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Demonstranten liefern sich Strassenschlachten mit den Sicherheitskräften. twitter

Unruhen im Iran fordern Todesopfer ++ Minister spricht von Aufstand 

31.12.17, 04:58 31.12.17, 12:29

Bei den regimekritischen Protesten im Iran sind zwei Demonstranten getötet worden. Entsprechende Berichte aus Dorud im Westiran in sozialen Medien vom Vorabend bestätigte das Webportal des Staatsfernsehens am Sonntag.

Die genauen Umstände des Todes der beiden Demonstranten waren am Sonntag zunächst unklar. Nach Angaben des Gouverneursamts der Provinz Lorestan im Westiran soll die iranische Polizei an dem Vorfall nicht beteiligt gewesen sein. 

Vielmehr gebe es Hinweise auf eine Beteiligung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), behauptete der Sicherheitschef im Gouverneursamt, Habibollah Chodschasteh, nach iranischen Medienangaben.

Strassenschlachten in Teheran.

«Aufstand gegen das eigene Volk»

Die Kundgebungen hatten am Donnerstag begonnen. Sie richteten sich zunächst gegen die Wirtschafts- und Aussenpolitik der Regierung von Präsident Hassan Ruhani, wurden aber zunehmend systemkritisch. Am Samstag griffen die Proteste, die zuvor in mindestens neun iranischen Städten stattgefunden hatten, auf die Hauptstadt Teheran über.

Für Innenminister Abdulrahman Rahmani Fasli sind das keine Proteste mehr, sondern ein Aufstand gegen das eigene Volk. «Problem mit Gewalt und Terror zu lösen, ist keine Option (...) - das können und werden wir nicht mehr dulden», sagte der Minister am Sonntag. Falls die Menschen Forderungen hätten, gebe es legale Kanäle, die zu beantragen. Diejenigen, sich ausserhalb der Gesetze bewegen wollten, müssten mit Konsequenzen rechnen, warnte der Minister weiter.

Tump giesst Öl ins Feuer

US-Präsident Donald Trump warnte die iranische Führung angesichts der anhaltenden Proteste vor ihrem Untergang. «Unterdrückerische Regime können nicht ewig bestehen und der Tag wird kommen, an dem das iranische Volk vor eine Wahl gestellt wird», twitterte Trump. «Die Welt schaut hin!» Neben dem US-Militär fürchte die iranische Führung am meisten das eigene Volk.

Die Regierung in Teheran verurteilte die US-Unterstützung für die Proteste scharf. «Das iranische Volk wird diese wertlosen und opportunistischen Bemerkungen der Amerikaner nicht beachten», sagte Aussenamtssprecher Bahram Ghassemi.

«Diese Versammlungen sind illegal»

Innenminister Fasli ermahnte die Iraner, nicht an den Protesten teilzunehmen. «Diese Versammlungen sind illegal», sagte er nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna. Das Innenministerium sei aber bereit, Anträge zu friedlichen Demonstrationen zu prüfen, sagte er.

Am Samstag gab es in Teheran und anderen Städten auch staatlich organisierte Demonstrationen gegen die regimekritischen Versammlungen, an denen Medienangaben zufolge landesweit Tausende teilnahmen.

Diese Demonstranten in Teheran unterstützen die Regierung. Bild: AP/AP

In sozialen Netzwerken wurden Videos verbreitet, die auf regimekritischen Protestkundgebungen aufgenommen worden sein sollen. Sie zeigen unter anderem, wie Menschen riefen: «Mullahs schämt Euch, lasst unser Land in Ruhe». Einige Videos zeigen auch, wie anscheinend verletzte oder tote Personen fortgetragen wurden.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars riefen Dutzende Demonstranten vor der Teheraner Universität «Tod den Taliban» und verglichen damit das iranische Establishment mit den radikalen Islamisten in Afghanistan.

Studenten protestieren in Teheran gegen das Mullah-Regime. Bild: EPA/EPA

Berichterstattung begrenzt

Wegen einer begrenzten Berichterstattung iranischer Medien über die Proteste lassen sich die Berichte und Videos in sozialen Netzwerken nicht unabhängig verifizieren.

