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Barack Obama am Mittwoch in Chicago. Bild: AP/Sun-Times

Obama meldet sich zum Geschworenendienst – und wird nicht ausgewählt

08.11.17, 22:22 09.11.17, 08:17

Ex-Präsident Barack Obama hat sich in seiner Heimatstadt Chicago zum Geschworenendienst gemeldet. Der 56-Jährige erschien am Mittwoch in einem Gericht zur Auswahl der Jury, wie mehrere US-Medien berichteten.

Auf Bildern und Videos war zu sehen, wie Obama das Gebäude betrat und zahlreiche Menschen begrüsste. Ausgewählt wurde er am Ende aber nicht.

Theoretisch kann jeder US-Bürger ab 18 Jahren Teil eines Geschworenengerichts werden. Man bekommt dann eine Vorladung per Post und muss sich am genannten Tag bei Gericht melden. Danach heisst es dann meist erstmal warten.

Wenn ein Prozess ansteht und eine Geschworenen-Jury benötigt wird, kommen die Wartenden nach dem Zufallsprinzip in die Auswahl. Pro Jury werden je nach Art des Prozesses 6 bis 23 Juroren gebraucht. In die Auswahl kommen aber zunächst einmal deutlich mehr, die dann von den Anwälten der beiden Parteien ausführlich befragt werden, um jegliche Art von Befangenheiten auszuschliessen.

Prominente werden nur ganz selten ausgewählt. Die meisten Anwälte gehen davon aus, dass eine bekannte Person in der Jury eine zu grosse Ablenkung für alle Prozessbeteiligten ist.

In Chicago gibt es für die «Jury Duty» eine Aufwandsentschädigung von 17.20 US-Dollar pro Tag. Auch Obama hätte darauf Anspruch gehabt.

Der Demokrat ist nicht der erste Ex-Präsident, den die Vorladung traf. Auch George W. Bush musste sich im Jahr 2015 in einem Gericht in Dallas (Texas) melden. Er wurde ebenfalls nicht ausgewählt. Der Vorsitzende Richter sagte damals, das habe nichts mit Bushs Bekanntheitsgrad zu tun. Man habe schon alle Geschworenen zusammen gehabt. (cma/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • elivi 09.11.2017 11:01
    Highlight Jeder vernünftige anwalt lehnt ne. Ex presidenten ab ... Is doch logisch. Ein president kann die entschdeidung der gesammten jury beeinflussen.
    11 3 Melden
    • Rim 11.11.2017 22:08
      Highlight Anwälte habe damit nichts zu tun. Sorry! US Bürger werden einbestellt. Sie werden von einer juristischen Behörde gewählt. Dass B.O als ex Präsident und Jusprofessor nicht unbedingt erwünscht war (zu bekannt als Präsident, zu kompetent als Prof. der Jurisprudenz) ist ja klar. Ihn wird das nicht weiter stören...;-)
      0 0 Melden
  • Rumbel the Sumbel 09.11.2017 09:52
    Highlight Obama hätte sicher wie viele andere seine Qualität dazu. Ihm war wahrscheinlich der Promistatus oder eine allfällige Befangenheit im Weg. Eigentlich verwunderlich, dass aber nicht die Rassismuskeule geschwungen wurde oder weiss nicht wehr daran Schuld sein soll, dass er nicht dafür gewählt wurde.
    0 2 Melden
    • Saraina 09.11.2017 14:05
      Highlight Er war ganz ganz sicher nicht der einzige Farbige, der in einer Stadt wie Chicago antraben musste. Ziemlich sicher ist mehr als ein Afroamerikaner in jeder Jury dort.
      3 0 Melden
  • AJACIED 09.11.2017 07:11
    Highlight Richtig so. Mann kommt nicht „überall“ rein obwohl Mann Obama heisst 🤙
    8 108 Melden
    • The Origin Gra 09.11.2017 10:24
      Highlight Er wurde aufgeboten, er ging nicht rein und schrie "Ich ich ich".
      Er ist nicht Trump :D
      18 4 Melden
    • Licorne 09.11.2017 10:34
      Highlight Gibs zu: Du hast weder den Artikel gelesen, noch hast du ansatzweise eine Ahnung, worum es geht. Du möchtest nur ein wenig trollen. Es sei dir gegönnt ;)
      17 4 Melden
    • chrimark 09.11.2017 10:39
      Highlight Für diesen Dienst wird man zufällig ausgewählt, vergleichbar mit dem Stimmenauszählen in vielen CH Gemeinden.
      Mit seinem Erscheinen zeigt er den Respekt vor den Bürgerpflichten.
      Dass er dann nicht ausgewählt wurde dürfte ihn kaum stören.
      9 2 Melden
    • Mia_san_mia 09.11.2017 11:05
      Highlight @AJACIED: Da hast Du wohl etwas falsch verstanden..
      5 1 Melden
    • Sandro Lightwood 09.11.2017 11:17
      Highlight Haha hast alles verstanden.
      2 1 Melden
    • Saraina 09.11.2017 14:07
      Highlight Ooh nein! Er kam nicht rein! Es ist ihm verwehrt geblieben, x Arbeitsstunden oder Tage für ein symbolisches Gehalt ddranzugeben. Wo er doch nichts besseres zu tun hat....
      5 1 Melden
  • pinguinpinguin 08.11.2017 23:29
    Highlight Na ja, für die Jury Duty meldet man sich ja i.d.R. nicht freiwillig, wie das der Artikel suggeriert - stattdessen werden die Kandidaten aus allen registrierten Bürgern zufällig ausgewählt, und hier traf es eben Obama.
    104 1 Melden
    • moedesty 09.11.2017 11:49
      Highlight ja aber zuerst musste er sich freiwillig registrieren.
      3 1 Melden
    • Sir Jonathan Ive 09.11.2017 13:32
      Highlight "When a person is called for jury duty in the United States, that service is mandatory and the person summoned for jury duty must attend."

      https://en.wikipedia.org/wiki/Jury_duty#United_States

      @moedesty
      Meistens nicht. Du musst dich nirgends eintragen. Als Bürger der Vereinigten Staaten hast du die Jury Pflicht. Wirst du einberufen musst du gehen.
      Das Krasse dabei: Im Gegensatz zu zum Beispiel dem Militär in der Schweiz muss dir dein Arbeitgeber während dieser Zeit keinen Lohn bezahlen.
      5 0 Melden
    • Saraina 09.11.2017 17:16
      Highlight Du musst dich als Wähler registrieren. Und ich würde wetten, Obama wollte bei den letzten Wahlen seine Stimme abgeben...
      1 1 Melden

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