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epa06542372 US writer Michael Wolff present the Spanish edition of his book 'Fire and Fury' that is based on the testimonies of senior White House officials on US President Donald Trump, in Madrid, Spain, 19 February 2018.  EPA/J.J.Guillen

Der Kopf hinter dem derzeit meistverkauften Buch der Welt «Fire and Fury», Michael Wolff, im Interview.  Bild: EPA/EFE

«Trump ist zu dumm, um einen Krieg anzufangen» – Autor von «Fire and Fury» im Interview

Es gilt als das zurzeit meistverkaufte Buch der Welt: In «Fire and Fury» beschreibt US-Journalist Michael Wolff die chaotische Präsidentschaft von Donald Trump. Nun habe eine neue, noch dramatischere Phase begonnen, sagt der Autor. Von Patrik Müller aus New York

patrik müller aus new york / schweiz am wochenende



Ein Artikel von

Abgemacht haben wir in seiner Wohnung im hippen New Yorker Stadtteil Greenwich Village, doch ich begegne dem Mann mit dem bekannten TV-Gesicht bereits in der Strasse. Michael Wolff trägt eine volle Einkaufstasche nach Hause: «Ich koche heute Abend», sagt er. Beim Eingang steht ein Kinder-Kickboard. Der 64-Jährige ist vor drei Jahren nochmals Vater geworden. Er bittet ins Wohnzimmer, wo sich CD-Hüllen des Hörbuchs von «Fire and Fury» stapeln. «Ein Rätsel, warum die Leute noch CDs kaufen», sagt Wolff. Für seine Recherchen hat ihm Trump wochenlangen Zugang ins Weisse Haus gewährt, und «fast alle Angestellten plauderten mit mir», erzählt Wolff. Er glaube, dass Trump das nicht mehr machen würde. «Oder vielleicht doch? Er ist eben Donald Trump

Schweiz am Wochenende: Michael Wolff, Sie müssen ein reicher Mann sein.
Michael Wolff
: Das sagt man mir.

Wie viele Exemplare von «Fire and Fury» haben Sie verkauft?
Zwei Millionen in den USA und inzwischen fast eine Million in Europa.

«Trump ist zu dumm, um einen Krieg anzufangen.»

Michael Wolff

Seit der Buch-Lancierung im Januar wurde Trumps Präsidentschaft noch hektischer: Er feuert nun Spitzenleute im Wochentakt, und zwei angebliche Geliebte enthüllten Sex-Skandale. Wann kommt Ihr nächstes Buch?
Gute Frage. Als ich das erste schrieb, wusste ich, dass es den ersten Akt dieser Präsidentschaft behandelt – und dass es zwei weitere Akte geben würde. Nun stehen wir eindeutig im zweiten Akt. Jedermann kommt zum Schluss, dass dieser Präsident gefährdet ist. Von überall her fliegen Giftpfeile auf ihn zu.

Im ersten Akt bekämpften sich im Weissen Haus mindestens drei Fraktionen, doch in den letzten Wochen zeigte sich, dass Trump jeden entlässt, der nicht zu 100 Prozent auf seiner Linie liegt.
Man kann jetzt sagen: Er ist allein. Ganz allein zu Hause.

Michael Wolff

Michael Wolff (64) wuchs als Sohn einer Reporterin und eines Werbers auf. Er verdiente sein erstes Geld als Laufbursche bei der «New York Times». Wolff studierte an der Columbia University in New York. Mit 21 arbeitete er als Journalist für verschiedene US-Zeitungen und Magazine, mit 26 schrieb er sein erstes Buch («White Kids»). Heute ist Wolff Kolumnist und Buchautor. Sein erster Bestseller erschien 1998: In «Burn Rate» beschreibt er das Scheitern seiner eigenen, im ersten Internet-Boom gegründeten Medien Firma. Der grosse Coup gelang ihm im Januar 2018 mit «Fire and Fury», dem Buch über Präsident Trump. Wolff ist Vater dreier erwachsener Kinder aus seiner früheren Ehe; mit seiner aktuellen Partnerin hat er eine dreijährige Tochter. Er lebt in New York.