Die meisten Videos kommen über das Nachrichtenportal Amad-News und werden auf der Messaging-App Telegram gepostet. Irans Telekommunikationsministerium forderte Telegram daher auf, das Konto des Portals zu blockieren. Daraufhin wurde das Portal dann auch blockiert. In vielen Teilen Teherans gab es am Samstag überhaupt kein Internet mehr oder nur sehr langsame Verbindungen. Am Sonntag lief das Internet jedoch wieder normal. 

In der Stadt Khorrambad wurde laut unbestätigten Berichten das Gebäude des Bürgermeisters angezündet. Dort seien bei den Protesten vier Demonstranten getötet worden, heisst es. 

Atomabkommen im Visier

Der deutsch-iranische Grünen-Aussenpolitiker Omid Nouripour rief die Europäische Union auf, zur Protestwelle im Iran Position zu beziehen. «Das Atomabkommen darf nicht dazu führen, dass die Europäer zu Menschenrechtsverletzungen im Iran schweigen», sagte der in Teheran geborene Bundestagsabgeordnete Nouripour der «Heilbronner Stimme» (Dienstagausgabe). 

Das Atomabkommen mit dem Iran wurde von den USA, China, Russland, Frankreich, Grossbritannien und Deutschland ausgehandelt. Es gestattet dem Iran die zivile Nutzung der Kernkraft, soll aber eine atomare Bewaffnung der Islamischen Republik verhindern. Die USA unter Präsident Trump wollen das Abkommen kippen, die Europäer halten an ihm fest. (sda/dpa)

(amü/sda/dpa)

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76
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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Openyourmind 31.12.2017 14:11
    Highlight Bisher wurden die von PNAC seit 1997/98 geforderten und geplanten Afghanistan-, Irak-, Libyen- und Syrien-Kriege begonnen. Ausständig von den PNAC-Kriegsvorhaben sind nur noch die Kriege gegen den Iran, Somalia und gegen Nordkorea.

    Check Ne „Rebuilding America‘s defenses“ ;)
    14 8 Melden
    • Saraina 01.01.2018 14:47
      Highlight Somalia muss man nicht bekriegen. Das gibt es als effektiven Staat gar nicht mehr. Und wenn fleissg weiterhin Waffen dorthin geliefert werden, wird das auch so bleiben.
      2 0 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 01.01.2018 17:16
      Highlight @seraina trotzdem haben fie Amis Drohnen in Somalia eingesetzt.
      1 0 Melden
  • smoking gun 31.12.2017 12:27
    Highlight Die Anstalt erklärt ganz gut, was in den vergangenen 70 Jahren im Nahen und Mittleren Osten alles passiert ist:


    33 7 Melden
    • FrancoL 31.12.2017 13:34
      Highlight Herrlich einfach und einleuchtend zusammengefasst.
      Weniger einfach dürfte die Lage bei den aufflammenden Unruhen sein.
      18 1 Melden
    • durrrr 31.12.2017 14:17
      Highlight Klassischer Antiamerikanismus im deutschen öffentlich Rechtlichen. Dass die Deutschen nach dem Amis aber die zweitwichtigsten Geschäftspartner der Saudis und den anderen Scheichs sind lässt man mal schön weg. Und dass es heute in DE ohne den "Kriegstreiber" USA gar keine Demokratie geben würde spielt ja aich keine Rolle.
      Aber ist halt Satire, da darf auch ein bisschen geflunkert werden^^
      17 21 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 31.12.2017 16:16
      Highlight Klassisch? Die einzige Kritik an Amerika kommt von der Anstalt. Und nein, nur wenn man gegen Krieg und Imperialismus ist, ist man nicht gleich antiamerikanisch.

