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Leise Killer über der Sahara: Trump startet Drohnenkrieg in Afrika

6000 Soldaten, davon 1200 Spezialkräfte, haben die USA in Afrika im Anti-Terror-Einsatz - viele agieren verdeckt. Nun will Donald Trump den Drohnenkrieg in die Sahara tragen. Nigers Regierung ist begeistert.

10.11.17, 10:19 10.11.17, 11:33

Christoph Titz

US-Drohnen in Afrika. Bild: AP/ECPAD

Ein Artikel von

Was wollten zwölf US-Soldaten, Mitglieder eines Spezialkommandos, am 3. Oktober irgendwo im Grenzland zwischen Niger und Mali?

Auch länger als einen Monat danach macht das US-Verteidigungsministerium daraus noch ein Geheimnis. Klar ist zumindest: Ihre Mission ging schief. Vier US-Soldaten und vier nigrische Soldaten starben, als sie offenbar von Dutzenden Kämpfern beschossen wurden.

Wie sie in den Hinterhalt gerieten, was sie in der öden Sahelsteppe wollten - eine Region, in der malische Separatisten, Qaida-Islamisten, Menschen- und Drogenschmuggler agieren - darüber schweigt das Pentagon. Einen Abschlussbericht gebe es «spätestens im Januar». Es soll darum gegangen sein, einen Islamisten aufzuspüren, der im Grenzland Jugendliche für den Terror begeistern wollte, wie nigrische Quellen der Nachrichtenagentur Reuters sagten.

Der gescheiterte Einsatz warf ein Schlaglicht auf die geheimen Kämpfe der USA in Afrika - die weitaus umfangreicher sind als bekannt. Selbst in den USA wusste die Öffentlichkeit bis zu dem Zwischenfall wenig über die Präsenz in Niger. Doch: 400 US-Soldaten sind in dem westafrikanischen Land dauerhaft stationiert.

Präsent in 53 von 54 Ländern

In einer Pressekonferenz sagte US-General Joseph Danford wenig zu dem Zwischenfall, dafür jedoch Spannendes über sonstige Afrikaeinsätze: Insgesamt befänden sich «etwas mehr als 6000 Soldaten» in Afrika, verteilt auf 53 Länder. Vor allem diese Zahl ist interessant. Der Kontinent hat 54 Staaten. Soll heissen: Wir sind praktisch überall.

Rund 1700 Spezialkräfte in 21 Ländern sind laut dem Magazin «New Yorker» in Afrika im Einsatz - in Ländern, die der Befehlshaber des Africa Command (Africom), Donald C. Boldcu, als «Grauzonen» beschreibt: Gebiete, in denen Klima, Kriege und chaotische Regierungsführung Einsätze besonders schwierig machen. Die USA «führen keinen Krieg in Afrika. Aber unsere Partner tun es», sagte Boldcu - und meint damit die afrikanischen US-Verbündeten. Inwieweit die USA dabei nur unterstützen oder selbst aktiv sind, ist meist Verschlusssache.

In Ostafrika ist Dschibuti das Militärdrehkreuz der Amerikaner. 4000 Männer und Frauen - Soldaten, aber auch alliierte Mannschaften, ziviles Personal und Mitarbeiter von Sicherheitsfirmen - arbeiten dort für die USA. Das kleine Dschibuti ist quasi ein riesiger Hafen Äthiopiens. Beide Länder sind engste US-Verbündete in Afrika.

In Somalia bekämpfen US-Truppen gemeinsam mit einer Allianz aus sechs afrikanischen Ländern seit Jahren die Terrormiliz al-Schabab. Die US-Regierung setzt dabei vor allem auf Drohnen: Bei einer grossen Attacke auf ein Gelöbnis der Islamisten sollen Anfang 2016 bis zu 150 Kämpfer getötet worden sein, Schabab bestätigte den Angriff, dementierte aber die hohe Opferzahl.

Eine neue Leitlinie unter Präsident Donald Trump besagt, dass die USA - am Boden und aus der Luft - öfter und härter zuschlagen sollen. Unter seinem Oberbefehl schickten die Amerikaner im April zum ersten Mal seit dem Blackhawk-Desaster von 1993, bei dem ein GI getötet und durch die Strassen Mogadischus geschleift wurde, wieder offizielle eigene Truppen ins Land.

