International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

FBI: Todesschütze von Orlando nicht in internationaler Terrorgruppe

13.06.16, 19:34 14.06.16, 08:34

Der Todesschütze von Orlando war nach Erkenntnissen der US-Bundespolizei FBI nicht Teil eines internationalen Terrornetzwerks. «Es gibt starke Anzeichen dafür, dass er radikalisiert wurde, zum Teil über das Internet», sagte FBI-Direktor James Comey am Montag. Und: «Wir haben aber bisher keine Anzeichen, dass die Tat von ausserhalb der USA gesteuert wurde.»

Ähnlich hatte sich zuvor bereits US-Präsident Barack Obama geäussert. Die Motivlage sei weiterhin unklar, sagte der FBI-Direktor. Der Mann habe bei drei Telefonkontakten mit der Polizei während des Attentats mehrere Terrororganisation angegeben, für die er Sympathien hege. Zum Teil stünden diese sich aber in tiefer Feindschaft gegenüber, die Angaben passten nicht zueinander.

Er habe sich neben dem IS sowohl solidarisch erklärt mit den al-Kaida-nahen Attentätern vom Boston Marathon im Jahr 2013 und einem Selbstmord-Attentäter aus Florida, der mit der Nusra-Front in Verbindung steht. Al-Nusra und der IS bekämpfen sich gegenseitig.

Laut Comey war der Attentäter 2013 für zehn Monate unter Beobachtung des FBI. Der Fall sei jedoch geschlossen worden. Damals hatte der Mann Kollegen gegenüber geäussert, er habe Sympathien für die Hisbollah – eine Terrororganisation die ebenfalls ein erbitterter Feind des IS ist. (sda/dpa)

Massaker in Orlando

Nach Orlando-Attentat: Schwuler CNN-Moderator grillt Floridas Staatsanwältin live im TV 

Szene mit Orlando-Attentäter in einem Dokumentarfilm aufgetaucht

Trump nutzt die Gunst der Stunde und wettert einmal mehr über Muslime: «Sie versklaven Frauen und ermorden Schwule»

Trump und Orlando: Charlie Hebdo mit der Feder einmal mehr, wo es richtig weh tut

Perfekte Frage nach Orlando: Was wenn eine Waffe ebenso schwer zu bekommen wäre wie eine Abtreibung? 

8 Staaten kondolieren Orlando-Opfern – und verfolgen die Schwulen im eigenen Land

Disco-Massaker in Orlando: «Eine Tragödie für die gesamte Nation»

Letzte Nachricht eines Opfers von Orlando an seine Mutter: «Er kommt. Ich werde sterben»

Plattenfirma stoppt Vertrag mit deutschen Rappern

Gepanzertes Fahrzeug als Rammbock benutzt: So lief die Geiselrettung in Orlando

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 14.06.2016 02:32
    Highlight Und warum zum Teufel sollte ich diesem FBI-Direktor James Comey auch nur ein Wort glauben, der diesen Schwulenhasser im Raster hatte und solange laufen liess, bis er zuschlug?

    Wäre interessant zu wissen, wieviele Milliarden Dollars die Leute vom FBI pro Jahr kassieren, um sich ein schönes Leben zu leisten, ohne arbeiten zu müssen wie zum Beispiel Bauarbeiter.
    0 3 Melden

Giftangriff auf Duma – wer sagt die Wahrheit?

Eine knappe Woche nach dem Angriff auf Duma sind die Fronten klar: Für den Westen steht fest, dass Syriens Armee Chemiewaffen eingesetzt hat – Russland bestreitet das kategorisch. Ein Blick auf die Fakten.

Duma, ein Vorort von Damaskus mit rund 100'000 Einwohnern, gehört zum Gebiet Ost-Ghuta. Im Februar startete das syrische Regime einen Grossangriff auf das rund hundert Quadratkilometer grosse Gebiet, das seit April 2013 von Regierungstruppen belagert wurde. In den vergangenen Wochen rückten die Truppen von Diktator Baschar al-Assad weit auf das Rebellengebiet vor und kesselten Duma ein. Daraufhin verhandelten Vertreter des russischen Militärs mit der Rebellengruppe «Armee des …

Artikel lesen