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Schiesserei in Kirche in Texas

Das sind die Helden vom Kirchen-Massaker in Texas

06.11.17, 11:03 06.11.17, 11:20


Nach dem Kirchen-Massaker von Texas, das mindestens 27 Tote gefortdert hat, werden zwei Einheimische als Helden gefeiert. Als Johnnie Langendorff an der Kirche in der kleinen Gemeinde Sutherland Springs vorbeifährt, wird er Zeuge des schlimmsten Massakers in der Geschichte des Bundesstaates Texas.

Als der Attentäter die Kirche verlassen wollte, attackierte ein bewaffneter Bürger den Schützen. Wie die lokalen Behörden erklären, liess Kelley darauf seine Waffen fallen. Als der Täter mit einem weissen Wagen die Flucht ergreift, nimmt Johnnie Langendorff gemeinsam mit dem bewaffneten Anwohner die Verfolgung auf.

«Der Herr mit dem Gewehr kam auf mich zu und gab mir schnell einen Überblick und sagte, wir müssten ihn schnappen – und das ist es, was ich machte.»

Johnnie Langendorff KSAT-TV

Im Interview mit dem Fernsehsender «K-Sat 12» ist Langendorff noch immer sichtlich geschockt. «Er hat so viele Menschen verletzt und die Leben so vieler Menschen beeinträchtigt, warum sollte man ihn nicht überwältigen wollen?»

Der mutmassliche Täter habe nach der Verfolgungsjagd schliesslich die Kontrolle über sein Auto verloren und sei in einem Feld verunglückt, sagt Langendorff. Sein Begleiter habe sich dem Verdächtigen dann mit gezückter Waffe genähert, dieser habe sich jedoch nicht mehr bewegt. Die Polizei sei wenige Minuten später am Unfallort eingetroffen. Die Beiden standen während der Verfolgung die ganze Zeit mit der Polizei in Kontakt und informierten sie per Telefon über ihren Standort. 

(nfr)

«Nöd Waffe tötet! Mensche tötet!»

Video: watson/Renato Kaiser

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mr. Raclette 06.11.2017 12:36
    Highlight Traurig aberwahr, unsere Gebete und Gedanken sind bei den Toten und den Hinterbliebenen, aber auch schon bei denen vom nächsten Massaker. :-(
    20 5 Melden
  • My Senf 06.11.2017 12:08
    Highlight Und somit wäre bewiesen, dass jeder Amerikaner eine Waffe tragen sollte damit er den bösen Waffenträger „ausschalten „ kann!

    Trump wird wohl sagen „a good man“

    Wollte da jemand Waffenverkäufe verbieten?
    83 10 Melden
    • Quacksalber 06.11.2017 12:46
      Highlight Ja die NRA freuts. So ist es ja auch gedacht.
      23 5 Melden
    • Paisley Parker 06.11.2017 13:03
      Highlight Grundsätzlich "ja".

      Aber es sollte dennoch gesagt werden, dass nicht jeder amerikanischer Bürger eine Waffe tragen darf und sollte (auch wenn es viele fehlinformierte Kommentatoren hier gibt, welche genau dies behaupten).
      12 13 Melden
    • Snowy 06.11.2017 13:40
      Highlight @Paisley:

      In vielen Bundesstaaten (u.a Nevada und Texas) kann JEDER (!)* in eine Gunshow spazieren und ein Sturmgewehr mit allen erdenklichen taktischen Gadgets (Laser, Schalldämpfer etc) kaufen.

      * Also auch ein psychisch kranker und vorbestrafter Krimineller.

