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Wie Trump auf Anschläge reagiert: Wenn der Täter weiss ist – und wenn nicht



CAP Action, ein Ableger der progressiven Forschungsstelle CAP (Centre for American Progress Action Fund), hat die Wortwahl der offiziellen Statements und die Twitter-Meldungen von Donald Trump bei Terror-Anschlägen ausgewertet. Untersucht wurden die 8 Angriffe von Barcelona, London, Manchester, Orlando, Las Vegas, Portland, Charlottesville und New York City.

Handelte es sich um einen weissen Täter, fokussieren Trumps Reaktionen auf die Opfer und die Bewältigung der schrecklichen Ereignisse. «Gott» ist sein beliebtestes Wort, gefolgt von «Familie», «Gebet», «Opfer» und «Amerika».

Wortwahl bei weissen Attentätern:

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bild: CAP Action

Ist der Täter nicht von weisser Hautfarbe, ändert sich die Wortwahl drastisch. Im Mittelpunkt steht nur der Täter. Trumps meist benutzte Wörter sind in diesen Fällen: «Terrorist», «Attacke», «müssen» und «Verlierer». 

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Selbstverständlich ist bei dieser «Studie» Vorsicht geboten. CAP Action betreibt aktiv Lobbyarbeit für die Demokratische Partei. CAP wurde von John Podesta gegründet; die Vorsteherin von CAP Action, Neera Tanden, arbeitete mehrere Male für Hillary Clinton.

(tog)

Trumps Handschlag

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    Alle Leser-Kommentare
  • Typu 06.11.2017 15:34
    Highlight Highlight Immer gefährlich solche auswertungen. Wie sieht das bei anderen präsidenten aus? Wie bei erdogan? Merkel? Wie früher, wie heute? Eben, wir haben dich alle keine ahnung, werden aber gerne gefüttert.
  • Shin Kami 06.11.2017 14:31
    Highlight Highlight Nette Warnung, das dürfte den verteidigern von Trump hier etwas den Wind aus den Segeln nehmen. Aber ich denke das dürfte Korrekt sein, es würde auffallen, wenn die zählung der Wörter gefälscht wäre...
  • Karl Müller 06.11.2017 12:41
    Highlight Highlight Der Unterschied besteht eher darin, dass es sich in den einen Fällen um Massenmorde handelt, hinter denen eine Organisation steht, die auch weiterhin solche Anschläge ausführen lassen wird und die es zu bekämpfen gilt; während es in anderen Fällen Einzeltäter ohne ideologischen Hintergrund sind, deren Tat mit dem Tod des Täters an sich erledigt ist. Natürlich steckt auch dahinter ein weiterreichendes Problem, aber das eignet sich halt nicht für trumpsche Kampfrhetorik. Dass Trump-Gegner dies auf "Rassismus" runterrechnen ist billig aber logisch, denn das zieht ja immer in den Medien.
  • reaper54 06.11.2017 12:02
    Highlight Highlight @Watson habt ihr eigentlich eine Statistik wie viele Morde von Legalen und wie viele von Illegalen Waffen ausgehen?
    Wäre extrem Interessant für die gesamte Diskussion.

