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Insider berichten: USA verhängen neue Sanktionen gegen den Iran

02.02.17, 22:38


Die USA bereiten Insidern zufolge neue Sanktionen gegen den Iran vor. Schon am Freitag könnten über 20 iranische Institutionen oder Personen mit Strafmassnahmen belegt werden, sagten mit dem Vorhaben vertraute Personen am Donnerstag.

Gegen rund acht Einrichtungen oder Individuen gebe es Vorwürfe im Zusammenhang mit Terror, gegen 17 weitere in Verbindung mit Raketen. Der Iran hatte am Wochenende eine Mittelstreckenrakete getestet. Es war die erste derartige Erprobung seit dem Amtsantritt US-Präsident Donald Trumps am 20. Januar.

Die US-Regierung hatte den Iran deswegen schon am Mittwoch «verwarnt». Die Führung in Teheran wies die Kritik zurück. Am Donnerstag erklärte Trump, er schliesse als Reaktion auf den Test nichts aus.

Die neuen Sanktionen seien schon länger in Vorbereitung gewesen, sagten die Insider. Der Raketentest habe Trump schliesslich mit dazu veranlasst, die Strafmassnahmen einzuleiten. Von der US-Regierung gab es zunächst keine Stellungnahme.

Was kommt auf den Iran und seinen Präsidenten Hassan Rohani zu? Bild: KEYSTONE

Beginn von härterer Linie

Die neuen Sanktionen könnten der Beginn einer härteren Linie der USA gegenüber der Regierung in Teheran darstellen. Trump hatte schon im Wahlkampf das internationale Atomabkommen mit der Islamischen Republik immer wieder heftig kritisiert. Darin hatte sich der Iran zur Beschränkung seines Atomprogramms bereiterklärt und im Gegenzug die Lockerung von Sanktionen zugesichert bekommen.

Aus dem Kreis der Informierten verlautete, die neuen Strafmassnahmen seien so ausgelegt, dass sie nicht gegen die Nuklearvereinbarung von 2015 verstossen. (sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • gianny1 03.02.2017 07:36
    Highlight Das ist auch richtig so! Man hätte die Sanktionen niemals lockern dürfen.
    2 10 Melden
  • zombie woof 03.02.2017 05:46
    Highlight Und bist du nicht willig so brauch ich Gewalt. Donald ist auf den Geschmack gekommen, er kann befehlen, alle spuren, und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis er einen grossen Krieg anzettelt.
    14 1 Melden
  • roger.schmid 03.02.2017 04:04
    Highlight oh, oh.. es werden bereits lügen über Angriffe aufgetischt. das sieht nicht gut aus..

    14 4 Melden
  • blaubar 03.02.2017 00:53
    Highlight Ah ja, der Iran... der war ja noch nicht dran.
    Den sprengen sie auch noch in die Luft,
    Hier gibt's ja auch noch Öl,
    Nach dem hier jeder ruft.
    Natürlich wollen sie nur Frieden stiften
    Das ist doch ihre Pflicht!
    Und nicht wie Assad das Volk vergiften.
    (Wer's glaubt, wird selig, ich glaub's nicht)
    Warum eigentlich nicht mal die Saudis,
    Die wären die grösseren Rowdys...
    (was der IS metzelt, ist dort schon lang gesetzelt)
    Alles nur wegen unseren Audis.

    Mein Erguss und jetzt ist Schluss.







    24 4 Melden
    • Saraina 03.02.2017 07:05
      Highlight Die Saudis brauchen sie noch für den Krieg gegen den Iran. Die Amerikaner sind übrigens schön länger die viel, viel grösseren Rowdys als die Saudis. Nur schon in Südamerika haben sie mehr Menschen auf dem Gewissen.
      5 0 Melden
    • Pius C. Bünzli 03.02.2017 07:32
      Highlight Bravoo
      1 0 Melden
  • Posersalami 02.02.2017 23:42
    Highlight Ja, eine Sprosse rauf auf der Eskalationsleiter. Das wird die Probleme zuverlässig lösen!
    19 1 Melden
  • Gurgelhals 02.02.2017 23:13
    Highlight Soweit ich es verstehe ist das zunächst auch wieder nur leeres (aber natürlich potentiell destruktives) politisches Getöse. Sanktionen der USA treffen den Iran eh nicht gross, weil die kaum oder gar nicht miteinander Handel treiben.

    Vor dem Abschluss des Nuklearabkommens waren es auch die Sanktionen der EU-Staaten, die dem Iran wirklich weh getan haben. Und Letztere werden nun bestimmt nicht mit Donnie Smallhands mitziehen. Kurz: Ausser viel diplomatisches Geschirr zu zertrümmern wird hier genau gar nichts erreicht. Kurz: Die Trump-Regierung in ihrem Standardmodus. Deppen.
    11 5 Melden
  • IDon'tHaveAName 02.02.2017 23:04
    Highlight Und ein Mann bringt es fertig die Annäherung der USA und Iran, welche die Schweiz eigentlich zustande gebracht hat, innerhalb kürzester Zeit zu zerstören. Die mühsame und zeitraubende Arbeit, die sie investiert hat, um diese beiden Nationen näherzubringen, ist für die Katz'. Schade!
    15 4 Melden
  • Sauraus 02.02.2017 22:47
    Highlight Was für 1 friendship
    15 6 Melden
  • Butzdi 02.02.2017 22:45
    Highlight Hm, sollte da nicht Pakistan oder Saudi Arabien ganz oben auf der Liste stehen? Ach nein, da macht der Donald ja Business und bekommt Geld her oder hat Schulden. Alles klar.
    68 7 Melden
    • Saraina 03.02.2017 07:09
      Highlight Saudi Arabien ist ein strategischer Verbündeter der USA und Israels. Mit Geld hat das gar nichts zu tun. Der Krieg gegen den Iran begann eigentlich 2003, als erst der Irak, und später Syrien unfähig gemacht wurde, in einen solchen Konflikt einzugreifen.
      1 8 Melden
    • Butzdi 03.02.2017 10:49
      Highlight Es hat alles mit Geld und Öl zu tun. Man kann sich die Wahrheit auch schönreden. Wahabiten sind extrem, Iraner sind Shihiten und massiv sekulärer als Saudis. Trump Supporter haben sich im Wahlkampf aufgeregt, dass die Clinton Foundation Gelder von Saudis erhalten habe. Handkehrum ignorieren sie, dass Trump direkte Gelder aus Saudi Arabien erhält und dort auch Geschäfte macht.
      Dass die USA einen versteckten Öl-Krieg gegen den Iran führen ist schon seit 1953 so, als der CIA den Präsidenten stürzte, weil er meinte, iranisches Öl gehöre den Iranern und nicht BP... pfui, Amerika!
      6 1 Melden
    • Saraina 03.02.2017 12:55
      Highlight Also als massiv säkulärer würde ich den iranischen, von Mullahs regierten Gottesstaat nicht nennen!
      0 0 Melden

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