International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
President Donald Trump and Greek Prime Minister Alexis Tsipras shake hands during a news conference in the Rose Garden of the White House in Washington, Tuesday, Oct. 17, 2017. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Sind voll des Lobes: Griechischer Ministerpräsident Alexis Tsipras und US-Präsident Donald Trump. Bild: AP/AP

Trump und Tsipras überschütten sich mit Lob

17.10.17, 21:51 18.10.17, 06:45


US-Präsident Donald Trump hat dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras Fortschritte bei den Reformen in dem von Krisen geplagten Land bescheinigt. Griechenland mache einen «grossartigen Job», sagte Trump am Dienstag in Washington.

Er habe Tsipras gesagt, dass er einen «verantwortungsvollen Plan für Schuldenerleichterungen» unterstütze, fügte der US-Präsident nach einem Treffen mit dem griechischen Regierungschef hinzu. Trump griff damit eine Forderung seines Vorgängers Barack Obama auf.

Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert Schuldenerleichterungen für Griechenland, etwa verlängerte Laufzeiten oder verringerte Zinszahlungen. Die EU-Kommission sieht diese aber kritisch.

Griechenland war nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 in die Schuldenkrise gerutscht und wird seither mit internationalen Hilfskrediten vor der Pleite bewahrt. Dem ersten Hilfsprogramm 2010 folgten zwei weitere.

Das aktuelle, das im Sommer 2015 mit einem Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro unterzeichnet wurde, läuft bis August 2018. Der IWF hatte Griechenland am Freitag bei der gemeinsamen Jahrestagung mit der Weltbank attestiert, seine Wachstumsziele erreicht oder sogar übererfüllt zu haben.

President Donald Trump and Greek Prime Minister Alexis Tsipras walk form the Oval Office as they arrive for a news conference in the Rose Garden of the White House in Washington, Tuesday, Oct. 17, 2017. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Bild: AP/AP

Trump sagte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Tsipras, die USA stünden an der Seite der Griechen. Er lobte auch, dass Athen das sogenannte Zwei-Prozent-Ziel der NATO erreicht, also mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandproduktes für Verteidigung ausgibt. Tsipras sprach von einem «sehr produktiven Treffen».

Tsipras weicht Fragen über Trump aus

Der linksgerichtete Ministerpräsident hatte während des US-Präsidentschaftswahlkampfes Kritik an dem rechtspopulistischen Aussenseiter Trump geübt. Damals sagte er, der Republikaner stehe für eine Reihe «böser Ideen».

Als Tsipras während der gemeinsamen Pressekonferenz danach gefragt wurde, sagte Trump: «Ich wünschte, ich hätte das vor meiner Rede gewusst.» Tsipras hingegen reagierte ausweichend auf die Frage. Es gebe zwischen beiden Ländern reichlich Perspektiven, so dass man etwaige Differenzen ausräumen könne, sagte er laut Übersetzer.

Am Rande des Treffens wurde ein möglicher Milliarden-Deal zwischen beiden Regierungen bekannt. Das US-Aussenministerium genehmigte ein Paket, mit dem die griechischen F-16 Kampfjets aufgerüstet werden sollen. Der Verkauf hätte ein Volumen von 2,4 Milliarden US-Dollar. Der Kongress muss noch zustimmen.

Die USA sehen in Griechenland von jeher einen wichtigen transatlantischen Partner in der unruhigen Mittelmeerregion zwischen Nordafrika, Nahost und Türkei. Zudem unterhalten sie auf der südgriechischen Insel Kreta einen grossen Militärstützpunkt. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Jetzt kommt das Gratis-Internet in den Zügen – es sei denn, du bist Swisscom-Kunde

In der Schweiz leben 2 Millionen Ausländer – aber aus diesen 3 Ländern ist kein einziger

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Wenn Instagram-Posts ehrlich wären – in 7 Grafiken

Wir haben Schweizer Eishockey-Stars verunstaltet – erkennst du sie trotzdem?

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sherpa 18.10.2017 11:09
    Highlight Gleichgesinnt und gleich Schlau die beiden. Vielmehr steckt hinter dieser "Freundschaft" wohl eh nicht.
    2 0 Melden
  • rodolofo 18.10.2017 08:28
    Highlight ???
    Kann ich einen Uso haben, bitte?
    2 0 Melden
  • reconquista's creed 18.10.2017 07:33
    Highlight Lustig dass sich die beiden so gut verstehen.
    Tsiprias ist sowas wie die Vorreiterrolle von Trump - mit leeren Versprechungen von Frustwählern als Nachfolger von Pragmatistien an die Macht gekommen und komplett an der harten Realität gescheitert.
    Anfangs viel Medienpräsenz, null erreicht und meist plötzlich kleinlaut gezwungen die Sachen des Vorgängers weiterzuführen.
    3 0 Melden

SP-Nationalrat wollte in der Türkei Prozess beobachten und musste Flucht ergreifen

Um sich ein Bild vor Ort zu machen, bereiste der SP-Nationalrat Fabian Molina die Osttürkei. Sein Versuch als Beobachter an einem Gerichtsprozess teilzunehmen, scheiterte.

Gemeinsam mit dem emeritierten Soziologie-Professor Ueli Mäder und dem Präsidenten des Schweizerischen Friedensrats Ruedi Tobler bereiste der SP-Nationalrat Fabian Molina anfangs Oktober die Osttürkei. Fünf Tage war die kleine Reisegruppe unterwegs. Zurückgekommen ist sie mit einem Strauss voller intensiver Erfahrungen. 

Die Mission sei gewesen, sich ein Bild der aktuellen Situation in der Türkei und speziell von derjenigen der ethnischen Minderheiten zu verschaffen. Seit seinem …

Artikel lesen