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FILE - In this Friday, April 21, 2017, file photo, President Donald Trump listens as Treasury Secretary Steve Mnuchin speaks at the Treasury Department in Washington. Trump won the White House by arguing that what America needed was a president who had proved himself as a steely and successful corporate leader with no political baggage, someone, say, like himself. Yet 100 days into Trump’s presidency, the businessman-as-president has struggled to apply his experience as a real estate and entertainment mogul to the Herculean task of governing the world’s most powerful nation. (AP Photo/Alex Brandon, File)

Donald Trump: Am Samstag ist er 100 Tage im Amt. Bild: Alex Brandon/AP/KEYSTONE

Trump warnt vor «grossem, grossem Konflikt» – und verrät, was er am meisten vermisst

In einem Interview mit Reuters sprach Donald Trump über die Lage in Nordkorea. Zudem gab er zu, dass er gewisse Dinge aus seinem früheren Leben vermisst.

28.04.17, 04:11 28.04.17, 11:09


Es bestehe eine Chance, dass es mit «Nordkorea zu einem grossen, grossen Konflikt» komme, sagte Donald Trump in einem Interview mit Reuters. Eigentlich würde er den Streit mit Nordkorea lieber diplomatisch lösen, gab der US-Präsident zu Protokoll, «doch das ist sehr schwierig».

Zeitgleich lobte Trump die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, den er anfangs April in Florida empfangen hatte. Er glaube, dass Xi sehr angestrengt versuche, die Sache mit Nordkorea zu regeln, so Trump. «Er ist ein guter Mann. Er ist ein sehr guter Mann und ich habe ihn sehr gut kennen gelernt.» Er sei sich sicher, dass Xi versuche etwas zu tun, erklärte Trump, «aber vielleicht kann er es nicht». 

FILE - In this Friday, April 7, 2017, file photo, U.S. President Donald Trump, left, and Chinese President Xi Jinping pause for photographs at Mar-a-Lago in Palm Beach, Fla. North Korea often marks significant dates by displaying military capability, and South Korean officials say there's a chance the country will conduct its sixth nuclear test or its maiden test launch of an ICBM around the founding anniversary of its military on Tuesday, April 25. Trump spoke by phone with both the Japanese and Chinese leaders Monday, April 24. China's official broadcaster CCTV quoted Xi telling Trump that China strongly opposed North Korea's nuclear weapons program and hoped

Donald Trump vertraut auf den chinesischen Präsidenten Xi Jinping.  Bild: Alex Brandon/AP/KEYSTONE

Er hoffe, dass Kim Jong Un ein rational denkender Mensch sei, meinte Trump, aber er wisse es nicht. «Ich habe dazu keine Meinung.» Kim habe die Macht im Alter von 27 Jahren übernommen, «das ist nicht einfach». 

Die Aussagen Trumps erfolgen in einer Zeit höchster Anspannungen zwischen Pjöngjang und Washington. Als Reaktion auf die nuklearen Provokationen Nordkoreas schickten die USA einen Flugzeugträger in die Region und kündeten mehrmals an, dass ein militärischer Schlag nicht ausgeschlossen sei. 

Trump lehnt Gespräch mit Taiwan ab

Trump, der während des Interviews im Oval Office offenbar eine Cola schlürfte, die er per Knopfdruck beim Butler bestellt hatte, äusserte sich auch zum Thema Taiwan, welches das Verhältnis zwischen Peking und Washington zu Trumps Amtsantritt stark belastete.  