      Ohne die USA hätte Hitler kein Öl gehabt und hätte kein Krieg beginnen können.
      17 6 Melden
    • FrancoL 31.12.2017 18:41
      Highlight @durrrr; Ich denke Du verkennst da vieles und das mit Hitler und dem nichts nach Hitler, ohne die Amis, ist dann auch ein Riesen Quatsch. Noch nie hat sich in der Neuzeit jemand längere Zeit verschiedene Länder in Europa Untertan gehalten. Es wäre länger gegangen, die Nachkriegszeit wäre nicht so rasant gegangen, aber wieso hätte es schlechter herauskommen müssen?
      Eine eigenartige Sicht der Geschichte, nichts im Leben hat nur einen möglichen Weg.
      6 2 Melden
  • Billy the Kid 31.12.2017 12:19
    Highlight Rückblende: Die USA stürzen den demokratisch gewählten Präsidenten namens Mossadegh und ersetzen ihn durch einen loyalen Diktator namens "Shah von Persien".
    Nach ein paar Jahrzehnten der Plünderung und Schreckensherrschaft haben die Iraner genug und starten eine Revolution. Ohne den Klerus wäre diese nicht machbar gewesen - also ist dieser bis heute prominent vertreten.

    Die USA sind wohl die letzte Nation auf Erden, die den Iranern irgendwelche Ratschläge auf den Weg geben müssen. Dieser beispiellose Hang zur Selbstlegitimierung und die ekelhafte Heuchelei - bringen mich fast zum kotzen.
    58 11 Melden
    • Firefly 31.12.2017 12:58
      Highlight "also ist dieser bis heute prominent vertreten" ein bischen gar verharmlosend diese Aussage. Er ist bestimmend nicht vertreten.
      10 5 Melden
    • FrancoL 31.12.2017 13:39
      Highlight Und genau darum bin ich mich nicht sicher was wirklich hinter diesen Aufständen steht. Vordergründig scheinen sie legitim, man geht sich gegen eine rigorose Herrschaft auf, aber in Wirklichkeit ist es was genau? Wohnen soll die Reise gehen? wer sind die Strippenzieher, die in so kurzer Zeit einen Brand auslösen können?

      Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Iraner vom Regen in die Traufe geraten könnten.
      19 6 Melden
    • Echo der Zeit 31.12.2017 15:51
      Highlight FrancoL - Das wird wie bei der "Grünen Revolution" Enden.
      3 2 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 31.12.2017 12:04
    Highlight Zufälle gibts... plötzlich hat der Iran auch sein Regimechange.
    13 7 Melden
    • demokrit 31.12.2017 13:27
      Highlight Naja, das wird sich noch zeigen müssen. 2008 ist dies auch schon einmal im Keim erstickt worden.
      12 0 Melden
  • Bill Dung 31.12.2017 11:58
    Highlight Trump hätte wohl am liebsten, wenn wieder ein US treuer Schah eingesetzt wird. Der schön das eigene Volk unterdrückt und Krieg führt. Dann wäre wieder alles im Butter
    27 10 Melden
  • elias776 31.12.2017 11:33
    Highlight Ich hoffe schwer dass das nicht wie der arabische Frühling enden wird!
    30 0 Melden
    • demokrit 31.12.2017 13:29
      Highlight Das ist die geringste Sorge. Im Unterschied zu den Arabern sind viele Iraner sehr gebildet und nicht vom sunnitischen Islam betört.
      29 2 Melden
    • Saraina 01.01.2018 16:00
      Highlight Die Bürger von Irak und Syrien waren durchaus auch gebildet. Und besonders religiös waren sie vor den Kriegen, die ihnen alkes genommen haben auch nucht. Auch in Palästina gab, und gibt es eine gebildete und musisch interessierte Schicht. Die Mär vom tumben, ungebildeten Araber ist nichts anderes als Kriegspropaganda.
      1 2 Melden
    • demokrit 01.01.2018 16:37
      Highlight Klar gibt es die, aber das sind im Gegensatz zum Iran bloss marginale Schichten. In Syrien stellen die Sunniten nun einmal die Mehrheit.
      1 2 Melden
  • Beggride 31.12.2017 11:21
    Highlight Leider ist das genau das, was das "demokratischere" System Saudi Arabiens noch benötigt hat... Könnte in der ganzen Situation entscheidend sein...
    14 1 Melden
  • derEchteElch 31.12.2017 10:25
    Highlight Aus dem Artikel geht nicht hervor gegen was demonstriert wird oder welche Handlung der Regierung die Proteste ausgelöst haben. Ohne diesen Infos ist es keine neutrale Berichterstattung.
    49 20 Melden
    • FrancoL 31.12.2017 12:09
      Highlight Die Berichterstattung ist somit ja neutral, den jede Darlegung wogegen genau protestiert wird ist mit politischer Färbung versehen, also nicht neutral.