Wirklich? Trump feuerte zwar Aussenminister Rex Tillerson, Sicherheitsberater H.R. McMaster und andere Exponenten, aber er findet nach wie vor Ersatz – Leute, die ihn in seinen Instinkten bestärken und seine Ziele teilen.
In Wahrheit sind das die einzigen Leute, die diese Jobs überhaupt annehmen. Noch schlimmer ist es bei seinen Anwälten: Buchstäblich keiner will für Trump arbeiten.

epa06531990 The German translation of US writer Michael Wolff's book 'Fire and Fury', titled 'Feuer und Zorn', about the Trump White House is now for sale at a bookstore in Frankfurt am Main, Germany, 16 February 2018.  EPA/ARMANDO BABANI

Bild: EPA/EPA

Der Präsident twitterte, jede Kanzlei wolle für ihn arbeiten.
Die Anwälte, die er findet, sind entweder pensioniert, oder es sind keine «A-Anwälte». Wir sehen den Präsidenten auf ein Amtsenthebungsverfahren zusteuern – und dies ohne Anwälte.

Trump verlässt sich jetzt ganz auf sich selber. Ist das nicht ein Zeichen seiner Unabhängigkeit: Vom Establishment, von der Republikanischen Partei?
Mehr und mehr, ja.

«Das Treffen mit Nordkoreas Diktator wird nie stattfinden.»

Michael Wolff

Genau das wollten seine Wähler. Was soll daran falsch sein?
Was wollten sie? Man kann es so sehen: Eine Generation lang waren die Bürger zunehmend desillusioniert von der Politik und den Politikern, darum wählten sie 2016 das exakte Gegenteil. Hier haben wir nun einen Mann, der temperamentsmässig, sprachlich, intellektuell und sexuell das pure Gegenteil dessen ist, was ein Politiker sein sollte. Es ist das grosse Experiment. Eines, das gescheitert ist.

Gescheitert? Gemäss einer CNN-Umfrage ist Trump populärer als seine Partei.
Wenn uns die Trump-Ära eines gelehrt hat, dann dies: Mit Umfragen sollten wir vorsichtig sein.

Trump ersetzt viele der geschassten Berater und Beamten mit TV-Kommentatoren – er holte Larry Kudlov als Wirtschafts- und John Bolton als Sicherheitsberater. Warum?
Trump mag Medien-Typen, aber eben: Er muss nehmen, wen er jetzt noch kriegt. Ich kenne und mag Larry Kudlov, aber seine Karriere bei CNBC war ... (zögert)

… vorbei?
Ja. Bei John Bolton dasselbe. Er brauchte einen neuen Job.

Auch Sie sind ein Medien-Typ. Wie würden Sie reagieren, wenn Trump Ihnen ein Job anböte?
Unter all den unwahrscheinlichen Dingen, die passieren könnten, ist das wahrscheinlich das unwahrscheinlichste.

Immerhin hat Trump Ihren Buchverkauf angekurbelt, indem er wütende Tweets über Sie abgesetzt hat. Worauf Sie gehofft hatten.
Ich bin dankbar.

Inwiefern bestimmt der rechtslastige TV-Sender Fox News, während dessen Sendungen Trump twittert, seine politischen Ansichten und Entscheidungen?
Eigentlich schaut Trump ja nicht Fox News, sondern CNN, weil er denkt, das sei die grosse Marke. Er reagiert mehr gegen CNN, als dass er zugunsten von Fox reagiert.

Sie haben auch ein Buch über Medien-Mogul Rupert Murdoch geschrieben, der Fox News besitzt. Wie beurteilen Sie das Verhältnis der beiden alten Männer?
Murdoch hält Trump für einen Idioten. Zugleich glaubt er, dass es wichtig ist, eine Beziehung zu dem Mann zu haben, der Präsident ist. Trump seinerseits hält Murdoch für den ultimativen Unternehmer, einen Mann, der alles erreicht hat.

Trump bezeichnete Medien wie die «New York Times», die «Washington Post» und CNN als «Feinde». Reagieren die Medien geschickt auf diese Angriffe?
Trump und die Medien, das ist eine verrückte symbiotische Beziehung. Sie ist fast sexualisiert. Beide brauchen einander und profitieren gegenseitig. Beide zittern vor Entzücken. Trump ist die goldene Gans für alle Medien.

Ist das langfristig gut?
Aus Business-Sicht gibt es kein «langfristig». Jedes Medium versucht Donald Trump auszuquetschen für alles, was er hergibt – im Bewusstsein, dass wir alle erledigt sind, wenn er weg ist.

Wir werden erledigt sein?
Ja, viele Medien überleben zurzeit buchstäblich mit Donald Trump.

