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Donald Trump und die Russland-Connection: Was läuft da wirklich? Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

Russland-Connection: Diese Vertrauten von Donald Trump sind darin verstrickt

Hat US-Präsident Donald Trump den FBI-Chef James Comey entlassen, weil dieser ihm mit den Ermittlungen zu nahe kam? Dieser Verdacht steht bei der Russland-Connection-Affäre im Raum. Wir zeigen, wer in die Affäre verstrickt ist, die Trump seine Präsidentschaft kosten könnte.

11.05.17, 18:25

Jürg Krebs / Nordwestschweiz

Jeff Sessions, US-Justizminister

Bild: PETER FOLEY/EPA/KEYSTONE

«Ich hatte keine Kommunikation mit den Russen.»

Jeff Sessions

Seit dem 9. Februar 2017 ist Jeff Sessions (70) US-Justizminister. Anlässlich der Befragung im US-Senat am 10. Januar 2017 hatte er unter Eid ausgesagt «I did not have communications with the Russians». Im März 2017 enthüllte die Washington Post, dass er sich 2016 noch als Senator und aussenpolitischer Berater des Kandidaten Trump im Juli und September 2016 mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak getroffen hatte. Er hatte also unter Eid gelogen. Konsequenzen hatte diese Straftat bisher nicht. Sessions trat aber in der Russland-Sache in den Ausstand, sie wird jetzt von seinem Vize Rod Rosenstein behandelt.

Paul Manafort, Ex-Wahlkampfmanager

Bild: Matt Rourke/AP/KEYSTONE

«Das Geld, das wir haben, ist Blutgeld.»

Paul Manaforts Tochter Andrea Manafort in einer angeblichen Email an ihre Schwester im März 2015.

Das Zitat ist ein Satz, der von Andrea Manafort im Zusammenhang mit der Tötung ukrainischer Demonstranten in Kiew geschrieben wurde. Manafort hat laut «Politico» eingestanden, dass seine Tochter Opfer eines Hackerangriffs geworden war und einige der veröffentlichten Nachrichten als authentisch bezeichnet.

Paul Manafort (67) ist ein Lobbyist mit zweifelhaftem Ruf. Seine Kunden gelten als nicht über alle Zweifel erhaben. Er steht Oligarchen und russischen Politikern Nahe. Von März bis August 2016 war er Mitglied von Team Trump. Er musste dieses verlassen, als seine Beziehungen zum ehemaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch publik wurden, der als Marionette Russlands galt.

Als Lobbyist soll Manafort mindestens 10 Millionen Dollar mit russlandfreundlichen Anliegen verdient haben. Im Raum steht auch der Vorwurf illegaler Geldüberweisungen. Manafort hatte für die US-Präsidenten Ford, Reagan und Bush Senior gearbeitet und Diktatoren wie Marcos oder Sese Seko.

Michael Flynn, Ex-Sicherheitsberater

Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

«Wenn man dir Immunität gibt, bedeutet das, du hast wahrscheinlich eine Straftat begangen.»

Michael Flynn 2016 über Clinton-Mitarbeiter, die für ihre Aussagen zur Email-Affäre Straffreiheit verlangten - nun verlangt er selbst Immunität.

Michael Flynn (68) war General der US Army. Präsident Trump diente er bis zu seiner Entlassung im Februar 2017 als Sicherheitsberater . Zu Fall brachten ihn seine Russlandkontakte, die er noch als Privatperson 2016 unterhielt. Es ist in den USA verboten sich als Privatperson aussenpolitisch zu betätigen.

Am 10. Februar 2017 zeigten «New York Times» und «Washington Post» auf, dass sich Flynn im letzten Dezember zusammen mit dem Trump-Schwiegersohn Jared Kushner im Trump Tower mit dem russischen Botschafter Sergej Kislyak getroffen hatte. Gemäss dem Weissen Haus ging es dabei um eine Annäherung mit Russland. Nachdem Noch-Präsident Obama im Dezember Sanktionen gegen Russland verhängt und russische Diplomaten des Landes verwiesen hatte , telefonierte Flynn mit Kislyak, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Dies wollte Flynn erst vertuschen und er belog später Vize-Präsident Mike Pence, weil er ihm dies verheimlichte. Das Telefonat war vom US-Geheimdienst abgehört worden. Erst am 22. Januar vereidigt, musste Flynn am 13. Februar wegen der Affäre zurücktreten.