      Aber ich verstehe Dich, man bräuchte mehr Hintergrundinformationen, mit oder ohne Einfärbung.
      25 3 Melden
    • rodolofo 31.12.2017 12:09
      Highlight In so einem Moment kannst Du auch nicht neutral sein.
      Das "Andere Iran" erhebt sich gegen sie Unterdrückung und Gängelung eines Reaktionären Régimes, bestehend aus "Sauriern der Geschichte", Faschisten und Inquisitoren!
      Ich hoffe, auch die Schweiz kapiert endlich, wohin es führt, wenn sie sich von Faschisten und Inquisitoren immer mehr einengen, bespitzeln und bevormunden lässt!
      Wehret den Anfängen des "Bürgerlichen Schulterschlusses"!
      Denn wenn Ihr es jetzt nicht macht, wird es später nicht einfacher! (siehe den Iran heute...)
      21 29 Melden
    • NumeIch 31.12.2017 12:09
      Highlight Steht alles im Artikel. Wer lesen kann ist im Vorteil.

      „Die Kundgebungen hatten am Donnerstag begonnen. Sie richteten sich zunächst gegen die Wirtschafts- und Aussenpolitik der Regierung von Präsident Hassan Ruhani, wurden aber zunehmend systemkritisch.“
      21 11 Melden
    • Sapere Aude 31.12.2017 12:15
      Highlight Gegen was Demonstriert wird liest du hier:

      "Die Kundgebungen hatten am Donnerstag begonnen. Sie richteten sich zunächst gegen die Wirtschafts- und Aussenpolitik der Regierung von Präsident Hassan Ruhani, wurden aber zunehmend systemkritisch."

      Auslöser sind Korruption in der Verwaltung, wirtschaftliche Probleme und die iranische Aussenpolitik, bzw. vorallem das militärische Engagement.
      21 5 Melden
    • FrancoL 31.12.2017 12:53
      Highlight Nun Elch, hast Du einige Antworten bekommen, gefärbt in der jeweiligen Auslegung des Schreibenden. Ich bin etwas älter, habe an einigen Kundgebungen im In- und Ausland teilgenommen und mich bei der späteren Berichterstattung und bei den damals noch spärlich laufenden Kommentaren immer wieder gefragt: Wieso wurde nicht wahrgenommen was wir wirklich wollten? Vermutlich weil man das alles über eine Leiste brechen wollte und somit den Kern nicht traf.
      12 3 Melden
    • Echo der Zeit 31.12.2017 15:57
      Highlight derEchteElch - Einfach das Echo Hören. Gut und Unabhängig Informiert Dank Schweizer Nachrichten - https://www.srf.ch/play/radio/echo-der-zeit/audio/protest-und-gegenprotest-in-iran?id=65afd33a-c26f-42b5-8858-cf05666ef8ac

      (musst nur 3:39 zuhören)
      5 6 Melden
    • Saraina 01.01.2018 16:03
      Highlight "Richtet sich gegen die Wirtschafts- und Aussenpolitik" heisst, dass das Embargo wirkt und den Menschen die Mittel ausgehen. Auch der Unmut in Syrien hat eigentlich mit Missernten und darauf folgend zu hohen Preisen begonnen.
      2 1 Melden
  • Raphael Stein 31.12.2017 10:20
    Highlight Wir selber sind in Teheran und haben immer noch keine Ahnung wer wirklich hinter diesen Protesten steckt. Man kann fragen wen man will.
    Urplötzlich waren die Demonstranten da.
    Spannend sind die Kommentare der "Irankenner" in den westlichen Medien. Es sind blosse Vermutungen.
    Das Internet ist extrem langsam, über indische Server geht's am besten.
    Die Kommentare von Tumpf ist nicht wirklich Thema hier.


