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Die Flüsse schwellen an – Kalifornien rechnet mit Hochwasser und Erdrutschen. Bild: AP/National Park Service

Hochwasser und Lawinen: Kalifornien stellt sich auf grösstes Unwetter seit zehn Jahren ein

07.01.17, 06:45 07.01.17, 11:54

Nach jahrelanger Trockenheit bereitet sich der US-Bundesstaat Kalifornien auf das stärkste Unwetter seit mehr als zehn Jahren vor. Bis zu 36 Stunden Regen und starke Schneefälle sagte der Wetterdienst für das bevorstehende Wochenende vorher.

Örtliche und Bundesbehörden bereiteten sich auf die Überwachung und Sicherung von Dämmen sowie auf Evakuierungsmassnahmen vor.

Die Bevölkerung des Bundesstaats hofft auf eine Wende nach sechs Jahren Rekorddürre. Seit zwei Jahren ist der Wasserverbrauch beschränkt, in vielen Gärten verdorrten Rasenflächen.

Nun bereiten sich die Menschen auf Hochwasser, Erdrutsche, umstürzende Bäume und Lawinen vor. Die erwarteten starken Niederschläge dürften vor allem in den Waldbrandgebieten starke Schäden hervorrufen, wo die Vegetation verschwunden ist und der Boden blank.

Schon der Dezember war besonders feucht gewesen. Die Niederschläge in den Bergen im Norden Kaliforniens, die für die Wasserversorgung des ganzen Bundesstaats von zentraler Bedeutung sind, waren die stärksten seit 30 Jahren – auch zur Freude der Skifahrer.

Die kalifornische Wasserbehörde wollte vor dem Wochenende aber noch keine Entwarnung geben. «Die Trockenheit ist noch nicht vorbei, der Winter fängt erst an», erklärte deren Vertreter Doug Carlson. (viw/sda/afp)

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Brikne, 20.7.2017
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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mia g. 07.01.2017 09:13
    Highlight Ich war neulich in Seattle. Es wurde ganz gross ein fataler Schneesturm in Pacific Northwest angekündigt, die Behörden schlossen Schulen und öffentliche Einrichtungen vorsorglich. Es kam auch Schnee vom Himmel (ca 8h später als angekündigt), der Verkehr und ÖV flutschten aber wunderbar. Alles halb so wild. Für sehr viele jedoch ein willkommener Vorwand, nicht ins Büro zu kommen. Resp das Büro seeeehr frühzeitig zu verlassen. Das fand ich weird.
    9 27 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.01.2017 07:27
    Highlight Ist das grösste Unwetter nicht die bevorstehende Inauguration von Trump?
    41 23 Melden
    • rodolofo 07.01.2017 08:39
      Highlight Die Natur ist immer stärker, kann also mehr Schaden anrichten, als der grösste menschliche Idiot.
      Vor den Naturgewalten wirken selbst IS-Monster, wie zäuselnde Kleinkinder.
      Und Trump?
      Nun, auch die Saurier starben irgendwann aus.
      Die Schlaueren unter ihnen entwickelten sich allerdings weiter, zu Vögeln.
      Das Huhn ist also eine Art "moderner Saurier".
      28 11 Melden

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