International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Sept. 8, 2015, file photo, a United Airlines passenger plane lands at Newark Liberty International Airport in Newark, N.J. Twitter users are poking fun at United's tactics in having a man removed from an overbooked Chicago to Louisville flight on April 9, 2017.  (AP Photo/Mel Evans, File)

United Airlines steht seit dem Skandal-Video im Kreuzfeuer. Bild: AP/ap

Aktie von United Airlines im Sturzflug – das Internet stichelt weiter

Der Skandal um ein Video aus einem United-Airlines-Flug zieht immer weitere Kreise. Mittlerweile sind die Folgen des Vorfalles sogar wirtschaftlich zu spüren: Am Montagnachmittag verlor die Aktie der Holdinggesellschaft United Continental Holdings eine Milliarde Dollar an Wert.



Ein Passagier wird brutal von Flughafenpolizisten aus seinem Sitz gerissen und in den Gang gezerrt. Am Schluss läuft dem Arzt Blut über das Gesicht und er wirkt sichtlich verstört. Es sind Bilder aus einem überbuchten Flug der United Airline vom Sonntag aus Chicago. Das Video wurde von einem anderen Passagier aufgenommen und ins Internet gestellt. 

Seitdem wird die Fluggesellschaft mit Häme überschüttet. Am Montagnachmittag, als die Welle so richtig ins Rollen kam, verlor die Dachgesellschaft United Continental Holdings fast eine Milliarde US-Dollar an Aktienwert.

Anstatt die Krise zu entschärfen hat United-CEO Oscar Munoz das Feuer sogar noch weiter angefacht. In einem internen Email bezeichnete er den betroffenen Passagier als «zerstörerisch und aggressiv». Seine Angestellten hätten nach professionellen Regeln gehandelt.

#NewUnitedAirlinesMotos

Im Internet geht der Spiessrutenlauf derweil weiter. Auf Twitter wird unter #NewUnitedAirlinesMotos nach einem neuen Motto für United gesucht, was an Häme kaum noch zu überbieten ist. Hier ein paar Beispiele:

Nun hat auch die Konkurrenz Lunte gerochen. Auf ihrem offiziellen Twitter-Kanal hat Emirates Airlines einen Werbespot mit dem Slogan «Fly the friendly skies, this time for real!» veröffentlicht.

US-Comedian Jimmy Kimmel hat in seiner Late-Night-Show sogar einen neuen Werbespot für United gedreht. Der Slogan hier? «United Airlines: F*ck You!»

CEO will Umgang mit Passagieren überprüfen

United wird ebenfalls des Rassismus verdächtigt. In China löste das Video Proteststürme im Internet aus. Viele forderten den Boykott der Airline, weil der Arzt asiatischer Herkunft ist. Manche vermuten, er sei deshalb ausgewählt worden. United hat sich bisher nicht zu diesen Vorwürfen geäussert.

United-CEO Munoz hat sich am Dienstag zum zweiten Mal öffentlich zum Vorfall geäussert. Dieses Mal stellte er sich nicht mehr so klar hinter seine Angestellte. Er wolle nun die Statuten zur Umgangspolitik mit Passagieren bei United überprüfen und gegebenenfalls anpassen. (leo)

32 Bilder der allerbesten Stewardessen-Uniformen EVER (ever, ever ...)

Das könnte dich auch interessieren:

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

Grippewelle in Zürich und Schaffhausen

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Theresa May übersteht das Misstrauensvotum

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

25
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Emperor 13.04.2017 02:09
    Highlight Highlight Selten war ein blutiges Gesicht so teuer...

