal kurz, um nach dem Hund zu schauen?
    22 0 Melden
  • Hardy18 14.03.2018 09:38
    Highlight Wenn der Halter keine passende Beförderungsbox hat, kann er auch nicht mitfliegen. Fertig. Wenn er ums verrecken den Hund mitnehmen muss und nicht für seine Sicherheit sorgen kann, ist er selber Schuld.
    35 3 Melden
  • Bea Kött 14.03.2018 09:28
    Highlight Es muss nicht unbedingt Sauerstoffmangel gewesen sein. Diese Hunderasse hat meistens Atemrobleme, weil sie völlig überzüchtet ist! Ich war auch schon bei Flügen dabei, wo Hunde/Katzen im Overhead Compartment waren und es ist nichts passiert...
    26 0 Melden
  • Rabbi Jussuf 14.03.2018 09:28
    Highlight Kann man noch dööfer sein?
    Von wegen kein Sauerstoff wegen der Gepäckablage. Sie hätten diese ja während dem Flug aufmachen können und sogar das Hundchen rausnehmen und erst vor der Landung wieder in die Gepäckablage stecken können.

    Man hält sich aber auch keine fr. Bulldogge. Das alleine ist schon Tierquälerei.
    34 3 Melden
  • MrJS 14.03.2018 08:42
    Highlight „Tatsächlich sind laut dem Airline Animal Incident Report auf Flügen von amerikanischen Airlines im vergangenen Jahr 244 Hunde gestorben, 160 verletzt worden und 13 verloren gegangen. Wie hoch die Zahlen in Europa sind, ist unbekannt.“ http://m.tierwelt.ch/?rub=4486&id=42934
    7 0 Melden
  • w'ever 14.03.2018 08:29
    Highlight seit wann darf man den hund mit an board nehmen? darf man dass bei der swiss auch? wieso kann man den hund nicht in eine box stecken und dann einchecken?
    10 18 Melden
  • EvilBetty 14.03.2018 08:06
    Highlight Das stinkt irgendwie. Oder die Dame (nicht Stewardess) ist strunzdoof.

    26 7 Melden
  • Silent_Revolution 14.03.2018 07:54
    Highlight Ich verstehe Menschen grundsätzlich nicht, die Kleinkinder oder Tiere auf Flugreisen mitnehmen.

    Wer reisen und sich selbstverwirklichen will, kann keine Verantwortung für ein anderes Lebewesen übernehmen. Und auch bei mehr oder weniger notwendigen Reisen (Beerdigung usw) findet sich problemlos eine Aufsichtsperson.

    Für Tiere und Kleinkinder ist sowas purer Stress, Spass hat nur der Egoist der sie dazu nötigt.

    Nach der Aufforderung das Tier im Gepäckfach zu verstauen, hätte jeder empathiefähige Mensch das Flugzeug verlassen, anstatt gehorsam zu tun was verlangt wird!
    25 34 Melden
    • Olaf! 14.03.2018 08:46
      Highlight "Wer reisen und sich selbstverwirklichen will, kann keine Verantwortung für ein anderes Lebewesen übernehmen. " Schliess nicht von dir auf andere.
      19 8 Melden
    • x4253 14.03.2018 08:57
      Highlight Jo, als ob Menschen nur zum Spass reisen/fliegen.
      Und nein, es findet sich nicht immer eine "Aufsichstperson", denn es gibt auch One Way Reisen (Umzug).
      14 4 Melden
    • Silent_Revolution 14.03.2018 10:35
      Highlight Olaf

      Auf jeden Fall hat weder das Kleinkind noch das Haustier auch nur den geringsten Benefit der Reisen. Im Gegenteil, nur Stress und unangenehme Situationen sind die Folge.

      Verantwortung bedeutet per Definition die Pflicht, dafür zu sorgen, dass (in bestimmten Situationen) das Notwendige und Richtige getan wird und kein Schaden entsteht.