    Wer aber denken würde die Mullhas würden sich von den goldenen Pfründen freiwilig verabschieden, der wird sich gewaltig täuschen.

    Da geht es um gewaltig viel Geld und Macht

    71 3 Melden
    • CanaBeatz 31.12.2017 11:31
      Highlight Riecht irgendwie nach CIA
      25 18 Melden
    • Raphael Stein 31.12.2017 23:48
      Highlight Wir vermuten hier, Betonung auf Vermutungen, es steckt eher der Nationaler Widerstandsrat des Iran, mit Maryam Rajavi an der Spitze, hinter der Geschichte.
      Die USA sehen den NWRI offiziel aber als Terrororg. an.
      Aber wie heisst es so schön, der Feind meines Feindes ist mein Freund.
      Eine Destabilisierung des Iran ist gleichzeit ein weiteres, bisher unerreichtes Ziel der USA und Israel.

      Die jüngere Geschichte hat das im Iran schon zweimal bewiesen.

      Die Sache mit Khomeini ist den USA damals ja auch aus dem Ruder gelaufen.
      5 0 Melden
  • Pasch 31.12.2017 10:11
    Highlight Wann stellt twitter endlich diesen hetzerischen account ab??
    17 31 Melden
  • zombie woof 31.12.2017 09:50
    Highlight Trump, shut up!
    29 25 Melden
  • Gelöschter Benutzer 31.12.2017 09:48
    Highlight Trump, Idol der SVP und iranischer Friedensstifter. Ja der tut was für die Menschen.


    ps. Hat er nicht erst kürzlich ein Einreiseverbot für Iraner erlassen?
    32 29 Melden
  • SKH 31.12.2017 09:45
    Highlight Die Sache ist ziemlich verdächtig. Zuerst fanden Demos gegen Rohani in Maschhad statt, die wahrscheinlich von Raissi und sein Schwiegervater organisiert wurden. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass der Khameini nicht mehr lange unter uns weilt und die verschiedene Gruppierungen in Iran sich in Position bringen, um ihn zu ersetzen. Jedoch wurden schnell Fake News über den angeblichen Tod Khameinis von Amadnews verbreitet und zu Gewalt aufgerufen. Gestern Abend stellte dann Amadnews Videos und Anleitungen für Waffen und Bomben zum selbstbauen in ihr Telegram Kanal. Habe Amadnew aktiv verfolgt.
    25 6 Melden
  • The Destiny 31.12.2017 09:31
    Highlight “We have found evidence of enemies of the revolution, Takfiri [Sunni extremists] groups and foreign agents in this clash.”

    -Habibollah Khojastepour-
    security deputy.

    Nach den Regimechanges in lybien, Ägypten und Syrien versuchen Sie es also mit dem Iran.
    26 14 Melden
    • rodolofo 31.12.2017 12:12
      Highlight Ja genau, das versuchen sie!
      Einen Versuch ist es doch wert, oder?
      Viel Glück, liebe Perser!
      Die Freiheit ist Euer Schicksal!
      Gefangenschaft und "Stabilität" war gestern!
      12 14 Melden
    • The Destiny 31.12.2017 13:25
      Highlight Ich sehe die "Freiheit &Demokratie" in Lybien ist großartig
      12 6 Melden
    • durrrr 31.12.2017 14:32
      Highlight Und die Aussage des Sicherheitsabgeordneten, der von Feinden der Revolution spricht, ist ja sicher sehr objektiv und neutral. Das können wir dem ruhig alles glauben^^ ironie off*
      8 2 Melden
    • rodolofo 31.12.2017 14:51
      Highlight Libyen ist nicht der Iran!
      Libyen ist eine Stammesgesellschaft.
      Der Iran ist eine uralte Hochkultur!
      Im Iran gab es sogar mal eine Kommunistische Partei! Aber die wurde von der Stalinistischen Sowjetunion im Stich gelassen und verraten und vom US-Imperialismus und seinem Marionetten-Régime des Schahs zerschlagen.
      Das alles nützte den Islamistischen Mullah's, wie vor allem die Iraner selber aufs Schrecklichste erfahren mussten.
      Der Schweizer Filmemacher Samir hat einen sehenswerten Film gedreht, vom Werdegang seiner Iranischen Familie, deren Flucht und späterem Leben in Europa/USA.
      6 11 Melden
    • rodolofo 31.12.2017 16:43
      Highlight Ich habe da was verwechselt.
      Der Unterschied zwischen dem Iran und dem Irak ist ja auch nur ein Buchstabe!
      Eine solche Verwechslung könnte sogar dem jetzigen Präsidenten der USA passieren!
      Nichts für ungut.
      7 3 Melden
    • The Destiny 31.12.2017 17:54
      Highlight @durrrr, glaubhafter als all die wischiwaschi Experten hier im Westen allemal.