Er twittert ununterbrochen, attackiert jeden Kritiker – aber er hat noch nie Porno-Darstellerin Stormy Daniels und die andere Frau angegriffen, die angeblich eine Affäre mit ihm hatte. Sind diese Frauen eine Bedrohung für die Präsidentschaft?
Ja, das sind sie. Sehr sogar. Seit Trumps Pussy-Gate-Krise (er prahlte im Wahlkampf damit, er könne als Star Frauen überall anfassen, die Red.) hat die Welt eine kulturelle Revolution erlebt, die in Teilen auch auf diese Krise zurückzuführen ist. Das ultimative Ziel der #MeToo-Bewegung ist Donald Trump. Er ist das mächtigste Symbol für das, was das neue Verständnis von Belästigung ausmacht. Trump ist wahrscheinlich der grösste Belästiger aller Zeiten.

Wird seine Ehe die Präsidentschaft überdauern?
Ich weiss es nicht. So wie es aussieht, gibt es in dieser Ehe eine Vielzahl von Arrangements. Das gibt es wohl in jeder Ehe. Aber seine sind ungewöhnlicher.

Sie erwähnen Melania Trump in Ihrem Buch nur selten. Welche Rolle spielt sie?
Keine. Eine Rolle zu spielen – das ist nicht Teil dieses Arrangements. Melania will keine Rolle, und ihr Mann will nicht, dass sie eine hat.

Die grösste Bedrohung für die Präsidentschaft dürfte ein Mann sein: Robert Mueller, der Sonderermittler in der Russland-Affäre. Könnte diese zu einem Amtsenthebungsverfahren führen?
Absolut. Mueller ist ein bedeutendes Risiko. Aber ich bin mir nicht einmal sicher, ob er das grösste ist. Das unmittelbarste Risiko besteht darin, dass die Republikaner bei den Kongresswahlen (im kommenden November, die Red.) ihre Mehrheit verlieren und Trump dann einem Amtsenthebungsverfahren entgegenblickt.

Steve Bannon, Trumps ehemaliger Chef-Stratege, sagte Ihnen, dass die Chance bei 33,3 Prozent liegt, dass es wegen Mueller ein Amtsenthebungsverfahren gibt. Sehen Sie das auch so?
Inzwischen ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, ich schätze sie auf über 50 Prozent.

Es ist klar, dass sich die Russen in die Wahlen 2016 eingemischt und Trumps Kampagne begünstigt haben. Die grosse Frage aber bleibt offen: Hat Trumps Team mit den Russen zusammengearbeitet?
Für ein solches Zusammenspiel, also für eine Verschwörung, bräuchte es Absicht. Und die ist juristisch sehr schwer nachzuweisen. Dummheit kann helfen, sich gegen den Vorwurf der Absicht zu verteidigen. Diese Typen können eher aus Dummheit denn aus einem Plan heraus handeln.

Trump sagte einst: «Ich mag Konflikte.» Könnte es sein, dass er sogar ein Amtsenthebungsverfahren will, weil ihn das für Monate ins Scheinwerferlicht stellen würde?
Eine Angewohnheit von Trump ist es, den Sieg zu verkünden in einer Situation, die jeder andere Mensch als Niederlage sehen würde. Das ist ein Talent seiner Laune. Wenn er denkt, dass er einen Weg aus dieser Präsidentschaft findet und sich dabei zum Sieger erklären kann, dann würde er ihn nehmen. Er könnte dann das Amtsenthebungsverfahren als extrem parteiischen Effort bezeichnen, ihn, den rechtmässigen Präsidenten, zu entfernen.

Und sich dann als Märtyrer feiern?
Aber sicher.

Der grösste Konflikt und die grösste Show könnte in Trumps Augen ein Krieg sein. Er hat Berater ernannt, die als Falken gelten. Denken Sie, Trump könnte gegen Iran oder Nordkorea einen Krieg anzetteln?
Ich glaube nicht, dass Donald Trump die Fähigkeit hat, einen Krieg zu beginnen. Krieg ist etwas unglaublich Komplexes, ein bürokratisches Unterfangen. Da geht es nicht einfach darum, den Knopf zu drücken. Man muss eine ganze Reihe von Entscheidungen treffen, um an diesen Punkt zu gelangen. Eine Entscheidung zu treffen, erfordert fünf weitere Entscheidungen. Man befindet sich dabei in einem intellektuellen Ökosystem, in dem Trump nicht funktionieren kann. Er ist nicht imstande – zu dumm, wenn Sie so wollen – um einen Krieg zu beginnen.