Einen Monat später starb dann nach langer Zeit wieder ein amerikanischer Soldat auf somalischem Boden. US-Militärhubschrauber hatten die einheimischen Kämpfer transportiert, dann warteten sie in vermeintlich sicherer Entfernung, gerieten aber unter Feuer. Dabei wurden ein Navy Seal erschossen.

Auch unter dem Befehl von Trumps Amtsvorgänger Obama waren laut «New York Times» schon US-Truppen in Somalia im Einsatz. Rund 200 bis 300 Spezialkräfte eines geheimen Seal-Teams führten 2016 Monat für Monat mehrere Anti-Terror-Operationen durch, auch im benachbarten Kenia und in Uganda.

Hintergrund ist das Erstarken der Schabab-Miliz, die 2013 mehr als 60 Menschen in einem Einkaufszentrum in Kenias Hauptstadt Nairobi tötete und seitdem immer wieder schwerste Angriffe verübt hat.

In Westafrika heisst die bekannteste Terrorgruppierung Boko Haram, die in Nigeria und der Tschadseeregion vor allem mit Selbstmordattacken und Entführungen Angst verbreitet und für mehr als 20'000 Tote in acht Jahren verantwortlich ist.

Bild: AP/ECPAD

Mit der nigerianischen Armee allerdings hat die USA einen unzuverlässigen Partner. Die Amerikaner geben dem Verbündeten Informationen nur anonymisiert weiter, weil Washington fürchtet, dass Nigerias Armee von Boko Haram unterwandert ist. Ausserdem ist die Zahl ziviler Opfer durch Angriffe von Nigerias Armee erschreckend hoch. Trotzdem ist die Zusammenarbeit dort, und mit den angrenzenden Ländern Niger, dem Tschad, Kamerun und Benin ein gewichtiger Teil der US-Afrikamissionen.

Dritter Hotspot im Antiterrorkrieg sind die Sahara und die Sahelregion. Seit dem Zusammenbruch Libyens und dem Aufstand von Tuareg-Rebellen und Islamisten in Mali ist der islamistische Terror in Westafrika virulent. Lokale IS- und Qaida-Gruppen nutzen ihre Ortskunde in der Wüste und die schwachen staatlichen Strukturen. Meist schlagen sie dann in den Hauptstädten der Region zu, in Hotels, gegen Entwicklungshelfer und Uno-Friedenstruppen.

Im Einsatz: F-15-Jet. Bild: AP/AP

Was Einsätze dort - wie auch in Somalia - so schwierig macht: Es fehlt verlässliche Aufklärung am Boden, oft ist die US-Armee auf Informationen von Zuträgern angewiesen, ohne sie genau prüfen zu können.

Vor zwei Jahren vernichteten zwei F-15-Kampfflugzeuge ein Gebäude in der libyschen Wüste. Die Attacke galt Mokhtar Belmokhtar, einem algerischen Terrorpaten der westlichen Sahara, der hinter zahlreichen Attentaten stehen soll und in dem Gebäude vermutet wurde.

Doch Beweise für einen aus US-Sicht erfolgreichen Angriff liessen sich nicht beschaffen. Die Islamisten bestätigten den Tod des Afghanistanveteranen Belmokhtar nicht. Inzwischen hat er sich angeblich wieder gemeldet, schriftlich und in einer Audiobotschaft.

Lautloser Luftkrieg: «Unsere Feinde werden es herausfinden»

In Somalia sorgten offenbar schlechte Geheimdienstinformationen für eine schwere Panne: Fälschlich griff die US-Armee aus der Luft die eignen Partner an. Im «friendly fire» starben im Oktober 2016 mindestens 13 somalische Soldaten. Wutentbrannt beschwerten sich somalische Regierungsmitglieder danach, die USA hätten sich offenbar von Klanchefs hinters Licht führen lassen.

Trotz der gemischten Bilanz wollen die USA den Drohnenkrieg in Westafrika nun tiefer in die Sahara tragen: Bislang starten die US-Drohne von einem Flugfeld in Nigers Hauptsadt Niamey von einer französischen Drohnenbasis aus. Eine neue 50 Millionen Dollar teure Basis bauen die USA nun nahe der Stadt Adadez in den nigrischen Wüstensand.

Jüngster Wunsch der nigrischen Regierung: Die USA möge ihre bewaffneten, unbemannten Bomber doch bitte gegen Islamisten einsetzen. Auf die Frage eines Reuters-Reporters, ob die USA der Bitte nachkommen, sagte Verteidigungsminister Kalla Mountari: «Unsere Feinde werden es herausfinden.»