Am 10. Dezember 2015 hatte Flynn neben Wladimir Putin gesessen anlässlich des 10.Geburtstags des Ausland-Propagandasenders Russia Tuday. Flynn hielt auch eine Rede. Flynns Kontakte sind aktuell Gegenstand von Untersuchungen. Flynn ist laut dem Wall Street Journal bereit auszusagen, wenn er Immunität erhält.

Carter Page, Mitglied im Team Trump

Bild: Pavel Golovkin/AP/KEYSTONE

«Ich habe nichts zu verstecken.»

Carter Page über die Russland-Vorwürfe. Mit den Ermittlern des US-Senats will er dennoch nicht kooperieren.

Carter Page (46) ist Berater der Öl-Industrie und hat auch das Team Trump im Wahlkampf beraten. Er hatte Kontakte nach Russland - auch finanzielle. In Moskau arbeitete er als Investmentbanker. Als dies alles öffentlich wurde, liess Trump ausrichten, Page habe «keine Rolle» gespielt. Gemäss der Washington Post ermittelt das FBI bereits seit Sommer 2016 wegen Pages Russland-Kontakten. Die Geheimdienste verdächtigten ihn, ein Spion Russlands zu sein. Zum Wahlkampfteam stiess Page im März 2016.

Roger Stone, der Mann fürs Grobe

Bild: Seth Wenig/AP/KEYSTONE

«Verwechseln Sie nicht Roger Stone mit der Figur, die ich spiele.»

Roger Stone über sich selbst in einem Interview.

Roger Stone (64) ist Politberater, Lobbyist und Mann fürs Grobe - und arbeitete bereits für die Regierung von US-Präsident Nixon. Später stellte er sich in den Dienst von republikanischen Politikern und war 2015 zwei Monate lang Chefwahlkämpfer für Trump. Seine Maxime: Angriff, Beleidigung, nichts zugeben. Stone stritt ab, den russischen Botschafter 2016 getroffen zu haben, nur um zwei Tage später zu erklären, er habe dies nie bestritten.

Im Oktober 2016 spekulierte er via Twitter über eine bevorstehende Wikileaks-Enthüllung. Tatsächlich veröffentliche dieses zwei Tage später tausende Emails von Clintons Chefstrategen John Podesta. Die grosse Frage: Wie viel wusste dieser tatsächlich und von wem? Es wird gemutmasst, dass Wikileaks von Russland gesteuert wurde.  Trump zeigte sich begeistert: «Ich liebe Wikileaks».

Donald J. Trump, US-Präsident

Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

«Die Russland-Trump Absprache-Geschichte ist eine totale Farce, wann wird dieses vom Steuerzahler unterstützte Affentheater enden?»

Tweet von Trump am 9.Mai 2017.

Donald J. Trump wurde am 20. Januar 2017 als 45. US-Präsident vereidigt. Die sogenannte Russland-Connection beschäftigt ihn zusehends, könnte ihn in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Die Einflussnahme auf den US-Wahlkampf Trump-Clinton durch Russland ist bekannt, die Frage ist, ob diese mit dem Team Trump abgesprochen war. Nach aktuellem Kenntnisstand wird gegen Trump selbst nicht ermittelt.

Doch ganz so einfach ist die Sache für ihn nicht. Die Entlassung von FBI-Chef James Comey am 10.Mai 2017 wird als Versuch wahrgenommen, die Untersuchungen zur Russland-Connection zumindest zu behindern.

FBI und Geheimdienste sowie Repräsentantenhaus und Senat führen Untersuchungen zur Russland-Connection-Affäre durch. Zwei weitere Möglichkeiten werden diskutiert: die Einsetzung eines Sonderermittlers und ein Amtsenthebungsverfahren (Impeachment). Letzteres brachte Präsident Nixon zu Fall und machte Bill Clinton zu schaffen. Dafür braucht es aber einen Rechtsbruch des Präsidenten. Ein solcher ist bislang nicht bekannt geworden. Einen Sonderermittler kann nur Justizminister Sessions einsetzen, doch der ist selbst Teil der Affäre. Wegen seiner Russlandkontakte trat Sessions jedoch in den Ausstand und übergab die Sache seinem Vize Rosenstein.

Trump spielte sich gerne als Russland-Freund auf: Im Dezember 2015 sagte Wahlkämpfer Trump: «Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass Russland und die Vereinigten Staaten im Kampf gegen Terrorismus und für den Weltfrieden gut zusammenarbeiten können – ganz zu schweigen von wirtschaftlichen und anderen Vorteilen, die aus gegenseitigem Respekt resultieren.»“ 2013 sagte er im Zusammenhang mit der von ihm in Moskau organisierten Miss-Universe-Wahl: «Ich habe viele Geschäfte mit den Russen gemacht.» Und nicht zuletzt rief er im Juli 2016 im Wahlkampf den russischen Geheimdienst dazu auf, Hillary Clintons Emails zu hacken.