      Es ist eine offizielle Aussage zu dem Geschehen, etwas was in diesem Artikel fehlt, Trump raus und die Offizielle Seite gegenüber Stellen zu der Position derDemonstranten.(Ursprünglicher Artikel)

      Trump wird es noch fertig bringen dass das Atomabkommen wieder zerstört wird.

      Ps: @watson Twitter ist keine auch nur annähernd gescheite Informationsquelle und hat in solchen Artikeln nichts verloren, die Richtigkeit von tweets ist nahezu unüberprüfbar und Propaganda /Manipulation ist Tür und Tor geöffnet.
      4 2 Melden
  • felixJongleur 31.12.2017 09:31
    Highlight Die Sanktionen zeigen ihre Wirkung? Leider wird das Regime wohl, da sowieso international von der usa/saudi/eu Achse des Guten isoliert, mit Härte zurückschlagen, bravo Trömp. Apropos isoliert, die Iraner handeln emfall sogar mit Israel, ein Interview mit Ulrich Tilgner wär wirklich super er watson, der sieht die grösseren Zusammenhänge in der Region.
    24 7 Melden
    • Saraina 01.01.2018 16:07
      Highlight Hier noch es bitzeli grössere Zusammenhänge in der Region.

      https://www.haaretz.com/israel-news/.premium-1.832259

      Gestern die angekündigte Verlegung der US-Botschaft, heute erste Schritte zur Annexion der Westbank. Da ist es einfacher, wenn der Iran mit sich beschäftigt ist.
      1 2 Melden
  • rohypnoel 31.12.2017 09:30
    Highlight Donald sollte zuerst mal die Proteste im eigenen Land ernstnehmen bevor er sich hier auf den Leben iranischer BürgerInnen profiliert.
    Ich wünsche diesen mutigen Menschen viel Kraft in ihren Protesten!
    13 17 Melden
  • MilfLover 31.12.2017 09:15
    Highlight Rohrkrepierer
    6 8 Melden
  • capture 31.12.2017 09:14
    Highlight Um was es geht wird in einem Bruchteil des Beitrages erwähnt, sogar Trump hat mehr platz in dem Artikel. Um was gehts?
    33 0 Melden
  • Wie funktioniert das! 31.12.2017 09:06
    Highlight ..Nachthemden und Bärte weg. Hin zu realem Leben, wünsche ich den IranerInnen.
    25 10 Melden
  • Radiochopf 31.12.2017 08:20
    Highlight Irgendwann 2007 hat Ex US-Nato General Wesley Clark folgendes öffentlich gesagt:
    statt 5 Jahre sind es halt 10 geworden, statt Libanon hat man halt Jemen genommen.. Iran ist jetzt dran, wie lange will man dieses Interview noch ignorieren? Das hat nichts mit VT zu tun, wenn alles davon war wurde was er gesagt hat...
    35 7 Melden
    • Saraina 01.01.2018 16:10
      Highlight Libanon liess sich offensichtlich kären, indem man Hariri ein paar Wochen in Saudi Arabien gefangen hielt, und ihm sehr gut erklärte, was ihm und dem Land blüht, wenn er nicht pariert. Mit dem Beispiel von Irak, Syrien und Libyen vor Augen versteht das ja jedes Kind.
      1 2 Melden
  • wololowarlord 31.12.2017 08:11
    Highlight Wenn die iranische regierung jetzt klug handeln will, sollte sie auf das volk eingehen. Sonst werden auf einmal fremde nationen eingreifen und wir werden das nächste syrien erleben...
    16 3 Melden
  • bresse 31.12.2017 07:31
    Highlight Kennt man doch! Wie ich meinen Aluhut liebe!
    7 13 Melden
  • Jein 31.12.2017 07:28
    Highlight Anheizen? Für Trumps Verhältnisse ist das ein guter Tweet der den Protestierenden Unterstützung zusichert und nicht provoziert, nur interessiert das die iranischen Hardliner nicht die Bohne oder stachelt sie nur an.
    16 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.12.2017 12:06
      Highlight Ja genau. Trump, der tut was fürs iranische Volk. Hat er nicht mit amler Macht ein Einreiseverbot gegen eben dieses verhängt? Es sind ja alles Terroristen.