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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66
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66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 10.11.2017 23:00
    Highlight Das Photo des Soldaten stammt aus dem Jahr 2013.
    "Un soldat français monte la garde devant un drone sur une base militaire à Niamey, au Niger. / (AP Photo/Anthony Jeuland/Établissement de communication et de production audiovisuelle de la défense)"
    1 0 Melden
    • Zeyben 11.11.2017 07:20
      Highlight Das Video das ich verlinkt habe auch.
      0 0 Melden
  • Zeyben 10.11.2017 17:52
    Highlight Einsatz in Mali aus der Perspektive Frankreichs.
    1 0 Melden
    • Zeyben 10.11.2017 19:55
      Highlight
      0 0 Melden
  • Zeyben 10.11.2017 15:47
    Highlight Interessant wie die deutschen Steuerzahler und doofe Militaristen für den Einsatz in Mali missbraucht werden. Da wird richtig stark die Werbetrommel für den Einsatz gerührt.

    6 1 Melden
  • Zeyben 10.11.2017 15:17
    Highlight Niger und Mali werden seit jeher von Frankreich ausgebeutet. Die wichtigsten Rohstoffe sind Gold, Öl,Erdgas, Blei, Zink, Bauxit, Marmor,.. und das weltgrößte Uranvorkommen! Die Areva Gruppe ist dort schon längers dran. Zudem die geplante Trans Sahara Pipeline von Nigeria aus. Nein diese Nebensächlichkeiten gehören nicht in den Bericht des Spiegels. Auch nicht dass Deutschland und Holland in Mali diese Ausbeutungsinteressen auch militärisch verteidigen. Die USA pfeifen auf Atomabrüstung. Ist aber auch nicht wichtig zu erwähnen.
    11 2 Melden
    • Zeyben 10.11.2017 16:02
      Highlight Niger hat noch mehr Uranerz als Mali. Ist rein zufällig, dass die USA dort nun eine eigene Drohnenbasis bauen. Die lästigen ausgebeuteten Tuareg und ein paar islamistische Gruppen werden zu lästig. Die haben 2012 ihre Unabhängigkeit erklärt, was selbstverständlich nicht anerkannt wurde.
      10 1 Melden
  • Friends w/o pants 10.11.2017 13:16
    Highlight Die Drohne auf dem Bild ist nicht US-amerikanisch, sondern britisch (kann man u.A. an den Hoheitszeichen erkennen) und auch der abgebildete Soldat ist kein Amerikaner, sondern Brite.
    17 3 Melden
    • reaper54 10.11.2017 13:58
      Highlight Der Soldat ist französisch, die Briten haben ein anderes Wüstentarnmuster und auch keine Famas sondern Enfields.
      15 1 Melden
  • piedone lo sbirro 10.11.2017 11:42
    Highlight mit ausbeutung, offshore-geschäften, waffenexporten und kriegen wie z.b. in afrika verdienen sich die rechnationalen eine goldige nase und stellen sicher dass armut und somit die flüchtlingsströme weitergehen.

    mit xenophobie ködern sie dann bei den nächsten wahlen die wähler.

    no trump no SVP party
    92 42 Melden
    • Posersalami 10.11.2017 11:59
      Highlight Ach, der Neokolonialismus ist doch schon längst verrechtlicht und institutionalisiert. Das macht ja nicht nur die USA, Europa ist da ganz vorne mit dabei und evtl. sogar das grössere Übel, zumindest was Afrika betrifft.
      26 4 Melden
    • Domino 10.11.2017 12:52
      Highlight Arbeitsplätze und Stabilität schützen vor der Islamisierung und Willkürherrschaft
      9 24 Melden
    • piedone lo sbirro 10.11.2017 14:00
      Highlight Domino