Dies alles und mehr ist nicht dazu angetan, den Aussagen des Präsidenten vorbehaltlos Glauben zu schenken, dass die Russland-Affäre erfunden sei.

100 Tage Trump in 90 Bildern

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40
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    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 12.05.2017 17:25
    Highlight Gemäß www.snopes.com gehört die ganze Russland Story in die Kategorie fake News.
    0 0 Melden
  • Dirk Leinher 12.05.2017 05:32
    Highlight Lösung: Der Westen baut eine Mauer rund um Russland, so dass ja niemand mehr je Mut den Russen spricht.
    Viel Erfolg
    1 2 Melden
  • WilliMu 11.05.2017 23:07
    Highlight Trump warf kürzlich in einem Interview Comey vor, ein "Blender und Angeber" zu sein.
    Der grösste Blender und Angeber ist aber just Trump selbst. Das kann er in allen Medien lesen, sofern er es überhaupt versteht, woran ich echt zweifle.
    So einer hat doch nun wirklich einen tüchtigen Sprung in der Schüssel, sorry!
    Mich nimmt Wunder, wielange er es als offensichtlich Verrückter noch machen kann als Präsident der USA, bzw. wie lange da die Republikaner noch mitmachen. Oder sind etwa die meisten von denen auch verrückt?
    1 0 Melden
  • Kommemtar 11.05.2017 22:28
    Highlight Irgendwie werde isch an das Lied sunnechönig von patent ochsner erinnert.
    3 0 Melden
  • pedrinho 11.05.2017 21:54
    Highlight mehr und mehr sdcheint die propaganda von erfolg gekroent

    "Jede Reklame, mag sie auf dem Gebiete des Geschäftes oder der Politik liegen, trägt den Erfolg in der Dauer und gleichmäßigen Einheitlichkeit ihrer Anwendung.“"
    8 15 Melden
    • exeswiss 11.05.2017 22:38
      Highlight propaganda?
      2 3 Melden
    • pedrinho 12.05.2017 03:00
      Highlight yep - proganda als zweck fuer ? , wo bleiben die fakten....

      Das einzige was bis jetzt IMHO durch fakten belegt ist, Mr. Trump ist ein lausiger manager und fuer den uebertragenen posten kaum geeignet. Es ist ihm seit der uebernahme vor mehr als 100 tagen (und davor) nicht gelungen, ein funktionsfaehiges team fuer den aufgabenbereich einer praesidentschaft auf die beine zu stellen. Er scheint eher, dass er sich fuer geeignet haelt selbst alles zu wissen. In seiner lage waeren zwingend, leute die mehr als er verstehen um sich zu sammeln. Ob das ein 71 jaehriger noch zu lernen vermag ?
      0 0 Melden
  • Rim 11.05.2017 21:37
    Highlight Ich denke nicht, dass Trump ihn gefeuert hat, weil er ernsthafte Konsequenzen befürchtet. (Trump war schon immer kurrupt, ein "Mafiosi" halt, der glaubt, alles "irgendwie schaukeln zu können) Er ist zudem so dumm/ignorant ungebildet und dump,dass er die Kosequenzen seines Tuns (als Präsident eines demokratischen Staates) auch nicht ansatzweise "begreifen" kann. M.E ist die Entlassung ein typisch trumpdumpfer Impuls-: Comey hat seine Phantasmen (Abhörung durch Obama) als falsch bezeichnet. Oeffentlich. Sowas vergisst/"verzeiht" ein narzisstischer Psycho nicht ,-) Arme USA. arme Reps!
    29 3 Melden
  • Amanda Schär 11.05.2017 21:29
    Highlight Paul Manaforts Netzwerk könnte manch einer beeindrucken...
    5 0 Melden
  • Hades69 11.05.2017 21:02
    Highlight Aber jetzt mal ehrlich. Ist es nicht normal dass Länder untereinander Kontakte haben.
    14 8 Melden
    • Hades69 11.05.2017 21:05
      Highlight dass mit zwei s oder einem? *lol* (glaube einem)
      4 4 Melden
    • who cares? 11.05.2017 22:36
      Highlight Mit zwei, aber du hast das Komma vergessen.
      Klar ist es normal, dass zwei Länder Kontakt haben aber nicht, dass der autoritäre Machthaber des einen Landes den demokratischen Wahlkampf des anderen Landes beeinflusst und auch danach im Hinterzimmer Kontakt mit Regierungsmitgliedern hat, die nur einen eigenen Vorteil daraus ziehen wollen und nicht die Interessen ihres eigenen Landes vertreten. Und Trumps eventuelle monetäre Verbindungen und Abhängigkeiten sind sicher nicht im Dienste der Bevölkerung der USA
      14 3 Melden
    • exeswiss 11.05.2017 22:41
      Highlight "Aber jetzt mal ehrlich. Ist es nicht normal dass Länder untereinander Kontakte haben."