Nach seiner Wahl telefonierte Trump im Dezember mit der Präsidentin Taiwans Tsai Ing-wen und stellte somit indirekt Pekings Ein-China-Politik in Frage. 

epa05889102 (FILE) - A handout photo made available by the Presidential Office shows Taiwan President Tsai Ing-wen talking with US president-elect Donald Trump from her office in Taipei, Taiwan, 02 December 2016 (reissued 05 April 2017). The call, which Tsai made to congratulate Trump on his winning election, perturbed China because the US has diplomatic ties with China, which sees Taiwan as its breakaway province. Chinese President Xi Jinping will hold his first meeting with Trump in Florida, US from 06 to 07 April 2017. The meeting between Xi and Trump will be closely watched by Taiwan, whose president was amongst the first world leaders to speak to the newly-inaugurated US President Donald J. Trump.  EPA/TAIWAN PRESIDENTIAL OFFICE / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen suchte offenbar das Gespräch mit Donald Trump, doch dieser lehnte ab.  Bild: EPA/TAIWAN PERSIDENTIAL OFFICE

Nun soll der US-Präsident ein weiteres Gespräch mit Tsai Ing-wen ausgeschlagen haben. «Mein Problem ist, dass ich ein sehr gutes persönliches Verhältnis mit Präsident Xi entwickelt habe», sagte Trump. «Ich habe wirklich das Gefühl, dass er alles in seiner Macht stehende unternimmt, uns in einer grossen Situation zu helfen. Deshalb will ich ihm jetzt keine Schwierigkeiten bereiten.» 

«Ich dachte, es sei einfacher»

Im gleichen Interview sprach Trump auch über den Alltag als US-Präsident. Dabei gab er ehrlich zu, dass er gewisse Sachen aus seinem früheren Leben vermisse. «Das ist mehr Arbeit als in meinem früheren Leben. Ich dachte, es sei einfacher.» Er habe sein früheres Leben geliebt, schwärmt Trump, «es war immer so viel los.»

Man lebe in seinem eigenen kleinen Kokon, führt der US-Präsident, der nunmehr seit 99 Tagen im Amt ist, aus, «man hat so viel Schutz um sich, man kann wirklich nicht mehr überall hingehen.»

Wenn der Präsident aus dem Haus geht, dann meistens in einer Limousine. Doch am Steuer sitzt ein Chauffeur, nicht er selbst. Und genau das macht Trump zu schaffen. «Ich liebe es, zu fahren. Jetzt kann ich nicht mehr Auto fahren.» (cma)

Video: watson/Emily Engkent

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 29.04.2017 21:25
    Highlight "Ich dachte, es sei einfacher"
    "I loved my previous life"

    Das Leben als amerikanischer Präsident noch einfacher als das Leben als reicher, alternder Lüstling ? Doch etwas realitätsfern.
    0 0 Melden
  • Sisiphos 28.04.2017 18:07
    Highlight Der dumme Bub hat schon nach ein paar Tagen keinen Spass mehr an seinem neuen Spielzeug -so sad. Der grapscht lieber Pussis und bescheisst Angestellte, Kunden und die Steuer. Und überfordert ist er auch noch mit den vielen Leuten, die eine andere Meinung haben, seine stumpfen Gedanken und Pläne nicht gutheissen und ihn auch noch kritisieren. ich dachte mir schon nach der ersten Rede von ihm, dass das nichts wird. Vielleicht legt ihn doch noch mal einer übers Knie. Nützt zwar nichts mehr, würde aber Spass machen
    2 1 Melden
  • Ausbund 28.04.2017 11:05
    Highlight "Die Chance auf einen grossen Konflikt...": wohl eher Gefahr.
    3 1 Melden
  • Zeit_Genosse 28.04.2017 08:38
    Highlight Was?
    Arbeiten?
    Hätte ich doch das vor den Wahlen gewusst.
    6 1 Melden
  • Asmodeus 28.04.2017 08:18
    Highlight Trump spricht immer wie ein Primarschulkind.