      trump sowie ihre SVP und die islamisten haben gemeinsame feindbilder: homosexuelle, frauen, andersdenkende und ausländer.
      13 11 Melden
    • Domino 10.11.2017 14:58
      Highlight Piedone: Danke, so ist mir das noch nie aufgefallen 🙈
      4 12 Melden
    • rodolofo 10.11.2017 15:16
      Highlight @ Domino
      Es kommt auch auf die Qualität von Arbeitsplätzen an. Arbeitsplätze allein bringen auch in diesen Ländern ebenso wenig Glück, wie bei uns.
      Beispiel: Ein Arbeitsplatz in einer Firma, die Urwälder rodet, um Tropische Edelhölzer zu exportieren vernichtet 1000 Arbeitsplätze von Indigenen und von Subsistenz-Bauern.
      Auch Stabilität ist nicht ein Wert für sich.
      Auch der Zustand von Koma-Patienten kann stabil sein, ohne wirklich Freude zu machen...
      10 0 Melden
  • braunovic 10.11.2017 11:19
    Highlight interessanter Bericht! habe aber ein kleiner Fehler gefunden: es hat ein Bild mit einem Flugzeug drauf und es steht darunter: F-15 im Einsatz, dabei ist es ein Rockwell B-1 Lancer 🙂
    28 1 Melden
    • nicosiempre 10.11.2017 11:24
      Highlight Danke braunovic! Haben das Bild ersetzt.
      16 11 Melden
    • braunovic 10.11.2017 11:28
      Highlight hallo nicosiempre. das neue bild ist auch falsch ist ein F-16 😉
      38 1 Melden
    • Adrian Eng 10.11.2017 11:35
      Highlight Wir haben uns einen kleinen Spass erlaubt mit dir (euch). Das wussten wir natürlich. Du hast den Test bestanden. ;)
      28 35 Melden
    • braunovic 10.11.2017 11:39
      Highlight ihr seit genial 😃❤ drum mag ich Watson!
      22 17 Melden
  • Selbstdenker97 10.11.2017 11:10
    Highlight Ist ja logisch. Wie soll ein Imperium wie die USA sicher sein, das Ihre "Verbündeten" auf Linie sind und sich ebenfalls der Macht des Imperiums bewusst sind wenn keine Soldaten des Imperiums im Land sind?
    26 16 Melden
  • Sauäschnörrli 10.11.2017 11:07
    Highlight Wenn ich solche Berichte lese, summe ich immer ein Lied von Böhmermann. Passt irgendwie.

    18 11 Melden
  • jogurt 10.11.2017 11:06
    Highlight Nebenbei bemerkt, die Air Base Ramstein in Deutschland, ist mit 35'000 Soldaten und 6000 Zivilisten der personalstärkste US-Stützpunkt bzw. Drehscheibe ausserhalb der USA. Brisant dabei ist, dass sich dort die Kommunikation- und Satellitentechnik für Drohnen befindet. Zudem gibt es in Stuttgart in den "Kelley Barracks" das Africom mit weiteen 3500 Soldaten und einer unbekannten Anzahl von Technikern. Es scheint also, dass das logistische "Rückmark" der US-Armee für Afrika, sich in Deutschland bzw. in Europa befindet und nicht in Afrika (vgl. Compact Spezial 2015, Nr.6).
    70 11 Melden
    • Liselote Meier 10.11.2017 11:56
      Highlight Nicht zu vergessen die über 100 US und NATO Stützpunkte in Italien wo auch 90-100 Atomsprengköpfe gelagert sind.

      In Vicenza wird zurzeit auch die grösste Stützpunkt der USA in Europa aufgebaut (450’000 Quadratmeter grosses Gelände), wurden auch schon GI's von Ramstein dort hin verlegt.