    United bietet wirklich einmaligen Service...
  • Gummibär 12.04.2017 17:27
    Highlight Highlight Für den Preis dieses PR Desasters hätten Unlimited Agression Lines die deadheading crew locker mit einem Citation charter an den Bestimmungsort fliegen können.
    • Randy Orton 12.04.2017 20:09
      Highlight Highlight Für di etwas über 400km hätte es auch ein Taxi getan.
  • Toerpe Zwerg 12.04.2017 16:50
    Highlight Highlight Klarer Anlagetipp in dem Fall. Kaufen.
    • Randy Orton 12.04.2017 16:59
      Highlight Highlight Hast du auch noch Swissair-Aktien? ;)
    • Don Alejandro 12.04.2017 17:38
      Highlight Highlight Zuwarten. Die fallen noch weiter.
    • Pat the Rat (der Echte) 12.04.2017 18:22
      Highlight Highlight Wie sagen doch gewiefte Börsianer? "Never catch a falling knife"
  • Saperlot 12.04.2017 16:18
    Highlight Highlight Bei Der Swiss hatte ich das mal, dass sie 400 stutz geboten haben, wenn jemand sich freiwillig auf einen 2,3 Stunden späteren Flug umbuchen liess. Viel eleganter.. Aber sowas ist typisch für die Amis.
    • Toerpe Zwerg 12.04.2017 16:56
      Highlight Highlight Jaja, die Amis.
    • Volare 12.04.2017 17:06
      Highlight Highlight Die Airline hat 800 $ (manche Quellen sprechen von 1000 $) plus Hotel und Essen angeboten. Keiner der Passagiere hat angebissen. Sie hätten ruhig etwas mehr bieten können. Jetzt wird es teurer für United.
  • Str ant (Darkling) 12.04.2017 16:08
    Highlight Highlight Wenn ein Flug überbucht ist verweigert man dem Kunden seinem Platz im Flugzeug richtig oder ?
    In diesem Fall waren die Leute aber bereits an Bord gelassen worden die alleinige Schuld liegt also bei der Fluggesselschaft
    • coronado71 12.04.2017 16:28
      Highlight Highlight Richtig. Man hätte bereits beim Check-in oder spätestens am Gate Alternativen anbieten müssen (das ist mir in CDG auch mal passiert). Was United da veranstalte, ist jedenfalls unter aller Kanone.
    • Volare 12.04.2017 17:12
      Highlight Highlight So wie es aussieht, war der Flug zwar voll, aber gar nicht überbucht. Deswegen wurden die Passagiere normal an Bord gelassen. Kurz vor Schliessung des Boardings bestieg ein United Agent das Flugzeug und bat um vier Freiwillige. Der Grund: vier Crew Member müssten dringend mitfliegen, um zu einem Arbeitseinsatz zu gelangen. United, das schreit nach Inkompetenz.
  • fabsli 12.04.2017 14:26
    Highlight Highlight Wie funktioniert das eigentlich mit dem Overbooking? Einfach 10% überbuchen? Das machen anscheinend viele Airlines. Hab's selber aber noch nie erlebt.
    • Leo Helfenberger 12.04.2017 14:57
      Highlight Highlight @fabsli: In diesem Fall war es so, dass der Flug ausgebucht war, die Airline aber noch vier Angestellte transportieren musste. Diese sollten dann vom Zielflughafen aus einen weiteren Flug betreuen. Grundsätzlich werden Flugtickets nicht doppelt verkauft.
    • Eine 12.04.2017 14:59
      Highlight Highlight Die haben so ihre Statistiken wieviele Leute ihren Flug nicht antreten und überbuchen entsprechend.
    • coronado71 12.04.2017 16:19
      Highlight Highlight @Leo: im Sinne von "wir verkaufen auf dem Flug 4-10% mehr Tickets als Sitzplätze vorhanden" wird schon "doppelt" verkauft. Grund ist, eine möglichst hohe Auslastung zu erreichen. Mehrfachbuchungen sind bei Geschäftsreisenden nicht selten. Krieg' ich den einen Flug nicht, hab ich den Sitzplatz im nächsten. Das ist insbesondere auf "Rennstrecken" üblich. Chicago-Louisville ist so eine, da ab dort zahlreiche (günstige) weitere Verbindungen abgehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Micha Moser 12.04.2017 14:05
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
  • Posersalami 12.04.2017 13:52
    Highlight Highlight Tja, in Zeiten von Sozialen Medien kann man sich so etwas halt nicht mehr erlauben, und das ist auch gut so! Ich sehe keinen Grund, wieso die 4 "neuen Passagiere" die 450km nicht auch mit dem Auto hätten zurücklegen können..
  • Magnum 12.04.2017 13:51
    Highlight Highlight Hatte vergangenes Wochenende das "Vergnügen" mit United, aufm Rückflug von Redmond/Oregon nach Taipeh, Taiwan.

    Flieger nach San Francisco war um satte 3h verspätet, der Anschluss darum unmöglich. Alternative Route via Seattle gebucht bekommen von United - in einen überbuchten Anschluss-Flieger. Kam nur aus Seattle weg, weil ich vor Ort einen Upgrade für USD750.- aus eigener Tasche geblecht habe. Das Geld hole ich mir von United zurück. Jeden Cent davon.

Roger Köppel will für die SVP in den Ständerat

Artikel lesen
Link zum Artikel