Er selber sieht sich möglicherweise sehr wohl dazu imstande.
Das macht keinen Unterschied. Man muss, um einen Krieg zu beginnen, in einem Raum sitzen. Trump aber hältes kaum länger als drei Minuten aus in einem Raum mit Generälen. Er kann das nicht. Die Vorstellung, dass Krieg etwas Dummes ist, stimmt nicht. Krieg ist anstrengend, kompliziert. Zu kompliziert für Donald Trump. Das würde für jedermann offensichtlich, wenn er es versuchen würde, und das kann er nicht zulassen.

Sie sagen, Trumps Dummheit bewahre die USA vor einem Krieg?
Das glaube ich, ja.

Es heisst, der nordkoreanische Diktator Kim bereite sich minutiös auf das Treffen mit dem US-Präsidenten vor. Und Trump?
Dieses Treffen wird nie stattfinden.

Was macht Sie so sicher?
Weder Trump noch Kim haben wirklich ein Interesse daran. Trump wird davon abgebracht werden.

Es ist doch in seinem Interesse, dass er sich als der beste Dealmaker beweisen kann: Nur er schafft es, Kim die Atomwaffen wegzunehmen.
Sie denken in traditionellen politischen Dimensionen. Sie haben eine rationale Sicht auf Ursache und Wirkung. Trump tickt anders. Er weiss nichts über Nordkorea und nichts über die Atomwaffen. Abgesehen davon: Er ist kein Dealmaker. Manchmal beansprucht er Deals, die andere ausgehandelt haben, für sich. Zu verhandeln, das ist ein detail-orientierter Vorgang. Trump ist ausserstande, kann sich nicht mit Details befassen.

Man wundert sich, wie dieser 71-Jährige seine intensiven, schwindelerregenden Arbeitstage physisch bewältigt. Er führt einen Mehrfrontenkrieg gegen seine Gegner, übt sein Amt aus – und findet noch Zeit, TV zu schauen.
Jeder Tag ist für ihn ein existenzieller Tag. Wie er das durchsteht? So wie er sein ganzes Leben durchgestanden hat: Indem er TV schaut und Freunde anruft. Er arbeitet nicht sehr hart.

Sie zeichnen ein verheerendes Bild dieses Präsidenten und dieser Präsidentschaft. Doch Trump verfügt über eine treue Basis, und seit Amtsantritt hat er auch traditionelle republikanische Wähler für sich gewonnen. Unterschätzen Sie ihn?
Seine Basis hat sich nicht in dem Masse vergrössert, wie er sich das vorgestellt hat. Und er hat keine Partei, die wirklich hinter ihm steht. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass ihm der Kongress entgleitet – ein möglicherweise tödliches Ereignis.

Die meisten Leute sind noch immer hungrig nach Trump-Storys. Warum können wir nicht wegschauen?
Es ist nicht so kompliziert: Trump ist ein TV-Talent. Er macht alles für die Kamera und für das Publikum. Lassen wir Kategorien wie Gut und Böse oder links und rechts mal beiseite: Da haben wir ganz einfach eine Weltklasse-Figur.

Der Tag wird kommen, wo wir genug davon haben.
Das mag aus politischer Sicht so sein, aber Sie müssen das aus dramaturgischer Sicht betrachten. Wer steht am Morgen nicht auf und denkt: Oh mein Gott, das ist unglaublich. Un-glaub-lich! Kein einziges Mal in acht Jahren Obama ist jemand aufgewacht und hat gesagt: Das ist unglaublich. Es ist empirisch belegt: Trump ist die grösste Story aller Zeiten.

Der Haken mit dem Kreuz – Renato Kaisers Statement zu Trump

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Video: watson/Renato Kaiser

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rim 09.04.2018 18:36
    Highlight Highlight Hoffen wir, dass Wolff recht hat und Trumps Dummheit der Welt zumindest einen Krieg erspart. Ich zweifle allerdings daran, denn Trump hat seine Dummheit potenziert ( indem er Bolten angeheuert hat) Damit landet er (zu recht) und nicht erstaunlich auf Caligula s Niveau: Der wollte bekanntlich sein Lieblingspferd zum Konsul ernennen. Es bleibt spannend. ;-)
  • Gawayn 09.04.2018 17:35
    Highlight Highlight Ich glaube nicht das man jemandet findet, der noch mehr gegen den aktuellen orangen Clown im Oval Office ist als ich.