    "Er ist ein guter Mann"
    "Wir haben einen grossen grossen Konflikt"
    "Ich hab Feuerchen gelegt"

    Entweder ist er so zurückgeblieben oder nur so verstehen seine Wähler was er sagt.
    52 7 Melden
    • pamayer 28.04.2017 09:28
      Highlight Eher das erste.
      6 3 Melden
  • ovatta 28.04.2017 07:52
    Highlight Halt schwierig wenn man nur von Kanonenbootdiplomatie ahnung hat!
    Lad den Jungen doch mal auf eine runde Golf ein..
    14 3 Melden
  • EifachSo 28.04.2017 07:52
    Highlight In etwa so... 😂
    49 4 Melden
    • pamayer 28.04.2017 09:27
      Highlight 👏. 👏. 👏. 👏.
      6 1 Melden
  • AllIP 28.04.2017 07:46
    Highlight
    25 0 Melden
  • Gummibär 28.04.2017 07:30
    Highlight In Mar-a-Lago darf er Golfcart fahren; sowieso besser für so ein schlichtes Gemüt.
    Sticker drauf : GOLF FORCE ONE
    32 2 Melden
  • pamayer 28.04.2017 06:58
    Highlight Dann sollte er einfach zurücktreten und wieder Auto fahren...



    Mann, ist der ein grossgewachseses Kleinkind.
    94 15 Melden
  • Alex23 28.04.2017 06:41
    Highlight Er hofft, dass Kim Jong Un ein rational denkender Mann sei. Hm, das ist dieser mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht. Aber andere Frage: Ist er, Trump, das selbst? Leider deutet wenig bis nichts darauf hin.
    Die Sache ist brandgefährlich und gehört in die Hände eines erfahrenen, klugen Staatsmanns, der auch mal was von sich geben kann, ohne dabei Schokoladenkuchen zu schmausen oder Cola zu schlürfen.
    59 13 Melden
    • Asmodeus 28.04.2017 08:19
      Highlight Wäre Kim Jong Un nicht rational denkend, denkst Du er wäre in Nordkorea (defakto eine Militärdiktatur) noch an der Macht?
      15 0 Melden
  • rodolofo 28.04.2017 06:39
    Highlight Ja, Präsident sein ist schon etwas spezielles.
    Wer hätte das gedacht?
    77 10 Melden
  • wipix 28.04.2017 06:36
    Highlight Donald über Kim "Er hoffe, dass Kim Jong Un ein rational denkender Mensch sei, meinte Trump, aber er wisse es nicht. "
    Was für ein Kasperli Theater!😂🤣
    Wer hätte gedacht, dass wir mal solch irre Trottel in solchen Positionen erleben werden!?🙄
    71 11 Melden
    • Sisiphos 28.04.2017 17:52
      Highlight Mir ist das schon lange klar. 90% aller Politiker sind so-sie zeigen es nur noch nicht. Obama, blocher Leuthard, Sankt Martin, Merkel, May... sind nicht wirklich besser. Alle haben nur 2 Dinge im Kopf: dem Wähler Sand in die Augen zu streuen und ihre Macht zu betonieren zu ihrem Wohl und dem zahlender lobbyisten
      1 2 Melden
    • wipix 29.04.2017 08:29
      Highlight @Sisiphos
      Das ist schon so, mit den Politikern! Bisschen differenzieren dürfte aber auch für Dich möglich sein! Kim und Donald sind eine andere "Liga", quasi die kleinkindliche ADHS Ausführung der sonst schon fragwürdigen Politiker Gilde!
      1 0 Melden
    • Sisiphos 29.04.2017 18:18
      Highlight Wenn wir noch länger differenzieren wird es noch mehr Populismus geben und AFD, SVP, FPÖ ETC werden zur 'Machtergreifung' schreiten. Wir müssen uns wehren und verstehen, was wirklich passiert. Es bedarf einer Weiterentwicklung unserer nicht mehr zutreffenden Demokratien.
      0 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 28.04.2017 06:24
    Highlight Ich vestehe ja, dass die Sozis hier auf watson versuchen ihren stalinistischen Genossen im gelobten sozialistischen Nordkorea zu schützen. Es geht ja auch nicht im die leidende Bevölkerung in Nordkorea sondern um das Prinzip eurer skurrilen Weltanschauung.. Gutmenschen scheinen nur sozial zu sein wenn es um ihr eigenes Wohl geht...