      Aber hej schliesslich ist das Pentagon der grösste Landbesitzer weltweit mit zwei Millionen Hektar Land.
      9 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.11.2017 13:17
      Highlight Warum schmeisst die BRD die Amis nicht raus?
      8 2 Melden
    • Scaros_2 10.11.2017 13:18
      Highlight Einem Blatt das der Rechtspopulistischen AFD Partei nahe gelegt wird und es mit Fakten nie so genau nihmt soll man etwas glauben?
      7 6 Melden
    • reaper54 10.11.2017 14:44
      Highlight @Wilhelm Dingo Weil die Deutschen so ziemlich viel Geld sparen. Die Bundeswehr wurde auf ein Minimum zurückgefahren.
      Bundeswehr aktuell 178.433 aktive Soldaten (Quelle Bundeswehr)
      als Vergleich die Französische Armee hat aktuell 227.000 aktive Soldaten (Quelle: Financial and Economic Data Relating to NATO Defence)
      1 1 Melden
    • Wilhelm Dingo 10.11.2017 16:38
      Highlight @reaper54: Dafür ist Deutschland in den Zielkoordinaten der russischen Atomsprengköpfe fix einprogrammiert. Da hat man wohl am falschen Ende gespart...
      3 0 Melden
    • Zeyben 11.11.2017 07:28
      Highlight 18 US-Militärbasen!
      0 0 Melden
  • Dä Brändon 10.11.2017 11:03
    Highlight Was die Amerikaner dort machen? Was sie immer machen wenn sie sich in einem Land stationierten, plündern. Jede Basis MUSS sich refinanzieren, d.h. Menschenschmuggel, Drogenhandel usw.
    45 23 Melden
    • NackNime 10.11.2017 13:42
      Highlight ich tippe auf Uranabbau.
      9 0 Melden
    • Dä Brändon 10.11.2017 14:37
      Highlight Nigeria ist ziemlich bekannt für ihre Bodenschätze. Uranabbau ist sicher interessant, danke für den Tipp. Anscheinend schlummert in Küstennähe ein Erdölvorkommen im Wert von 2.7 Billionen Euro.
      7 4 Melden
    • Zeyben 10.11.2017 15:29
      Highlight Niger ist nicht Nigeria
      5 0 Melden
  • malu 64 10.11.2017 10:57
    Highlight Kriegsspiele am Bildschirm! Schnell mal ein paar Leute töten auf blossen Verdacht hin!Pech wenn da ein paar Ubeteiligte dabei sind!
    Die Gewalt und der Hass wird nur aufgeheizt!
    Viele Unschuldige werden sterben.
    34 21 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 10.11.2017 10:56
    Highlight Seit wann haben Drohnen geholfen? Trump macht hier den gleichen Fehler wie Obama. Perspektiven hilft den Menschen, nicht Bomben.
    45 13 Melden
    • Sharkdiver 10.11.2017 13:11
      Highlight Trump macht auch die gleichen Fehler wie Obama, Bush1 und Bush 2 wobei anzumerken ist, das Obama die Kriesen von Bush 2 geerbt hat und kaum ein Krieg angefangen hat. Im Gegenteil die einmärsche haben unter Obama drastisch abgenommen. Afghanistan und Irak war Bush‘s Werk und wird gerne Obama angehängt
      12 14 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 10.11.2017 14:00
      Highlight Falsch. Obama hat das Chaos in Syrien, Ukraine und Jemen angezettelt. Er war mindestens gleich schlimm.
      11 14 Melden
    • Domsh 10.11.2017 17:51
      Highlight Obama hat einen russischen Einmarsch angezettelt? Das braucht schon sehr viel Fantasie.
      Sharkdiver meinte “richtige“ Einmärsche, nicht diejenigen die in komischen Foren von einer Handvoll Esotherikern diskutiert werden.
      3 1 Melden
  • Datsyuk 10.11.2017 10:55
    Highlight In 53 von 54 Staaten aktiv. Ganz sicher uneigennützig und nur für eine bessere Welt wird das gemacht...
    51 8 Melden
    • Bene86 10.11.2017 11:43
      Highlight An dieses Märchen immer noch ganz ganz viele Menschen. "Verschwörungstheorie"...
      17 22 Melden
    • Bene86 10.11.2017 13:08
      Highlight Anhand der gezählten Blitzer meines Kommentars entnehme ich praktischerweise, dass rund 2/3 der Menschen noch diese utopische Vorstellung haben. :)
      8 14 Melden
  • LaPaillade #BringBackHansi 10.11.2017 10:55
    Highlight Hoffe User Radiochopf wird hier nun sein entsetzen äussern, so wie er das jeweils beim Drohnenprogramm von Obama gemacht hat.
    46 8 Melden
    • 7immi 10.11.2017 17:44
      Highlight ist das nicht das drohnenprogramm von obama? 2011 gabs trump meines wissens noch nicht als präsidenten...
      3 0 Melden
  • Dharma Bum 10.11.2017 10:40
    Highlight 6000 sind relativ wenig, die Franzosen alleine haben mehr Truppen in Afrika.

    Ob Drohen etwas bringen bleibt zweifelhaft, aus der Vergangenheit weiss man, jeder Drohentote generiert zwei neue Krieger, da diese "asysmetrische Kriegsführung" von Feind als "fies" betrachtet wird.

    Die Amerikaner lernens nie ...
    34 9 Melden
    • Stibbs 10.11.2017 11:56
      Highlight Drohnentote?

