International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
JAHRESRUECKBLICK 2017 - NOVEMBER - epa06352170 Silvio Berlusconi, former Italian prime minister and leader of Forza Italia' party, smiles and waves during 'Forza Italia' meeting in Milan, Italy, 26 November 2017. Italy is to hold general elections in 2018.  KEYSTONE/EPA/FLAVIO LO SCALZO

Silvio Berlusconi: Der 81-Jährige würde am liebsten wieder Ministerpräsident werden. Bild: EPA ANSA

Berlusconi muss nach Bunga-Bunga-Prozess wieder vor Gericht antraben

30.11.17, 22:07 01.12.17, 06:29


Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi muss sich italienischen Medienberichten zufolge von Februar an wieder vor Gericht verantworten.

Dem 81-Jährigen werde vorgeworfen, einem Pianisten für eine Falschaussage in dem spektakulären Prozess um die «Bunga Bunga Partys» in seiner Villa Arcore bei Mailand 2013 monatlich 3000 Euro gezahlt zu haben.

Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag unter Berufung auf das Gericht in Siena. Demnach soll der Prozess am 1. Februar starten.

Ein weiteres Verfahren in Sachen Zeugenbestechung soll bereits im Januar vor einem Gericht in Mailand beginnen, wo sich Berlusconi laut «Corriere della Sera» mit mehr als 20 weiteren Angeklagten verantworten muss. Mehreren Tänzerinnen und Showgirls werden dabei Falschaussagen gegen Bezahlung vorgeworfen.

Die Vorwürfe der Zeugenbestechung sind nicht neu: Die Staatsanwaltschaft hatte schon nach dem Ende des Prozesses, der 2015 mangels Beweisen in letzter Instanz mit einem Freispruch endete, vermutet, dass Berlusconi Zeugen mehr als zehn Millionen Euro gezahlt haben soll, um Aussagen zu seinen Gunsten zu machen.

Dem dreimaligen Regierungschef war damals Amtsmissbrauch vorgeworfen worden. Ausserdem war Berlusconi angeklagt, bei den «Bunga Bunga Partys» Sex mit minderjährigen Prostituierten gehabt zu haben, darunter mit der Tänzerin «Ruby».

In this taken Monday, Jan. 17, 2011 and  made available Thursday, Feb. 17, 2011, Karima El Mahrough nicknamed Ruby gestures in Milan, Italy. Karima El Mahrough, the Moroccan teenager at the center of a prostitution scandal that has sent Italian Premier Silvio Berlusconi to trial, says she has done nothing wrong and that

Tänzerin «Ruby» und Silvio Berlusconi: Noch ist die Angelegenheit nicht gegessen.  Bild: AP PRESL

Sechs Jahre nach dem Ende seiner skandalgeprägten Amtszeiten nimmt der 81-Jährige derzeit wieder Einfluss auf die italienische Politik. Ginge es nach ihm, würde er für seine konservative Partei Forza Italia wieder für das Amt des Ministerpräsidenten antreten.

Berlusconi darf bis 2019 allerdings keine politischen Ämter annehmen, wogegen er beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte klagte. Wann die Grosse Kammer über die Beschwerde entscheidet, ist noch unklar. (cma/sda/dpa)

Berlusconi riecht den Duft des Sieges

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • piedone lo sbirro 01.12.2017 08:19
    Highlight The Godfather

    1 0 Melden
  • Markus K 01.12.2017 02:55
    Highlight Diese Lachen kenne ich doch!
    Kann es wirklich sein?

    Ja, er ist es! Er ist es ganz bestimmt!

    Sieht es denn niemand?!?
    Oder WILL es niemand sehen?

    Christoph Mörgeli ist der uneheliche Sohn von Berlusconi!
    7 1 Melden
  • Nelson Muntz 30.11.2017 23:52
    Highlight Bunga Bunga Party... sponsored by Pfizer?
    5 0 Melden
  • Nosgar 30.11.2017 22:29
    Highlight Ist das auf dem Bild Berlusconi oder eine Wachsfigur?
    40 0 Melden
    • roger.schmid 30.11.2017 23:01
      Highlight @Jaing: Man weiss es nicht.. ich vermute es handelt sich um ein Plastinat.
      5 0 Melden
    • zombie woof 01.12.2017 04:47
      Highlight Barbie Berlusconi
      3 0 Melden
  • wipix 30.11.2017 22:21
    Highlight Irgenwie hab ich Berlisconi schon fast vergessen und merke dann: es wir immer noch schlimmer, Trump!
    18 1 Melden
    • Nelson Muntz 30.11.2017 23:53
      Highlight Schlimmer....? schwer zu sagen.
      2 0 Melden
    • m. benedetti 01.12.2017 11:35
      Highlight Trump? Wie wär‘s mit Bill Clinton oder JFK?
      0 5 Melden

Trumps Tipp an Spanien beweist, dass er Nachhilfe in Geografie braucht

Am 19. Juni 2018 war der spanische König Filipe mit seiner Frau Letizia im Weissen Haus zu Gast. Begleitet wurden sie von Aussenminister Joseph Borrell. US-Präsident Donald Trump soll während des Treffens die spanische Flüchtlingskrise angesprochen haben – und wie er das Problem lösen würde.

Und wer hätte das gedacht? Trump riet der spanischen Delegation, eine Mauer zu bauen – in der Sahara. «Die Sahara-Grenze kann nicht grösser sein als unsere Grenze zu Mexiko», soll der US-Präsident …

Artikel lesen