      Und wenns Krieg gibt und die iranischen Flüchtlinge nach Europa kommen, wird die SVP diese als von Wirtschaftsflüchtlingen verunglimpfen.

      Ja, Trump und die SVP. Alles das selbe Pack.
      15 16 Melden
  • Royeti 31.12.2017 07:26
    Highlight Möge sich das Iranische Volk den Mullahs entledigen..!!
    Zu gerne würden ich und meine Familie nach über 70 Jahren Exil wieder mal in den Iran und eine Reise zu unseren Wurzeln machen.
    (meine Familie wurde aus religiösen Gründen 1949 nach Israel vertrieben)
    26 6 Melden
  • Honey Badger 31.12.2017 07:25
    Highlight Hmm... Proteste gegen einen progressiven iranischen Präsidenten.... Mossadegh lässt grüßen....
    20 4 Melden
  • ManInBlack 31.12.2017 07:23
    Highlight Remember 1953, Sturz Mossadeghs, der Ursprung allen Übels im nahen Osten. Hat alles genau gleich angefangen, von den Amis angestiftete Proteste, Rest bekannt... Man kann nur kot.. ab dieser Welt!
    27 8 Melden
  • Posersalami 31.12.2017 06:55
    Highlight Ich hoffe für meine iranischen Brüder und Schwestern, dass ihre Revolution diesmal gelingen möge und vor allem möglichst unblutig sein wird.

    Ein phantastisches Land mit noch phantastischeren Menschen, das eigentlich jeder mal bereist haben müsste.
    239 30 Melden
    • Gelöschter Benutzer 31.12.2017 07:41
      Highlight ...die Bilder sind leider nicht unblutig. Man kann nur hoffen.
      13 6 Melden
    • Butschina 31.12.2017 08:47
      Highlight Nur schon der traditionelle Handwerkerbazar in Teheran muss genial sein. Hoffentlich bleiben die alten Handwerke lange erhalten.
      10 1 Melden
    • _kokolorix 31.12.2017 10:09
      Highlight In diesem phantastischen Land mit seinen noch phantastischeren Menschen, gibt es aber eine Menge wenig phantastische Menschen die bereit sind für ein paar persönliche Vorteile ihren Brüdern und Schwestern Gewalt anzutun. Vor allem gibt es eine riesige Menge von Menschen, die vor lauter Angst um ihr Hab und Gut die wenigen wirklich phantastischen Menschen regelmässig im Stich lassen und tatenlos zusehen wie die, welche für die Freiheit einstehen, abgeschlachtet, eingesperrt und gefoltert werden.
      Im Iran herrschen seit 70 Jahren brutale Unterdrückung und seit 40 Jahren religiöser Wahn
      15 6 Melden
    • rodolofo 31.12.2017 10:10
      Highlight Du hast Iranischen Migration-Hintergrund?
      4 15 Melden
    • _kokolorix 31.12.2017 13:25
      Highlight Nein, aber ich unterstütze seit Jahren mehrere Iranische Immigranten, hatte beruflich mal mit einer iranischen Firma zu tun und erlaube mir auch ohne iranischen Migrationshintergrund eine Meinung über die iranische Gesellschaft zu haben.
      Wie in vielen unterdrückten Kulturen wird auch im Iran die Famillienbande fast masslos überhöht. Ein Folge davon ist die starke Zersplitterung der Gesellschaft, weil das Vertrauen in Nichtangehörige des Clans fehlt, finden sich nie genügend Leute zusammen um die Regierung ernsthaft unter Druck zu setzten.
      12 5 Melden
    • rodolofo 31.12.2017 15:00
      Highlight @ _kokolorix
      Danke für diese interessanten Informationen!
      Aber meine Frage richtete sich eigentlich an Posersalami.
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    • Posersalami 31.12.2017 15:51
      Highlight @rodolfo: Nein habe ich nicht, war aber schon 3x für jeweils 1 monat da und habe das Land intensiv bereist. Da ich mittlerweile etwas Farsi spreche kann ich mich auch ein bisschen unterhalten.

