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«Genug ist genug»: Auszug aus Sanders' Videoansprache. streamable

«Die Revolution muss weitergehen» – Aufgeben? Nicht mit Bernie Sanders!

17.06.16, 03:58 17.06.16, 07:20

Der demokratische Bewerber für die US-Präsidentschaft, Bernie Sanders, will trotz aussichtslosen Rückstandes auf Konkurrentin Hillary Clinton seine Bewerbung nicht niederlegen. «Die Revolution muss weitergehen», sagte er am Donnerstag in einer Videobotschaft.

Mit bis zu 1900 Delegierten im Rücken wolle er auf dem Parteitag Ende Juli in Cleveland die Demokratische Partei programmatisch reformieren, sagte Sanders an seine Anhängerschaft. «Es soll das fortschrittlichste Programm in der Geschichte der Partei werden.»

Sanders erklärte, wichtigstes Ziel sei es, den voraussichtlichen republikanischen Kandidaten Donald Trump als nächsten Präsidenten zu verhindern. Er wolle daran mitwirken. «Ich beabsichtige, in allernächster Zukunft meinen Part in diesem Prozess zu beginnen», sagte Sanders ohne nähere Angaben.

Sanders hat 22 der 56 Vorwahlen bei den US-Demokraten gewonnen. Er errang dabei 1832 Delegierte für den Parteitag, Clinton kommt jedoch auf 2219. Mit den Stimmen der sogenannten Superdelegierten, die sich mit grosser Mehrheit für sie ausgesprochen haben, kommt Clinton auf die absolute Mehrheit von 2383.

Die klare Mehrheit von 581 dieser insgesamt 714 nicht an ein Wahlergebnis gebundenen Parteifunktionäre und Mandatsträger hat sich bereits für sie ausgesprochen. Ein Meinungswechsel ist theoretisch möglich, aber unrealistisch. (cma/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • TomC 17.06.2016 08:31
    Highlight Bernie gibt nicht auf kämpft weiter! Einfach geil... Hoffe er schaffts am Schluss denoch.... Go Bernie!
    21 8 Melden
  • rodolofo 17.06.2016 08:04
    Highlight Bernie Sanders muss irgendwie verhindern, dass Hillary Clinton mit den vernünftigen Restbeständen des Republikanischen "Establishment" gemeinsame Sache macht!
    Dieses "Establishment", welches ein Polit-Kasperletheater veranstaltet, bei dem die Hände in den Kasperle-Figuren zu mächtigen wirtschaftlichen Akteuren, wie den Grossbanken, dem Öl-Business und dem Militärisch-Industriellen Komplex gehören, hat nämlich mit zu verantworten, dass sich schätzungsweise ein Drittel der AmerikanerInnen verarscht und "über den Tisch gezogen" vorkommen.
    Also weiter so: "Get the burn with the fire of emotion!"
    21 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.06.2016 08:44
      Highlight Und natürluch wird es mit Bernie besser. Dream on.
      3 15 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 17.06.2016 07:56
    Highlight Yes! Bernie weiter so :)
    17 5 Melden
  • Ton 17.06.2016 07:43
    Highlight Informiert euch mal über Guccifer 2.0. Er hat gestern DNC interne Dokumente veröffentlicht, welche die Strategie der DNC zeigen, wie von den Skandalen Hillary's abgelenkt werden soll. Datiert Mai 2015. Bei Facebook Trend #1, bei Twitter nur kurz, Hashtag wurde dann entfernt. Das Bevorzugen eines Kandidaten ist ein Skandal. https://twitter.com/Z3pp3in/status/743411215259533312
    10 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.06.2016 07:33
    Highlight Was für eine Revolution? Auch wenn die demokratische Vorwahl nur aus freien Wahlen demokratischer Wähler bestehen würde und die Superdelegierten abgeschafft würden hätte Hillary gewonnen. Schön und gut das Bernie die Primaries ändern will, nun kann er sich aber besser darauf fokussieren, dass Trump nicht gewählt wird.
    8 14 Melden
  • Sir Jonathan Ive 17.06.2016 06:47
    Highlight Als so unrealistisch würde ich den Wechsel der Superdelegierten noch bicht einstufen. Immerhin ermittelt das FBI in zwei Bundesverbrechen gegen Clinton.
    Ausserdem ist das FBI auch noch daran, in Kalifornien und New Jersey die Wahlzettel nochmals zu zählen, wegen verdacht auf Wahlbetrug.
    Insofern kann vor dem Parteitag noch vieles passieren.
    22 3 Melden

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