      theoretisch schon, jedoch nicht wenn dabei ausgetauscht wird, ob und wie sanktionen aufgehoben werden nach dem amtsantritt.
      7 0 Melden
  • NumeIch 11.05.2017 19:28
    Highlight Offener Brief der New York Times an Rod Rosenstein. Mit dem Wunsch an diesen einen Sonderermittler für die Unersuchung möglicher Russland Verbindungen der Trump Administration einzusetzen. Sehr gut geschrieben.

    https://www.nytimes.com/2017/05/11/opinion/deputy-attorney-general-open-letter.html?action=click&pgtype=Homepage&clickSource=story-heading&module=opinion-c-col-top-region&region=opinion-c-col-top-region&WT.nav=opinion-c-col-top-region
    12 0 Melden
  • N. Y. P. 11.05.2017 19:12
    Highlight «Die Russland-Trump Absprache-Geschichte ist eine totale Farce, wann wird dieses vom Steuerzahler unterstützte Affentheater enden?»
    (Tweet von Trump am 9.Mai 2017)

    When the monkey has resigned !
    19 9 Melden
  • Schwanzus Longus 11.05.2017 18:36
    Highlight "Die Einflussnahme auf den US-Wahlkampf Trump-Clinton durch Russland ist bekannt"

    Nö das sind nur unbewiesene Behauptungen, sogar Clapper sagte es gebe keine Beweise dafür. Hier werden Dinge als Tatsachen hingestellt die noch gar nicht geklärt sind.
    35 35 Melden
    • The Destiny 11.05.2017 19:01
      Highlight Wie bei dem Giftgasangriff in Syrien letzlich.
      30 10 Melden
    • äti 11.05.2017 19:27
      Highlight Giftgas gibts gar nicht.
      11 15 Melden
    • Crecas 11.05.2017 19:32
      Highlight 8 US Behörden haben bestätigt, dass der Hackerangriff aus Russland kam. Das einzige was gesagt wurde, ist das nicht klar ist, ob man damit Trump helfen wollte (also das offensichtliche). Das die Einmischung da war wissen alle und behauptet niemand. Durch hundertfache Leugnung deinerseits wird es auch nicht weniger wahr.
      36 11 Melden
    • NotWhatYouExpect 11.05.2017 19:50
      Highlight @Crecas: Ich kann auch einen Hackerangriff auf die USA ausführen und dann so aussehen lassen als ob er aus Russland kommt.

      Zuerst sollen diese Behörden Ihre beweise Offenlegen was Sie jedoch nicht machen werden.

      Erinnere dich an Irak 2001!
      15 11 Melden
    • pedrinho 11.05.2017 19:57
      Highlight waere ich ein russischer hacker, wuerde ich dann gut/leicht rueckverfolgbare angriffe aus dem eigenen adressraum fuehren ?
      10 8 Melden
    • Schwanzus Longus 11.05.2017 20:18
      Highlight 1.Crecas, anscheinend bist du so leichtgläubig, das du US Geheimdiensten glaubst die verantwortlich waren für das in die Welt setzen von vielen Lügen in den letzten Jahrzehnten. Kann man nicht einfach zugeben das die DEMS und Hillary so dumm waren das so die Daten in die Öffentlichkeit gelangen? Zudem hat Clinton den Popular Vote gewonnen aber nicht die Wahlmännerentscheidung wo Trump deutlich gewann. Das das irgendwie niemand anspricht ist seltsam. Daher ist es höchst unwahrscheinlich das RU die Wahlen beeinflusst hat durch Hacker oder was auch immer.
      8 16 Melden
    • Schwanzus Longus 11.05.2017 20:27
      Highlight 2.Es ist für Hacker mit gewissen Fähigkeiten einfach die Spuren zu verwischen um es so aussehen zu lassen das er von Land X kommt obwohl er vom Land Z kommt. Das sind Tatsachen nicht das Russland Wahlen beeinflusst haben soll. Man kann von Trump halten was man will, aber die Wahl ansich war Korrekt abgelaufen. Es ist schwer eigene Fehler zuzugeben für die Demokraten deswegen schieben sie alles auf Russland weil sie Unfähig sind ihre Eigenen Fehler zu analysieren.
      8 16 Melden
    • NotWhatYouExpect 11.05.2017 20:31
      Highlight Nur mal so noch als Tipp sucht nach "Google Suche us Wahlen bevorzugt Clinton"