      Das Land und vor allem die Menschen sind einfach unglaublich, wenn man mal die Führungskaste ausklammert die eigentlich fast niemand wirklich gut findet. Sogar die ganz konservativen (Kleriker etc.) haben immer wieder mir gegenüber Kritik geäussert.

      Um zu verstehen was ich meine muss man aber glaub ich mal dagewesen sein. Kann das schlecht beschreiben.
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    • Saraina 01.01.2018 14:45
      Highlight Bereisen ist gut, am Besten bevor das Land in Aufruhr, Schutt und Asche versinkt. Unterdessen hat Netanyahus Likud mehrheitlich für die Annexion der Westbank gestimmt. Das ging im Feuerwerk zum Jahreswechsel und den Protesten in Iran glatt unter.
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  • Gsnosn. 31.12.2017 06:37
    Highlight Unterdrückerische Regime können nicht ewig bestehen und der Tag wird kommen, an dem das iranische Volk vor eine Wahl gestellt wird», twitterte Trump

    Wenn das ihm ja nit selbst passiert
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  • ujay 31.12.2017 06:00
    Highlight Donnie Dumpfbacke zeuselt überall. Ist gut für die Waffenindustrie.
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    • Mia_san_mia 31.12.2017 09:00
      Highlight Also ich glaube dort brennts schon...
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    • murrayB 31.12.2017 09:28
      Highlight Nöö, er sagt zum Iran nur die Wahrheit die ein demokratischer, liberaler Geist denkt - er bezieht klar Stellung und das finde ich gut so!
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    • Mia_san_mia 31.12.2017 12:34
      Highlight @murray: Wenn Obama das gleiche gesagt hätte, würdens alle cool.finden 😄
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    • durrrr 31.12.2017 15:59
      Highlight @Mia_san_mia
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    • ujay 31.12.2017 19:06
      Highlight @murrayB. Das ist pseudo demokratisch- liberales Gewäsch. Der arabische Frühling war ja so erfolgreich. Manche lernen es nie und fallen auf jeden Quatsch rein.
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Seine Ausrede in der Porno-Affäre bringt Trump in Teufels Küche

Mit einer Wutrede hat Donald Trump auf die FBI-«Razzia» bei seinem New Yorker Anwalt reagiert. Es geht unter anderem um eine Zahlung von 130'000 Dollar an Ex-Pornostar Stormy Daniels – von der Trump angeblich nichts wusste.

Donald Trump kommuniziert gern und oft. In einer Angelegenheit aber blieb er auffällig stumm: Im Januar enthüllte das «Wall Street Journal», dass der US-Präsident 2006 eine Affäre mit der Pornodarstellerin Stormy Daniels – bürgerlicher Name Stephanie Clifford – gehabt und ihr kurz vor der Präsidentschaftswahl 2016 ein Schweigegeld von 130'000 Dollar bezahlt haben soll.

Der Präsident schwieg seinerseits, selbst als Daniels am 25. März im Magazin «60 Minutes» auf dem Fernsehsender CBS darüber …

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