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«Ihr müsst aufpassen!» – Obama warnt seine Landsleute vor Selbstgefälligkeit

09.12.17, 02:00 09.12.17, 07:10


Former U.S. President Obama gives a speech, in Paris, Saturday, Dec. 2, 2017.  Former U.S. President Barack Obama is ending a five-day international trip in Paris, where he is lunching with French President Emmanuel Macron and scheduled to give a speech to business leaders. (AP Photo/Thibault Camus)

Mahnende Worte des Ex-Präsidenten Bild: AP/AP

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat seine Landsleute vor Selbstgefälligkeit gewarnt und an sie appelliert, die Demokratie zu pflegen und wählen zu gehen. Er erinnerte dabei an die Zeit der Entstehung des Nationalsozialismus.

«Wir werden selbstzufrieden und glauben, dass die Dinge so bleiben wie sie sind, ganz automatisch, aber das tun sie nicht», sagte Obama auf einer Konferenz in Chicago, wie ein am Freitag von mehreren Medien veröffentlichtes Video zeigte.

«Ihr müsst Euch um diesen Garten der Demokratie kümmern - sonst können die Dinge ziemlich schnell auseinanderfallen. Wir haben Gesellschaften gesehen, in denen das geschehen ist», sagte Obama und verwies auf die späten 1920er und 30er Jahre.

«Stellt Euch einen Ballsaal in Wien in den späten 1920er oder 30er Jahren vor, ziemlich kultiviert, der - gefüllt mit der neu aufkommenden Musik und Kunst und Literatur und Wissenschaft - für die Ewigkeit gemacht schien», sagte Obama. «Und dann sind 60 Millionen Menschen gestorben. Eine ganze Welt wurde ins Chaos gestürzt», schloss er seine Warnung und riet: «Daher müsst Ihr aufpassen und wählen.»

Seit dem Ende seiner Amtszeit hält Obama sich weitgehend mit Äusserungen zum politischen Alltagsgeschäft zurück. Ausdrückliche Kritik übte er lediglich an der Einwanderungs- und Klimapolitik seines Nachfolgers Donald Trump. Wiederholt appellierte er aber an seine eigene Demokratische Partei, sich mit Blick auf die Kongresswahlen im nächsten Jahr zu organisieren und zu mobilisieren - und wählen zu gehen. (sda/afp)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sebastian Wendelspiess 09.12.2017 13:48
    Highlight Da kann er noch gross Palavern, die Amerikaner sind wählen gegangen und haben sich bei den Vorwahlen für Sanders entschieden, aber das wurde dan zurecht gebogen.
    14 13 Melden
    • Karl33 09.12.2017 13:59
      Highlight genau, musste ja eine frau und aus der wallstreet sein. sanders als mann und ohne verbandelung mit der finanzindustrie ging da nicht. die quittung kam jetzt mit trump.
      4 2 Melden
  • Reaganomics Lamborghini 09.12.2017 09:28
    Highlight Ja, warum ist Obama eigentlich so still?
    6 31 Melden
  • rodolofo 09.12.2017 08:30
    Highlight Oh Barak, waren das noch Zeiten, als die USA noch einen richtigen Präsidenten hatten, so einen vornehmen und coolen Landes-Vater, der ein "Präsident für alle Amerikaner" sein wollte!
    Und der spricht immer noch von "Wir"!
    Leider hatte dieser grossartige Präsident die falsche Hautfarbe.
    Die "White Trash - Leute" vom Rostgürtel und draussen in der Prärie sagten sich: "Einer mit dunkler Hautfarbe kann doch unmöglich unser Landesvater sein!
    Da nehmen wir doch lieber Trump, als diesen elitären Streber aus dem Ghetto! Und eine Emanzen-Landesmutter wie Hillary wollen wir nicht!"
    Oh my Good!
    88 29 Melden
    • redeye70 09.12.2017 10:03
      Highlight Es hilft eben ungemein wenn man grosse Teile der Bevölkerung etwas dumm hält und kaum in die Bildung investiert. Die Massen werden lenkbar und beissen bei jedem Köder zu.
      41 3 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 09.12.2017 14:24
      Highlight Sich über den "Rassisten Trump" echauffieren und gleichzeitig mit Begriffen wie "White Trash" (weisser Dreck/Abfall) um sich schmeissen...
      5 4 Melden
    • reconquista's creed 09.12.2017 15:47
      Highlight Hat ihnen Obama mal den Schnulli geklaut oder sind sie ein Ganser-Boy mit ganz ganz viel Fantasie?
      4 3 Melden

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