    Dennoch. Auch der schlechteste Präsident aller Zeiten, ist besser als kein Präsident.

    Sein Vize wäre kaum eine bessere Wahl.

    Das Beste wäre ein Amtsenthebungsverfahren und dann ab nächstem Jahr, gleich eine Neuewahl ansetzen.
    So könnte Mickey nicht ganz soviel mehr kaputt machen was Donald nicht schon an die Wand gefahren hat.

    Leider funktioniert es bei den Amis nicht so. Impeachment ist schon schwer genug...
  • elias776 09.04.2018 11:04
    Highlight Highlight er prahlte im Wahlkampf damit, er könne als Star Frauen überall anfassen, die Red.

    Das hat er etwa vor 10 Jahren gesagt, es wurde nur im Wahlkampf wieder gefunden.
    • Teela 09.04.2018 23:48
      Highlight Highlight Gesagt ist gesagt. Ein Pfui auf jeden der den Abstand eines anderen missachtet!
  • DerSimu 09.04.2018 11:02
    Highlight Highlight "Trump ist zu dumm"

    Trump wäre eigentlich zu dumm für seinen Posten als Präsident. Er ist ja schon nur zu dumm, die Geschäfte, die er vom Papi übernommen hat zu führen, ohne dass sie den Bach runtergehen.

    Grundsätzlich wird Krieg doch eher durch Dummheit und nicht durch Intelligenz ausgelöst, oder irre ich mich da?

    Das Problem ist nicht die Dummheit eines Einzelnen (Trump), sondern die Masse an Dummen in den Vereinigten Staaten.
  • swisskiss 08.04.2018 23:25
    Highlight Highlight Das Herr Wolff ein Boulevardschreiberling ist, der nicht sehr viel von Politik versteht, zeigt sich in der Aeusserung: "Trump ist zu dumm, um einen Krieg anzufangen"

    Wer sich mit den Ursachen des Irakktiegs befasst, weiss das ein dummer Präsident Bush durch Dick Cheney und Paul Wolfowitz in diesen Krieg gedrängt wurde.

    Es ist auch nicht so, dass ein Engagement des Präsidenten für einen Krieg weiter gehen muss. als der Kriegsmaschinerie den Autrag zu geben. Der Rest erledigt eine durchorganisierte Militärführung.

    Der Kongress hat das auch erkannt und beschränkt die Kompetenz des POTUS.
  • derEchteElch 08.04.2018 22:23
    Highlight Highlight «Trump ist zu dumm, um einen Krieg anzufangen»

    1.) hat dieser Herr Mike Wolff nicht auch einmal gesagt, Trump wäre zu dumm, um Präsident der USA zu werden? 🤨

    2.) ist es denn „klug“, Kriege anzufangen? Muss man dazu eher intelligent sein? 🤨

    3.) ist Mike Wolff Teil jener „Intellektueller“, welche die Weisheit mit der Schöpfkehle gelöffelt haben und die „Wahrheit“ für sich beanspruchen? 🤨

    4.) ach ich hör lieber auf...
  • TanookiStormtrooper 08.04.2018 21:27
    Highlight Highlight «Trump ist zu dumm, um einen Krieg anzufangen»?
    Der soll das lieber nicht zu laut sagen! Sonst möchte Trump noch das Gegenteil beweisen und beginnt aus Trotz einen Krieg...

    Meine grösste Hoffnung ist, dass er keine Atomraketen zünden kann, weil man dazu einen Code durchgeben muss. Heisst: Trump muss etwas lesen und dann korrekt wiedergeben, schafft er vermutlich nicht. Ist eben doch nicht so einfach, wie einen grossen roten Knopf drücken.
  • Koala91 08.04.2018 19:22
    Highlight Highlight Ich liebe es wie der Interviewer eine elle lange Frage stellt und Wolff diese in 2-3 Worte abspeckt :D
  • Trump's verschwiegener Sohn 08.04.2018 19:16
    Highlight Highlight "Die meisten Leute sind noch immer hungrig nach Trump-Storys."

    Mit so einer lächerlichen, erfundenen Behauptung versucht ein verzweifelter Journalist seine eigene langweilig einseitige Themenauswahl zu rechtfertigen.