      Da gibt es spannende Video Beweise wie die Top Suchtrends bei Google nicht als Vorschläge kommen.

      Bei MS, Yahoo aber z.B. schon.
      5 3 Melden
    • Stachanowist 11.05.2017 20:37
      Highlight @ Crecas

      "8 US Behörden haben bestätigt, dass der Hackerangriff aus Russland kam."

      Ok, sie haben das bestätigt. Haben sie es auch belegt? Meines Wissens nur mit jeder Menge Indizienbeweisen, die teilweise lächerlich sind(Verwenden einer Yandex-Adresse, kyrillische Zeichen in den Metadaten, Moskauer Arbeitszeiten u.ä.) Wenn Sie die Beweise - nicht die Bestätigungen - verlinken könnten, wäre das super. Merci!

      Ein russischer Hack ist sehr gut möglich. Dennoch ist es unverständlich, wie dieser und viele andere Artikel aus einer nachvollziehbaren These eine Tatsache machen. Das ist unseriös.
      12 6 Melden
    • äti 11.05.2017 20:45
      Highlight Ich denke, bei einem Hacker-Angriff einer kleinen Gruppe verhält man sich ganz anders, als wenn ein Land dahinter steht. Da spielen komplett andere Kräfte, Taktiken und Auswirkungen. Da geht es weniger um die präziese Bekanntmachung als um das Spiel nie zuviel zu sagen was man weiss. Das gibt Vorteile uU, bestimmt aber Zeit.
      2 3 Melden
    • Crecas 11.05.2017 21:00
      Highlight Ihr könnt glauben was ihr wollt. Ich glaube den Behörden mehr als dem totalitären Regime in Russland, dass nicht nur in den USA sondern auch hier ja die ganze Zeit versucht, nach Schema X die Meinung zu beeinflussen.

      Jungs, die öffentliche Meinung ist gemacht.
      6 11 Melden
    • Buff Rogene 11.05.2017 21:27
      Highlight Comey hat sich affig benommen, nachdem Clinton sich affig benommen hatte. Trump hat ihn gefeuert. Es geht nicht um die Russen.

      Hätte sich Clinton nicht derart affig benommen, wäre nicht Trump, sondern Hillary im Oval.

      Diese Wahl k o n n t e von Hillary nicht verloren werden, schon gar nicht gegen Trump, schon gar nicht wegen Comey. Sie hat es dennoch geschafft. Die ganze Hysterie ist ein Abwehrreflex gegen diese Absurdität.

      Es waren nicht die Russen, nicht Trump, nicht Comey. Es waren Hillary, Huma und Weiner's Wiener.
      6 3 Melden
    • Schwanzus Longus 11.05.2017 21:40
      Highlight Russland ist kein totalitäres Regime, eine Regierung mit autoritären Zügen wo Scheinparteien dazu da sind zum Schein Opposition zu spielen ja das sicher, aber totalitär nein. Zudem haben auch die USA seit Jahrzehnten mehrere Regierungen gestürzt um Marionetten Regierungen einzusetzen zu ihren Gunsten. Wenn du Einmischung kritisiert dann auf allen Seiten und dann wenn es klar feststeht nicht weil es irgendwelche Medien sagen ohne Beweise obwohl die eine Agenda verfolgen um gerade die Meinung zu beeinflussen.
      5 9 Melden
    • exeswiss 11.05.2017 22:52
      Highlight "eine Regierung mit autoritären Zügen wo Scheinparteien dazu da sind zum Schein Opposition zu spielen ja das sicher"