      Wie viele dieser Toten sind Unschuldige?
      7 2 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.11.2017 10:40
    Highlight Wer erinnert sich noch an den Wahlkampf? Der Falke Clinton gegen Donald Trump, der sich aus Kriegen raushalten würde?
    Läuft ja super...
    44 6 Melden
    • Posersalami 10.11.2017 11:53
      Highlight Ich hab ja immer gesagt das es für die Geopolitik scheiss egal ist, wer in den USA Präsident ist. Die Geopolitik machen andere Leute als die für nur kurze Zeit gewählten Politiker. Dies gilt für jede Demokratie. Trump wollte ja mit den Russen gut auskommen. Das darf nicht sein und darum werden ihm permanent Knüppel in die Beine geschlagen.
      24 20 Melden
    • Sergio B52 10.11.2017 13:11
      Highlight Warum soviele Blitze? Er hat 100% recht.. Die US-Präsidenten haben auch (der tÖffentlichkeit nicht bekannte) Vorgesetzte.
      13 7 Melden
    • Posersalami 10.11.2017 14:16
      Highlight Weils nicht ins Narrativ des Stammtisches passt, zudem wirft das ganze viele unbequeme Fragen auf. Oh, und der Blick schreibt nicht darüber.
      7 3 Melden
    • Domsh 10.11.2017 17:59
      Highlight Ok, alle die anderer Meinung sind, sind stammtischhockende Blickleser?
      Vielleicht gabs Blitze für die Naivität zu denken, dass Trump aus Uneigennutz mit den Russen gut auskommen wollte. Der hätte für seine Wahl ganz Amerikane den Russen verkauft, dieser Egomane!
      0 1 Melden
  • The Origin Gra 10.11.2017 10:39
    Highlight Ich dachte, Trump sei der Friedlichste Präsident aller Zeiten ;D
    34 8 Melden
  • Posersalami 10.11.2017 10:38
    Highlight "Trump startet Drohnenkrieg in Afrika"

    Ganz schwacher Titel Watson! Die USA führen schon seit Jahren einen Drohnenkrieg in "Afrika".

    "Nach Darstellung von Fuchs und Goetz haben die gezielten Drohnen-Tötungen in Somalia jedoch schon im Jahr 2011 begonnen"
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.drohnenkrieg-der-usa-ferngesteuert-von-stuttgart-aus-page1.8713719c-5231-41f0-9808-1d6c56547b5d.html

    Das hat der Friedensnobelpreisträger angefangen und nicht Trump. So viel Korrektheit muss sein, auch wenns nicht ins Narrativ vom guten Obama passt.
    150 27 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.11.2017 12:51
      Highlight Einen Drohnen-Krieg starten bedeutet ja nicht, dass es der erste seiner Art ist.

      Aber ich bin einverstanden, dass Amerikas Drohnen-Einsätze (auch unter Obama) zu wenig vermittelt werden.
      Vielen ist nicht klar was das genau bedeutet und wie viele Zivilisten dabei ums Leben kommen.
      10 4 Melden
    • Posersalami 10.11.2017 14:19
      Highlight Tja das wundert mich nicht. Das Thema findet in den meisten Medien gar nicht statt. Vor allem in den Medien auf NATO Linie wie Watson oder der NZZ. Wie oft liest man denn in unseren MM über die täglichen Kriegsverbrechen und das muntere Abschlachten im Namen der Guten?
      5 6 Melden
    • rodolofo 10.11.2017 15:09
      Highlight Das mag sein.
      Aber unter Trump ist die Gefahr sehr gross, dass mit den Drohnen genau die Falschen gejagt werden...
      3 1 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.11.2017 15:24
      Highlight @rodolfo

      "dass mit den Drohnen genau die Falschen gejagt werden"

      Das ist leider so oder so das Ergebnis von Drohnen.
      21.7% der Opfer sind Zivilisten.
      Davon sind mehr als ein Viertel (5.7% von allen Opfern) Kinder.

      Egal wer den Auftrag gibt und wer das Ziel ist: Mehr als jedes fünfte Opfer sind Zivilisten.

      Wirkliche "high pofile targets" sind davon nur 1.6%.

      Es werden also vier mal mehr unschuldige Kinder getötet als prominente Ziele.