      Ist ja hier wohl nicht gegeben.
      6 4 Melden
  • derEchteElch 14.03.2018 07:17
    Highlight Eine tragische Geschichte.. könnte es aber nicht auch sein, dass das Tier an einem Herzinfarkt/Schock starb? In so jungem Alter könnte das Fliegen mit Turbulenzen schon sowas auslösen.. 🤨

    Die Autopsie wird es zeigen..
    27 3 Melden
  • p4trick 14.03.2018 07:06
    Highlight "Welcome to United where we slap you and kill your dog!"
    33 21 Melden
  • flying kid 14.03.2018 06:57
    Highlight Für Start und Landung ist das eigentlich ein ganz normales Verfahren und wird bei etlichen Airlines so angewendet. Warum der Hund den ganzen Flug im Gepäckfach verbringen sollte/musste, das ist eigentlich die einzige spannende Frage...
    66 6 Melden
  • Nevermind 14.03.2018 06:55
    Highlight Und während den 3 Stunden war das Anschnallzeichen an und unter Androhung des airmarshals durfte man nicht in die gepäckablage blicken?
    47 0 Melden
  • AnGeBer 14.03.2018 06:51
    Highlight Gepäckfach! Nicht Mensch- oder Tierfach, Gepäckfach!
    38 19 Melden
  • Mikee 14.03.2018 06:43
    Highlight «Sie war sichtlich schockiert. Sie hatte wohl geglaubt, dass gar kein Hund in der Tasche war» Ja klaro. Die haben ja wohl miteinander gesprochen...

    Ich hoffe die gute ruft jetzt mal ihren Anwalt an um United zu verklagen. Dummheit muss bestraft werden.
    77 72 Melden
    • EvilBetty 14.03.2018 08:07
      Highlight Ich hoffe die Gute hat dann auch eine Erklärung wieso sie das überhaupt getan hat und den Hund nicht wieder aus dem Gepäckfach geholt, als das Flugzeug abgehoben ist...
      33 1 Melden
  • Karsumpel 14.03.2018 06:29
    Highlight Hoffendlich bekommt die Stewardess die Kündigung und muss bezahlen. Es gibt gute Gründe das man Tiere unter den Sitz tun soll. Das Tier hat sicher keine Luft bekommen zwischen all dem Gebäck.
    25 83 Melden
    • Yo_Mo 14.03.2018 07:13
      Highlight Dafür aber mächtig Hunger?
      66 8 Melden
    • ghawdex 14.03.2018 07:23
      Highlight Im Artikel steht "(...) die Tier-Transportbox nicht ganz unter den Sitz gepasst und teilweise den Gang blockiert."
      Heisst für mich das unter dem Sitz versucht wurde, es aber eben ging. Also blieben wenige Alternativen ausser vielleicht noch einen eigenen Sitzplatz (sofern noch verfügbar) belegen.
      21 1 Melden
    • uicked 14.03.2018 08:08
      Highlight Hahaha, ich liebe Kommentare
      17 3 Melden
    • Karsumpel 14.03.2018 16:52
      Highlight @ghawdex, aha dann ist es am einfachsten das Tier irgendwo in der Gebäcksablage zu verstauen um es zu ersticken? Machen wir doch mal ein Test, sie gehen beim nächsten Flug in die Gebäcksablage, dann sehen wir ob sie das überleben.
      1 7 Melden
    • ghawdex 15.03.2018 01:01
      Highlight @Keine Angaben
      Es klingt hart, aber es ging hier in erste Linie um das Gepäckstück.
      Warum MUSSTE die Tasche unter den Vordersitz oder das Gepäckfach? Damit die Tasche kein Sicherheitsrisiko für die anderen Passagiere darstellt. Im Gang, blockierung des Fluchtweges. Auf dem Schoss, nicht gesichert zB bei Turbulenzen.
      Die einzig richtige Entscheidung wäre gewesen wieder auszusteigen. Oder was wäre deine Lösung gewesen?
      1 0 Melden
  • walsi 14.03.2018 05:52
    Highlight Jetzt sind wieder all schuld die am wenigsten dafür können und der wahre Schuldige wird nicht benannt. Wenn die Familie sich informiert hätte ob sie den Hund in den Flieger mitnehmen dürften oder nicht, falls ja zu welchen Bedingungen, dann wäre die Tragödie nicht passiert. Die Airline bittet um Entschuldigung, nicht weil die sich einer Schuld bewusst sind, sondern weil es billiger und einfacher ist. In ein paar Tagen ist die Geschichte vergessen.
    190 62 Melden
    • Dominik I. 14.03.2018 07:13
      Highlight Policy der United Airlines ist klar: In-Cabin Pets gehören nicht in die Overhead Bins, sondern unter den Vordersitz. Siehe: https://www.united.com/web/en-US/content/travel/animals/in_cabin.aspx
      39 3 Melden
    • ghawdex 14.03.2018 07:25
      Highlight Wo die Transportbox laut Artikel aber nicht hinpasste.
      20 0 Melden
    • Dunning Kruger Effekt 14.03.2018 08:17
      Highlight "Offenbar hatte die Tier-Transportbox nicht ganz unter den Sitz gepasst und teilweise den Gang blockiert."