      Aber schön, dass gerichtlich erstritten wurde, dass allen Kinder Eiern ein Warnhinweis aufgedruckt werden muss.
      22 8 Melden
    • just sayin' 06.11.2017 15:08
      Highlight @snowy

      das stimmt (genau so sehr wie der mond aus käse ist).

      aber ich staune, dass du es geschafft hast so viele völlig falsche aussagen in einen einzigen satz zu verpacken! bravo!
      10 11 Melden
    • Paisley Parker 06.11.2017 15:09
      Highlight Snowy:

      So einen Schwachsinn.
      Kannst Du eine (vernünftige) Quelle angeben?
      8 3 Melden
    • Baba 06.11.2017 16:15
      Highlight @Paisley Parker: Ich würde's echt genial finden, wenn Sie den fehlinformierte Kommentatoren hier angeben würden, wie's denn richtig ist.

      Also wenn ich den 2. Zusatz lese und mir diesen kurzen Artikel hier anschaue (https://www.law.cornell.edu/constitution/second_amendment), tönt es für mich doch so, dass JEDER in den USA Waffen besitzen und tragen darf; vom Supreme Court gestützt.

      Bin gespannt auf Ihre Ausführungen! Merci zum voraus.
      5 5 Melden
    • Safster 06.11.2017 16:27
      Highlight Immerhin liefert Snowy Fakten, die angreifbar sind. Im Gegensatz zu euch @Parker und @just sayin'. Fakten, die gar nicht so schlecht einem Check standhalten: "The term [gun show loophole] refers to the concept that a loophole in federal law exists, under which [a]ny person may sell a firearm to an unlicensed resident of the state where they reside, as long as they do not know or have reasonable cause to believe the person is prohibited from receiving or possessing firearms" (Wikipedia: Gun show loophole). Im Gegensatz zu euch macht Snowy immerhin nicht nur leere Behauptungen.
      5 3 Melden
    • Tschaesu 06.11.2017 16:28
      Highlight Ich dachte Ü-Eier dürfen in den USA gar nicht vekauft werden.
      1 0 Melden
    • Snowy 06.11.2017 17:36
      Highlight Paisley:

      In 36 Bundesstaaten kann jeder an einer Gunshow ohne Background-Check vor Ort eine Waffe kaufen.
      Just sayin´... kannst Du Dir selber in 2 Sekunden ergoogeln.

      Hier die von mir erwähnten Staaten Nevada und Texas (ganzer Artikel siehe Link):

      17. Nevada

      > License, registration, or permit required to buy gun?: No

      29. Texas

      > License, registration, or permit required to buy gun?: No


      https://www.huffingtonpost.com/entry/the-easiest-states-to-buy-a-gun_us_5735cfa8e4b08f96c182dc38

      Aber wahrscheinlich ist für euch die Huffpost keine "vernünftige" Quelle, richtig?
      7 4 Melden
    • Radiochopf 06.11.2017 18:27
      Highlight @my senf mit Trump hat das ganze nichts zu tun, den solche Massaker gab es unter Obama genauso.. Obama hat dann jedesmal einen tränenreiche Rede gehalten aber geändert hat er genauso wenig wie Trump... die NRA ist zu wichtig in der USA, nur so ist dieser Wahnsinn zu erklären...
      1 8 Melden
    • just sayin' 07.11.2017 09:01
      Highlight @baba

      du weisst schon, dass dies genau trumps taktik ist?

      1 bullshit posten (z.b. dass obama keinen us pass hat)

      2 aufmerksamkeit damit generieren

      3 von der gegenseite verlangen, dass sie beweise liefert, welche beweisen, dass man falsch liegt

      bravo!
      4 1 Melden
    • Baba 07.11.2017 09:22
      Highlight @just sayin'

      Meine Frage war klar formuliert, keine Behauptung (was sollte das mit Obamas Pass?). Ich habe im Rahmen dieser Diskussion auch nichts behauptet/gepostet, sondern ernsthaft nach Informationen gefragt, weil ich das 2. Amendment der US-Verfassung anscheinend bis anhin auch falsch verstanden habe...

      Eine konstruktive Rückmeldung oder Information ist wohl zuviel erhofft 😠.

      Auf Ihre Anpflaumerei kann ich sowas von gut verzichten.
      1 3 Melden
    • Paisley Parker 07.11.2017 09:47
      Highlight @Snowy

      Huffpost? Im ernst jetzt?!?