    Tjänu... Ich bin jedoch froh macht die USA nun endlich Druck. Go Donald!
    22 157 Melden
    • Lord_ICO 28.04.2017 07:14
      Highlight Ja ich finde es auch besonders toll, dass der Donald hier einen Krieg vom Zaun zu brechen scheint, der in der Explosion einiger atomarer Sprengköpfe in Südkorea enden könnte.

      Noch viel besser jedoch, ist das völlige verdrängen, dass China die Schutzmacht Nordkoreas ist. Die Gefahr, mit einem Angriff Nordkoreas in einen 3. Weltkrieg zu rutschen ist enorm hoch.

      Hast du Lust darauf, in einem Atomkrieg zu enden? Anders ist dein Go Donald nicht zu verstehen. Wie kann man so verblendet sein?
      40 4 Melden
    • Anam.Cara 28.04.2017 07:27
      Highlight Grundi: Dein Kommentar wirkt ein bisschen paranoid. Ich hab keine Beiträge gelesen, die sich positiv zur Regierung in Nordkorea äussern. Im Gegenteil.
      War Dein Kommentar ein präventiver Rumdumschlag? Mal raushauen, bevor man überhaupt weiss, ob es etwas zu reklamieren gibt?

      Dort wo ich her komme nenn man solche Leute Polteri (und manchmal auch schlimmeres). Und ausserhalb einer bestimmten Wählergruppe mag niemand Polteris...
      37 2 Melden
    • äti 28.04.2017 07:46
      Highlight @grundi: kannst du mir erklären was du eigentlich sagen willst?
      22 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SemperFi 28.04.2017 06:12
    Highlight Irgendwie bezeichnend, das Herr Trump einen Konflikt mit Nordkorea als Chance sieht. Andere würden dem Risiko sagen.
    48 5 Melden
    • URSS 28.04.2017 08:15
      Highlight Und noch andere würden dem Selbstmordmission sagen...
      Kim ist Gott( in NK ) und wenn " Gott" seinen Lakaien befiehlt :" Push Push Push it Baby"dann werden die Gewissenlos den Hot Buzzer Pushen.
      Dann gehen die Lichter aus auf diesem Planeten.
      10 1 Melden
  • lilas 28.04.2017 06:04
    Highlight Trumps wichtigtuerische Aussagen sind, wie seit 99 Tagen, völlig allgemein, beliebig interpretierbar und inhaltslos.
    Man möchte bei jedem Satz fragen: "was meinst du damit? Was heisst das konkret? Was bedeutet 'sehr schwierig,' was beinhaltet für dich 'ein guter Mann?'Heisst 'ein grosser Konflikt' Krieg für dich oder was verstehst du darunter?"
    68 6 Melden
    • Triumvir 28.04.2017 08:05
      Highlight Na na, wir wollen die intellektuellen Fähigkeiten von Trump doch nicht überstrapazieren🙄 Klein Trumpi will doch nur spielen und Autolifahren😄
      18 3 Melden
  • zombie woof 28.04.2017 05:56
    Highlight Trump, der dümmste, dümmste Präsident
    51 9 Melden
  • Pana 28.04.2017 04:45
    Highlight "Trump, der während des Interviews im Oval Office offenbar eine Cola schlürfte, die er per Knopfdruck beim Butler bestellte"

    Ein typischer Postillon Satz :)
    40 5 Melden

Trump stahl diesem Basketballer die Karriere – in der Schweiz will er sie sich zurückholen

Basketballprofi Joel Wright startete gerade so richtig durch. Dann machte ihm Donald Trump einen Strich durch die Rechnung. In der Schweiz sucht er den Neuanfang – und setzt seine gesamte Zukunft auf eine Karte.

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