      Also, da liegt wahrscheinlich der Kern des Problems... und es ist noch nicht mal klar, woran der Hund gestorben ist.
      14 0 Melden
    • Pond 14.03.2018 09:39
      Highlight Kleine Hunde sind in der Kabine erlaubt. Da die Flugpreise sinken, werden die Flugbegleiter immer schlechter. Die Qualität lässt nach, da wir nicht mehr für Qualität bezahlen. Solche Fälle werden sich häufen. Ich persönlich hätte den Flieger mit dem Hund verlassen und den Kundendienst aufgesucht. Ein Hund im Gepäckfach....bei einem Luftloch würde er von herumfliegenden Gepäckstücken erdrückt werden.
      9 4 Melden
  • CASSIO 14.03.2018 05:48
    Highlight bei der swiss wollten sie auch schon, dass wir unsern jack russell im gepäckfach verstauen, da muss man als passagier dann doch die nerven behalten.
    23 49 Melden
    • HeforShe 14.03.2018 06:54
      Highlight Sehe ich auch so. Ich verstehe, dass manche Menschen unter dem externen Druck schneller aufgeben, aber es geht ja nicht nur um Sauerstoff, sondern auch um die Dunkelheit, die Geräusche und die fehlende Möglichkeit beruhigend auf das Tier einzuwirken.

      Im dümmsten Fall steigt man aus und klärt das mit dem Bodenpersonal der jeweiligen Fluglinie.

      Aber wenn man Verantwortung für ein Lebewesen hat, kann man sich derer nicht entziehen, auch wenn es unangenehm ist.

      Trotzdem sehe ich den Grossteil der Schuld bei der Stewardess, da sie die Autorität innehatte.
      31 17 Melden
    • CASSIO 14.03.2018 07:15
      Highlight huch, hab ich was falsches über die swiss gesagt??? wenn's für fakten blitzer gibt, in welch verlogener welt lebt Ihr dann?
      14 18 Melden
  • Bolly 14.03.2018 05:33
    Highlight Man kontrolliert es? Zudem muss es ja eine spezielle Tasche sein? Mit Luftlöchern? Alleine das man das kleine in was dunkles steckt. Würde ich auch Panik bekommen. So von wegen das da nichts drin ist. Äh nö!!! Ich hätte der den Hund vor das Gesicht gehalten. Vor allem wenn man schon was hört, dann wieder raus nehmen. Wie wenn man ein Menschenbaby da rein steckt und wenn es weint... lässt man es ja auch nicht dort, so ganz geht das bei mir nicht auf. Niemals hätte ich das gemacht. 🙁
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