    Fast 2/3 der Schusswaffentoten in den USA sind Suizide, es sollte also dringend in diesem Bereich angesetzt werden...
  • Hugo Wottaupott 06.11.2017 12:00
    Highlight Highlight Wen gabs zuerst? Den verwirrten Einzeltäter oder den fanatistischen Glaubensbruder?
    • äti 06.11.2017 16:59
      Highlight Highlight Zwillinge
  • Butzdi 06.11.2017 11:58
    Highlight Highlight Die Warnung, dass die Quelle eher nahe bei den Demokraten sitzt, ist nett gemeint. Eine Wordcloud aus Reaktionen der letzten 8 Attacken ist aber sehr faktenbasiert und leicht nachprüfbar. Jeder, der nur ein bisschen objektiv schaut, sieht, dass es ein klares Muster gibt wie auf solche Vorfälle reagiert wird. Statt beten sollen die Amis mal die Gesetze anpassen.
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  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.11.2017 11:56
    Highlight Highlight 2) Terroristische Anschläge sind die Folge eines teilweise (!) gewaltbefürwortenden Islams oder zumindest dessen Auslegung. Gleichzeitig begegnet man dem Islam in Europa negativ und ist überrascht, dass in den Moscheen dann halt das saudische Geld die Linie vorgibt. Aber gegen eine staatliche Finanzierung der Imamausbildung streubt sich die SVP ja schon lange.
    Gerade in Frankreich und Belgien gibt es ja schon lagen Ghettos, wo die Saat des Islamismus auf fruchtbaren Boden fällt. Und auch die Zuwanderung der letzten Jahre hat einige potenziell gefährliche Subjekte nach Europa gebracht.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.11.2017 11:48
    Highlight Highlight Das ist eben der Unterschied zwischen liberal und progressiv, bei den Progressiven werden Menschen wilkürlich in Gruppen eingeteilt. Ich freue mich ja schon (nicht) auf die selbe Studie von der JSVP: Funiciellos Reaktion wenn eine Frau begrabscht wird. Alter, weisser Mann gegen Flüchtling.
    Die Studie ist dahingehend Unsinn, als das sie komplett unterschiedliche Phänomene scheinbar gleichwertig gegenüberstellt. Waffentote sind die Folge von ungenügenden Waffengesetzten, die auf die Verfassung, eine gute Lobby und eine gesellschaftliche Toleranz gegenüber Waffen zurückgeht.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.11.2017 12:46
      Highlight Highlight Würden sich die Menschen die Mühe machen, nicht nur zu blitzen, sondern auch zu kommentieren, käme vielleicht sogar eine Diskussion zustande.
    • Madmessie 06.11.2017 13:39
      Highlight Highlight Die Blitze kommen wahrscheinlich von denjenigen, die ihren Beitrag nicht verstanden haben. Den Zusammenhang vom ersten Teil ihre Kommentars mit dem Artikel verstehe ich auch nicht wirklich....
    • Mutzli 06.11.2017 15:18
      Highlight Highlight Nur so als Startpunkt: Bei der Wordcloud werden rein nur Reaktionen auf Terroranschläge untersucht. Die Person, die mit “willkürlichen Gruppen“ arbeitet, sind in diesem Fall also Sie. Mal abgesehn vom Begriff “Waffentoten“ und das die toxische Waffenkultur nur auf die Gesetze zurückzuführen sei. Falls Sie zudem ernsthaft das Gefühl haben, sexuelle Belästigung von Seite irgendeiner Ethnizität würde von Ihrer Hassfigur de jour goutiert werden, empfehle ich auch hier noch mal über die Bücher zu gehen.
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  • WalterWhiteDies 06.11.2017 11:37
    Highlight Highlight Wie wäre es denn mit verschärften Waffengesetzen?! Wie viele Anschläge muss es noch geben bis die Patrioten ihr Gewehr ablegen?! Verstehe diese lockere Waffengesetz einfach nicht.. Aber macht weiter so! Super! Drückt jedem ein Gewehr in die Hand der eins haben will...
    • energywolf 06.11.2017 12:08
