International

Polizei in Wisconsin fasst «hochgefährlichen» Trump-Gegner

14.04.17, 17:10 14.04.17, 17:21

Joseph Jakubowski wurde mit Hochdruck gesucht. Bild: AP/The Janesville Gazette

Nach tagelanger Fahndung ist in den USA ein laut Polizei «hochgefährlicher» Gegner von Präsident Donald Trump gefasst worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, spürten Beamte den 32-jährigen Joseph Jakubowski auf einer Farm in Wisconsin auf, wo er wild zeltete.

Der Mann liess sich nach Angaben der örtlichen Behörden am Donnerstag widerstandslos festnehmen. Die Polizei in Wisconsin hatte mit einem Grossaufgebot von etwa 150 Beamten nach Jakubowski gesucht.

Dieser hatte den Angaben zufolge am Dienstag vergangener Woche einen Waffenhändler in Janesville überfallen und dabei 16 «Luxus-Feuerwaffen» erbeutet. Anschliessend habe er ein Auto in Brand gesetzt.

Ein Arbeitskollege Jakubowskis sagte nach Angaben der Polizei aus, dass dieser angekündigt habe, Waffen stehlen zu wollen, um damit ein Attentat zu verüben. Zudem soll er sich eine schusssichere Weste und einen Helm gekauft haben.

Der Verdächtige schickte nach den Polizeiangaben ausserdem ein 161 Seiten langes Pamphlet per E-Mail an Trump, in dem er dessen Politik verurteilte und die soziale Ungerechtigkeit in den USA anprangerte.

Es handle sich um «eine lange Liste von Ungerechtigkeiten, von denen er glaubt, dass die Regierung und Gesellschaft und die Oberschicht sie dem Rest der Bürger auferlegt haben», sagte der Sheriff des Verwaltungsbezirks Rock County, Robert Spoden.

Anrufer gibt entscheidenden Hinweis

Den entscheidenden Tipp zur Festnahme Jakubowskis gab ein Anrufer. Er berichtete laut Spoden, dass sich ein verdächtiger Mann auf der Farm nahe Readstown aufhalte und sich weigere, das Grundstück zu verlassen.

Der Anrufer gab demnach auch den Hinweis, dass der Mann dem zur öffentlichen Fahndung ausgeschriebenen Jakubowski ähnele. Readstown liegt etwa 200 Kilometer von Janesville entfernt.

Ein Einsatzteam fuhr daraufhin zu der Farm und nahm Kontakt zu dem Verdächtigen auf, der sich laut Polizei «ohne Vorfall» abführen liess. Er wurde kurz danach als der Gesuchte identifiziert.

Während der Fahndung war der Schutz der Kirchen in der Region verstärkt worden, da der 32-Jährige in seinem Manifest auch anti-religiöse Standpunkte geäussert haben soll. (sda/afp)

Drogen, Alk und Totschlag: Die Mugshots unserer Promis im 1920er-Stil

Das könnte dich auch interessieren:

Der Kicker, der nie kickte – die bizarre Geschichte von Fake-Fussballer Carlos Kaiser 

Neue Umfrage zeigt: Die Gegner der No-Billag-Initiative liegen vorne – und zwar deutlich

Längste Unterwasserhöhle der Welt entdeckt

US-Kongress findet Kompromiss gegen «Shutdown» – die grössere Hürde kommt aber noch

Das sind die Rekordtorschützen in Europas Top-Ligen

Mord an Ex-YB-Spieler Andrés Escobar: Mutmasslicher Auftraggeber wurde verhaftet

Kein Plastikmüll mehr bis 2030: Mit diesen 3 Massnahmen will es die EU schaffen

Apple knickt ein – neues Feature gibt iPhone-Usern (endlich) die Wahl

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Mutter verlangt Miete von ihrer 5-jährigen Tochter – und kriegt viel Applaus

Die kleine Brooke hat im Dezember gerade mal ihren fünften Geburtstag gefeiert. Und muss in diesem zarten Alter schon Geld für Rechnungen an ihre Mama Essence Evans abliefern. 

«Brooke kriegt jede Woche 7 Dollar. Davon muss sie je einen Dollar für Miete, Strom, Wasser, Kabelanschluss uns fürs Essen gleich wieder zurückgeben», schreibt die Single-Mutter in einem Beitrag auf Facebook. 

Sie habe ihrer Tochter erklärt, dass man im realen Leben den Grossteil des Lohnes gleich wieder …

Artikel lesen