      Die Huffpost ist ein super Beispiel, für eine Plattform, welche den Anschein erwecken will ein richtiges Newsportal zu sein und in Wahrheit mehrheitlich von Bloggern, Politikern, Unternehmern, freien Journies und Buchautoren gefüttert wird. Und dass Arianna Huffington seit mitte 2016 bei Huffpost ausgestiegen ist, hat die Qualität der Beiträge auch nicht erhöht.

      Wenn Deine Informationsquelle die Huffpost ist, dann kann ich Deine Aussagen verstehen.

      Ich lebe lieber ausserhalb einer info-Bubble
      4 0 Melden
    • Paisley Parker 07.11.2017 09:54
      Highlight @Safster: Dass ein Begriff auf Wiki zu finden ist, heisst nicht, dass er wahr ist.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Flache_Erde

      Wenn Du wirklich Lust auf Fakten zum Loophole haben möchtest, kannst Du gerne danach googlen, wie Leute versuchen diesen Loophole anzuwenden und kläglich scheitern (das ist sogar sehr unterhaltsam).

      Ich merke, dass ich dran bin die Trolle zu füttern und ziehe mich hier zurück (auch wenn ich selbstständig bin - habe doch besseres zu tun).

      Kleiner Tipp: Wer sich wirklich um Fakten bemüht und nicht nur den Mainstream-Medien nachplappern will, der findet diese.
      3 1 Melden
    • just sayin' 07.11.2017 10:26
      Highlight @safster

      ich weiss es ist schwierig sich nicht von propaganda beeinflussen zu lassen (je nach newsportal sogar sehr schwierig) und sich eine eigene faktenbasierte meinung zu bilden (das gilt für beide seiten dieser diskussion).

      das amerikanischen waffengesetze ist mit über 20'000 artikeln sehr komplex und je nach staat auch verschieden.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Gun_law_in_the_United_States

      und alle staaten über einen kamm zu scheren ist einfach falsch.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Gun_laws_in_the_United_States_by_state

      populismus ist hier fehl am platz
      3 1 Melden
    • Snowy 07.11.2017 11:19
      Highlight Fakt ist, dass es in vielen US-Staaten möglich ist ohne grossen Aufwand eine Waffe zu kaufen ohne dass ein Backgroundcheck gemacht wird. Genau das habe ich behauptet - und Du konntest es mir nicht widerlegen.

      Gib zig Live undercover-youtube Dokumentationen, welche genau dies aufzeigen.
      Alles gefälscht von linken Journis? Alles Fake News?

      Du wirfst mir hier Populismus vor - machst selber aber genau das... Hoffpost sei (zu) links und der Artikel muss darum Fake NEws sein. Selber gibts Du aber keine Quellen an, welche meine Aussagen entkräften würden.
      1 0 Melden
  • rundumeli 06.11.2017 11:28
    Highlight yippie-ay-ey
    44 4 Melden
  • kettcar #lina4weindoch 06.11.2017 11:10
    Highlight Ziemlich durchsichtig, wieso in den USA jetzt diese Heldengeschichte aufgebaut wird. Als Resultat werden sich dann wohl noch mehr Deppen hochrüsten.
    175 26 Melden
    • just sayin' 06.11.2017 12:29
      Highlight huh? es ist ein normales interview mit einem mitmenschen, welcher etwas gegen diese tat gemacht hat. diese einstellung fehlt in unserer gesellschaft leider meist.

      ich sehe nichts, welches hier "aufgebaut" wird
      20 25 Melden
    • axantas 06.11.2017 13:44
      Highlight Hierzulande würdest du auch nicht als Held gefeiert, sondern, sondern hättest eine langwierige Untersuchung am Hals, ob du auch mit all deinen Handlungen "verhältnismässig" reagiert hast, müsstest dich vor Gericht rechtfertigen und letztlich für irgend eines der Vergehen verurteilt.

      Hier ruft man die Polizei und überlässt ihnen diese Aufgabe.