      eine regierung mit scheinparteien hat nicht nur autoritärische züge, sondern ist autoritär.
      aber putin hat wie wir wissen ja seine eigene bezeichnung
      https://de.wikipedia.org/wiki/Putinismus
      4 2 Melden
    • _kokolorix 11.05.2017 22:53
      Highlight Selbstverständlich ist Russland eine totalitäre Diktatur. Es ist schlicht unmöglich gegen Putin ein Opposition aufzubauen. Jeder der auch nur die geringsten Aussichten auf einen Achtungserfolg hat, wird entweder ganz grobschlächtig umgebracht oder mit einem offensichtlich getürkten Gerichtsverfahren wegen lächerlicher Vergehen brutal hart bestraft.
      Weil die USA immer wieder ihre eigenen Grundsätze verraten, ist Russland nun berechtigt missliebige Entwicklungen in Nachbarstaaten mit Waffengewalt zu korrigieren? Ist das dein Ernst?
      3 3 Melden
    • Crecas 11.05.2017 22:55
      Highlight @Buff
      Ich bin auch der Meinung, dass Comey entlassen gehört. Er hat falsch gehandelt.

      Clinton ist klar selber Schuld, dass sie die Wahl gewonnen hat, aber bei nur 100'000 Stimme Differenz hätte sie ohne die Einmischung durch die Hacks und diese ewige Falschpropaganda Aktion der Russen wahrscheinlich gewonnen. Aber darum gehts nicht. Es geht nur um den Fakt, dass sich Russland eingemischt hat. Nicht um was diese Einmischung für Auswirkungen hatte.
      4 6 Melden
    • Crecas 11.05.2017 22:56
      Highlight @Terror
      Wer ein Unrecht mit einem anderen Unrecht zu legitimieren versucht, hat eine sehr schwache Position.
      4 3 Melden
    • Schwanzus Longus 11.05.2017 23:11
      Highlight Wer ohne Beweise immer wieder etwas behauptet hat jede Teilnahmeberechtigung an einer Diskussion verloren. Ausserdem wählen die Russen Putin immer wieder. Sowie die Deutschen Merkel. In der BRD regiert sie auch seit über einem Jahrzehnt. Die anderen Parteien sind auch nur Steigbügelhalter die alles bejahen und nur zum Scheinopposition spielen. Ausserdem sind in der BRD auch alle Medien einseitig auf Linie der Regierung ähnlich wie in Russland für mich beide Autoritäre Regierungen/Regimes. Am Beispiel Naidoo sieht man wie in der BRD mit Regierungsgegnern umgegangen wird.
      3 1 Melden
    • Schwanzus Longus 11.05.2017 23:12
      Highlight Zudem sind die Morde die du @kokolorix meinst ungeklärt. Da sollte man wieder nicht ohne Beweise etwas herbeireden.
      2 0 Melden
    • äti 11.05.2017 23:29
      Highlight @crecas, "Ich bin auch der Meinung, dass Comey entlassen gehört. Er hat falsch gehandelt"
      - ich könnte soetwas aus so grosser Distanz, nicht urteilen, und aus grosser Nähe noch weniger.
      1 0 Melden
    • Crecas 12.05.2017 07:28
      Highlight @äti
      Er hat statt ein paar Tage zu warten und die neuen Emails zu durchsuchen, bevor er etwas sagt, über laufende Ermittlungen informiert (tut man nie) im Wissen, dass dies die Wahl beeinflusst (wird auch nie gemacht) und das alles obwohl die erste tiefe Untersuchung nichts zu Tage gebracht hatte.

      Das war Politik. Das war falsch. Darum gehört er weg.
      1 1 Melden
    • äti 12.05.2017 09:47
      Highlight @crecas: ja, verstehe ich schon. Ich meine, wir hören etwas von der 'einer Schicht' was etwa 'hunderte Schichten' hat. Andersherum: viele Details kennen wir nicht. Nicht nur wir nicht.
      1 1 Melden
    • Crecas 12.05.2017 11:52
      Highlight Das hat nichts mit Sicht zu tun. Das sind pure Fakten.

      1) Erste lange Untersuchung bringt nicht zu Tage
      2) Comey findet Emails bei Wiener, anstatt sie ein paar Tage in aller Stille zu durchsuchen und dann an die Presse zu gehen, falls man in diesen (zu 99% doppelten, bereits untersuchten Emails) findet, geht er entgegen Protokoll an die Presse und erweckt damit kurz vor der Wahl den Eindruck, dass hier etwas sei.
      3) Ein paar Tage später muss er zugeben, dass wie erwartet, nichts da war.

      Das war bewusste politische Einmischung. Hätte man wie immer gehandelt, dann wäre nichts gewesen.
      1 1 Melden
  • Gummibär 11.05.2017 18:32
    Highlight Jared Kushner, Schwiegersohn, nicht vergessen.
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