      Highlight Highlight @WWD, hast du wirklich das Gefühl, dass ein Waffenverbot das Problem lösen würde? Der nächste fliegt halt mit einem Kleinflugzeug in die Kirche und es gäbe evtl. noch mehr Tote. Für mich sind das in erster Linie Auswirkungen einer rücksichtslosen Profitgier, insbesondere im Angelsächsischen Raum. All die Hedge-Fond in den USA und Rohstoffhändler in der CH. Was gilt bei denen ein einzelnes Lebewesen? Es ist heutzutage sehr schwierig, sich in der Gesellschaft, bei der jeder in erster Linie nur auf sich schaut, moralisch zu orientieren. Trump ist nur ein Abbild unserer Gesellschaft.
    • walsi 06.11.2017 12:27
      Highlight Highlight Hat nur zum Teil mit den Waffengesetzen zu tun. Es gibt andere Länder die auch eine sehr hohe Waffendichte haben, die Schweiz z.B, aber nur einen Bruchteil der Waffengewalt. Es muss also noch andere Gründe geben.
    • WalterWhiteDies 06.11.2017 15:53
      Highlight Highlight Aber es wäre schon mal ein Anfang, es zu erschweren an Waffen zu kommem...
  • Thinktank 06.11.2017 11:27
    Highlight Highlight Warum nicht die Reaktioinen der anderen Seite beleuchten. Ist's eine Weisser, dann "Waffengesetz verschärfen". Ist's kein Weisser, dann "Wir sind bestürzt, liebe Grüsse den Angehörigen, wir fühlen sooooo mit Euch, wir müssen zusammenstehen, es braucht eine globale Lösung, blabla"
    • Lukas Küng (1) 06.11.2017 16:19
      Highlight Highlight Also auss meiner Sicht ist die Waffenproblematik und darausfolgende Verbesserung der Gesetze bei den Weissen (nicht allgemein) , welche in letzter Zeit ja eher Anschläge aus unbekannten Gründen bzw. Amokläufe etc. begingen, ein Weg, um Leuten, welche psychische Probleme haben, denn Zugriff zu Waffen zu erschweren.
      Terrorismus hingegen, welcher heutzutage häufig von radikalislamischen Gruppen ausgeht kann nicht von einem Land allein bekämpft und das Problem nicht von einer nationalen Politik gelöst werden. Sondern es braucht internationale Zusammenarbeit zur Prävention vor solchen Anschlägen.
  • icarius 06.11.2017 11:23
    Highlight Highlight Wieso Vorsicht geboten? Das kann ja einfach überprüft werden.
  • Kronrod 06.11.2017 11:19
    Highlight Highlight Sorry, aber eine politisch motivierte Tat ist eben nun mal anders einzuordnen als die eines Wahnsinnigen. Ich denke, jeder ist einverstanden dass es einen Unterschied macht, ob Kennedy von einem Spinner oder von einem russischen Agenten erschossen wurde. Auch spielt die Hautfarbe hier überhaupt keine Rolle. Trump würde einen Anschlag durch einen weissen Muslim genauso verurteilen.
    • BraZHi 06.11.2017 12:09
      Highlight Highlight Ich würde sagen, dass auch ein politisch motiviertes Attentat von einem Wahnsinnigen ausgeführt wird. Bei den politischen Attentaten hat man noch ein Feindbild dazu.
    • Butzdi 06.11.2017 12:10
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass das Trump Regime alles daran setzt, weissen Terror nicht als Terror zu definieren. Ein Nazi der Juden jagt, ein KKKler der eine schwarze Kirche abbrennt, ein White Supremacist der Latinos erschiesst oder ein Christlicher Extremist der Homosexuelle umbringt - das sind alles Terroristen.
      Trump spielt sich als grosse Bewahrer der christlichen, konservativen USA auf, obwohl seine Einzige Religion Geld ist und er wohl so ziemlich jedes Gebot missachtet. Eine ganz üble Show und 33% der Amis glauben ihm trotzdem.
    • loquito 06.11.2017 12:15
      Highlight Highlight So einfach macht man es sich um zu Begründen, dass 5 Opfer pro Jahr schlimmer sind als 10 000... Und warum war der IS Mann kein einfacher Spinner? Also ich kann die Kohärenz nicht finden...

Trump nimmt an Staatsbegräbnis für George H. W. Bush teil

George H. W. Bush war von 1989 bis 1993 Präsident der Vereinigten Staaten. Am Freitagabend ist er im Alter von 94 Jahren gestorben. Der amtierende US-Präsident will 

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