      10 15 Melden
    • just sayin' 06.11.2017 15:04
      Highlight @axantas

      nein.

      verhältnismässigkeit ist ziemlich klar geregelt in unseren gesetzen.

      wer hier nur die polizei ruft und zusieht ist ein asi.
      8 6 Melden
    • Dantus 06.11.2017 17:50
      Highlight @just sayin', ich würde es nicht verhältnismässig nennen, wenn Leute mit 150 km/h eine Verfolgungsjagd machen und dabei den anderen Autos ausweichen müssen. Das ist enorm gefährlich für sich selbst und andere und sollte ganz klar die Aufgabe der Polizei sein.
      Die Polizei war nach wenigen Minuten da, was darauf hindeutet, dass sie das Auto wahrscheinlich auch mit der Beschreibung, dem Kennzeichen und der Fahrtrichtung hätten finden können.
      4 3 Melden
    • axantas 06.11.2017 17:59
      Highlight Ich würde es ja auch tun, just sayin'.

      Das Problem ist, dass deine Handlungen nachträglich gerichtlich minutiös analysiert und gewichtet werden. Du handelst aber aus dem Gefühl heraus, das richtige zu tun. Das ist der Rechtssprechung ziemlich schnurz.

      - Er ist nach hiesiger Rechtssprechung ein Raser.
      - Er hat mit seiner Handlungsweise Leben gefährdet. Ob er damit weitere Opfer verhindert hat, ist nicht nachweisbar.

      Wir hatten in der Schweiz schon Verurteilungen wegen geringerer Vorfälle, die im Moment als richtig, von Richtern als unverhältnismässig und strafbar betrachtet wurden.
      6 0 Melden
    • Eine_win_ig 06.11.2017 18:44
      Highlight Notwehrhilfe kein Begriff, hä axantas
      0 3 Melden
    • Dantus 06.11.2017 19:29
      Highlight @Ein_win_ig, ich bin kein Jurist. Nach meinem Verständnis bezieht sich Notwehrhilfe auf ein unmittelbare Gefahr, d.h. wenn der Schütze z.B. während seiner Tat überwältigt wird. Da er weggefahren ist, ging von ihm keine unmittelbare Gefahr aus.
      2 3 Melden
    • axantas 06.11.2017 20:01
      Highlight Doch, eine_win_ig, das kenne ich sehr wohl. Ich kenne aber auch den Notwehrexszess. Da landest du dann einfach weniger lang hinter Gittern.

      Bei aller Bestürzung über die Tat an sich: Da wir uns schon hier fast prügeln deswegen, möchte ich das nicht vor einem Richter erleben müssen. Die Verhältnismässigkeit ist eben nur "ziemlich" klar geregelt, just sayin'.
      Ein Gericht entscheidet sachlich, du hast gefühlsmässig gehandelt - und das ist der Justiz egal.
      5 0 Melden
    • Walti Rüdisüli 06.11.2017 23:03
      Highlight Trotzdem braucht es Eier für eine solche Aktion.
      2 0 Melden
    • Eine_win_ig 07.11.2017 06:18
      Highlight Nur dass ich es klar gesagt habe:
      Ich bin absolut gegen den Waffenbesitz wie er in den USA bestimmt ist. Die Lösung ist nie "mehr Waffen". Funktioniert im internationalen Rahmen nicht, funktioniert auf individueller Ebene nicht.
      That said: der Ersteinsatz der Waffe ist meines erachtens doch Notwehrhilfe (ohne Exzess). Die Verfolgung danach allerdings sehr grenzwertig.

      Und da ich mich für einen starken Rechtsstaat einsetze: ja, ich finde es auch gut, dass in der Schweiz alles 2 Mal untersucht wird. Davon leveb wir und darauf sind wir aufgebaut.

      Schöns Tägli :)
      0 2 Melden
    • just sayin' 07.11.2017 11:35
      Highlight @axantas
      ich sehe das ähnlich wie du
      1 0 Melden

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