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Du hast vielleicht die wichtigste Botschaft auf dem «Time»-Cover übersehen

07.12.17, 08:07 08.12.17, 06:13


Das US-Magazin «Time» hat die Frauen, welche die #MeToo-Bewegung mit Enthüllungen über sexuelle Übergriffe von Männern ins Rollen brachten, zur Person des Jahres 2017 erklärt.

Video: srf

Auf dem aktuellen Cover sind fünf Frauen der #metoo-Bewegung abgedruckt, die die Bewegung symbolisch anführen: Ashley Judd, Taylor Swift, Susan Fowler, Adama Iwu und Isabel Pascua. Wer sich die Titelseite jedoch genauer anschaut, kann eine versteckte Botschaft erkennen. Ein einsamer, schwarz gekleideter Ellenbogen ist auf dem Cover ebenfalls abgelichtet. Die Präsenz am Tisch ist jedoch kein Fehler, sondern eine Hommage an die unzähligen Frauen, die auch ein Teil der #metoo-Bewegung sind.

epa06371561 A handout photo made available by Time Inc. shows an image of their 2017 Person of the Year cover image featuring 'The Silence Breakers' in New York City, New York, USA, 06 December 2017. Time recognized the large group of women who have come forward in large numbers to accuse numerous powerful men in varying areas of government, entertainment and business of sexual harrassment and assult in what has now become a movement also represented with the hashtag #MeToo on social media.  EPA/TIME / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Das aktuell TIME-Cover Bild: EPA/TIME

«Das ist beabsichtigt», erklärte «Time»-Korrespondentin Charlotte Alter während eines Interviews mit «AM to DM».

Das Interview von Charlotte Alter:

«Es handelt sich um eine Krankenhausangestellte, die ebenfalls Opfer sexueller Belästigung wurde – aber nicht das Gefühl hatte, dass sie an die Öffentlichkeit treten könne, ohne ihre Existenzgrundlage zu gefährden.» Ihre Entscheidung, anonym zu bleiben, soll ein Spiegelbild der Tausenden Frauen, die sich aus Angst vor beruflicher oder persönlicher Konsequenzen nicht an die Öffentlichkeit getrauen, darstellen.

(nfr)

«Wenn du nicht aufhörst, mach ich dich kaputt!»

Video: watson/Lya Saxer

#MeToo: Diese Frauen belasten Harvey Weinstein

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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32
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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 19:51
    Highlight Nö. Wieso soll ich mir ein Times Titelblatt überhaupt anschauen? Darum hab ich auch nichts übersehen.
    Seit wann sind Probleme die die USA haben unsere Probleme so dass wir tagtäglich damit zugemüllt werden?
    Wir sind hier ja nicht in den USA, oder doch?
    5 14 Melden
    • fischolg 07.12.2017 20:19
      Highlight Ja, sexuelle Belästigung findet ja auch nur in den USA statt.
      13 2 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 20:42
      Highlight Ein Foto mit Showbiz-Typinnen. Haben wir auch ein Hollywood in der Schweiz?
      Glaube nicht, wir haben zwar Leutschenbach aber das ist ja was völlig anderes.
      Deine Aussage für sich alleine ist zwar (leider) nicht falsch, aber sie betrifft auch hier nicht nur einseitig Frauen und ist darüber hinaus doch nicht zu vergleichen. Die Verhältnisse in den USA (Prüderie und gleichzeitig grösster Pornoproduzent usw...) sind doch komplett anders.
      2 7 Melden
    • fischolg 08.12.2017 23:42
      Highlight Das Problem besteht ja nicht nur in Hollywood respektive in der Promiszene. Dein Chef kann morgen zu dir kommen und Sex von dir verlangen, sonst macht er dich fertig und deinen Job so dermassen unerträglich, dass du kündigst. Klar, die Situation bei potenziellen Schauspielerinnen ist etwas anderes, aber es ist eine durchaus "alltägliche" Situation. Und gerade in der Pornobranche ist es nicht so übel, wie du jetzt vielleicht denkst. Dort haben eher die Männer Mühe. Ja, es betrifft nicht nur Frauen aber halt doch öfter die als Männer. Wäre aber durchaus auch erfreut über einen Mann auf dem Cover
      1 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • bam_bam 07.12.2017 14:17
    Highlight @mimimimimiToo

    Person of the Year!