      Quelle: Out of sight, Out of Mind. Project
      http://drones.pitchinteractive.com/

      Achtung: Es handelt sich bei den Zahlen um Schätzungen.
      4 1 Melden
    • rodolofo 10.11.2017 16:08
      Highlight @ Sir Jonathan Ive
      Dann weisst Du vielleicht auch, wer jeweils den Befehl zu einem Drohnen-Einsatz gibt?
      Ich nehme nicht an, dass Obama, oder Trump bei jedem solchen Einsatz erst angefragt werden, ob das okay sei.
      Normalerweise würde ich erwarten, dass solche Entscheide an eine Einsatz-Zentrale des Militärs delegiert worden sind.
      Die Profi-Armee der USA aber ist ein "Staat im Staate", und sie zieht spezielle, eher gewalttätige bis faschistoide Charaktere an...
      3 2 Melden
    • Posersalami 10.11.2017 17:02
      Highlight @rodolofo: Doch, die Ziele werden vom Präsidenten abgesegnet. Zumindest Bombama hat jeden Dienstag eine neue Todesliste unterschrieben.
      https://www.google.ch/amp/s/amp.welt.de/amp/politik/ausland/article106405037/Barack-Obama-der-Herrscher-ueber-die-Todesliste.html

      Ob Trump das so macht oder delegiert weiss ich nicht, es spielt aber auch keine Rolle. Zur Rechenschaft gezogen werden die Schlächter sowieso nicht.

      2 1 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.11.2017 17:18
      Highlight @rodolfo

      Der Präsident ist für jede Handlung seines Militärs persönlich verantwortlich.
      Das ist nicht nur, was ich finde sollte der Fall sein sondern ein Teil seiner Berufsbeschreibung.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Commander-in-chief#United_States

      Bei Obama ist sogar bekannt, dass er bei vielen solchen Missionen persönlich das Kommando gegeben hat.
      2 0 Melden
    • Datsyuk 10.11.2017 17:30
      Highlight Rodolofo:
      Doch die Einsätze werden vom Präsidenten genehmigt. Hier mehr Informationen dazu: https://www.srf.ch/news/international/der-schmutzige-drohnenkrieg-der-usa.
      3 1 Melden
    • rodolofo 10.11.2017 17:36
      Highlight Okay, dann ist es wohl so, dass Obama den Tod von Zivilisten in Kauf nahm, damit die Islamisten nicht noch grösseres Unheil anrichten konnte.
      Als Präsident der USA kannst Du unmöglich ein Heiliger sein! Aber Obama versuchte wirklich, das Beste draus zu machen!
      Dass ihn solche schrecklichen Dinge tief bewegten und mitnahmen, sahen wir, als dieser mächtigste Mann von Tränen übermannt wurde.
      Hat Trump je eine Träne vergossen?
      Der ist doch ein gefühlloser Holzklotz, eine lebende Comic-Figur!
      Trump ist wirklich der Typ, der seine Macht missbrauchen will, nicht nur beim "Pussy-Grabschen"...
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    • Datsyuk 10.11.2017 18:56
      Highlight Rodolofo:
      Bezüglich Drohnen liegen Obama und Trump falsch. Beide.
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    • Sir Jonathan Ive 13.11.2017 08:24
      Highlight @rodolfe

      Ich möchte auch keineswegs Obama als schlechten Präsidenten hinstellen. Er war der wahrscheinlich beste Präsident, den die Vereinigten Staaten je hatten.

      "Als Präsident der USA kannst Du unmöglich ein Heiliger sein!"
      Das ist definitiv wahr, aber darf keine Entschuldigung sein. Jede schlechte Aktion muss kritisiert werden.
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  • geissenpetrov 10.11.2017 10:33
    Highlight Hier gehts nicht um Menschen - sondern um Schürfrechte. Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit.
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  • Homunkoloss 10.11.2017 10:32
    Highlight Beim letzen Bild handelt es sich nicht um eine F-15 sondern eine B-1.
    Google dein Freund und Helfer 😉
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Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)

Donald Trump selber jagt keine Tiere. Aber seine Söhne, die würden das lieben, erzählte der US-Präsident im Jahr 2012. «Sie sind Jäger und sie sind darin sehr gut geworden.» 

Gut fünf Jahre ist es nun her, seit Fotos von Trumps Söhnen bei der Grosswildjagd vom Magazin «TMZ» veröffentlicht wurden. Sie sorgten in den sozialen Medien und unter Tierschützern für einen Aufschrei.

Auf einem Bild ist zu sehen, wie Trump Jr. mit einem abgeschnittenen Elefantenschwanz posiert. 

Auf einem weiteren …

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