    Aber der Interviewte hat es ja erwähnt: Dass das Überleben von Trump gleichzeitig das Überleben einiger Medienformate ist.
    • EvilBetty 09.04.2018 09:22
      Highlight Highlight und trotzdem kommentierst du eine TrumpStory...
  • Badummtsss 08.04.2018 19:12
    Highlight Highlight Unter Trump gab es bisher die wenigsten Todesopfer durch Kriege. Ich bin kein Fan von Trumps Politik, aber dieser Herr hält bis jetzt sein Wort.
    • Walter Sahli 08.04.2018 20:48
      Highlight Highlight Er ist erst ein gutes Jahr im Amt...Hat er denn schon einen Krieg beendet?
    • Fulehung1950 08.04.2018 22:28
      Highlight Highlight Aber es sterben mehr Amis zuhause durch Schusswaffen pro Jahr, als im Jahresdurchschnitt im Vietnam- und Koreakrieg zusammen: über 33‘000 Zivilpersonen, von Zivilpersonen umgenietet.
    • Utschli 09.04.2018 14:36
      Highlight Highlight Schon gruselig, das ist die ganze Bevölkerung meines Heimatkantons(Uri)...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oberon 08.04.2018 19:01
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht beschleunigt Trump den abstieg der USA in der Weltpolitik. China platziert sich als alles Könner, Russland möchte ernstgenommen werde und mehr integriert werden. Die Saudis planen wohl was grösseres und wie die Türkei ihre weiten Kriege gestaltet ist auch offen. Hier hätte es genug potenzial um aufzuräumen und keine hochgejubelte internationale Organisation macht wirklich was gegen diese Entwicklung.
  • Jim_Panse 08.04.2018 19:00
    Highlight Highlight Der feine Herr reitet jetzt auf der Antitrump Welle und bereichert sich noch dabei. Werde mir das Buch freilich nicht antun. Ansonsten bin ich sprachlos ab seiner Aussage des dummen Präsidenten..
    • äti 08.04.2018 21:09
      Highlight Highlight .. was hätte er denn sagen sollen?
    • Crecas 08.04.2018 22:56
      Highlight Highlight Hast du Mal ein Interview mit Trump gesehen oder gelesen? Danach wirst du nicht mehr erstaunt sein, dass Trump als dumm bezeichnet wird.
    • Vanessa_2107 09.04.2018 09:37
      Highlight Highlight Jim...."der feine Herr reitet auf der Anti-Trump-Welle", er und wirklich die meisten normal denkenden Menschen, reiten auf dieser Welle nun seit mehr als einem guten Jahr mit, leider leider dauert dieser Albtraum schon viel zu lange!
      Unten ein Beispiel, wie Trump meistens gar nicht checkt um was es geht....
      User Image
  • seuchengaul 08.04.2018 18:56
    Highlight Highlight täglich die gleichen schlagzeilen: "trump ist zu dumm", "jetzt fliegt trum raus", "trump wird gleich fallen"... und er sitzt fester im sattel als je!
    • ujay 09.04.2018 04:21
      Highlight Highlight ...wohl eher Wunschdenken denn Realität😎
  • Watson=Propagandahuren 08.04.2018 18:42
    Highlight Highlight "XY ist zu dumm um einen Krieg anzufangen" - Also ich persönlich kenne nichts "dümmeres" als einen Krieg anzufangen.
    Sagt schon ziemlich viel über den Geisteszustand dieses Herren.
    • Unicron 08.04.2018 19:14
      Highlight Highlight So hat er es aber nicht gemeint. Er meinte dass der VORGANG einen Krieg anzufangen sehr kompliziert ist, und Trump damit nicht klar kommt. Keiner hat gesagt Kriege anzufangen ist klug.
    • Watson=Propagandahuren 08.04.2018 19:24
      Highlight Highlight Und wenn es stimmt und Trump tatsächlich "zu dumm" ist überhaupt einen Krieg zu beginnen, können wir viellicht sogar froh sein wurde das Riesenbaby gewählt.
      Dann macht es auch plötzlich Sinn wenn kriegsgeile Lurche wie McCain und die üblichen Medien dauernd gegen ihn schiessen.
    • Watson=Propagandahuren 08.04.2018 19:42
      Highlight Highlight @Unicron: Ach was. Präsidenten haben Berater. Trump hat jetzt John Bolton. Der weiss genau wie das geht. Aus Erfahrung.
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