    wenns nicht so traurig wär, würd ich mich totlachen
    Scheinheiliger Haufen!
    22 27 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 07.12.2017 19:52
      Highlight Schweizer Wort des Jahres hast du vergessen ;-) (ein Wort? öhm ja okay...wer bestimmt das? Bademeisterinnen und Putzmänner? Linguistiker/innen müssten ja wissen was ein "Wort" ist...)
      2 2 Melden
  • RozaxD 07.12.2017 10:44
    Highlight Einige Dinge sind ja WIRKLICH unangebracht - aber Empfang im Bademantel finde ich zwar unhöflich, aber nicht eine Belästigung.
    34 28 Melden
    • fischolg 07.12.2017 20:20
      Highlight Es ist ja nicht nur Empfang im Bademantel, sondern auch die Aufforderung zu körperlicher Nähe (Massage, Blowjob usw)
      5 0 Melden
    • Anam.Cara 08.12.2017 07:28
      Highlight Er hat versucht, seine Position (als Mit-Entscheider bei der Vergabe von Rollen) und die potenzielle Naivität aufstrebender Starlets ("ich würde alles tun für diese Karriere) schamlos auszunutzen.
      Ein Modell, das m.E. widerwärtig ist, aber schon immer gut funkioniert hat.
      Es ist richtig, dass diese Diskussion nunbreit geführt wird, abe rsolche Weinsteins gint es überall, wo begehrte Dinge/Privilegien/Jobs zu vergeben sind...
      Mich würde übrigens interessieren, ob es tatsächlich eine Benachteiligung für Frauen gab, die seine Wünsche abgelehnt haben.
      4 0 Melden
  • lily.mcbean 07.12.2017 10:40
    Highlight Ich verstehe einfach nicht was Swift auf dem Cover verloren hat. Da gäbe es 100 andere Frauen die mehr für die Sache gekämpft haben als Taylor!
    89 13 Melden
    • Streikende Darth Unicorn 07.12.2017 11:06
      Highlight Finde ich auch, aber swift macht gern einen auf feminist für die PR 😒
      43 6 Melden
    • lily.mcbean 07.12.2017 11:54
      Highlight Genau das ist ja so zum kotzen. Scheinheilige trulle. I guess thats Hollywood 😑
      20 7 Melden
    • pun 07.12.2017 12:28
      Highlight Ist doch alleweil besser, wenn sie ihre Karriere mit Empathie und Partei für Opfer ergreifen pushen kann, als wie früher eine Karriere nur dann aufrecht erhalten könnte, wenn sie den Mantel des Schweigens und Victim blaming mitmacht.
      11 4 Melden
  • ATHENA 07.12.2017 10:16
    Highlight Gut finde ich, dass das Cover der Bekämpfung von sexueller Belästigung und Gewalt gewidmet wird. Dass solche an Männern, Frauen oder Kindern verübt wird, ist untragbar. Was ich aber problematisch finde ist, dass gerade in "Hollywood" teilweise zum Vorteil der eigenen Karriere geschwiegen wird. Das hinterlässt einen sehr faden Beigeschmack. Man sollte nicht schweigen, sondern es anzeigen.
    46 8 Melden
    • Anam.Cara 08.12.2017 07:40
      Highlight Ja, Athena. Ich finde deine Aussage ein bisschen gefährlich, denn sie macht den Opfern den Vorwurf, sich nicht zu wehren.

      Ich finde, dass die Täter an den Pranger (und in vielen Fällen vor Gericht) gehören. So dass ein Umdenken in Gang kommt.

      Der Deal, den die Täter aus ihrer Machtposition heraus anbieten, lautet: "Vorteile gegen sexuelle Gefälligkeiten".
      Das ist die Nötigung, die man nicht länger tolerieren darf. Die man bekämpfen muss.
      Und nicht die Tatsache, dass sich viele Opfer schämen oder dass diese immer noch in einer Abhängigkeit zum Täter stehen.
      1 1 Melden
  • Silas89 07.12.2017 09:31
    Highlight Hut ab, gute Idee.
    38 35 Melden
    • fischolg 07.12.2017 20:21
      Highlight Endlich mal jemand positives hier!
      6 0 Melden
  • Don Sinner 07.12.2017 09:30
    Highlight Die Frau inszeniert sich wieder mal als Opfer. Ganz in schwarz und grau, Mitleid erheischend. Totenfeier. Ich hab mal gehört, es brauche immer zwei. Wer "Opfer" ist, braucht für sein Tun UND Lassen keine Verantwortung zu übernehmen. Voller Widersprüche oder mit Mani Matter: Liebi Lüt wär git mir Uskunft / über d'Psyche vo dr Frou / ha se jahrelang studiert / (...) / weiss nid wi si funktioniert.
    56 153 Melden
    • Valon Behrami 07.12.2017 09:57
      Highlight Eine Person reicht auch.
      49 11 Melden
    • Paul_Partisan 07.12.2017 10:09
      Highlight "es braucht immer zwei"
      was für ein wiederwärtiger Kommentar im Zusammenhang mit sexueller Gewalt. Ihr kommentar trieft nur so von Hohn und ist ein Affront gegenüber allen Menschen, die täglich sexuelle Gewalt erleiden müssen. Menschen wie Sie sind Teil des Problems!
      128 23 Melden
    • Wednesday_the_7th 07.12.2017 10:19
      Highlight @Don Sinner
      Wenn im Tram, einer nicht mal aufreizend gekleideter Frau (selbst wenn sie es wäre, hat ein Mann kein Recht sie anzufassen), ein Mann auf die Pelle rückt, ohne das sie ihm irgendwelche Signale gesendet hat, dann ist sie selbst schuld?! Wieso soll sich in solchen Fällen das Opfer rechtfertigen? Es gibt nicht nur schwarz und weiss.

      Verstehe auch die Psyche mancher Männer nicht.
      76 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 07.12.2017 09:19
    Highlight Die EU kriegt den Fredensnobelpreis und ein Hashtag wird "man of the year". Wo führt das noch hin?
    108 28 Melden
    • rodman 07.12.2017 15:50
      Highlight Die EU als Friedensprojekt ein höchst erfolgreicher Jahrhundertwurf! Die müssten müssten jedes Jahr den Preis erhalten!
      10 11 Melden
  • Die verwirrte Dame 07.12.2017 09:06
    Highlight deep
    10 32 Melden
  • Thinkdeeper 07.12.2017 08:57
    Highlight Alle Menschen welche die Ihnen anvertraute Macht für persönliche Private Zwecke missbrauchen, also durch und durch korrupt sind und leider sind dies vornehmlich Männer, gehören in eine Erziehubgsanstalt oder Gefängnis.
    16 40 Melden
  • Betty88 07.12.2017 08:29
    Highlight Ich habe mich schon gestern gefragt, ob evtl nicht das ganze Bild gezeigt wurde.
    8 6 Melden
  • DerTaran 07.12.2017 08:29
    Highlight Wo ist das Bild? Oder muss ich dazu das Video anschauen?
    5 1 Melden
    • Anna Rothenfluh 07.12.2017 09:45
      Highlight @DerTaran: ist jetzt drin, danke!
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